Donnerstag, 27. Mai 2010

Nicht überlebt . . .


Sie waren inzwischen geschlüpft, und ich hatte einen Nestling schon versucht zu fotografieren - vorhin fand ich sie alle tot - voller Ameisen. Und keine Spur, die auf das Geschehen hinweist. Vielleicht wurde die Mutter von einer der hier selbst zur Brutzeit der Vögel leider frei und ohne Warnglöckchen laufenden Katzen geschnappt. Vielleicht war es nachts zu kalt? Wer weiß das schon so genau .....



Sehr traurig!

Kommentare:

  1. Sara das ist sehr, sehr traurig, ich habe letztes Jahr miterleben müssen, wie Elstern auf kleine Amseln losgegangen sind, als ich sie gehört habe, war es leider schon zu spät, die Amseleltern haben einen "Krach" veranstaltet und die Wiese war voller Federn. Ganz furchtbar ...

    Liebe Grüße
    von Anke

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  2. Ohje, ja das ist schrecklich! Im Winter sah ich Raben, die hinter einer Taube her waren, sie machten sich direkt über sie her, hackten sie tot. Der Hunger muß sehr groß gewesen sein und der Nahrungsmangel in diesem Winter ...
    Auch wenn wir die Taube noch aus deren Fängen retteten, so starb sie dann doch bald darauf. Aber so ist die Natur ... auch wenn wir es nicht wahrhaben wollen ...
    Diese vielen Federn finde ich hier zuweilen auch, möchte gar nicht wissen, was sich da manchmal abspielt ...

    Lieber Gruß
    Sara

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  3. Och neee. Sowas mag ich nun auch gar nicht.Ist doch soviel Platz für alle... LG Inge

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  4. Sarah, ich bin zufällig auf deinen Blog gekommen und habe das nun gelesen. So schade! Wir haben im garten immer wieder nistende Vögel und manchmal passiert sowas. Es gibt so viele Gefahren für Vogeleltern. Wir hatten vor Jahren mehrfach Schwalbennester, deren Junge auf einmal starben. Da hatten wir durch Insektenspray vergiftete Insekten im Verdacht oder Insektenmangel. Die Eltern kamen noch eine ganze Weile, aber dann verließen sie das Nest.
    Ein andermal hatten unsere Meisen ihre halbflüggen Jungen plötzlich verlassen. Wir haben es erst zu spät realisiert und als wir die Kleinen aus dem Kasten holten, um sie mit der Hand zu füttern, sprangen uns Horden von Vogelflöhen an. Vor denen hatten die Eltern wohl kapituliert. Oft kommt ein Elternteil auch im Verkehr um oder fliegt gegen eine große Scheibe. Das andere Elternteil kann nicht alleine wärmen und füttern. Auch Raubvögel, Elstern, Marder, Ratten und Eichhörnchen sind auf Vögel aus.
    Du hast so einen schönen Waldgarten, da lebt sicherlich noch einiges verborgen darin. Ich wünsche dir noch viele schöne Erlebnisse im Garten.
    Schöne Grüße, Johanna

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  5. Hallo
    hab´mal wieder ein wenig Zeit....es regnet...
    Oh was für eine Tragödie....ist aber auch irgendwie Natur....schade um die Kleinen...
    Grüne Grüße Sandra

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  6. @ Inge
    Sollte man denken, aber die Natur kann schon grausam sein - wie das Beispiel mit den Raben, die waren einfach hungrig im harten Winter und da kommen wir als Menschen dazwischen ... ;-) weil wir uns pflegeleichte "Plüsch"tierchen ohne tierische Bedürfnisse wünschen ;-)



    @ Johanna
    freut mich sehr. Ja, das ist traurig.
    Letztes Jahr hatten wir Glück, Amseln und Sumpfrohrsänger kamen problemlos durch, trotz einiger Schwierigkeiten.
    Aber Parasiten gibt es leider und je nach Abwehrkräften und sonstigen Randbedingungen kann man schon einmal Pech haben. Was es bei den Grasmücken-Jungen nun war, weiß ich leider nicht. Man kann das nur schwer nachverfolgen. Vielleicht ist aber auch die Vogelmama von einer Katze gefressen worden? Hier laufen zur Brutzeit leider Katzen frei herum und ohne Warnsignal, wie Glöckchen.

    Vögel sind für uns und die Natur sehr wichtig, deshalb sollte man nicht so leichtfertig sein und seine Katzen, jedenfalls die, die wildern, lieber im Hause lassen.

    Ich frag' mich jetzt gerade, was und ob man was gegen die von Dir genannten Vogelflöhe tun kann. Woher die kommen, warum sie sich so ausbreiten ... aber das ist sicher mal wieder eine Wissenschaft für sich.

    Von Pflanzen weiß man es ja, daß, wenn sie nicht stabil und stämmig gewachsen sind und schlecht ernährt, sie wesentlich anfälliger für Schadinsekten werden. Eine robuste gut grüne Pflanze hat da immer bessere Karten. Nur der Mensch hat es für sich selbst scheinbar vergessen, für seine Haustiere ebenso ... aber unsere freilebenden Vögel sind heute auch schon so allerlei ausgesetzt, wenn ich da nur an die giftigen Spritzmittel in der Landwirtschaft denke, die die Tiere sicherlich schwächen können.

    Ja, ich bin von Jahr zu Jahr auch immer sehr gespannt, was sich hier tun wird. Früher hatte ich andere Gärten und alles schon einmal durchexerziert, mit diversen Pflanzenkäufen, Pflanzenjagden in der Natur, alles "mußte" ich haben. Heute ist es genau umgekehrt, ich beobachte die Natur und lasse den Garten bzw. die Natur weitgehend selber tun. Das ist sehr spannend, was sich alles von selbst einstellt und wie es sich weiterentwickelt. Man wird viel gelassener und vor allem LEBT man endlich kann sich entspannen, während früher hauptsächlich viel Arbeit angesagt war, Genießen war da kaum, denn es war immer ziemlich viel zu tun. Heute ist zwar auch noch einiges zu tun, aber es macht nicht mehr den - selbst auferlegten - Stress wie damals, wo der Garten was hermachen mußte :-)

    Danke nochmal und liebe Grüße
    Sara



    @ Sandra
    So hat der Regen auch seine guten Seiten. Obwohl was ein rechtes Gärtnerherz ist, das blutet, wenn es so viel regnet, wie zur Z eit. bei uns heute auch wieder ...
    Ja, traurig, aber nicht mehr zu ändern. Ich hoffe, wir erleben hier noch andere Vogelbruten, die aufwachsen dürfen.

    Herzlicher Gruß
    Sara

    Herz-und-Leben

    Mein Waldgarten

    Meine Naturstudien

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