Dienstag, 20. Mai 2014

Die Würfel sind gefallen ...

Schon lange trug ich mich mit dem Gedanken, einen Wordpress-Blog aufzumachen, jedoch keinen der Instant-Blogs, die es von Wordpress.com gibt sondern einen selbstgehosteten, den man bei Wordpress Deutschland herunterladen kann. Das kostet - anders als bei Wordpress.com kein Geld (wo ein individueller Blog mit komplett eigenem Design einige Dollars kostet, da man bei den kostenlosen Blogs leider keinerlei Zugriff auf den Quellcode des Bogs hat!).

Bei einem Blolg von Wordpress.org hat man lediglich die Kosten für eine eigene Domain (was ich bislang gern vermeiden wollte, aber nicht wegen der Kosten sondern wegen der Öffentlichkeit meiner Adresse!) Denn die Kosten für eine Domain mit Webspace sind zum Teil wirklich sehr gering! Klar, auch hier hat man nicht unbegrenzten Traffic, jedoch etliche Gigabyte!
Wenn ich  meine Picasa-Webalben so anschaue, verwende ich derzeit gerade einmal 26 MB (von einem Kontingent von 15.360 MB) und auf meinem 2. Profil lediglich 2 MB von 15.360 MB (Ich hatte ja sämtliche Bilder für meinen anderen Blog gelöscht, denn zu der Zeit war der Picasa-Speicherplatz erschöpft, weshalb  ich ein 2. Profil eröffnete).

Sobald ich mich in die Wordpress-Software eingearbeitet  und das ganze auf meinem Computer zum Laufen bekommen habe und ein Webhoster zur Verfügung steht, werde ich dann also einen ganz neuen Blog eröffnen, der sich jedoch nicht mehr Waldgarten nennen wird! Auch werde ich nicht mehr komplett alle Inhalte aus diesem Blog übernehmen. Das wäre auch viel zu viel Arbeit, denn allein schon die sämtlichen Bilder müßten an ein neues Design angepasst werden und nicht nur das, auch umgezogen werden! Die kleinen Bilder sind ja nun, mag man es sehen, wie man will (und ich hing lediglich aus nostalgischen Gründen als Bloggerin der ersten Stunde daran), wegen der heute üblichen Widescreen-Monitore einfach überholt, ebenso das sehr schmale Blog-Design hier, das nurmehr die Mitte des Bildschirmes ausfüllt ... dabei geht viel seitlicher Platz verloren. Einfach logisch, das identische Design nicht mehr zu übernehmen. 

Doch bis es so weit ist,
wird es noch ein Weilchen dauern. Deshalb habe ich nun beschlossen, diesen Blog solange noch fortzuführen, denn ich fände es schade, die aktuellen Garten-Entwicklungen nun nicht mehr festhalten zu können, denn da tut sich derzeit unheimlich viel. Ob ich diesen Blog jedoch generell dann noch im Web belasse, überlege ich mir noch. Meine Gründe habe ich hier bereits genannt. Bzw. übernehme ich dann sukzessive Inhalte von hier jeweils zeitlich passend mit in den neuen Blog, z.B. als bebilderte Vergleiche - so sah es seinerzeit im Waldgarten aus, so war die Situation 2012 im jetzigen Garten ...

Google wird mit der Zeit einfach gefährlich, auch wenn das gern verdrängt wird. Google ist nicht die Inkarnation des Guten, wie sie sich selbst gern darstellen und mit Sicherheit werde ich Google+ aus diversen Gründen nicht beitreten, denn Google macht seine eigenen Gesetze.

Und das hier ist ja wohl das Letzte, daß man ohne Wissen überall und zu jeder Zeit gefilmt und fotografiert werden kann, was ja heute schon beinahe gang und gäbe ist.

Man sollte sich wirklich einmal vergegenwärtigen, was es bedeutet, was der langjähjrige CEO und Chairman von Google, ein gewisser Eric Schmidt, sagte!

Ehrlich gesagt, ICH MÖCHTE NICHT, DASS DIE WISSEN, wo ich gerade bin, wo ich war oder womöglich, was ich gerade denke! Nun gut, in diesem Moment, da ich diese Zeilen niederschreibe, wissen sie bereits, was ich denke. ;-) Aber DAS dürfen sie in diesem Falle ruhig wissen, daß nicht jeder mit ihren Praktiken einverstanden ist!

Und Eric Schmidt hat recht, wenn er 2009 sagte, wenn man nicht will, wenn es Dinge gibt, von denen irgend jemand etwas erfahren soll, dann sollte man so etwas nicht tun (also darüber im Internet schreiben, danach in Google suchen, Google am besten gar nicht nutzen .....)

Vor allem ist die Unberechenbarkeit Googles so dramatisch. Denn selbst wenn ich jetzt Googlemail oder Google+ nicht nutze, so könnte jemand anderes, der dies alles nutzt, meine Adresse, Telefonnummer etc. in seine Google-Kontaktliste eintragen oder einen Termin mit mir in seinem Google-Kalender und schon erfährt Google dennoch - über Umwege - was ich tue, wo ich bin ... das geht eindeutig gegen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung!
In diesem Sinne und wir lesen uns bald wieder mit Gartenthemen . . .