Donnerstag, 10. Juli 2014

Johanniskraut im Garten



Anette/Neuer Gartentraum und auch MamaMia erinnerten mich vor kurzem daran, daß ich noch Rotöl ansetzen wollte. Nun ist es schon ein wenig spät dafür, denn nach altem Brauch setzt man es um Johanni herum an. Aber besser spät als nie!


Oder gibt es Erfahrungen, nach denen man - von allem Aberglauben einmal abgesehen - es zu diesem späteren Zeitpunkt nicht mehr tun sollte?



Eine bebilderte Anleitung erspare ich mir an dieser Stelle, denn die gab es bereits hier
Rotöl aus Echtem Johanniskraut
Im Augenblick wächst das Johanniskraut noch am Gartenzaun zum Vorgarten. Es hat sich seit letztem Jahr noch weiter ausgebreitet. Doch dort wird es wegen des höher und breiter werdenden Kirschlorbeers nicht bleiben können. Zur Zeit belebt es den ansonsten noch spärlichen Bewuchs dort und bleibt eben solange, bis es an der Stelle nicht mehr geht. Es ist eine sehr gute Bienen-/Insektenweide und hat schon deshalb in diesem Garten dauerhaft Herberge.

Es gibt freilich auch andere Johanniskraut-Arten, genauer, die Gattung der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae) umfaßt ca. 450 ArtenEines davon, jedoch nicht das Kriechende, das Anette im oben genannnten Beitrag beschreibt, wuchs auch im Waldgarten. Seine Früchte sahen später eher schwarz aus. In diesem Beitrag waren die Kapselfrüchte im rötlich angehauchten Zustand sehr gut zu erkennen.
Vielleicht war es auch das Hypericum androsaemumdessen Früchte schließlich zum Schluß pechschwarz werden. Ein kleiner Strauch mit roten Beeren - das kommt schon hin! Nur daß er im Waldgarten bei weitem nicht so üppig wurde wie unter der Abbildung!

Im Augenblick schaut mein Johanniskraut allerdings nicht gerade verarbeitungswürdig aus .... eher braun, wenn es auch noch ungeöffnete Knospen trägt. Sicher auch eine Folge von zunächst großer Hitze und darauf folgenden Starkregen. Die Rosen (auf dem Bild Rosa Rumba) litten auch darunter.