Sonntag, 9. März 2014

Gartenzustandsbericht - sommerliche Temperaturen!


Vorneweg . . .  die Temperaturen heute mit um die 21 Grad waren schon sommerlich, das kann man kaum anders bezeichnen. Kein Wunder, wenn vieles schon blüht, sich manches aber doch seltsam ausnimmt in Anbetracht dieses warmen Wetters. Es herrscht sogar hohe Waldbrandgefahr und das Anfang März!!! Doch so ungewöhnlich ist das auch wieder nicht, denn 2004 herrschten um diese Zeit ähnliche Verhältnisse!

So sind nun auch die Leberblümchen schon aufgeblüht. Schade, daß wir hier nur ganz wenige dieser hübschen Stauden haben. Ich hoffe ja, daß sie sich vermehren, denn im Moment steht noch nicht so genau fest, wann wir dieses Domizil wieder verlassen werden. Es könnte noch gut ein Jahr länger dauern ...
Letztes Jahr blühten sie erst gegen Ende April und das Jahr davor Ende März! In diesem Jahr sind sie dann wohl sehr früh dran.
So kaufte ich dann auch noch eine Handvoll Märzenbecher. die ich zu Füßen der Terrasse - dort, wo sie in den eigentlichen Garten übergeht - pflanzte. Die letzten Märzenbecher hatte ich leider im Waldgarten gelassen, auch dort gab es vorher keine dieser schönen Frühblüher. Entweder haben die Vorgänger sie jeweils mitgenommen oder es hat dort niemals solche gegeben oder sie gedeihen in den jeweiligen Gärten nicht. Das läßt sich schließlich erst hinterher feststellen.



Die Schachbrettblume fand auch ihren Weg in den Garten - an den Gehölzrand, an den ich in lockerer Folge auch einige Primeln pflanzte, die zuvor unser Wohnzimmer belebten.



Einsam wächst hier eine Osterglocke im Rasen, wie sie dahin kommt, ist mir ein Rätsel . . . ich hätte sie an diese Stelle kaum gepflanzt. Leider muß ich die Beete am Haus auch weiterhin einzäunen, auch wenn es häßlich aussieht. Doch die vielen Katzen und Wildtiere würden uns alles verdrecken und ich könnte kaum mehr guten Gewissens mit den Händen in den Beeten arbeiten. Außerdem wollen wir unsere Kräuter schließlich auch ESSEN!


Das trockene Johanniskraut am Zaun zum Vorgarten habe ich jetzt abgeschnitten, denn das junge wächst schon kräftig nach. Hier war es noch mit dekorativen Spinnweben zu sehen.


Dort am Zaun legte ich auch noch ein paar weisse Freesien in die Erde. Liliengewächse gedeihen in diesem Garten ja ziemlich gut.


Junge Stockrosenpflänzchen sah ich an verschiedenen Stellen des Gartens schon so Einige.


Die Spirae, die dort ebenfalls wächst, entfaltet gerade ihre schönfarbigenBlattknospen




Und vor dem Zaun auf der Vorgarten-Wiese genießt Herr Amsel im Schutze dieses Spierstrauches den Sonnenschein.


Die Vinca minor gedeihen speziell in diesem Garten hervorragend. Wie sie sich innerhalb dieser kurzen Zeit schon ausgebreitet haben, ist wirklich enorm! Und so viele Blütenknospen haben sie angesetzt!
Nur wer diese im Terrassenbereich wachsende Staude angefressen hat, vermag ich nicht zu sagen.



Es ist auch die einzige, die angefressen wurde, bei den anderen kann ich diese Zeichen nicht entdecken. Und mit der Farbe der Blüten kann das auch nichts zu tun haben.



Die folgende Vinca wächst am Haus unterhalb des Pflaumengehölzes.


Während die weisse Vinca minor wiederum im Terrassenbereich wuchert.


Die Vincas bilden schon im ersten Jahr lange Ausläufer in diesem Garten. Sie mögen wohl den fetten lehmigen Boden. Das Rindenmulch haben wir weitgehend entsorgt. Es diente den Katzen als ein einziges riesengroßes Katzenklo. ;-) Ich persönlich mag auch lieber normale Gartenerde mit Bodendeckern als Unterbewuchs. Nackte oder mit Rindenmulch bedeckte Erde empfinde ich als unnatürlich. Wenn der gesamte Boden mit Vinca minor überzogen ist, sieht das im Frühjahr herrlich aus!

Die Vinca minor blühten im Jahre 2010 nach dem sehr strengen Winter auch erst Ende März! 2011 sogar erst im April!

Vinca major dagegen blühen im Augenblick noch gar nicht, aber sie werden sicher auch bald ihre windmühlenförmigen großen Blüten zeigen.




Die Chinodoxa (Sternhyazinthe) aus dem Topf hatte ich auch in das Terrassenbeet gepflanzt. Sie blüht dort wunderschön weiter.


Frühlingssterne pflanzte ich außerdem noch.  Ab Juni werden sie dann blühen. Irgendwie zieht es mich immer wieder zu diesen blauen Blüten, die in Natura aber doch anders als auf der Packung aussehen.Hoffentlich erkenne ich sie dann später wieder und wundere mich nicht wieder, was da aus meinem Gartenboden sprießt. ;-) ;-)



Obwohl das eigentlich anhand des folgenden Fotos kaum passieren dürfte. Denn die Zwiebelchen liegen direkt neben den weiteren Schneeglöckchen, die ich ans Ende der Terrasseneinfassung setzte.


Die Jungfer im Grünen sollen gut gegen Schnecken sein, las ich auf deren Packung und auch wenn ich - was den jetzigen Garten betrifft - so laut rumgetönt habe, wir hätten keine Schnecken, so fand ich doch mindestens einige Eier und in diesem Jahr schon auch mal eine kleine Nacktschnecke ;-)


 Schleierkraut säte ich auch schon aus.


In das Beet, von dem aus die New Dawn in den Pflaumenbaum hochranken soll.




Einmal kurz durchs Fenster im 1. Stock gelinst, was sich nebenan inzwischen getan hat ... (im Bereich neben unserem Gartenhaus, wie ich hier schon andeutete) . . . Die schon recht hohen Immergrünen (Lebensbäume) sind leider gewichen, eine Holzwand wurde aufgebaut. Ob ich diese von unserer Seite aus nun - evt. sogar mit Knöterich - beranken lassen werde? Denn Knöterich wuchs vorher von der Seite aus zu uns herüber. - Ob es sich lohnt, das ist eine ganz andere Frage, wenn wir eh nicht bleiben wollen, aber die Hoffnung stirbt eben immer erst zuletzt ... und solange tut man was man kann ... damit das Leben weitergeht, auch das Gartenleben . . .


eingebaut und überbaut ... ein Sitzplatz entsteht dort . . . und da rechts und links Reihenhäuser stehen, kann so auch niemand von oben aus den oberen Etagen den Platz einsehen ;-) ...

Der Baum im Vordergrund ist der Vogelbeerbaum, der an unserer Terrasse wächst.


Ich hatte es in diesem Blog wohl noch nie gezeigt, aber so sah es in dieser Ecke vorher aus. Der Pfeil zeigt auf den von den Lebensbäumen herabhängenden Knöterich. Das Bild ist von August 2012. Die grüne Ecke dort hinten in der Nähe des Holunders war schon ganz schön. Nun wird es gewöhnungsbedürftig sein.


Und der Pfeil auf dem nächsten Bild zeigt dann wieder in Richtung Haus und Terrasse. Zu dem Zeitpunkt bestand der Garten fast nur aus Wiesen-Rasen. Inzwischen haben wir ja auf diesem "Rasen" so einiges gepflanzt. Denn so wäre mir der Garten viel zu kahl und nackt gewesen. ;-)


Nachtrag: Und so sieht es dort hinten in der Ecke jetzt aus ...
Lasse ich die Wand nun von unserer Seite aus beranken???





Solange uns die hohen Lebensbäume (Pfeil!) an der Terrasse erhalten bleiben, können wir noch froh sein. Die anderen Sträucher, die daneben wachsen, sehen z.Zt. noch kärglich aus, aber mit vermehrtem Blattaustrieb werden sich die Lücken wieder schließen.



Vorn am Haus wurde auch eine andere frühlingshaftere Türdeko angebracht.