Donnerstag, 15. August 2013

Liebelein . . .



So ein süßer kleiner Fratz, der da neben unsrem Gartenhaus stand und auf mich zunächst so wirkte, als wäre er nicht ganz okay. Deshalb nahm ich das Kleine ganz vorsichtig auf. Es scheint ein Nachzügler zu sein, denn die anderen jungen Amseln sind längst groß. Lediglich ihr kurzer Schwanz zeugt noch davon, daß sie in diesem Jahr schlüpften. Die Breitschnäbel sind bei diesen älteren Kindern der Amseln längst verschwunden.

Doch dieses ist noch ein Baby . . . gerade mal flügge . . .



Es schien aber topfit zu sein. Seine Mama kam dann auch ganz in die Nähe und gab schimpfende Laute von sich. Ich beruhigte die Beiden. Denn schließlich wollte ich ihrem Baby nichts Böses. Im Gegenteil!
Ach, was war das für ein schönes Gefühl, dieses kleine Wesen in und auch auf meiner Hand stehen zu haben mit seinen langen Beinen/Füßen. Es tschilpte. das kleine Federbällchen und dann ließ ich es schleunigst wieder zu Boden, vergewissserte mich aber noch, ob alles in Ordnung mit ihm ist. Schnell huschte es unter die Büsche an Nachbars Grenze. Schon flog auch die Mutti herbei. Gerettet! :-)


Treusorgende Eltern sind die Amseln ja . . . den ganzen Sommer über liefen sie mir unmittelbar vor die Füße - so nah kamen sie noch nie . . . vielleicht 20, 30 cm entfernt . . . und forderten mich zum Teil regelrecht zur Gartenarbeit auf. ;-) Bodenlockerung, damit sie die Würmchen für ihre Kleinen leichter aus dem Erdreich ziehen konnten . . . 



Daß ich das dort hinten am Gartenhaus überhaupt mitbekam, lag an den letzten beiden Betonkuchen, die ich nun endlich aus ihren Formen nehmen wollte. Doch da hatte mein Mann wohl des Guten zuviel gewollt . . . doch darüber demnächst dann mehr . . .

Fast wie im Schlaraffenland, wenn "Frauchen" den Boden so locker macht, daß einem die Engerlinge nur noch in den Schnabel fliegen ;-) :-)


Und Wasser stellt Frauchen uns auch täglich hin . . . 


Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    ein wunderschöner Post.
    Danke dafür.
    Einen schönen Abend wünscht dir
    Irmi

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  2. Liebe Sara,
    Deine Videoclips sind Dir gut gelungen.
    Weiterhin im Garten graben, damit die Vögel Nahrung finden, für ihren Nachwuchs. Natürlich ist es auch gut für die Blumen und Pflanzen, sie gedeihen in lockerer Erde besser.
    LG Gisela

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  3. Herrlich, liebe Sara. Ja, Amseln können richtig anhänglich sein. Wir haben ja auch unsere Hausamseln.

    Fröhliche Sommergrüße

    Anke

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  4. Liebe Sara,
    DANKE fürs Zeilen der lieben Fotos vom kleinen Amselkind. Es war ganz sicher ein schönes Gefühl,
    das tschilpende, kleine Wesen in den Händen zu halten.
    Die Amseleltern sind auch ganz sicher dankbar, dass Du ihnen den Boden so locker machst, um ihnen das "Würmersammeln" leichter zu machen!
    Toll machst Du das!

    Ich wünsche Dir nun ein schönes Wochenende und kann von mir sagen, dass es mir wieder gut geht! DANKE für Deinen Besuch bei mir!
    Liebe Grüße Renate

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  5. Liebe Sara,

    ich schließe mich dem Lob hier an.

    Sonnige Grüße
    Elisabeth

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  6. Wie süß, das kleine Amselchen, liebe Sara!
    Ich habe mal (vor viiiielen Jahren) einen kleinen Spatz gerettet, das war ebenfalls so ein schönes Gefühl :o)
    (Leider sind mir auch schon zwei Vogel-Rettungsversuche schief gegangen, da waren die Kleinen vielleicht zu schwach ...)
    Fühl dich herzlichst rostrosig gedrückt,
    Traude

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