Mittwoch, 29. November 1989

Der Kauf eines alten Bauernhauses . . .


Der Titel meines heutigen Posts mag irreführend klingen ...

Doch dafür macht er ein wenig neugierig, und so soll es sein!

Wer also neugierig ist, der darf sich jetzt einmal ein früheres Haus und Grundstück von uns ansehen! Das Ganze liegt jetzt gut 20 Jahre zurück ... Eine kleine Reise also in die Vergangenheit . . .



Damals verliebten wir uns in einen Ort und in einen alten Resthof.

Diese Fotos entstanden zu der Zeit, als wir das Anwesen gerade gekauft hatten ...  ... Ein eindrucksvolles, sehr großes mehr als 300 qm großes Gebäude mit einem mehr als 4.000 m großen Grundstück mit diversen Nebengebäuden und einem Waldanteil!


Vorder- und Rückansicht


Eines der Nebengebäude ... und man beachte den schönen schmiedeeisernen Zaun!

Das Haus war leider so ziemlich renovierungsbedürftig. - Das war ein Riesenaufwand, und dabei ging so manche DM drauf. In seinem späteren, general überholten Zustand möchte ich es allerdings hier nicht zeigen, das hätten unsere Nachbesitzer sicherlich nicht so gern!


Doch anfangs war es sehr romantisch für so junge Leute, wie wir es waren . . . 



hintere Seitenansicht mit Brunnen am Haus

Leider mußte ich die Bilder teilweise bearbeiten, da sie noch von alten Dias stammen, von denen ich einst Fotos machen ließ. Diese Fotos habe ich jetzt eingescannt. Sie wären aber einfach sonst zu dunkel gewesen. Und die Qualität läßt leider zu wünschen übrig! Dennoch - ich denke, man erkennt genug.

Es war ein schönes großes Anwesen, kein Wald- sondern ein Bauerngarten in diesem Fall, wie man sie häufig auf dem Lande findet. Mit einer großen Obstbaum-Wiese hinterm Haus.



Das Anwesen war ein Traum, und wenn man dort war, empfand man es wie Urlaub. Heute möchte ich jedoch ein so großes Haus und Grundstück nicht mehr bewohnen. Das ist ohne Personal für uns nicht machbar! Und Hausangestellte wollen wir nicht mehr so gern!

Hinteransicht mit Weinstock am Haus

Kleine Kätzchen, die wir zu der Zeit hatten. Denn auf dem Land laufen sie einem nur so zu ;-)




Zwei der Nebengebäude, wovon das untere von uns abgerissen wurde ...



Soweit der Blick zurück ... was kommt, wissen wir noch nicht ... eventuell eine ganz andere Gartenform . . . 

- gebloggt am 06.05.12 um 12.27 h - 

Kommentare:

  1. Man merkt wie ihr dieses Stück Land liebt, aber manchmal muss man sich trennen. Denn Leben heißt Veränderung. Wenn ich deine Bilder sehe, weiß ich nicht ob ich es könnte...
    Wie schön das es neue Wege gibt und das macht mich sicherlich neugierig.
    Liebe Grüße
    Rita

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    1. Liebe Rita,
      in diesem Beitrag zeige ich ein früheres Anwesen von uns. Es handelt sich dabei nicht um unseren jetzigen Garten und Haus!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    da hätte ich mich auch gleich verliebt - sooo schön romantisch - wow - so viele Möglichkeiten - bei mir rattert es dann gleich im meinem Kopf -

    und nun wünsche ich dir, dass ihr wieder ein wunderschönes Zuhause findet - den heutigen Gegebenheiten angepasst - ganz nach euren Wünschen - zum Wohlfühlen -

    ganz liebe Grüße - Ruth

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    1. So war es auf den 1. Blick, liebe Ruth. Und ich hatte auch viele Ideen damals. Doch die zu verwirklichen kostet nicht nur Zeit sondern auch viel viel Geld bei so einem Projekt. Außerdem waren wir damals so realistisch uns zudem noch mit Obst und Gemüse selbst versorgen zu können. So idealistisch ist man nur in jungen Jahren. ;-)

      Bin froh, wenn wir so ein großes Projekt nicht mehr bewohnen müssen. Danke für Deine lieben Wünsche und ich hoffe auch, daß sich bald was Passendes findet.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Wunderschön.Aber ich weiß auch was alles dahinter steckt.Unser Traum war und ist schon lange ein alter Resthof.Aber es wird der Traum bleiben.Wir haben uns einige angesehen,standen auch schon mal ganz kurz davor.Aber nun ist es ein ganz normales Haus geworden mit 300 qm.Hier steckt noch einige Arbeit drin,aber bei einem Resthof steckt noch mehr Arbeit drin.da wir keine 20 mehr sind und viel Verantwortung und Verpflichtungen haben,kommt sowas nicht in Frage.Es wäre kaum zu schaffen.
    LG
    Nicole

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    1. Ja, liebe Nicole! Aber sei froh, daß Ihr sowas nicht am Hacken habt! Laß' es lieber einen Traum bleiben. Dafür muß man Millionär sein, wenn es wirklich schön werden soll! Ganz ehrlich!
      Ihr habt gewiß genug Arbeit und dann die ganzen Kinder - wir hatten seinerzeit ja nur 2 kleine Kinder! Aber noch alte Eltern zum Kümmern!

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Wow, bei dem Anwesen kann ich mir die Sanierungsarbeiten und den finanziellen Aufwand sehr gut vorstellen! Mir reichen die beiden 30er-jahre Häuschen mit ihren Tücken. Und unsere Stadtwohnung total zu sanieren hatte es trotz der nur 58qm auch schon in sich. Wenn möglich möchte ich mich auch nicht mehr auf das Abenteuer Sanierung einlassen. Aber da werden wir wohl noch oft mit konfrontiert, wenn wir nicht einfach etwas neues suchen und das alte aufgeben ...

    Ich kann mir aber gut vorstellen, dass mit 'jugendlicher' Zuversicht und einigem mehr an Energie & körperlicher Fitness etwas sehr schönes aus dem Grundstück geworden ist. Schade, dass Du aus nachvollziehbaren Gründen keine Nachher-Fotos zeigen möchtest. Ist ist bestimmt schön geworden!
    LG Silke

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    1. Das glaube ich! Es ist immer ein Angehen und je nachdem, welche Vorstellungen man hat mehr oder weniger Arbeitsaufwand und damit verbundene Kosten.
      Mir schwebt eigentlich auch nur noch ein schönes neues Haus vor! Das möglichst noch unbewohnt ist. Aber da es - leider - wohl nicht unser letztes Domizil werden wird - werden wir uns wiederum nur mit einem Provisorium begnügen müssen.

      Wenn man in einem Haus bleiben will, kommen unweigerlich irgendwann Renovierungs-/Sanierungsarbeiten auf einen zu. Ob es das Dach betrifft oder eindringende Feuchtigkeit durch Risse - irgendwas ist immer ... so wird man sich wohl oder übel damit arrangieren müssen. Wir hatten da fast immer den "Vorteil" dann auszuziehen in etwas "Besseres", zumindest Renoviertes, so daß wir die lästigen Umräumarbeiten im Haus nie hatten. Aber ein Umzug ist eben auch nicht so toll, vor allem, wenn das alle paar Jahre stattfindet!

      Das Haus in der jetzigen Form (samt Nebengebäuden) ist jedenfalls nicht wiedererkennbar und das soll es auch nicht (im Internet) sein.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. In einem gewissen Alter ist man stark gefährdet was den Kauf von solchen Grundstücken angeht. Jedenfalls ist es uns in jungen Jahren auch so ergangen. wir suchten ein altes Haus. ich hätte jedes kaufen können, doch -zum Glück- war mein Mann da zurückhaltender. Letztendlich sind wir bei diesem Haus mit Wassergrundstück gelandet, was auch heute noch für uns gut zu bewirtschaften ist.
    Das Haus ist nicht zu groß, der hintere Teil des Grundstückes darf vor sich hinwachsen, wenn ich denn nicht mehr in der Lage sein sollte, alles zu bewirtschaften.
    Bin gespannt, was euer neues Domizil wird.
    Jedenfalls hätte mein Herz auch geklopft beim Anblick dieser wunderbaren alten Schuppen und Scheunen. Ich liebe diese Gemäuer.
    LG Heidi

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    1. Du sprichst es aus, liebe Heidi!
      Mein Mann war leider - wie ich - sehr idealistisch. Einer, der die Bremse vorgeschoben hätte, wäre besser gewesen!
      Man muß unbedingt auch ans Alter denken, selbst in jungen Jahren. Ein Fehler, den man bei allzu guten jugendlichen Kräften allzu leicht begeht!

      Ja, da bin ich auch gespannt, wo es uns dann hinverschlägt und - leider - auch berufsbedingt - ganz sicher nicht an den letzten Ort ;-(

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,

    das ist für viele ein besonders ansprechender
    Post. - Man merkt es an den ausführlichen Kommentaren.

    Es sind dir schöne Erinnerungen geblieben.

    Alles Liebe
    Elisabeth

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    1. Danke, ja ich behalte nur die schönen Erinnerungen!

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Schön, dass Du eines Eurer früheren Häuser im Blog zeigst. Es muss ein sehr malerisches Anwesen gewesen sein, ich bin schon gespannt, wohin es uns mal verschlagen wird :)

    lg kathrin

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    1. Ja, so als Urlaubs-Impression war es malerisch, doch als wir eine Weile drin wohnten, ging uns der Blick dafür leider verloren!
      So gesehen sollte man - aus meiner heutigen Sicht - nicht alle Träume verwirklichen, wenn man sich nicht unglücklich machen will!

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara,
    so ein altes renovierungsbedürftiges Haus ist schon eine ziemliche (Arbeits-)Aufgabe. Ich muss meinem Mann und auch mir immer wieder klar machen, dass wir auch Recht auf Erholung und Freizeit haben und nicht nur immer am Haus und am Garten rumwerkeln müssen - was eben nicht anfällt, wenn man nur eine Wohnung hat, so wie er vorher in Stuttgart, wo wir ohne schlechtes Gewissen am Wochenende faulenzten oder unsere Ausflüge machten. Wenigstens Sonntag ist Ruhetag, das bleibt auch hier so, aber Samstag ist meistens Werkeltag.
    Allerdings ist unser Haus nicht so renovierungsbedürftig wie dieser Resthof anscheinend war, den ihr damals hattet. So arge Renovierungen würde sich mein Mann auch nicht mehr aufladen.
    Wegen dem Thema "malerisch": Malerisch ist gut und schön. Wenn man aber dort leben muss, ist es oft nicht mehr so malerisch, denn da muss man sich oft mit vielem herumschlagen, wovon sich viele gar keine Vorstellungen machen.
    Ich schicke Dir liebe Grüße, die Sonne kommt grade nach Regentagen wieder raus,
    Irmgard

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    1. So ist es, liebe Irmgard!
      Uns war letztendlich irgendwann das Leben als solches wichtiger, als die viele Arbeit! Bei so einem Projekt hat man keine Freizeit mehr! Oder man muß es haben können, über Jahre hinaus nur in 3 Zimmern leben zu können, während alles andere halbverfallen vor sich hindümpelt ;-) Das ist nicht so mein Fall!

      Der Sonntag ist auch mir heilig. Man schöpft anders auch nicht die Kraft für die neue Woche!

      Wir hätten das erstens kein zweites Mal mehr gemacht und zweitens wollten wir jetzt so etwas schon gar nicht mehr, nicht nur wegen der Kräfte - denn man könnte sich ja Leute nehmen ...

      Malerisch, da stimme ich Dir zu, ist alles, was man von außen und nur zeitweilig betrachtet. Muß man dort erst leben, sieht es auf einmal GANZ anders aus! Da spreche ich aus vollkommener Erfahrung.

      Liebe Grüße - bei uns ist es noch kühl, es wird aber wieder wärmer -
      Sara

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  9. Liebe Sara,
    der Blick zurück hat mir sehr gefallen!
    Das war in der Tat ein Megaprojekt!
    Aber wenn man jung ist, dann schafft man viel!
    Viele liebe Grüße von Luna

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    1. Das kann man wohl sagen!

      Liebe Grüße
      Sara

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  10. Liebe Sara,
    vielen Dank für Deinen Kommentar auf unserer Seite und für den Link zu diesem für mich sehr interessanten Artikel.
    Euer ehemaliger Resthof ist wirklich imposant und auch schön an zu sehen. Teilweise glaube ich auf den Bildern zu erkennen, dass da noch sehr viel Arbeit war. Aber der Hof ist wirklich ein Traum.
    Bei uns ist das Grundstück wesentlich kleiner und der Hof auch. Scheune und Wohnhaus sind ein Gebäude, das macht es schon einfacher und der Vorbesitzer hatte gründlich renoviert, das war zwar schon ca. 30 Jahre her, aber man konnte es deutlich sehen, auch weil sie sich immer um das Haus gekümmert haben.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  11. Ja, das war der Hof wohl, lieber Wolfgang. Sehr viel Arbeit oder mindestens 300.000 D-Mark, was das damals war. In dem Zustand wie er war, hätte ich dort nicht lange leben können. Dafür ist nicht jeder gemacht. Wir kannten aber Leute, die sogar mit offenem Dach, durch das es ins Haus regnete, jahrelang so existieren konnten, nebst Tieren und mehreren Kindern und Schwangerschaften .... mir ein Rätsel. ;-) Ein gewisses Minimum an "Luxus", wie ich das mal nenne und ich bin wahrhaftig kein Luxus-Weibchen, muß einfach für mich sein. Aber auch Energie und Zeit, um das Haus in adäquater Zeit zu renovieren oder eben das entsprechende Kleingeld. Hörte sich natürlich toll an, so ein Riesen-Grundstück mit Waldanteil noch dazu für 'nen Spottpreis ... aber wir sind doch eher die Schreibtisch"täter" :-) Ich hab' es unter Erfahrungen abgehakt und bin froh, daß wir da nicht geblieben sind! Schweinegeruch gabs gratis, aber den unangenehmen, von Massentierhaltung direkt nebenan. ;-)

    Da habt Ihr bessere Karten, aber ganz sicher auch die Energien, so etwas zu bewältigen. Von Vorteil ist schon mal, wenn das Haus nicht heruntergekommen ist, wie das bei uns der Fall war. Bei einem Teil des Gebäudes war der Boden abgesackt - das Erdreich drang ein - grauenvoll! ;-) :-) Sowas ist nur mal in einer Besuchssituation ganz nett "ach wie romantisch". :-) Ansonsten mag ich Fachwerkhäuser gern, solange sie nicht moderig riechen - da haben wir sehr viele und auch unangenehme Erfahrungen seinerzeit sammeln können auf unserer langen Suche.

    Liebe Grüße und danke für Dein Interesse!
    Sara

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