Donnerstag, 7. August 2014

Lebenszeichen aus dem Garten . . .



Heute möchte ich kurz ein paar ganz aktuelle Garten-Impressionen hier festhalten. Leider kam ich in der vergangenen Zeit kaum mehr zum Fotografieren, denn Tag für Tag bin ich fast ganztags unterwegs, um ins Krankenhaus zu meiner schwer erkrankten Mutter zu fahren.
Deshalb heute nur ein Lebenszeichen . . . auch weil einige Anfragen kamen ...
Wann und ob es hier weitergeht, wird sich zeigen ...


Die Rosen hatten längst wieder neue Knospen ausgebildet und inzwischen blühen sie zum Teil auch wieder, nur nicht mehr so üppig wie im Frühsommer.

Auch die Stockrosen blühen noch immer, sie tragen aber schon zahlreiche, teilweise wohl schon reife Samenkapseln. Die weiße Stockrose Alcea rosea Spotlight-Serie 'Polarstar' mag ich besonders gern.


Von meinen Sonnenblumen blühten in diesem Jahr zuerst die ganz dunklen.


Diese wächst in den Reineclauden-Baum hinein.
Ich möchte nur zu gerne wissen, wann Letztere endlich reif sind. Viele fallen auf den Boden, sind allerdings dann wurmstichig. Die Pflaumen auf dem Baum fühlen sich dagegen noch ziemlich fest an. Aber zum Ernten komme ich derzeit kaum, kann nur die eine oder andere immer einmal testweise abpflücken.


Von den Cosmeen gibt's in diesem Jahr nur wenige, die zur Blüte kommen. Das liegt sicherlich daran, weil inzwischen am Zaun die Sträucher sich ausbreiten und wenig Raum für sie bleibt. Cosmeen sind eben nun mal nicht sehr durchsetzungsstark. ;-) 


Fast von der gleichen Farbe ist der Blutweiderich, der sich hier am Zaun von allein eingestellt hatte.


Eine lange Blütedauer hat auch der Storchenschnabel. Ich weiß, daß man heute StorCHschnabel sagt, doch ich lasse es mir weiterhin nicht nehmen, StorCHENschnabel zu schreiben! :-) Mich tangiert die Rechtschreibreform wenig! Ich schreibe alles so, wie es MIR gefällt - so verwende ich aus der alten Rechtschreibung Elemente wie auch aus der neuen! Dieses Hin und Her war ohnedies unerträglich! Wenn Verlage, für die ich arbeite, sich daran stören, mögen ihre Lektoren es nach ihrem Gusto korrigieren. ;-)

In den Bereich lila-violett - eine Farbe, die mir auch sehr zusagt, fallen auch die Astern, die längst voll erblüht sind.



Die weiße Dahlie wächst im Topf, sie blüht jetzt auch endlich ...


und sogar die Magnolie trägt schon wieder zahlreiche Knospen, das habe ich in dem Umfang noch nie in unserer Region beobachtet.


Die Zinnien beginnen nun mit der Blüte ...


Einen blauen Hibiscus, der so hübsch blüht, wie dieser, wollte ich immer schon besitzen. Mein anderer roséfarbener Roseneibisch, wie der Hibiskus auch genannt wird, erfror oder vertrocknete leider über den Winter, doch dieser schöne Blaue blieb mir glücklicherweise erhalten! Humusreich und durchlässig ist unser schwerer Boden ja nun nicht gerade ... aber die blauen Blüten schauen wunderschön aus!
Die rosafarbenen sind wohl empfindlicher, das bestätigen mir auch die Ausführungen auf dieser Seite.




Meine geliebten Japan-Anemonen blühen in diesem Jahr erst so richtig, sie haben 2 Jahre gebraucht, um sich in diesem fremden schweren Boden gut zu etablieren. Und wie es aussieht, habe ich wohl auch von beiden im Waldgarten wachsenden Sorten etwas erwischt. Die Collage zeigt 3 unterschiedliche Pflanzen.


weiß und schön ... und no name?

Vermutlich aber eine Weiße Kornrade! Denn vom Habitus schaut sie genauso aus - eine wahre Schönheit!



Die Hortensie 'Vanilla Fraise' hat auch schon wieder ihre Herbstkleid angelegt ...



Fast schon romantisch ... die Kompost- oder genauer Grünabfall-Sammelecke beim Gartenhaus. Der Schlingknöterich ist wirklich ein hervorragendes Gewächs, um innerhalb kürzester Zeit zu beranken, was da zu beranken ist. Und wild-romantisch ist das, was wir für unseren Garten lieben ... eine kleine, jedoch gepflegte Wildnis mit romantischen Elementen ...


zweifarbiges Schleierkraut im Topf - an der Terrasse ...


Und einige Rosenkinder sind auch schon fleißig gewachsen, fast ohne mein Zutun. Man braucht sich kaum um sie zu kümmern. Nur austrocknen durften die Töpfe nie! Zum Glück war immer jemand daheim, der gießen konnte ... und wie man unschwer erkennen kann, fällt das vertrocknete Laub der Eberesche von der Terrasse beständig vom Baum und die Vögel zerren und zupfen an den Beeren, so daß ein Teil davon ebenfalls auf der Terrasse landet. Nahezu täglich wird die Terrasse gefegt und doch sieht es dort immer wie bei "Hempels" aus ;-)