Montag, 19. November 2012

5 x 2 Stunden Laubfegen ~~~


~ ~ ~ das  habe ich - grob über den Daumen gepeilt - für diesen Garten geschätzt. Denn heute waren es wiederum 2 Stunden, dieses Mal aber erstmalig auch die Abflussrinne bzw. den Rinnstein neben dem Fußweg an unserem Grundstück sowie denselben und das nächste Mal ist dann der Rest vom Laub in unserem Garten dran.
Erstmalig - das bedeutet, daß wir - ganz gleich wo wir auch wohnten, noch nie in der Verlegenheit waren, einen Rinnstein reinigen zu müssen. Das wurde stets von der Stadt aus erledigt! Aber kein Problem, solange die Leute ihre Hunde da nicht haufenweise hinmachen lassen! Denn diese Haufen sollen sie mal schön selber wegmachen! Da lege ich bestimmt keine Hand an!

Das folgende Bild entstand am 28.10. d.J. - Die Korkenzieherweide ist noch immer grün, nur der Magnolienstrauch hat seine Blätter alle abgeworfen und junge Knospen angesetzt.




5 x 2  Stunden sind natürlich"nichts" im Vergleich zum Laub, das im Waldgarten anfiel. ;-) Um diese Laubmassen brauchen wir uns jetzt gottlob nicht mehr zu kümmern!



Die Feder auf dem Bild oben entdeckte ich während eines Spazierganges vor kurzem. Keine Ahnung, zu welchem Vogel sie gehört. Sie lag da so in der Feldmark.

Auch der Löwenzahn zeigte noch vereinzelt seine sonnengelben Blüten.


Des Weiteren fand ich zahlreiche Lärchen. So brauche ich "unserer" Lärche  (die im Nachbargarten des Waldgartens stand), nicht mehr nachzutrauern. Sie ist ohnehin inzwischen weg, gefällt! ;-)


Font Party LET

Hier hatte "unsere" Lärche gestanden (im Nachbargarten) - neben der Schwedischen Oxelbeere. - Dort wurde so viel gefällt, so daß nun der Blick komplett auf alle Nachbarhäuser freigegeben wurde.


Der Blick von oben in den nunmehr ziemlich kahlen Nachbargarten. Rechts im Bild die große Oxelbeere, die noch steht! Links davon, wo sich jetzt die Holzstapel türmen, stand einst die Lärche und andere hohe Bäume, die wir aus unserem Schlafgemach sehen konnten. Des morgens herrschte in diesen Bäumen ein reges Vogeltreiben - einfach zu schön anzusehen! Auf diesem Bild ist die Oxelbeere auch im blühenden Zustand zu sehen. Womöglich fällt sie aber auch noch der Kettensäge zum Opfer! Da sie nahe am Nachbarhaus, einem Abrisshaus, steht.



Nun - alles Schnee von gestern ... ;)

Kommentare:

  1. Laub haben wir Gott sei Dank auch nicht mehr viel. Wir konnten den Garten sogar an zwei Nachmittag winterfest machen und das ist schon genial.

    lg kathrin

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    1. Ja, das ist in der Tat genial, liebe Kathrin. So hat alles seine zwei Seiten. Der Waldgarten war wunderbar und idyllisch zu manchen Zeiten, aber im Herbst nervte er mehr als . .. ;-)

      Liebe Grüße und bis später
      Sara

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  2. Hallo Sara,
    das mit dem Fussweg reinigen wird wohl ganz unterschiedlich gehandhabt. Bei uns bin ich mir nach wie vor nicht im Klaren, wer eigentlich zuständig. Im Grunde sollte es die Stadt sein, aber so selten wie die kommen, muss man doch selbst ran. Und auch ich hasse natürlich nichts mehr als Hundehaufen am ewig langen Gartenzaun. Aber das ist inzwischen sehr viel weniger als früher.
    Mit meinem Hauptblog bin ich seit heute auf die Webseite umgezogen, der Gartenblog bleibt wie gewohnt.
    Lieben Gruß
    Elke

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    1. So haben wir das in der Vergangenheit bei unseren unterschiedlichen Häusern/Gärten auch erlebt. Nicht überall war es Pflicht. Die Stadt war zuständig oder die Gemeinde. Heute machen die oft aber nicht mehr viel, wie Du schon schreibst. Auch in unserer Gegend erwartet man inzwischen Selbsthilfe. Ist ja auch o.k. Nur wenn Nachbarn sich gegenseitig fertig machen und bedrängen, das ist eben nicht mehr o.k. Denn nicht jeder hat z.B. Montags Zeit - es reicht doch, wenn man es überhaupt in einem adäquaten Zeitraum erledigt und nicht auf Bedrängen von Nachbarn zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt! Das sehe ich nicht ein! Ähnlich verhält es sich in manchen Mietshäusern mit der Hauswoche ;-) Heute sind die Lebensmodelle der Leute so unterschiedlich. Der eine arbeitet nachts, der andere ab Mittags ... nicht jeder kann da Punkt 8 morgens an einem bestimmten Wochentag den Treppenflur reinigen. Aber solche engstirnigen Leute gibt's ... ich halte das ja für ein typisch deutsches Problem! ;-)

      Auf Deinen Blog schaue ich später noch. Jetzt muß ich gleich wieder weg. ;-)Es gibt im Augenblick noch so viel zu erledigen, auf Handwerker zu warten, diese zu beaufsichtigen usw. usf. ... so daß ich nur kurz mal hier reinschauen kann.
      Hmm, aber ich dachte, Du wärest schon mal - vor kurzem - mit Deinem Blog umgezogen? Hast Du nicht ohnehin alles unter einer Domain? Bin ja gespannt, wie man einen Blog auf einer Webseite realisiert. Früher ging das jedenfalls nicht, da ein Blog ja chronologisch geschrieben wird, während die Webseite statisch ist und bleibt und man händisch die Beiträge, die aktuell sind, oben anfügen muß. Fand ich immer lästig. Aber Du wirst sicher per php (womit ich mich leider bislang nicht auskenne) eine genialere Lösung gefunden haben.

      Liebe Grüße und bis später
      Sara

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  3. Tja, wenn ich mir so die beiden Korkenzieherweiden bei meiner Mutter & unsere hier hinter der Garage ansehe, dann wird Dich das Laub noch einige Zeit beschäftigen. Je nach Wetter sogar bis kurz vor Weihnachten ;-)
    Und ich kann Dir nur raten - bleibt am Ball was den Schnitt anbelangt. Sie wächst schnell über den Kopf und macht reichlich Ärger. Vor allem was den Fußweg anbelangt: Ich habe die Weide in meinem weißen Vorgarten wirklich geliebt, aber sie wurde so sehr zum nachbarschaftlichen Ärgernis, so dass ich vor ein paar Jahren der Fällung notgedrungen zustimmte. Ich hatte sie wohl um 1983 gepflanzt - ev. etwas früher und nach über 25 Jahren hatte sie einen Stammdurchmesser von mindestens 40cm. Eigentlich war sie recht dicht an der Hecke das Highlight der Straße - vor allem im Winter. Aber mindestens 2x im Jahr musste ich die unteren Äste über dem Fußweg entfernen, da die Fußgänger behindert wurden. Allerdings das Laub vom Fußweg haben wir immer gleich hinter die Hecke geschmissen und unter den Büschen verteilt. Das vergeht sehr schnell und bietet guten Winterschutz.
    Und im Garten hinter dem Haus bei meiner Mutter habe ich in der letzten Woche eine Korkenzieherweide zur Hälfte geschnitten: Denn was dort zum Süden über die Garage wächst, macht nur unnötig Ärger und verstopft den Abfluß. Aber das Material ist ideal um die Rosen im Winter zu schützen. Denn das geshredderte Holz-Laubgemisch verweht nicht so schnell im Beet. Drum herum noch ein paar immergrüne Zweige und fertig ist der Winterschutz für Rosen. Angehäufelt haben wir schon lange nicht mehr ...
    Und der Rest der Weide wird dann im Frühjahr ausgelichtet: Für Osterzweige und Weidenzäune :-)
    LG Silke

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    1. Liebe Silke,
      im Vergleich zum Waldgarten ist das hier aber kaum der Rede wert. ;-)
      Am Waldgarten hatten wir ja auch einen Fußweg vorm Haus, der uns ebenfalls bis Weihnachten beschäftigte, nur mit ungleich viel mehr Laub. Das war ein Arbeiten ohne Ende ... und hinten erst ... ein Fulltimejob für Rentner oder Millionäre, die nichts anderes zu tun haben ;-)

      Da diese Weide erst dieses Jahr beschnitten wurde, haben wir sicherlich noch Zeit bis zum nächsten Mal. Sie hängt auch längst nicht bis zum Fußweg. Dazu müßte sie entweder dichter dran stehen oder wirklich ausladende Zweige bekommen. Bislang wächst sie eher in die Höhe oder wurde halt so geschnitten, daß sie so wächst.
      Im Moment kann ich hier noch kein Laub unter Büsche werfen, da hier noch kaum welche sind. ;-) Es würde doch bloß wieder auf den Fußweg wehen. - Aber das ändert sich ja in den nächsten 3 Jahren sehr schnell wie man erfahrungsgemäß weiß, wenn man Neubausiedlungen beobachtet, wie rasch die Hecken hoch sind.
      Und zuzusehen, wie ein garten wird, ist ja auch nicht verkehrt, das hatte ich in der Form noch nie.
      Ich hab' ja sogar - im Gegenteil - noch eine Weide angepflanzt in gewissem Abstand, und zwar eine Drachenweide. Weil ich Weiden und die durch sie entstehenden Lichtreflexe so gerne mag. Ebenso wie Bambus.

      Wenn ich an den Waldgarten und seine Bäume denke, die alle hätten beschnitten werden müssen, dann finde ich das hier wirklich eine Kleinigkeit. Da wir hier aber auf den Sichtschutz unbedingt angewiesen sind, ist für mich die Weide Gold wert! Nadelbäume sind da zwar besser, sie versauen andererseits jedoch den Boden. Von daher wird es hier kaum welche geben. Nur eine echte Tanne wollte ich als Weihnachtsbaum und die wird dann - hoffentlich - in den Garten noch Einzug halten. Ich hatte noch nie eine wirkliche Tanne mit aufrechten Zapfen, nur immer die Fichten mit den hängenden Zapfen. Und eben diesen Wunsch werde ich mir bald erfüllen.

      Um die Rosen lege ich derzeit noch Tannengrün. Was anderes kann ich so schnell nicht herbeischaffen. Anhäufeln tue ich auch nicht. Zuviel Aufwand. Vielleicht bekommt die eine oder andere Pflanze noch ein Häubchen, wenn ich es schaffe, ansonsten wird eben nur das, was hier will. Wie im Waldgarten auch. Mit zu empfindlichen Exemplaren ist das immer so eine Sache. Nicht immer findet man die Zeit und dann sind sie ohnehin nicht mehr schön oder bald hinüber ...

      Ein Weidenzaun ist auch eine feine Sache, birgt doch aber auch das Problem des raschen und üppigen Wachstums und wie will man dem dann beikommen - so dicht an der Straße? Oder meintest Du keinen lebendigen Weidenzaun?

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Na, dann habt Ihr ja noch Zeit das üppige Wachstum einer Korkenzieherweide kennenzulernen ;-) Für mich sah sie auf dem Foto schon recht dicht am Fußweg stehend aus. Und ein Jahreszuwachs von 2m ist meist kein Problem. Nur der Sichtschutz im Winter ist kaum gegeben. Daher macht es auch Sinn beim Schnitt auf die Gesamtform zu achten, damit sie im Winter malerisch aussieht und nicht zu besig dasteht.
      Dagegen sind Drachenweiden zahme Geschöpfe, die bei uns leider eingegangen sind. Sie wurden in beiden Gärten von einem Geziefer befallen, dass sie zum Absterben brachte. Hoffentlich hast Du damit mehr Glück!

      Nein, kein lebendiger Zaun. Mit den frischen Ruten lassen sich kleine Zäune für Stauden fertigen, die dann die Pflanzen daran hindern zu sehr auf den Rasen zu fallen - bzw. meine Mutter fertigt daraus kleine Körbe, um junge Pflanzen vor dem Überwuchern zu schützen: http://wwwdekogeruempel.blogspot.de/2012/03/weidenmantel-fur-einen-narzissentopf.html
      Solche 'Körbchen' schützen auch junge Rosen vor wuchernden Stauden und werden im Herbst als Winterschutz mit Laub aufgefüllt, damit es nicht gleich wieder verweht ...
      LG Silke

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    3. Ja, das schaut wohl auf dem Foto so aus.
      Muß den Umfang mal messen. Der Stamm ist aber auch schon ganz schön dick. Oder es sind mehrere? Irgendwie ein uriger Wuchs ... Aber sie wurde auch schon gekappt.

      Die Drachenweiden kenne ich nun gerade von ihrem hohen dynamischen Wuchs. Das mag wohl auch standortbedingt sein. Da bin ich ja dann wirklich gespannt, wie sich das bei uns so entwickeln wird.

      Weidengebäude sind ja seit einer Weile in, so daß ich annahm, Du meintest einen lebendigen Zaun. Da muß ich doch gleich mal Deinem Link folgen. Aber die jungen Ruten wurzeln dann doch auch an?? Jedenfalls war das im Waldgarten so, wenn ich als Pflanzstütze irgendeinen Zweig nahm ...hatte ich später die Mühe, ihn wieder rauszureißen. Oder vergaß es ganz gleich, so daß da später ein kleines Bäumchen stand.

      Liebe Grüße
      Sara

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    4. Das mit dem Bewurzeln kenne ich auch. Selbst dicke Stämme, die wir aus unseren Weiden rausgesägt hatten und die ich nur auf die Erde legte, schlugen noch nach Wochen aus und bildeten teilweise große Triebe. Aber häufig vertrocknen die dann im Laufe der Sommers wieder. Nee, nicht noch mehr Weiden! Aber in Kübeln dürfen sie gern leben. Allerdings da gehen sie mir meist nach 2 oder 3 Jahren ein.
      Die dünnen Ruten für Schuzkörbe & Staudenzäune liegen aber nur waagerecht über dem Boden. Da besteht kaum Gefahr. Ich habe Dir unter dem Link noch etwas dazu geschrieben.
      Wann ich die Fotos von gestern mit den für den Winter warm verpackten Rosen mal poste? Ich habe zu viele Blog-Baustellen ... ;-)
      LG Silke

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    5. Also ich habe heute mal nachgesehen. Der Stamm steht nicht so ganz nah am Zaun bzw. es sind mehrere Stämme. Aber die Weide, das Grün, hing sicherlich schon über dem Gehweg. Diese Bäume werden halt doch recht üppig. Ich werde mal ein deutlicheres Foto davon posten demnächst ...
      Das mit dem Kübel werde ich auch mal realisieren. Unsere Vorgänger hatten so etwas auch, aber auch eingegangen. ;-)

      Da schaue ich gleich nochmal nach!
      Blogbaustellen *seufz* - ich fürchte, ich komme gar nicht mehr hinterher ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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