Sonntag, 29. April 2012

Hitzeschaden!


Erst gestern Früh waren die Kirschblüten an unserem Sauerkirschbaum noch weiss wie schnee und frisch wie Tau! Und sie dufteten, wie Sauerkirschblüten eben duften!



Heute jedoch musste ich mit Erschrecken feststellen, daß die Ränder gebräunt sind, die Blütenblätter bereits abfallen und der Duft absolut verflogen ist! Das darf doch nicht wahr sein! Denn gerade  heute wollte ich meinem Mann diesen speziellen Duft der Sauerkirschen nahebringen. Pech gehabt! Gestern war es einfach viel zu heiß für die Jahreszeit! Es ist ja nicht einmal Frühsommer! Im "Alten Land" ist die schönste Blütenpracht lt. Blütenbarometer erst im Mai so weit!

Und dabei wollte ich heute eigentlich den kleinen Sauerkirschbaum in seinem allerschönsten Hochzeits-Gewande präsentieren . . . 


Im übrigen blühen die Apfelbäume schon, zeigen sogar erste Tendenzen zum Blütenblattfall - es ging alles viel zu schnell. Doch dazu dann demnächst mehr . . .


Hier der Kirschbaum von vor kurzem in seinem schönsten Kleid auf dem obigen Bild mit Blickrichtung zum Garten-Ende und beim Bild hier drunter folgt der Blick in Richtung mittlerer Waldgarten/Haus.


Samstag, 28. April 2012

Der Mond ist aufgegangen . . .


unter dem Apfelbaum bei der Hängematte

Eine geheimnisvolle Stimmung liegt über dem Waldgarten . . . es ist beinahe wie Mittsommernacht!
Nach einem sehr heissen sommerlichen Tag mit Temperaturen um die 30 °C geht ein fast schon unwirklicher Hochsommertag mitten im Frühling zuende, zu dem die doch im Gegensatz noch kärgliche Flora nicht so recht passen will!


Fast scheint der Mond zu glitzern ... auch erste Sterne zeigen sich . . .



Und die Hängematte wartet schon auf einen neuen schönen Tag . . .


Blau-Silber


Blaues VincaMinor und eine Steingartenpflanze, von der mir der Name im Augenblick nicht geläufig ist. (Lt. Silke ist es das Hornkraut) Diese beiden haben sich seitlich unserer Garageneinfahrt hinter der Hecke dort vor dem Haus angesiedelt.

Freitag, 27. April 2012

Wildtrieb am Schneeballstrauch? Zweierlei Blütenfarben . . .


Zweierlei Blüten - cremeweiss und weiss-rosé scheinen am Schneeball, der an der Nachbargrenze wächst, zu blühen. Aber auch die Blätter sehen unterschiedlich aus. Hat der Strauch einen Wildtrieb gebildet?

Das ist seine eigentliche Farbe . . . 


Und überwiegend zeigt er diese roséfarbenen Blüten . . .


An der Basis des Strauches kann man weiter vorn den hell blühenden Trieb erkennen.



Entfernen von Wildtrieben an veredelten Gehölzen 
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Eichhörnchen mitten in der Stadt


Diesen possierlichen kleinen Kerl konnte ich ganz ungestört aus der Nähe fotografieren.
Wir wollten in der Nähe die herrliche Rosa Kirschenblüte anschauen, die ich dort schon einmal  zeigte. Alljährlich findet hier das Kirschblütenfest statt.


Das Gerüst, mit den Meisenknödeln befindet sich in der Nähe des Inselwalls in Braunschweig.
Und es kann sogar sein, daß dies eigens für Eichhörnchen installiert wurde. Ich weiß es jedoch nicht genau. Etwas merkwürdig wäre es schon, wenn es lediglich für Vögel gedacht wäre! Unsere Stadtväter haben da ja ihr Konzept (Pflanzen- und Tierartenschutzkonzept) . . . 



Ist es nicht allerliebst?! :-)

Im Waldgarten würden mir solche Aufnahmen von Eichhörnchen nie gelingen! Hier huschen sie lediglich schnell einmal vorbei und über das Vogelfutter haben sie sich noch nie hergemacht, jedenfalls nicht, während ich die Futterplätze beobachtete.


Direkt am Inselwall sah ich auch den riesengroßen Kobel wieder - ein wirklich gigantisches Gebilde, das ich in diesen Ausmaßen noch niemals sah! Der Kobel befindet sich in der Krone eines Mammutbaumes und misst gut 1 1/2 Meter oder mehr!





Donnerstag, 26. April 2012

Seltsamer Auswuchs an einer Tulpe


Leider bin ich keine Tulpen-Spezialistin, um diesen "Auswuchs", wie ich es einmal nenne, erklären zu können. Vielleicht eine verkümmerte Blüte?

Mittwoch, 25. April 2012

Ich hab' auch einen Gartenkuchen!



Heute habe ich schon Einiges in Töpfe gepflanzt, was ich später in unseren neuen Garten übersiedeln will.
Im Grunde könnte ich meinen Blog jetzt auch "Topfgartenwelt" oder ähnlich nennen *lach* - denn es werden noch viel mehr Töpfe und Kübel werden!

Diese Back- oder Puddingform fand ich vor kurzem in einem "Brocki"  und wollte sie - da sie auch etwas eingebeult war, noch als Pflanzgefäß für die Terrasse verwenden. Nur wie das mit solchen Metallformen ja ist, würden die Pflanzen darin ertrinken, so ganz ohne Wasserabzug!

Deshalb habe ich kurzerhand mit Nagel und Hammer Löcher an der Unterseite  eingeschlagen, was sehr leicht ging.





In regelmäßigen Abständen die Löcher,und ganz unten brachte ich noch Tonscherben ein, erst darauf die Blumenerde.



Hineingepflanzt habe ich das große Immergrün Vinca Major, das ich ohnehin in diesen Garten  einbrachte, das sich inzwischen aber sehr schön vermehrt hat. Ich brauch' nur wenige Pflanzen, denn sie vermehren sich erneut! Alles andere lasse ich hier, damit die Nachfolger auch ihre Freude daran haben.


Das obige Projekt findet Ihr auch bei mach mal!

Tja, und das ist einer dieser Beton - Gartenkuchen, die wir vor Äonen mal hergestellt haben. Hat viel Spaß gemacht und erinnert eher an Burg-Zinnen, nicht wahr! Die Kinder spielten seinerzeit sehr gern damit mit kleinen Püppchen "Räuber und Gendarm" und Ähnliches. ;-)



Hier nun ein Leberblümchen, das in meinem (vorübergehenden!) Topfgarten eingezogen ist.
Ich habe es der Terrasse ausgegraben. Vermutlich würde es dort ohnehin weggemacht und womöglich entsorgt. ;-) Darum tat es mir einfach zu leid! Zwei Stauden reichen mir zum Mitnehmen.
Und so langsam ist die  Zeit gekommen, da das Bau dieser wunderschönen Blümchen allmählich verblasst ...


An der Terrasse ist ein Teil meines neuen Topfgartens zu sehen. Auf der anderen Seite stehen noch mehr Töpfe. Alle habe ich leider nicht gleichzeitig ins Bild bekommen.


Morgen muß ich dann dringend noch Töpfe, Kübel, Blumenerde kaufen . . . aber zumindest habe ich es auch geschafft, die Terrasse halbwegs aufzuräumen, ordentlich zu fegen (1 Schubkarre voller Abfall!) - ja, die Dimensionen sind hier schon recht groß! Insofern sind wir froh, nicht auf Dauer einen so großen Garten nicht mehr bewirtschaften zu müssen. Man wird schließlich älter, nicht wahr!


Terrasse - Stilleben mit Wäscheleine ;-) Im Vordergrund einer der Kirschlorbeeren, von denen mehrere auf der Terrasse (nicht von uns!) einst gepflanzt wurden.
Nur gekärchert wird ganz bestimmt hier nicht mehr. Eigentlich habe ich bemooste Steine auch viel lieber, das schaut immer so hübsch antik aus. Denn dieser Waschbeton von damals ist ja nicht gerade eine Zier! 
Doch das Kärchern hatte schon ganz praktische Gründe. Wenn man - wie wir - sehr häufig die Terrasse betritt, u.a. auch zum Wäscheaufhängen, schleppt man selbst bei ständigem Wechsel der Schuhe (was an sich schon lästig und aufwändig ist!) noch genug Dreck ins Haus. Mir reicht es wirklich, wenn ich 1 mal pro Woche wischen muß! Von 170 qm mehr als die Hälfte zu wischen ist kein Kinderspiel! Und die Bodenfliesen sind alle Weiss! Die Treppen jedoch aus Holz. Da war es nur angenehm, wenn an den Schuhen nicht jedesmal Moos, Erde und Sonstiges, was sich da auf den Platten im Moos verfangen hat, ins Haus zu tragen.

Und gerade an der Terrasse liegt so manches ...die Pergola ist inzwischen ganz schön morsch geworden!


Und ich fand auch noch eine ganze Menge Blauregen-Samen bei dieser Aktion. Die großen Schoten sind nun aufgeplatzt und geben diese mandelartigen giftigen Samen nun frei. In den ganzen Jahren, seit wir den Garten bewohnen, hat es so etwas noch nie gegeben!



Nun könnte ich den Samen weitergeben an Interessenten oder vielleicht eine kleine Verlosung daraus machen, natürlich  nicht nur mit Samen ;-) :-) Was meint Ihr .... aber ich denke wohl, an diesen Samen wird kaum einer Interesse haben, oder?


Die Vermehrung aus Samen als solche scheint relativ einfach zu sein. und so sieht der Keimling aus, so das Jungpflänzchen. Da kann dann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, zumal die Samen auch lagerfähig sind.

Nachbars Katze


Fast schon zutraulich - die Nachbarskatze ... denn sonst, wenn sie mich oder jemand anderen nur schon von weitem sah, nahm sie Reißaus! Wohl rollig? 


Dennoch  - allzu nahe durfte ich ihr doch nicht kommen, da nahm sie dann doch Reißaus.


Und der Igel tigerte dann um 20.50 im Nachbargarten herum. Die leuchtenden Augen kamen durch den Blitz zustande. Denn für meine Kamera war es einfach schon viel zu dunkel.

Zitronenfalter - Gonepteryx rhamni - an Tulpe


Ganz still hat er gehalten, so daß ich ihn aus unmittelbarer Nähe fotografieren konnte!:-)
Diese Aufnahme entstand im Vorgarten an einer Tulpe, die neben der Kerrie (Ranunkelstrauch) wachsen.


Im Waldgarten tut sich was . . .


Dies sind weitere Tulpen aus dem Vorgarten, die sich gerade öffnen . . .
Ich habe diese Tulpen erst im letzten Jahr gepflanzt.


Die gelben Tulpen im Vorgarten blühen schon ziemlich lange!



Auch im Vorgarten blüht jetzt wieder der Kerrien-Strauch mit seinen unzähligen gelben Blütenbüscheln.




Schräg dahinter - ein Stück von der Hecke entfernt, hat eine Rote Haselnuss ihren Platz. Ihre Blätter sind auch schon erschienen.


Hinter dem Haus fällt zur Zeit die Kastanie ins Auge. Ihre Blätter hängen noch etwas schlapp herunter, doch die kleinen Blütenkerzen zeigen sich jetzt schon!

Und hier der Fensterblick aus dem Wohnzimmerfenster zum Kastanienbaum:


Wobei die folgende Aufnahme unmittelbar unterm Baum entstand!


Dort in der Nähe, am Vogelfutterplatz, sind diese ganz wunderbaren Tulpen herrlich aufgegangen!


An Narzissen mangelt es auch nicht, leider blühen viele von ihnen nur nicht, sondern recken lediglich ihre grünen lanzenartigen Blätter in die Luft.


Im Vorgarten schauen sie recht zerfleddert aus!


Ebenfalls im mittleren Waldgartenteil, ein Stück weit links der Kastanie, steht diese Blutpflaume, die jetzt auch blüht.




Sogar der Kirschlorbeer will blühen, trotz massiver Frostschäden!


Auf dem folgenden Bild ist in der Mitte der Walnußbaum zu sehen und weiter hinten die Birke als weiterer Orientierungspunkt. Daneben blüht gelb die Gemswurz.


Und die Gemswurz einmal von nahem. So früh wie letztes Jahr fing sie in diesem Jahr nicht an zu blühen!



Von dieser schönen Tulpe im mittleren Waldgartenteil scheint nur eine Einzige übrig geblieben zu sein, wenngleich auch noch Blätter von den anderen zu sehen sind.


Wo Altes vergeht, kommt Neues auf - und so habe ich diese beiden Pflänzchen noch zur Terrassen-Verschönerung erstanden, das heißt, das rot-gelbe Exemplar bekommt meine Mutter, die dieses Rot an Blumen ganz besonders liebt.





Leider ist mir im Moment entfallen, um welche Pflanzen es sich handelt ...

Der bunte Mix dieser Blüten gefällt mir ganz besonders!
Und die Blütendauer soll auch recht lang sein.



An vielen Stellen des Waldgartens erhebt sich der Gundermann zur Zeit mit seinen blauen Blüten. Mit anderen, wie denen des Vergissmeinnicht zusammen eine herrliche Pracht!
Zum Glück findet man den Gundermann fast überall, so daß ich mich um diese Heilpflanze nicht zu sorgen brauche.


Silbertaler haben sich inzwischen an verschiedenen Stellen angesiedelt, vielleicht nicht ganz ohne mein Zutun! Wie diese beiden am Eibenstreifen.


Erst jetzt fangen die Traubenhyazinthen so langsam an, aufzublühen. So früh, wie diese blauen Blüher immer schon in den Läden verkauft werden, blühen sie nur im Treibhaus!



Über mangelndes natürliches Deko-Material kann ich jedenfalls nicht klagen . . . 
Die Birke wirft auch gern ab und zu Zweige ab.




Und hier einmal wieder der Duftschneeball am Haus aus einem anderen Blickwinkel.


Der große alte Schneeballstrauch befindet sich unmittelbar links neben dem Wohnzimmerfenster (wenn man aus diesem Fenster schaut) - der Duft, der in diesen Tagen auch ins Haus zieht, ist einfach unbeschreiblich!



Zum Glück treibt die schöne Vanilla Fraise Hortensie aus. Der Frost konnte ihr also nichts anhaben!
Sie wird auch mit umgezogen!


Schlimm hat es scheinbar den Sommerflieder getroffen - ich kann derzeit kein bißchen Leben an den beiden Sträuchern erkennen!


Die Stockrosen sind im Kommen ... und es wäre eigentlich viel Jätarbeit zu tun. - Doch nun überlassen wir dies gern unseren Nachfolgern, die ohnehin vieles im Garten verändern werden! Von daher lohnt es einfach nicht mehr. Und so kann ich die wilde Natur noch ein wenig und ungehindert geniessen, ohne mich um alles noch besonders kümmern zu müssen. Nicht schlecht! ;-)


Die dunkelrote Rose hinterm Haus hat es sich teilweise doch noch überlegt, wie man sehen kann - andere Teile jedoch schauen böse aus!


Meine Minzen sind auch am Wachsen. Auch von ihnen werden Ableger mitwandern, denn ohne sie geht's nicht!



. . . und zum Schluss für heute ein paar Sonnenstrahlen und einen kleinen Wegweiser . . . 


Fonts HammerKeys + Iskoola Pota


Nur schade, daß bei Blogger so wenige so genannte "Labels" möglich sind. In den Wordpress-Blogs gehen meines Wissens so viele Tags, wie man will in der sog. "Wortwolke" ;-)
Kategorien sind meines Erachtens auch etwas Anderes, als Labels, die ich als Tags verwende!