Samstag, 26. April 2014

Gestern im Garten . . .



Zum ersten Mal seit Tagen konnten wir uns nun wieder eín wenig im Garten entspannen. Es war herrlichstes Wetter, so heiss wie im Sommer. Sehr schnell stach die Sonne, so daß es ohne Kopfbedeckung kaum in der Sonne auszuhalten war.



Hier - zwischen Terrasse und Weide - hat sich ein Weg ausgebildet, der hübsch durch die Tulpenblüten einerseits und auf der anderen Seite durch den Flieder gesäumt wird. Nur was kommt nach den Tulpen??? Kahle Tulpenstiele sind ja weniger schön . . .


Und so sieht es aus, wenn ich oben aus meinem Arbeitszimmer-Fenster auf den Flieder hinabschaue. Leider ist hier nun das Fliegenfenster ein wenig störend, doch ohne diesen Schutz geht es in unserer Gegend im Frühling bis zum Herbst leider gar nicht!



Der Weisse Flieder dagen ziert die vordere Ecke des Gartens. Er ist schon ganz schön hoch gewachsen und hat zahlreiche Blütenrispen. Wenn man bedenkt, daß er im Waldgarten kaum blühen wollte bzw. 2012 erstmals mit einer einzigen Dolde aufwartete. Es war für ihn dort einfach zu dunkel und viel zu dicht bewachsen. Letztes Jahr war er ja am 25. April längst noch nicht so weit wie jetzt! 
Daß die Margariten das Umfeld verdecken sollen, brauche ich wohl nicht noch extra zu erklären.



Die Narzissen blühen noch - sicher nicht mehr lange. Es sieht sehr hübsch aus, wie sie rund um zwei Beete wachsen.


Weiß leuchtet auch der Ginster vorn am Zaun. Es war eine gute Wahl, den weissen Ginster zu kaufen. Ich habe viel Freude an ihm. Auch wenn ich ansonsten einen rein weissen Garten todlangweilig finden würde! Aber einige wenige Solitäre ganz in Weiss liebe ich einfach! Manche Sorten finde ich in Weiss einfach zauberhafter als in den originalen Farben. Gelb mag ich ohnedies nicht sonderlich. Lediglich im sehr frühen Jahr darf es auch bei mir ein wenig Gelb oder auch Orange sein . . . sonst empfinde ich gerade diese Farben, was Pflanzen betrifft, als zu aufdringlich und dominant.

Kaum zu glauben, wie klein der Ginster noch im Juni 2013 war!


Die Schafgarbe ist auch sehr im Kommen


Das Ganze nun noch einmal aus einer anderen Perspektive


Und der Fensterblick zum Ginster hin . . .
Die Blätter vorm Fenster gehören zu dem rundgeschnittenen Pflaumengehölz davor.




Doch eine vereinzelte gelbe Tulpe darf gern bleiben,  besonders wenn sie sich so zauberhaft inmitten von Blau präsentiert.



Der Steinhaufen in der wilden Ecke ganz hinten im Garten wächst und wächst. Immer wieder finde ich bei der Gartenarbeit Steine und fast unter jedem Löwenzahn steckt mindestens ein Stein! Zur Zeit zieren Vergissmeinnicht an beiden Seiten das steinernde Halbrund, dahinter wächst u.a. Beinwell, der jetzt auch bald blühen wird. Neben dem Beinwell steht die Dünenrose aus dem Waldgarten. Sie hat in diesem Jahr erstmals viele Knospen. Auf ihre Blüten freue ich mich schon sehr! Letztes Jahr Mitte Juli war sie nicht einmal so weit wie jetzt! ;-)


Ja, jetzt wird es bald spannend, denn einige der Rosen haben zahlreiche Knospen. Bin gespannt, wie sie blühen werden, wie diese Wilde, die wahrscheinlich aber kleine weisse Blüten tragen wird, wie hier schon gezeigt. Oder eine Rosa arvensis - die Feldrose . . . 



Eine weitere - gekaufte Rose - ist die Lykkefund, die ich ebenfalls im vergangenen Jahr anpflanzte. Neben ihr hat der Topf mit der Dahlie seinen Platz. Diese Kletterrose soll einmal in den Pflaumenbaum hineinranken.





In diesem Frühjahr hatte ich die Rosen ja gedüngt. Ich frage mich gerade, ob ich sie jetzt nochmals ein wenig düngen sollte? Sie gedeihen jedenfalls allesamt hervorragend! Wenn das kein Rosenjahr wird!!! Dann kann ich endlich wieder meine eigenen Rosenblütenblätter für den Rosentee ernten!

Am spannendsten ist es für mich, ob die Rosa glauca in diesem Jahr dabei ist. Denn Stecklinge habe ich von ihr genommen. Doch ob diese dann auch angegangen sind, das ist die Frage und ob  man sie überhaupt auf diesem Wege sortenrein vermehren kann.

Der Günsel blüht weiterhin im Seitenbeet am Haus, ebenso das große Immergrün Vinca major mit seinen dekorativen blauen Windmühlen-Blüten, die deutlich größer als die des Vinca minor sind.



Erstaunlich, in den Fugen einiger Steine an der Terrasse hat sich Sternmoos ausgebreitet. Das war mir im letzten Jahr noch nicht aufgefallen.


Die Ebereschen entwickeln auch gerade ihre Blütendolden ... so nimmt das Jahr seinen Lauf.



Und die grün-weiß-blühende Clematis im Terrassenbereich beim Vogelhaus wird mit der Entfaltung ihrer Knospen auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.


Bei diesem Wetter macht selbst das Vogelleben Spaß - im Schatten träumen und sich das Gefieder putzen . . .