Sonntag, 30. November 2014

Die Vögel und Fotowettbewerb Günstig Gärtnern


Wer hätte das gedacht! Noch vor wenigen Tagen sah es so aus, als würden die Vögel das uralte Vogelhäuschen, das von einem meiner Söhne während seiner Schulzeit gebaut worden war, verschmähen. Ich hatte es in Fensternähe angebracht, um endlich einmal die Vögel aus nächster Nähe fotografieren zu können. Schon im Waldgarten nahmen die Vögel speziell dieses Häuschen nicht an, so daß es fast nahe lag, es läge an der Konstruktion. Um so überraschter war ich heute Morgen, eine Meise im Häuschen zu entdecken. :-) So bin ich also nicht genötigt, extra noch ein weiteres Vogelhaus kaufen zu müssen! Auch so gärtnert man günstig. :-)

Denn anfangs war meine Idee, ein Vogelfutterhaus auf einem Stab zu kaufen und mittels diesem das Haus inmitten des Strauches am Haus zu platzieren. Nun habe ich eine Menge Geld gespart, das ich anderweitig einsetzen kann und zugleich kam das alte Häuschen zu Ehren. :-)

Es war gar nicht so einfach, die Kleinen am Fenster zu fotografieren. Ich mußte die Stores vorsichtig einen Spaltbreit beiseitge schieben, aber dadurch sind die Bilder teilweise am Rand etwas unscharf, wenn die Gardine in die Nähe der Linse geriet. Doch endlich kann auch ich die Vögel nun aus der Nähe fotografieren. :-)

Ist das kleine Tierchen nicht allerliebst, wie es da am Knödel hängt!? :-) - Obwohl ich mir vorgenommen hatte, die Knödel wegen der Plastiknetze nicht mehr einzusetzen, habe ich hier doch noch einen solchen aufgehängt. Die ideale Lösung weiß ich auch noch nicht.


Besser, sicherer,  ist jedoch der Meisenring, der auch angenommen wird.


Hier sind sie schon zu Zweit und später gesellte sich noch eine zierliche Blaumeise hinzu.


Irgendwann im Laufe des frühen Vormittags hörten wir es laut klopfen. Als wir aus dem Fenster schauten, machte sich gerade ein großer Buntspecht über unsere Eberesche an der Terrasse her. Ein seltener Anblick! Daran merkt man: Es ist kalt geworden! Er hämmerte so heftig, daß die Fetzen nur so flogen. Einmal sah ich ein wohl 5 oder 6 cm langes Rindenstück wegfliegen. ;-)

Im Waldgarten besuchte uns auch ein großer Buntspecht. Im jetzigen Garten hatte ich wohl noch keinen Specht gesichtet, jedoch einen Sperber, der mich mit glühenden Augen aus der hohen Fichte an der Terrasse heraus anglotzte, ehe er ganz fix das Weite suchte. ;-)





Und Frau Amsel suchte auf dem Boden - wo sich nun der Efeu und das Immergrün Vinca minor ausbreitet - nach Rosinen  und Apfelstückchen.
Aus dieser Sicht erkannte ich nun noch einmal, wie optimal ich den Standort für den Bambus gewählt hatte, der hinter dem Vogelhaus an der Terrasse einen wunderbaren Windschutz und Kältewall bildet. Vorher zog es an der Stelle doch häufig recht eisig ins Vogelhaus.


Interessant sind übrigens immer Blog-Vergleiche bezüglich vergangener Jahre. So hängt in diesem Jahr kaum noch eine Vogelbeere an den straßenseitigen Bäumen. Die wurden entweder abgefuttert oder fielen - ähnlich wie letztes Jahr - einfach von den Bäumen. Doch 2013 noch viel später als in diesem Jahr!

Erst vor kurzem beobachtete ich wie Amseln in der Natur Ligusterbeeren fraßen. Die Sträucher hingen zuerst noch ganz voll! Auf den nachfolgenden Bildern sind kaum noch Beeren zu erkennen. Allerdings sind das auch Smartphone-Fotos!



Endlich komme ich heute dazu, mich an Elke's (Günstig Gärtnern) Fotowettbewerb "Günstig Gärtnern" 2014 zu beteiligen.

Spektakuläres habe ich da zwar nicht im Angebot. Doch die kleinen Dinge sind es bekanntlich oft, bei denen man - denn die Summe macht's - einsparen kann. Und warum neu kaufen, wenn man auf "Altes" zurückgreifen kann oder auf simple, im Haushalt ohnehin schon vorhandene Dinge.

Nun bin ich mit meinem Beispiel ja nicht gerade ein glorreiches Vorbild. Doch nun ist es einmal so und nun zeige ich den Apfelbaum auch so, wie er ist, hier noch einmal! Plastiktüten hin oder her. ;-) Denn eigentlich hatte ich die Steine mit Draht umwickeln wollen, was mir aber bei den Steinen absolut nicht gelingen wollte. Der Draht rutsche immer zu einer Seite hin wieder ab ... In solchen Dingen bin ich leider nicht die Geduldigste und habe die Steine dann kurzerhand in Plastiktüten "dekorativ" verpackt. ;-)


Und nun stelle ich mir eben vor, die blauen schwebenden Tüten ähneln den damaligen I*ea-Vögeln :-) Manchmal braucht es nur ein wenig Phantasie. . . 



Das waren also meine - beiden - Beiträge zum Fotowettbewerb: Das alte wiederverwertete Vogelfutterhaus und die in simple Plastiktüten verpackten Steine am Baum, um die Zweige in Form zu bringen.



Interessant sind übrigens immer Blog-Vergleiche bezüglich vergangener Jahre. So hängt in diesem Jahr kaum noch eine Vogelbeere an den straßenseitigen Bäumen. Die wurden entweder abgefuttert oder fielen - ähnlich wie letztes Jahr - einfach von den Bäumen. Doch 2013 noch viel später als in
diesem Jahr!

Alles Lesern und Freunden wünsche ich einen schönen 1. Advent!