Mittwoch, 30. April 2014

Spätere Narzissen und aktuelle Gartensituation



Vor kurzem deutete ich ja an, welche Veränderungen es in den letzten Tagen im Garten gab und welche ich selbst vorgenommen habe. Diese Bilder will ich nun heute zeigen.
Diese späten Narzissen haben mich selbst überrascht - wußte ich doch gar nicht mehr, eine so hübsche Sorte im Garten zu haben.



Die anderen Narzissen sind ja eher reinweiss, aber auch schön. Doch sie sind inzwischen verblüht. Die Sonne scheint inzwischen allzu heiss und das vertragen nicht mehr alle Zwiebelblüher.



Diese einfachen rosaroten großblütigen Tulpen haben ihre Blütenblätter zwar inzwischen auch verloren, aber ich möchte sie hier dennoch einmal festhalten, denn ich werde sie wohl versetzen müssen. Der Standort unterhalb der Rose 'New Dawn' ist wohl nicht ganz so glücklich gewählt, zumal sich in unmittelbarer Nähe auch noch eine Stockrose ausgesät hatte. Letztere werde ich noch belassen - weiß aber nicht, inwieweit sie sich mit der New Dawn ins Gehege kommt. Wenn das der Fall wäre, muß die Stockrose dann weichen.




Das Hornkraut, das ich schon im Waldgarten hatte, mauserte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem wunderbaren Bodendecker. So kann es meinethalben den gesamten Garten überwuchern mit seinem dekorativen silbrigen Laub. :-) Na gut, da wo das Vinca minor wächst, möchte ich es nicht unbedingt haben. Aber es ist auch relativ leicht auszureißen. Und sogleich mögen die Katzen solcherart bewachsene Beete (am Haus) nicht mehr als Katzenklo benutzen! :-)


Und da meine Wunderblumen-Knollen über den Winter im Gartenhaus leider verschimmelt waren und ich nicht sicher sein kann, ob die Samen angehen, habe ich mir noch eine Packung Wunderblumen gekauft. Diese Knollen in den Verpackungen sehen allerdings auch oft nicht gerade vielversprechend aus. ;-)
Auch zog noch eine Dahlienmischung ein. Damit hat es sich nun aber, was Dahlien anbelangt.


Und mit der Rosa glauca unternahm ich jetzt nochmals einen Stecklingsversuch, da sie gerade so schön austreiben. Hoffentlich klappt's diesmal. Die Blättchen habe ich dann natürlich noch abgezupft, bis auf das oberste. ;-)



Am Zaun seitlich vorn beginnen jetzt die Nachtviolen zu blühen.


Hier einmal die Pflanze aus einer anderen Perspektive - es sind aber mehrere Mondviolen aus den Samen erschienen!


Mit dem Kirschlorbeer kann ich bald handeln - er sät sich überall im Garten aus.


Auch der Ilex ist gewachsen und blüht zur Zeit recht hübsch.


Die Beinwellblüten sind jetzt im Kommen.
Kürzlich entdeckte ich in der Natur einen blau blühenden Beinwell. Davon werde ich mir zu gegebener Zeit Samen holen. Ich finde die blauen Blüten so wunderschön!


Der Beinwell wächst unmittelbar neben der Bibernell- oder Dünenrose, die mit zahlreichen Blütenknospen besetzt ist. Das muß ein hübscher Anblick werden!


Das heilsame Schöllkraut blüht an der Terrasse (nicht nur bei Warzen sondern auch innerlich, aber Vorsicht dabei! Diese Anwendung gehört nur in die Hände Kundiger! Tägliche Dosis beträgt 2 - 5 mg der Droge)- wo man auch hinschaut, ein einziges Blütenfeuerwerk, welches bald die Rosen vervollständigen werden.




Und unter die kleine Koreatanne habe ich nun die Christrose gepflanzt. Im Topf war mir das zu unsicher. Manchmal vergisst man das Gießen, vor allem im Winter. Und auch wenn wir verreisen, ist das im Topf in diesem Sonnengarten nicht so ideal!


Die gelben Krokusse, die mit im Topf wuchsen, kamen hier auch gleich mit in den Boden.



Bei der Koreatanne kam auch noch dieses Gewächs aus der Erde - wohl ein Zwiebelblüher - sieht fast lauchähnmlich aus



Diese kleinen Tierchen habe ich inzwischen auch bei uns gesichtet - aber ich mache da kein Drama draus! Das ist Natur und solange sich das alles im Gleichgewicht hält, soll es mir eins sein!
Außerdem dezimieren die Amseln unermüdlich Tag für Tag sämtliche Bestände an Regenwürmern, Schnecken, Raupen - sie sind unglaublich fleissig . . . 

Ich habe die hier gefundenen Schnecken auch nicht vernichtet oder gar in einen anderen Gartenbereich getragen, was ich für absolut nicht sinnvoll halte, denn von dort kommen sie eh wieder zurück. Man müßte sie schon SEHR WEIT fortbringen. Doch ich lasse der Natur lieber ihren Lauf - es wird sich alles richten und einpendeln.


Mein Gießverhalten werde ich dahingehend noch verändern. Anfangs mußte ich um des guten Anwachsens willen ja viel häufiger sogar mit dem Schlauch bewässern. Das wird es in diesem Jahr so nicht geben! Denn unser Boden hält an sich gut die Feuchtigkeit. Nur bei Jungpflänzchen wird es kritisch, da die Oberfläche leicht austrocknet und rissig wird.


Doch welcher Schädling raspelt derart an dem Kirschlorbeer herum?? Ob das auch Dickmaulrüssler waren?


Löcher weisen seine Blätter außerdem auf.



An der Terrasse habe ich die großen Stiefmütterchen, die ich Anfang März kaufte, inzwischen in einen Topf umgepflanzt, wobei eine von diesen 3 Stiefmütterchen meine Mutter bekam, da sie diese so wunderschön fand.


Sogar ein paar Zwiebeln gab ich in die Erde, weil mein Sohn sich später die Entwicklung der Zwiebelsamen ansehen wollte. Dafür habe ich nun nicht extra Zwiebeln gekauft sondern einfach austreibende Küchenzwiebeln verwendet.



Und zum Schluß die Birke an der Terrasse, die ich in einen Topf gepflanzt hatte. Schon immer wollte ich eine Birke in Bonsai-Form im Topf ziehen, allerdings eher einen Groß-Bonsai (also deutlich größer als solch ein Miniatur-Exemplar). Ich habe diese getopften Bäume oft auf Balkonen gesehen, aber auch in Dörfern ist es in unserer Region ganz aktuell, Birken im Kübel an den Einfahrten stehen zu haben.
Auf diese Weise könnte diese Birke - theoretisch - später auch auf einem Balkon bei uns wachsen ...