Freitag, 25. Oktober 2013

So ein schöner Empfang!


Wie schön, wenn man nach dem Urlaub von einer solchen Blütenpracht empfangen wird!
Schon vor einer Woche, bevor wir losfuhren, blühte mein Weihnachtskaktus ein wenig, doch trug er noch zahlreiche Knospen, die inzwischen erblühten.

Nun ist erst einmal Wäschewaschen angesagt, ein- und aufräumen und morgen Einkäufe erledigen.
Hat doch toll funktioniert, meine noch vor dem Urlaub vor-geposteten Beiträge - sie wurden alle zu den von mir zuhause noch eingestellten Terminen veröffentlicht. Eine geniale Einrichtung, wie ich finde!




Samentausch


Immer wieder machen Samentausch-Aktionen die Runde unter Gartenbloggern. Mir fehlte dafür immer die Zeit. Denn die Samen wollen ordentlich geerntet, getrocknet, verpackt und weggeschickt werden. Ein gewisser Verwaltungsaufwand gehört dazu. Wenn ich auch solche Aktionen ansonsten sehr schön und sinnvoll finde.

Und in irgendeinem Blog gewann ich in diesem Jahr auch einmal Samen, so wie ich mich erinnere. Es kamen jedoch nie welche an, aber wie wohl auch, wenn der- oder diejenige meine Adresse nicht kennt. ;-) Doch ich kam aus Zeitmangel darüber hinweg, mich per Mail zu melden und ich fand auch von dem- oder derjenigen keine Mail. Kann aber sein, daß diese im Spam gelandet war und ich - ebenfalls aus Zeitgründen - damals einfach nicht zum Überprüfen des Spamfaches kam ... aber egal, vorbei ist vorbei und ich bin da auch nicht böse drum, denn im Sommer schaffe ich solche zusätzlichen Dinge kaum.

Doch jetzt haben wir Herbst, das Leben zieht sich mehr oder weniger und gezwungenermaßen ins Haus zurück und da kann auch ich so langsam wieder aufatmen und an die Samen denken, die ich schaffte, selbst zu ernten und die ich  gern weitergeben würde, evt. auch im Tausch.

Ich suche ja immer noch diese Wunderblume. Denn meine ist Weiss.




Ich mag diese lebhafte Farbenpraft aber auch sehr gern. - Selbst habe ich Samen der weissen Wunderblume zu bieten! Ob diese dann aber auch weissblühende Pflanzen zuwege bringen, kann ich leider nicht sagen.

Außerdem suche ich noch immer den blau blühenden kaukasischen bzw. sibirischen Beinwell, den ich nirgendwo kaufen konnte.


Abzugeben habe ich also 

Wunderblumen-Samen (weiss)




Samen der Blauen Lampionblume - Physalis nicandra (Bild siehe oben!) Sie blüht problemlos, sehr reich und so wunderschön blau! Ihre Samenkapseln habe ich hier schon einmal gezeigt. Diese "Lampionblume" ist allerdings giftig und zählt eigentlich eher zu den Nachtschattengewächsen! Doch welche Pflanzen in unseren Gärten sind nicht giftig??? ;-)


Und dann fällt mir noch ein, daß ich die Gladiolen Coral Lace, die so wundervoll blühen, hier auch nicht überwintern kann, und auch mit den Dahlien wird es Probleme geben. Doch wenn ich sie im Garten in der Erde lasse, werden sie wohl verfrieren. Die Gladiolen würde ich gern abgeben.


Und wenn ich meine Samen noch einmal durchschaue, sind bestimmt noch ein paar andere überzählige dabei, wie z.B. Stockrosen-Samen, die ich im Tausch anbieten kann.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Akeleien-Keimlinge



Akeleien sind Kaltkeimer. Und wenn sie keimen, werden sie das erst um diese Zeit tun.- Deshalb habe ich bislang wohl vergeblich Ausschau nach Anke's schönen weissen Akeleien gehalten.

Nun müßte ich nur noch herausfinden, was genau Kaltkeimer bezeichnet bzw. ab welchen Temperaturen diese keimen bzw. ob das bei den diversen Kaltkeimern auch unterschiedlich verläuft, jede Pflanze da ihre "Spezial"-temperatur braucht. 

Sicher wußte ich das alles auch einmal. Doch das sind gefühlte 100 Jahre her ;-) Und in den vielen Jahren, die dazwischen lagen,  habe ich  mich mit ganz anderen Dingen beschäftigt.

Die Bilder zeigen meine schönsten Akeleien aus dem Waldgarten aus 2012. Obgleich ich auch die dunklen Akeleien sehr gern hatte - besonders im Licht wirkten sie zauberhaft.

Die hier gezeigte Akelei ist zwar nicht reinweiss sondern weist zarte rosafarbene Anteile auf, dennoch fand ich sie wunderschön.
Doch wuchs im Vorgarten des Waldgartens auch schon eine einzige weisse Akelei. 2012 habe ich sie aber nicht mehr wiedergefunden!


Nun harre ich da der Dinge und bin gespannt, ob ich im kommenden Jahr schöne weisse Akeleienblüten erblicken darf.

Dienstag, 22. Oktober 2013

Trockene Bohnen-Schoten


So sollten die Bohnenschoten wohl aussehen, wenn ihre Samen reif werden sollen, wie diese in meinem Urlaub entdeckten. Ob das runde Gebilde ein Storchennest ist?

Montag, 21. Oktober 2013

Ein weißer Belag . . .


Was hat die von mir gezogene Waldgartenrose nur?
Ist das ein Pilz unterhalb der Knospe? Mehltau vielleicht?
Eine andere Knospe an ihr schaut eher fehlerlos aus.
Hier - an der Terrasse - wirkt diese Rose  beinahe Rot und doch sieht sie in natura rosarot aus!


Immer wieder staune ich über den unterschiedlichen Wuchs (26.06.2010) dieser Rose! Inzwischen beherberge ich in diesem Garten 3 Exemplare von ihr. Nur eines davon habe ich mitgenommen, die anderen wurden von mir aus Risslingen gezogen. 

Ihre eigentliche Farbe kann man hier - am Gartenzaun im Licht viel besser erkennen.



Womöglich verändert sie in diesem Sonnengarten dann auch ihre Blütengröße noch??? Das fände ich denn doch zu schade, denn ich mag gerade ihre kleinen Blüten sehr!

Was ich schon im Juni fragen wollte . . .


. . .  denn im Juni, als dieses Gewächs blühte, kam ich einfach nicht dazu . . . dafür jetzt, wo Zeit dafür ist. Es muß eine Wildpflanze sein, nur welche? 

Diese Fotos waren auch nicht die allerbesten, die ich da so ganz auf die Schnelle von dieser Zarten schoss . . doch gab es um die Zeit einfach zu viel zu knipsen. ;-)



Elke/Günstig Gärtnern brachte mich (in den Kommentaren zu diesem Post!) auf den Acker-Rettich (Raphanus raphanistrum) und ich meine, die Blüten sehen ganz genauso aus!

Sonntag, 20. Oktober 2013

Die Dicke des Weidenstammes


Unsere Korkenzieherweide soll einmal ganz allein in diesem Post zu Ehren kommen. Um sich eine Vorstellung vom Ausmaß ihres Umfanges zu machen, habe ich einmal ihren Stamm fotografiert und einen meiner Gartenhandschuhe zu Hilfe genommen



Jetzt treten wir einige Schritte zurück und schon läßt sich die Üppigkeit der tief zu Boden hängenden Zweige erkennen. Ganz bewußt haben wir diese so weit zum Boden hängen lassen, denn das ist ein wunderbarer Sichtschutz! Natürlich nur während sie Blätter trägt. ;-) Doch im Winter brauchen wir an dieser Stelle auch nicht unbedingt den Sichtschutz, da wir uns dann schließlich kaum im Garten aufhalten. ;-)


Noch ein Stückchen zurück und weiter hinten links kommt dann die Magnolie ins Bild


Der Laubfall der Weide zieht sich erfahrungsgemäß eine ganze Weile noch hin.


Samstag, 19. Oktober 2013

Spiersträucher jetzt noch schneiden!


weisse Spiräenblüte vom 16.5. d.J.


weisser Spierstrauch fotografiert am 21.5. d.J. 


Im Waldgarten besaß ich keinen dieser Sträucher. Doch hier wachsen gleich mehrere, allerdings nur die schneeweisse Braut-Spirae und die rosafarbene weiter unten abgebildete, die eher kleinbleibend und von fast kugelig hängendem Wuchs ist. Deshalb mußte ich mich nun mit der Schnitt-Technik für Spiräen aufs Neue befassen.

Weisse Spiersträucher blühen im Frühjahr, die rosa-roten eher im Sommer.

Nachdem mir Silke/Wildwuchs unter Aufsicht schon Tipps gegeben hat, googelte ich auch einmal und fand auf folgenden Seite noch Hinweise.
Allerdings sollen die Spiräen-Triebe bereits nach 3 Jahren vergreisen und deshalb sollte man im Winter noch einen Auslichtungsschnitt vornehmen, bei dem ein Drittel der alten dunklen Triebe an der Basis abgeschnitten werden.

der Sommer ist dann wohl die richtige Zeit, jedenfalls dann, wenn man im Folgejahr eine reichliche Blüte haben möchte

u.a. Forsythien, Sommerflieder (starker Rückschnitt = üppige Blüte!)

Die Magnolie - das mal am Rande - verträgt demzufolge keinen Rückschnitt, ergo werde ich sie wachsen lassen . . .

Für die Spiersträucher wird es jetzt wohl doch zu spät sein . . . bestenfalls den Auslichtungsschnitt, wenn er vorsichtig durchgeführt wird, kann ich noch in Angriff nehmen.
Bei der weißen Brautspiraea hätte ich das überalterte Holz direkt nach der Blüte bodennah entfernen sollen ;-)




Aufnahmen vom 18.6. d.J.

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Das Haus meiner Kindheit . . .





. . . wollte ich Euch schon lange auch hier einmal zeigen - denn im anderen Blog habt Ihr das schon 2010 sehen können.

Ich schrieb dort auch von Stachelbeeren, von denen ich als Kind niemals genug bekam. Oder den leuchtend roten Johannisbeeren, die mit Vergnügen in meinen kleinen Mund wanderten. Und Rhabarber klaute ich schon mal aus Nachbars Garten. ;-) So gern hatte ich Saures! *lach*

Leider wurde zur  Zeit meiner Kindheit nur selten fotografiert. Obwohl mein Vater unter anderem auch ein ausgezeichneter Fotograf war und sogar seine Bilder selbst entwickelte. Doch das Fotografieren war teuer und so blieb es besonderen Anlässen vorbehalten. Auch hätte man es nicht eingesehen, bei jeder x-beliebigen Gelegenheit Fotos zu machen. Man lebte sein Leben und den Augenblick ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, daß man nahezu jeden Moment fotografisch für die "Ewigkeit" festhalten müßte. Eindrücke behielt man vor allem in der Erinnerung - auf der großen Festplatte im Kopf . . .

Dennoch wäre mein Vater begeistert gewesen, hätte er die Digitale Fotografie noch erleben können wie überhaupt das Computer- und Internetzeitalter. Er hat zwar noch Computer kennengelernt, jedoch waren das damals noch Schränke im Gegensatz zu heute! ;-)

Ich schrieb in meinem anderen Blog vom Waschtag meiner Großmutter und daß an solchen Tagen kein warmes Mittagessen gekocht wurde, weil keine Zeit fürs Gemüseputzen und Kochen blieb. Das waren schöne Erinnerungen ...

So idyllisch waren  Haus und Garten - leider fiel das vor Jahren einer Abrißbirne zum Opfer . . . und auch der Garten wurde dem Erdboden gleich gemacht.

Zur Zeit schreibe ich an einem Buch über die Zeit meiner Kindheit . . . es wird noch ein Weilchen dauern, bis es herausgegeben wird . . . laßt Euch später überraschen - ich werde es beizeiten ankündigen.




Mittwoch, 16. Oktober 2013

Regengarten


Habe ich unseren jetzigen Garten schon einmal im Regen gezeigt?
Dies alles sind Bilder aus der letzten Zeit, während der es ja - leider - immer einmal wieder regnete . .
Obwohl  - Regen muß sein, der Garten braucht Wasser und so sind wir nicht gezwungen, ihn künstlich bewässern zu müssen. Solange es nicht ausufert mit dem Regen ...

Diese gelbe Rose steht nahe beim Haus an der Terrasse. Das tropfende Blatt ganz oben im Bild gehört auch zu ihr. Die Bilder entstanden in der Dämmerung.




Rosarote Knospe einer von mir herangezüchteten Waldgartenrose. Im nächsten Jahr werde ich dann schauen, ob ich von dieser sehr gut aus Stecklingen zu vermehrenden Rose einige abgeben kann - falls Interesse besteht.Wäre spannend zu beobachten, wie sich speziell diese Rose in anderen Gärten/Gartenformen so macht!



Nicht alle Pflanzen sehen so nass aus . . . vielleicht kam in einigen Bereichen mehr Regen herunter als in anderen. Das habe ich alles schon erlebt! Daß es seitlich neben mir regnete und auf der anderen Seite neben mir nicht. Wo gerade die Regengrenze aufhört.

Niedriges Röschen in Zaunnähe zur Straße (stammt aus dem Waldgarten).


Auch die Hortensie Vanilla Fraise war nicht direkt naß! - Nun liegt dieser Bereich des Gartens auch ganz hinten, während sich die Terrasse unmittelbar ans Haus angliedert.


Es blüht also noch so Einiges . . .


An der Gelenkblume wiederum sind feuchte Spuren auszumachen. Vielleicht trocknen einige Pflanzen auch nur besser/schneller ab als andere?


Brr, es ist so feucht im Garten! 

Auch wenn nicht alle Bilder das so unmittelbar wiedergeben - ganz ungemütlich! Dieser Garten ist besonders unangenehm, wenn es feucht ist. Der Boden ist sehr schwer tonig-lehmig/steinig. Es kleben gleich ganze schwere Erdbatzen an den Stiefeln, wenn man sich bei dem Wetter hineinwagt. So schaue ich möglichst nur vom Haus aus hin oder gehe einmal kurz über die Wiese mit Gummistiefeln. Und selbst dann klebt es unangenehm ... Der Waldgarten war, was das betrifft, we-sent-lich trockener, selbst bei Regen!


Wasserspuren auch auf den Blättern der Dahlien. . . die weissen Cosmeen lugen neugierig ins Bild - gerade so als wollten sie auch mit darauf. ;-) :-)


Erstaunlich dennoch, daß die Cosmeen immer noch so frisch aussehen und so reichlich blühen!


Den Astern am Zaun dicht neben der Weise bekommt diese Witterung gar nicht gut1



Und die Lachs-Rosenblüte hat unter der feuchten Witterung eindeutig gelitten, auch wenn sie hier am Zaun sehr schön frei und auf der sonnigen Seite steht.


Genauso wie die Knospen der New Dawn, die eigentlich jetzt noch einmal blühen will, auch nicht gerade repräsentativ wirken. Ich lasse sie machen - kann es doch nicht ändern . . .
Wir werden sehen, was das Frühjahr dann bringt. Zum Glück ist die New Dawn eine sehr robuste Rose - so kenne ich sie jedenfalls, die Wind und Wetter trotzt und dennoch üppig gedeiht. Sonst hätte ich mir diese Rose nicht noch einmal angeschafft!


Kein Wunder, wenn die Brombeeren an der Terrasse nicht mehr reifen ...


Pitschenass ist der Terrassentisch - nur gut, daß er aus einem beschichteten Metall ist und ihm die Nässe so unmittelbar nichts anhaben kann. Die Gartenblumen-Deko brauche ich erst gar nicht mit frischem Wasser zu befüllen, denn das Wasser stellt sich von ganz allein "von oben" ein. ;-) :-)




Den Astern an der Terrasse ist der Regen weniger gut bekommen



Und meine wunderschöne rosarote Begonie ist verfault, wie es aussieht. Begonien werde ich hier, in diesem Haus + Garten - wie ich wohl schon schrieb, nicht mehr anschaffen!