Freitag, 7. November 2014

Ginsterblüte im November ...


Es ist schon seltsam in diesem Jahr ... nicht nur meine Christrose fängt jetzt schon an zu blühen (denn es ist KEINE  Helleborus niger praecox, wie in den Kommentaren zum Ausdruck kam. Das weiß ich aus sicherer Quelle!) Nein, auch der Ginster bildet noch einmal Knospen, von denen einige schon aufgeblüht sind. Denn sonst blüht der Ginster ja im April!

Scheinbar aber kein ganz aktuelles Phänomen, denn mindestens 2005 ist Ähnliches dokumentiert! Doch wir leben hier nicht in der Eifel . . . Nun werde ich den Ginster wohl besonders schützen müssen, wenn er womöglich stark zurückfrieren würde ... aber er ist schon ziemlich groß gewachsen, das würde ein schwieriges Unterfangen ...

Dagegen sehen diese Dahlien ziemlich alt aus - sie wirken gerade so, als hätten sie bereits einen ersten Eishauch abbekommen. Ich hatte diese Dahlien im letzten Jahr im Boden belassen mangels Überwinterungsmöglichkeit und das werde ich auch in diesem Jahr wieder tun. Lediglich den Boden werde ich an der Stelle mit Tannengrün abdecken.


Mitgenommen schaut auch die Winde aus, die den Apfelbaum hinaufrankte. An Blühen ist in diesem Zustand nicht mehr zu denken ;-)


Die noch verbliebenen Rosen, die unterm Apfelbaum stehen, jedoch an der Sonnenseite, wo die Rosen besser gedeihen.


Der Plectranthus (Harfenstrauch oder Verpiss-Dich-Pflanze) hatte sich ja weit ausgebreitet und blüht immer noch sehr schön. Da ich diese Pflanze nicht überwintern kann und sie wohl nicht winterhart ist, werde ich dennoch versuchen, sie mit Winterschutz durch die unwirtliche Jahreszeit zu bringen.


Eine der nach ganz hinten in den Garten verpflanzten Rosen, die vorher um den Apfelbaum herum standen und die jetzt auch wieder blüht.


Auch die weiße Aster  im Topf will es noch einmal wissen ... 


und ab und an blitzt auch überall einmal eine blaue, lilafarbene oder sogar weiße Vinca-minor-Blüte hervor, wie hier an der Terrasse in der Nähe des Vogelhauses.