Mittwoch, 19. September 2012

Von Null auf Garten ~~~


Eine ganze Kiste voller Blumenzwiebeln hat sich inzwischen bei mir angesammelt. Sie warten nur noch darauf, im neuen Garten in die Erde zu kommen. Doch davor gibt es noch so viel anderes zu tun.
Inzwischen hat sich zudem ein ganze Topfgarten angesammelt, der im Moment die Terrasse belegt. Einige Rosen, ein paar Kräuter, 


Mein schöner Phlox, den ich hinters Haus gepflanzt hatte.
Von den anderen Flammenblumen nehme ich vielleicht auch so ein, zwei mit.





Töpfe und nochmals Töpfe ... in der gelben Verpackung links (Bild oben!) steckt eine Schwarze Johannisbeere. Ich mag diese Früchte zu gern (allerdings nur roh!) Recht gesund sind sie überdies!
Eine Rote Johannisbeere bekam ich vor einiger Zeit von meiner Mutti. Diese steckt jetzt ebenfalls und vorübergehend in einem Topf.


70 Liter Blumenerde sind weg in Nullkommanix . . . ich werde noch mehr Erde brauchen ...
doch die ganz großen Pflanzen werde ich unmittelbar im neuen Garten pflanzen. So viele große Töpfe/Kübel möchte ich nicht unnötig kaufen. Ich könnte sie hernach doch nicht unterbringen. 



Und immer wieder Rosen, die angewurzelt waren und nun in Töpfen heranwachsen, um in ihrem Zielgarten dann in die Erde ausgepflanzt zu werden. Auch ein Maggikraut (Liebstöckel) oder Levisticum officinale steckt im Topf (vorn rechts). Sämtliche wichtigen Kräuter gehen ebenfalls mit auf die Reise! Das wird noch viel Arbeit!

Was mache ich jedoch dann, wenn uns der Frost kurz vorm Umzug überraschen sollte und ich die restlichen Pflanzen nicht mehr im neuen Garten einpflanzen kann????? Im Haus haben sie keinesfalls Platz, es wäre auch zu warm dort!


Auch einige der gesammelten Steine ziehen mit um.


Auf diese Rose (Rosa Glauca - Rotblattrose)  in dem großen Pflanzgefäß bin ich besonders stolz. Erst letztes Jahr habe ich sie aus einem Rissling gezogen. Sie ist seither mächtig gewachsen. Im Topf sind bereits einige ihrer Triebe stark eingekürzt. Über ihre spätere Blütenpracht freue ich mich schon jetzt!




Die wenigen Lilien, die ich besitze, ziehen ebenfalls mit, u.a. die schöne Weisse. Schade, sie hatte hier einen wirklich wunderbaren Platz. Doch da die Gewächse rund ums Haus ohnehin weichen müssen, ist es nur legitim, einige dieser Pflanzen zu retten. Eine Madonnen-Lilie wünschte ich mir schon lange. Im neuen Garten werde ich sie mir schließlich gönnen.


So groß ist meine Drachenweide schon - seit April 2012, seit ich ihre Zweige ins Wasser steckte . .  



Der weisse gefülltblühende Flieder muß auch unbedingt mit. Er ist inzwischen schon ziemlich groß geworden. Das wird eine ganz schöne Arbeit, ihn auszugraben. Doch wofür haben ich meine Männer! ;-)
Ich hoffe nur, daß uns dann nicht der Frost überrascht oder wir müssen ihn im letzten Moment noch ausbuddeln . . .

Im Waldgarten hat speziell dieser Flieder nie so richtig blühen wollen. Ich bin überzeugt, daß das in neuem Garten ganz anders wird!


Um auf den Titel meines heutigen Posts zurückzukommen - im neuen Garten ist ja fast "nichts" drin - und so fange ich nahezu bei Null wieder an. Was auch Spaß macht, denn so habe ich viel Gestaltungsfreiraum. Wenn jetzt nur der Zeitdruck, was den ersten Frost anbelangt, nicht wäre . . .

Und teilt mir doch bitte mit - wenn ich demnächst hier auch ein GiveAway starte (das einen Hauptpreis haben wird, aber auch zusätzlich etwas aus meinem bisherigen Garten beinhalten wird), an welchen Pflanzen/Samen Ihr Interesse haben würdet.

 Selbstverständlich kann ich keine großen Rosenstauden ausbuddeln und versenden. Aber ich könnte schauen, ob sich wieder Walnussbäume versamt haben. Aus diesen ganz kleinen Walnussbäumchen wird später ein großer Baum, der viele Nüsse trägt!
Auch Blauregen-Samen wären möglich oder  Samen der Stockrosen. Außerdem Leberblümchen oder Vinca minor und Vinca major, von denen ich wirklich zahlreiche Stauden habe, ebenso wie jetzt auch vom Waldmeister. Vielleicht habt Ihr noch Vorschläge . . .

Kommentare:

  1. "Von Null auf Garten ..." - ich komme geradewegs von Carmens Schweizer Garten hierher und muss jetzt natürlich schmunzeln. Kennst du ihren Blog? Vielleicht kannst du dir dort ja noch Anregungen holen, wenn du welche brauchst. Inspirierend finde ich Carmen immer: http://schweizergarten.blogspot.de/
    Lieben Gruß
    Elke

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    1. Ja, den kenne ich. Nur schaffe ich es nie, überall zu kommentieren, wo ich auch lese. Ich glaub' aber nicht, daß ich da noch viel Anregungen brauche. Bin eher am Reduzieren statt am "immer neue Ideen verwirklichen".
      Sicherlich habe ich einige Blumenzwiebeln gekauft, da in dem neuen Garten "nichts" drin ist, was blüht. Denn ein paar Blümchen (auch zum Verschenken, für Blumensträuße) brauche ich einfach im Garten. Das war ja im Waldgarten schon ein Problem, da hier vieles nicht wächst und gedeiht.
      Aber es wird ganz voraussichtlich nur bei einer Randbepflanzung um den Rasen herum, also lediglich am Zaun entlang, bleiben. Wir wollen uns nicht mehr zuviel Gartenarbeit aufhalsen. Denn wir sind keine 30 oder 40 mehr.

      Ich bin auch sehr gern draußen in der Natur, mache viele Ausflüge, laufe auch sportlich (Nordic und Walken) draußen. Da bleibt neben allem anderen, was noch zu tun ist, nicht mehr allzu viel Zeit, sich über den Garten den Kopf zu zerbrechen bzw. sich damit tätig zu beschäftigen. Ich bin wirklich froh, den Ballast los zu sein! Wenn alles natürlich auch 2 Seiten hat, auch der Waldgarten. Siehe meinen Hass-Liebe-Post! :-)

      Außerdem brauche ich bei schwereren Arbeiten immer die Hilfe meiner Männer. Und die haben so gut wie nie Zeit. Das war hier im Waldgarten das allergrößte Problem. Ich bin froh, wenn ich diese Sorge im neuen Garten nicht mehr haben werde, da eigentlich alles, bis auf die erstmalige Anpflanzung größerer Pflanzen, von mir allein bearbeitet werden kann.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. So sah es bei mir im Garten auch aus im letzten Sommer.Ich hab alles was ich mitnehmen wollte in Eimer gepflanzt und musste es überwintern.Im Gewäschshaus und in einem Schuppen mit Fenster.ich hab die Töpfe vor dem Frost geschützt in dem ich sie auch Styropor gestellt habe und eingepackt habe mit Jutesäcke.Das ging ganz gut.Dann sind wir ja ende März umgezogen und in der 2.Aprilwoche habe ich noch einiges aus meinem alten Garten ausgebuddelt.Einiges hat es geschaft,einiges nicht.Vieles habe ich dieses Jahr neu gekauft.Erts war ich traurig darüber das so viel eingegangen ist.Aber nun wird es ein neuer Garten,ein andere Garten,so nach und nach.Ein Garten muss wachsen.
    Ich hätte übrigens gerne an deinem Give Away mitgemacht ;-).
    LG
    Nicole

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    1. Leider habe ich im neuen Garten weder Schuppen noch Gewächshaus, so daß ich zusehen muß, daß die Sachen alle noch vor dem Frost in die Erde kommen. Denn auch der dortige Keller ist kein kalter Keller so wie hier. ;-)
      Aber darauf habe ich mich innerlich auch schon eingestellt, daß nicht alles unbedingt überleben wird. Ein anderer Garten - andere abiotische Faktoren - ein ganz anderes Umfeld... Schon das ist ein Punkt, denn nicht alle Pflanzen gedeihen überall gleich gut. Ob es am Boden liegt oder am Lichteinfall und am sonstigen Bewuchs in der Umgebung ...
      So wird alles ganz anders sein ... aber ich hoffe dennoch, daß mir die liebsten Pflanzen erhalten bleiben ...
      Danke, daß Du an meinem GiveAway teilnehmen magst. Zu gegebener Zeit komme ich darauf dann zurück.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Stimmt anderer Garten anderes Umfeld andere Begebenheiten,deshalb wird es ein andere Garten so wie bei mir.Du schaffst das schon davon bin ich überzeugt.
    LG
    Nicole

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  4. here too, stones and potted plants travelled with us.
    Now I'm at a happier stage with towers of empty pots, as I eventually get the plants IN the ground.

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    1. Ich könnte es wohl auch nicht übers Herz bringen, liebgewordene Pflanzen einfach zurückzulassen. Auch schöne Steine zogen bei uns mit um. Doch wenn wir uns noch einmal verkleinern sollten, wird wiederum vieles zurückbleiben müssen.

      Liebe Grüße auch hier
      Sara

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