Dienstag, 3. Juni 2014

Rosenfrage!


In Tante Malis Gartenblog fragt Elisabeth nach dem Namen einer wunderschönen Rose. Und eine ganz ähnliche Rose habe ich erst vor kurzem gesehen!
Leider kann man die Blätter (und auch Stacheln!)  im Detail bei Elisabeth nicht so gut erkennen und auch ich hatte bei der Aufnahme nicht so sehr darauf geachtet. Ich könnte diese Rose aber nochmals detaillierter fotografieren! Es sind auch nur Smartphone-Fotos!

Die Details, wie Blätter, Triebe, Anordnung der Blüten-Knospen, Knospen als solche ... sind enorm wichtig bei der Rosen-Bestimmung, ebenso später die Hagebutten! Denn es gibt doch sehr viele ähnliche Rosen.


Diese wunderschönen Rosen in zwei Farben, die da über den Zaun bis auf den Weg hinausragten, entdeckte ich bei einem Spaziergang.


Hier ist vielleicht zu erkennen, was ich meine ... Links hinten im Bild ist das Haus zu erkennen. Die eigentliche Begrenzung des Grundstückes bilden Immergrüne. Doch darüber hinaus ragen diese Rosen bis auf den Weg ... in zwei Farben - einfach Traumrosen!




Darf man oder darf man nicht? Ich meine, man darf .... wenn sie den Fußgänger am öffentlichen Weg sogar darüber stolpern lassen, wie geschehen .... nun habe ich noch einige Risslinge, von denen ich hoffe, aus ihnen wird einmal ein stattliches Röschen! :-)


Auf dem Spaziergang entdeckte ich übrigens noch viel mehr Rosen, die weiter unten folgen ... und die oben im Bild als Rissling in der Vase stecken. Canina-artige, bei denen die Blüten jedoch büschelig angeordnet waren und nicht wie sonst einzeln. Leider besitze ich nicht das ultimative Rosenwissen und müßte immer erst in meinen schlauen Büchern nachschlagen, aber WER von uns hat das schon? Niemand kann Spezialist für ALLES sein, nicht wahr!

Wer sich ins Rosenwissen vertiefen möchte, den seien auch die Sammlungen historischer Werke mancher Universitäten wie hier, empfohlen. Oder auch das Rosen-Netzwerk, Rosen-Etymologie . . . Oder "Beispielhafte Erfassung und Charakterisierung der genetischen Ressourcen von Zierpflanzen anhand der Rose - Errichtung eines Genbanknetzwerkes für die Rose". Und natürlich die zahlreiche Rosen-Literatur. Die Wissenschaft von den Rosen soll sich lt. Wikipedia übrigens Rhodologie nennen - nur fand ich beim Googeln darüber nichts. Und auch die Sexualität der Rosen kann sehr interessant sein, zumindest für jene, die Rosen züchten und weitervermehren wollen . . .
Tja - Zeit müßte man haben, sich nur um ein einziges Hobby intensiv kümmern zu können . . . . .

Die Wildrosen (Gattung Rosa L.) im Europa-Rosarium Sangershausen
nach ihrer Verwandtschaft geordnet
-Vorarbeiten zur Inventarisierung pflanzengenetischer Ressourcen in Deutschland

Mächtig hoch werden diese Wildrosen mit den Blütenbüscheln, die wie Rosa Canina wirken.


So sind diese Rosenblüten angeordnet, meist zu mehreren . . .


Und hier ein ganzer Trieb dieser Rose


Auch diese einfache wilde weisse Rose hing über einem der Gartenzäune.


Ihre Blüten waren ziemlich groß. Leider wurden nicht alle Bilder mit dem Smartphone bei dem gleißenden Sonnenschein gut, daher nur dieses ...


Dieses Röschen fand ich auch sehr interessant. Dem Charakter nach eine Wildrose - aber nicht sehr hoch gewachsen. Eine spezielle Form??? Vielleicht surft hier ja einmal der Fachmann oder eine Fachfrau vorbei ... aber mir ist schon bewusst, daß dafür noch mehr und sehr deutliche Details benötigt würden ...


Noch höher und ausladender im Wuchs ist diese weisse Wilde, die allerdings nicht in einem Garten stand sondern am Rand eines Wäldchens.



Die teils schalenförmig wirkenden Blüten sind ziemlich groß, wie gleich der Kleine-Finger-Vergleich zeigen wird.




Besonders angetan hatte es mir auch diese dunkel rosarote Rose. Auch diese Blüten sind von schöner Größe, wie der Kleine-Finger-Vergleich zeigen mag. Derzeit übrigens ohne Nagellack *lach* ... mangels Zeit ... und in der Mitte ist noch das Knospen-Stadium zu sehen.
Und wenn ich mich richtig erinnere, trägt diese Rose im Herbst diese länglichen flaschenartigen bestachelten Hagebutten. Rosa webbiana eventuell (Achtung, Link keine Werbung sondern nur für mich zwecks Beschreibung!) oder Rosa moyesii Highdownensis.



Auch diese Rose ist wieder von hohem Wuchs




Als Letztes möchte ich noch einmal verdeutlichen, wie hoch und breit ausladend meine Rispen- bzw. doldenblütigen Rosen werden können, zumindest die mit den zartrose-gelblich erscheinenden Knospen.  - Schon aus diesem Grunde müßte ich bald so Einiges, das in ihrer Nähe wächst, wieder verpflanzen. ;-) Aber erst im Herbst ...Wenn wir sie in der Höhe gewiß auch begrenzen können, zumal diese Rosen am Zaun entlang wachsen sollen und da wird Einiges an Schnittarbeit regelmäßig erforderlich werden.


Mit Rosen liegen ich übrigens gar nicht so verkehrt, denn zumindest in unserer Stadt ist die Rose die Lieblingsblume! :-)

Herzlichen Dank auch an dieser Stelle allen für die Glückwünsche zum Geburtstag meiner Mutter! Sie hat sich sehr darüber gefreut!