Donnerstag, 30. Juni 2011

Blick von oben



Heute einfach einmal der Vorgarten von oben - rechte Seite - vom Haus vom oberen Geschoss aus gesehen sowie die wichtigsten hier vorgestellten Pflanzen des Vorgartens in diesem Areal. Es ist derzeit alles "schön grün" - bunter wirds in diesem Jahr hier auch kaum noch. ;-) Die schönste Zeit ist in der Hinsicht schon wieder vorbei.

Auch hier war ein Stückchen des Vorgartens mit Kolkwitzie und Koniferen - zum Blauregenrankgerüst hin - zu sehen. Ebenso wie in dieser Winteransicht dieses Posts.

Mittwoch, 29. Juni 2011

Radikalschnitt!


Solche Bilder wie am 11. Juni gehören nun wohl der Vergangenheit an, denn als ich jetzt darniederlag, hat mein Mann den Blauregen radikal an der Hausseite heruntergeputzt - bis auf Kniehöhe. Wenn frau einmal nicht Obacht hat . . .

Freilich sah man im Winter ohnehin nicht viel von der ganzen Pracht. Dafür ist es jetzt im Sommer sehr schön hell an dieser Seite des Hauses - auch in unseren auf der Seite gelegenen Räumlichkeiten.

Davon abgesehen, daß der Blauregen ja sehr zum Wuchern neigt, kann ich mich nun - im nächsten Jahr allerdings erst - auf die schöne zartcremegelbe Wildrosenblüte ganz aus der Nähe freuen . . . denn zum Glück wurde dem Rosenstock nichts angetan!

Dann noch eine kleine Wetterchronologie von heute . . . es soll bald regnen . . . der Garten kann's brauchen, ich weniger, denn vom gestrigen sehr warmen Tag habe ich nichts gehabt!


Rote Kirschen eß' ich gern . . .




Es sieht doch gar nicht mal so schlecht aus mit den Sauerkirschen - auch wenn wir zunächst eher von  Notreife  ausgingen . . .
Die Wiese schaut jedoch ziemlich dröge aus - da nützt jetzt der viele Regen auch nicht mehr viel!

Gardenienduft


Die Gardenie (Gardenia jasminoides) im Topf (im Zimmer meines Sohnes) macht mir große Freude mit ihrer zweiten Blüte. Ich hatte sie in einem Supermarkt gekauft, ihr erster Blütenansatz war schon bald verblüht. Um so erfreuter war ich, als ich weitere Knospen bemerkte.

Gardenien

Der Gardenien-Duft ist sowieso ganz unbeschreiblich! Und Stoff vieler Parfums!

Nun hoffe ich, das nötige Fingerspitzengefühl bei der Pflege aufbringen zu können. Denn die chinesische Heilpflanze Gardenia gilt als schön aber schwierig!
Jasminduft als Valium-Double
Wissenschaftler kommen unerwarteter Wirkung von Düften auf die Spur

[...]die Früchte des Gardenienbaumes (lateinisch: Gardenia jasminoides Ellis) gelten in der chinesischen Medizin als typisch Fiebersenkende Pflanzen.

Grelle Sonne hat sie bei uns schon einmal nicht. Nach draußen dürfte sie in diesem warmen Sommer ab jetzt (Juli) - na, mal schauen - denn während der Blüte soll sie nur Temperaturen von 20-21 Grad vertragen ... Wenn sich die Knospen bilden, darf sie nicht wärmer als 18 Grad stehen - auch das ist in unserem Haus gewährleistet!

Ach ja, und das Sprühen nicht vergessen - sie braucht hohe Luftfeuchtigkeit ...

Als Schlaftablette brauche ich ihren Duft glücklicherweise nicht - allerdings fürchtete ich schon, mich mit  EHEC infiziert zu haben, lag nun fast 2 Tage flach ... zum Glück war es wohl etwas anderes ... aber davon abgesehen, ist EHEC (Enterohämorrhagische Escherichia coli ja überhaupt nichts Neues ...

Sonntag, 26. Juni 2011

Bryonia - ich hab' die giftige Zaunrübe gesehen!


Am selben Ort aber nicht um die gleiche Zeit sah ich heute viele Zaunrüben (Bryonia) wuchern. Bestechend schön und giftig gelbgrün sind ihre kleinen Blüten.


Dieses Exemplar, das linker Hand dieses Nadelbaumes wächst, scheint erkrankt zu sein.


während zu Füßen des Baumes die Ranken recht gesund aussehen.


Bis hoch in den Baum rankt dieses giftige Kürbisgewächs.


Ein anderer Ort, aber die selbe Gegend . . . Die Zaunrübe verschlingt nicht nur ganze Gartenbänke, auch solche Kästen werden von ihr bevorzugt . . .



Font Elves

und ein weiterer Ort - auch in der Gegend . . .


Die Beeren von Bryonia dioica werden im Herbst gern von der Sumpfmeise verspeist. Die Zaunrüben-Sandbiene (Andrena florea Fabricius 1793) ist auf Zaunrübenblüten spezialisiert. Die Blätter dienen als Nahrung für die Larven und Käfer des Zaunrüben-Marienkäfers.
(aus Wikipedia)

Bryonia. Zaunrübe. Cucurbitaceae
Die Zaunrübe bevorzugt lockere Kalkböden - von daher ist sie auch nicht überall anzutreffen.


Früher fand die Zaunrübe bei rheumatischen Erkrankungen Verwendung, sie wurde deshalb auch "Gichtrübe" genannt. Auch als Wehenmittel kam sie zum Einsatz, ebenso bei  Typhus, Lungenentzündung sowie Zahnschmerzen. Und im Mittelalter wurde die Wurzel der Zaunrübe oft als - falsche - Alraune (Mandragora officinarum) verkauft. 

Wegen ihrer Giftigkeit benutzen Laien sie heute nicht mehr. In der Homöopathie ist sie als Bryonia alba allerdings gebräuchlich als Basismittel bei fieberhaften und rheumatischen Erkrankungen.

Ob es sich jeweils um die Rotbeerige Zweihäusige oder Weisse Einhäusige Zaunbeere handelt, kann ich aus dem Stehgreif so leider nicht sagen.



Freitag, 24. Juni 2011

Hagel im Juni


um 14.20 Uhr


Das Foto kommt nun in Schwarzweiss daher - eigentlich wollte ich so einen Effekt wie bei den Rosen haben, das war mir mit den kleinen Hagelkörnchen leider auf die Schnelle nicht gelungen ...


18.34 dann dieses Bild und wiederum nicht sehr viel später gab es den reinsten Wolkenbruch. Gerade eben schaut die Sonne wiederum durch einen ziemlich grauen Wolkenhimmel . . . 

Zygaena filipendulae




Diese Gemeinen Blutströpfchen (Sechsfleck-Widderchen und Sechsfleck-Rotwidderchen bzw. Zygaena filipendulae) nahm ich zwar bereits am 2.8.2010 am frühen Nachmittag außerhalb des Waldgartens auf. Das Foto soll mir hier heute auch nur zur Dekoration dieses Posts dienen, mit dem ich dieses alte Buch, welches ich im Internet gefunden habe, empfehlen möchte.
Die Schmetterlinge Deutschlands
mit besonderer Berücksichtigung ihrer Biologie
Eckstein - K.G. Lutz' Verlag - Stuttgart 1913
Für alle White&Shabby-Damen auch ideal zum Basteln und für Dekozwecke (so braucht man keine guten alten Bücher zu zerreißen ...)

Florfliegen


Diese filigranen goldäugigen Insekten kommen in Scharen bei Dunkelheit ins Haus, wenn versäumt wird, das Fenster zu schließen, das Licht auszumachen oder kein Insektengitter sich vor den Fenstern befindet ...

Nein, wir haben keine orangenen Wände, das Foto wirkt nur so wegen des Lichtscheines der Lampe im Gäste-WC!

Florfliegen (Chrysopidae)
Die Imagines sind dämmerungs- und nachtaktiv. Die meisten Arten ernähren sich ausschließlich von Pollen, Nektar und Honigtau, die Arten der Gattung Chrysopa leben allerdings wie auch fast alle Larven der Familie räuberisch und erbeuten kleinere Insekten und Milben, insbesondere Blattläuse, weswegen man die Larven auch als Blattlauslöwen bezeichnet. Innerhalb ihres Lebens fressen sowohl die Larven, als auch die Imagines eine große Zahl an Beutetieren, weswegen sie in der Land- und Forstwirtschaft als Nützlinge betrachtet werden und auch für die Biologische Schädlingsbekämpfung in großen Mengen gezüchtet werden. 
Ich nehme an, daß es sich bei den unsrigen um die Gemeine Florfliege handelt. Leider war es mir noch nicht möglich, ein deutliches Foto einer einzelnen Florfliege aufzunehmen. Sobald mir das gelingt, wird es in diesem Post nachgefügt.

Da ich die schönen Florfliegen sehr gern anschaue, dürfen sie bleiben, nur eben nicht in dieser Zahl - im Haus - deshalb habe ich sie im Glas eingefangen und wieder an die frische Luft gesetzt.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Gewitterwand


Aus den Fenstern im Obergeschoss aufgenommen - eine Gewitterwand nie gekannten Ausmaßes zieht über uns hinweg. Apokalypse pur - gruseliger kann Wetter nicht sein!



Was das wohl geben mag?


Schwarz - Weiss - Himmelblau - noch ist alles vertreten

Blick zur Terrasse hinaus.

Großes Grünes Heupferd!


Unterwegs bei einem Spaziergang mit meiner Mutter zusammen hüpfte uns dieses niedliche Große Grüne Heupferd über den Weg. Ganz klar, daß wir ihm "Guten Tag" sagen mußten . . .

Wir haben scheinbar öfter das Glück . . .

Falschfarben


Stichwort: Freigestellte Fotos und farbige Akzente in Schwarz-Weiss-Bildern

Kleine Spielerei am Rande ...
Wer wissen möchte, wie es geht, schaue doch bitte dort einmal vorbei!


Wozu ausgediente Rosen noch gut sind ...


zumindest, wenn sie im Haus ausgedient haben, sind die Rosen im Krug immer noch gut für die Terrassendeko - für kurze Zeit ...


Mittwoch, 22. Juni 2011

Dienstag, 21. Juni 2011

Majestätische Blüten


. . . zeigt die weisse Lilie jetzt wieder. Sie scheint hier ihren bestmöglichen Standort zu haben. Kein Wunder, denn ihre "Füße" stehen gut im Schatten der Japan-Anemonen dicht am Haus.


Hellrot


Hellrot sind sie inzwischen, die Sauerkirschen, aber klein. 
Ob sie noch wachsen werden ? ? ? 

Kein Wunder - die lange Trockenperiode fordert ihren Tribut. Das was sonst hier ringsum grüne Wiese ist, sieht eher gelb-braun aus ;-)

Weisse Blumenbänke . . .


So etwas findet, wenn man Glück hat, bei uns in den sog. "Brockis", manchmal auch auf dem Sperrmüll. Es ist gewollt, daß sie so langsam "alt" aussehen ... 
Aber mal schauen ... vielleicht werden sie irgendwann dann doch weiss - mit wetterfester Farbe, versteht sich . . .  Ich mag es hier an der Terrasse nicht, wenn die Töpfe alle auf der Erde stehen.


Johanni


An Johanni - also um die Sonnenwende herum - werden überzählige Früchte von den Bäumen abgeworfen.   Diese jedoch lagen bereits am 13. Juni im hinteren Waldgarten unten am Boden.

Johanni spielt auch in den Bauern- und Wetterregeln eine Rolle.
Und auf dieser Seite wird das Phänomen Junifruchtfall genannt.

Bäume können mehr als manche Menschen überhaupt wissen. So kommuniziert bspw. ein Apfelbaum mit seinen Früchten über Pflanzenhormone. Das Ethylen beispielsweise signalisiert dem Baum, wann die Äpfel reif sind. Daneben spielt noch Abscisinsäure, ein typisches Altershormon, eine Rolle beim Reifungsprozeß. 

Hans-Ulrich Helm, Experte für Obstbau an der Fachhochschule Weihenstephan, sagt, daß dieses Altershormon bewirkt, daß sich eine Trenn- bzw. Korkschicht zwischen Zweig und Stielansatz ausbildet, wodurch die verkorkten Zellen keine Nährstoffe mehr durchlassen. Irgendwann reißt dann diese Sollbruchstelle und so fällt der Apfel vom Baum.

Was den Johanni-Abwurf betrifft, soll man am Blütenbüschel bereits ca. Ende Mai sehen können, welche Früchte im Wachstum zurückgeblieben sind, die später abgeworfen werden. Theoretisch könnte man diese auch selbst entfernen!

Die Fabrik Baum ist also komplizierter, als man von außen vermuten könnte, wenn man sich um den bloßen romantischen Eindruck eines Baumes kümmert. 

Nicht anders ist es mit dem hier schon mehrfach beschriebenen Zweigabwurf der Bäume zu unterschiedlichen Zeiten zum Zwecke der Selbstreinigung! Auch das ist ein gesteuerter Prozeß.



Montag, 20. Juni 2011

Kornblumenblau



Herrliche Kornblumen (Centaurea cyanus) sah ich heute am Feldrand stehen - ein begehrliches Fotoobjekt - vor allem auch inmitten all der anderen Wildpflanzen dort. Ich finde es schön und vor allem sehr wichtig, wenn es an Feldrändern diese BLÜHENDE LANDSCHAFT gibt!

Gleichzeitig machte ich eine andere - seltsame Entdeckung .... an verschiedenen Pflanzen saßen bzw. hingen in den Blüten Hummeln wie diese - die wie gelähmt zu sein schienen ... ob da jemand Gift verspritzt hat? (Bienensterben?) Es war freilich schon Abend, aber doch nicht sehr kühl . . . Ich werde mich mal beim HUMMELSCHUTZ schlau machen ... denn eigenartig war, da diese Hummeln ausnahmslos alle auf Blüten saßen.

Font Italianate

Was es sonst noch zur Kornblume zu sagen gibt, steht ja schon alles in Wikipedia ;-) - das erspare ich mir dann hier mal ... nur so viel, daß diese Heilpflanze gern bei Entzündungen, Hauterkrankungen oder Augenreizungen (Bindehaut) verwendet wird und ein Bestandteil mancher Kosmetika ist. Denn sie wirkt adstringierend, blutreinigend, harntreibend, tonisierend. Anwendung findet sie als Tee, Tinktur, Umschlag oder in Bädern.
Es gibt kein Plätzchen auf Erden, wo sich's so herrlich und fein lebt wie am Rhein, wo die Reben blühen im Sonnenschein.Reich an Farben, so bunt und so prächtig erstrahlt Wald und Flur, von den Farben am Rhein eine allein tritt ganz besonders hervor:
Kornblumenblau ist der Himmel am herrlichen Rheine, kornblumenblau sind die Augen der Frauen beim Weine. Darum trinkt Rheinwein, Männer seid schlau, dann seid am Ende auch ihr: kornblumenblau!
Es ist bekannt hier am Rheine, Dass in den Augen so blau man schon erkennt ganz alleine unserer Frauen Treu.
Kornblumenblau ist der Himmel am herrlichen Rheine, kornblumenblau sind die Augen der Frauen beim Weine. Darum trinkt Rheinwein, Männer seid schlau, dann seid am Ende auch ihr: kornblumenblau!
Zum Schluß möchte ich noch anmerken, daß Kornblumen auch in Töpfen oder auf dem Balkon einen Platz finden können. Diese schönen blauen Blumen sind nicht nur sehr dekorativ sondern sie werden außerdem gern von Wildbienen besucht!

Eure Naturbeobachtungen (Niedersachsen!) könnt ihr hier melden!

Sonntag, 19. Juni 2011

Rosen okulieren


In handlicherem Format kommen diese beiden Rosenbücher daher, die ich mir zugelegt habe. Das GU-Buch reizte mich wegen der darin detailliert beschriebenen Vermehrungsmethoden von Edel-Rosen und der sonstigen gut bebilderten Praxistipps. Obwohl man diese Infos auch problemlos im Internet findet. Auch gefällt mir, daß man auf Anhieb anhand einer Tabelle erkennt, ob die Rosen z.B. besonders teamfähig sind oder wie widerstandsfähig und triebkräftig sie sind bzw. ob sie für den Topf/Kübel geeignet sind.

Und das andere kleinere Buch hatte es mir wegen der wunderschönen darin abgebildeten Rosenarten und auch dem handlichen Format, einiger spezieller Rosen, die ich darin erblickte, angetan. Jürgen Becker, einer der Autoren und Gartenfotograf studierte übrigens an der Kunstakademie in Düsseldorf und war im Bereich Architektur-, Interieur und Reisefotografie tätig.

Die Terrassenrosen sind fast die Einzigen, die derzeit noch nennenswert blühen - ein Phänomen  Mitte JuNi!


Ob man dieses niedliche Röschen okulieren kann? Ich entdeckte diese Rose in der Nähe des heutigen Flohmarktes. Der Strauch mag wohl 1 m hoch oder etwas höher sein. Ich kenne mich mit den Sorten leider nicht so aus . . . 


Nachtrag:
Nun habe ich eine Wildrose im Vorgarten mit dem Auge der Rose hier drüber okuliert. Mal schauen, ob es etwas wird. Wenn nicht, ist es zumindest den Versuch wert gewesen!


Das Wetter heute



Schön wolkig und windig - vor einer Weile regnete es leicht und kurz.
Kühler ist es geworden - um die Sommersonnenwende herum . . .
Tatsächlich entscheide die Luftdruckverteilung um und nach der Sommersonnenwende (Nacht zum 21. Juni) sehr oft darüber, ob sich während der darauffolgenden Wochen in Mitteleuropa eine Westwetterlage mit reichlichen Niederschlägen einstellt oder nicht.
Quelle

Samstag, 18. Juni 2011

22 Zoll


Eigenartig schmal schaut mein Blog so aus. Denn ich habe jetzt einen externen 22 Zoll-Monitor neben meinem Notebook stehen. Genauer: 15 cm hellgrüner Freiraum befinden sich jetzt rechts und links vom Blog - so viel ungenutzter überflüssiger, quasi verschenkter Platz. Diese Blog-Designs wurden noch für die ganz alten 14 oder 15 Zoll-Monitore gemacht.

Die HWS-Beschwerden waren einfach zu unangenehm, so daß eine andere - ergonomischere Arbeitsplatzgestaltung dringend erforderlich wurde.

Nun teste ich noch den richtigen Abstand zwischen Monitor und Sitzplatz aus - 60 cm sind es im Augenblick bei mir... und 60 -  cm lese ich hier.
Ergonomie am Arbeitsplatz
und wer sie noch nicht kennt

Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit an Bildschirmgeräten

Alles über Schnecken


dieser hübsche Schnirkelschneck lief mir gestern beim Walken durch die Natur über den Weg.


Alles über Schnecken findet sich hier.
Und immer, wenn sich noch weitere Neuigkeiten ergeben, werde ich das in den Post noch einbauen.

Günsel und Gundermann im Vergleich


Unkundige können den Kriechenden Günsel (Ajuga reptans) leicht mit dem Gundermann (Glechoma hederacea) verwechseln, die sich in Wuchs und Blüte ähnlich sehen. Jedoch ist der Günsel bzw. sein Blütenstand viel größer! Auch sind die Blätter von einer anderen Form. Man sollte also immer ganz genau hinschauen!
Seine Blütezeit ist eigentlich April bis Mai (in diesem Jahr ist alles anders!) Gundermann blüht - eigentlich - von März bis Juni. Beide haben jedoch eine Blüte-Hoch-Zeit - zu den anderen Zeiten blühen sie nicht mehr ganz so üppig.

Bugleweed ist sein Name im englischen Sprachraum. Während der Gundermann ground ivy genannt wird.


Der Gundermann wird übrigens auch Gundelrebe genannt und bei Maurice Mességué, dem großen französischen Heiler, lesen wir, daß man diesen sogar als kriechenden Efeu bezeichnet hat.




Das Bild des in der Wiese wachsenden Gundermannes
und wie er einen Baumstumpf hochkriecht.

Es gibt auch noch edlere Sorten, wie den Purpur-Günsel oder Ajuga reptans Alba, eine weißblühende Version. 
Auch der Günsel ist - wie der Gundermann - essbar. (Junge Blätter und Triebe gibt man roh an Salate und Kräuterquark oder gekocht zu Gemüsen oder Suppen und als Teigfüllung.
Der Günsel findet außerdem als Heilpflanze Verwendung. Man sammelt dafür das blühende Kraut und trocknet es fachgerecht.


Was die  Schmetterlinge sehr zu schätzen wissen, sind hier nicht Gundermann oder Günsel sondern die Kleine Braunelle (dank Silke - denn obwohl ich diese Pflanze kenne, bin ich vorhin selber drauf reingefallen!). Auch die Braunelle ähnelt den beiden anderen Pflanzen, ist nur im Wuchs viel niedriger, die Blätter sehen anders aus, auch der Blütenstand, wenn man genau  hinschaut. Auch die Braunelle (ebenfalls ein Lippenblütler) zählt zu den Heilpflanzen. Ihr Name rührt wohl daher, weil sie früher zur Heilung von Bräune Krankheit (Diphtherie) verwendet wurde. Auf Englisch nennt sie sich common self heal.



Font Moonbeam