Dienstag, 17. März 2015

Die Kraft, die die Erde durchdringt


Erneut unternahm ich heute Morgen einen Garten-Inspektion. Bislang konnte ich in unserem Garten noch kaum etwas tun. Nicht wegen der fehlenden Wärmegrade .... was das betrifft, ist es bei uns tagsüber oft schon ganz schön. Aber unser Boden .... ist noch ziemlich klätschig, matschig, unangenehm ... ohne Gummistiefel geht hier noch gar nichts, und dann warte ich lieber noch ein Weilchen mit den restlichen Aufräumarbeiten, denn so macht das wirklich noch keinen Spaß! Lang kann es ohnehin nicht mehr dauern bei der Kraft, die die Sonne inzwischen schon hat.

Fonts HammerKeys + Impact

Welch eine Freude zu sehen, wie die Spitzen dieser Knollenblüher die Erde durchdringen, wieviel Energie dahintersteckt! Bogenförmig hat sich an dieser Stelle eine Furche gebildet, die diese Kraft erahnen läßt.



Überall bricht sich jetzt das neue Leben Bahn .... wie hier u.a. die Tulpen unter dem Reineclauden-Baum.


Während diese Tulpenreihe die Umrahmung des Lavendels an der anderen Seite des Pflaumenbaum-Beetes bildet. Ich hätte die Tulpen lieber hinter den Lavendel direkt ins Beet setzen sollen, doch da war es zu eng. Nun werde ich wohl den Lavendel HINTER die Tulpen pflanzen. Mal recherchieren, wann die beste Zeit für eine solche Umpflanzaktion ist. Sicher werde ich den Lavendel vorher stark zurückschneiden müssen.


Erste Hyazinthen ...


Was für ein Exemplar sich an dieser Stelle dem Erdreich enthoben hat, ist mir im Augenblick noch schleierhaft. 



Und immer auch noch einmal Krokusse, die teilweise aber schon am Verblühen sind - wie diese Gelben, die neben der weißen Kartoffelrose wachsen. Um diese Zeit dulde ich Gelb noch im Garten, später mag ich es nicht mehr allzu gern sehen!


Weitere gelbe Krokusse wachsen am Baumstupf bei der Kletterrose Climbing Iceberg Schneewittchen in der Nähe der geköpften Eberesche, an der jetzt der Hopfen hochrankt.


Und die neuen Winterlinge sind nun auch schon wieder verblüht.


Ein vorösterlicher Lichtblick
unter dem Gesträuch am Nachbarzaun . . .


An der Terrasse sind zahlreiche blaue Krokusse hervorgekommen und die weißen Krokusse am Zaun zum Nachbarn sehen auch prächtig aus.

Noch sind die Schatten lang ......


Sogar zu zwei Märzenbechern bin ich dieser Tage noch per Zufall gekommen; den genauen Standort habe ich jeweils markiert, um die Zwiebeln später wiederzufinden.


Den Leberblümchen, die nun auch schön blühen, widme ich demnächst noch einen separaten Post, da sie mir ganz besonders am Herzen liegen.


Der Frauenmantel schaut - noch halb unter dem braunen Laub des Vorjahres verborgen - aus dem Beet am Haus dem Frühlings-Sonnenlicht entgegen . . .


Dieser Goldlack ist wirklich ein Wunder .... es sah so aus, als hätte er den gesamten Winter hindurch geblüht, wenn auch nicht so üppig wie im Sommer!


Vermutlich eine Mondviole .... zumindest erschien dieses Pflänzchen an der Stelle, an der die Mondviolen standen ...


Die jungen Stockrosen schmecken vermutlich auch den Schnecken gut ... aber das ist die Natur .... und solange alles im Gleichgewicht bleibt, dürfen diese Tierchen sich gern auch bedienen .... das ist mir lieber, als ein steriler Garten, der dem Umweltgedanken und letztendlich auch unserer Gesundheit. also dem großen Ganzen eher schadet statt nützt.


Den Kontrast zwischen Grün und Braun und sonst nichts liebe ich immer ganz besonders. Er erinnert an diese speziellen ColorKey-Bilder und das ganz ohne Bildbearbeitung.


Jetzt fängt auch die Bibernell- oder Dünen-Rose wieder an zu treiben ... bin ja gespannt wie das mit eventuellen Ausläufern wird! ;-) Denn bislang war da zum Glück noch nichts ...



Auch für die Suppe oder den Salat findet sich schon das Eine oder andere .... in diesem Falle Pimpinelle oder Kleiner Wiesenknopf.


Der Sauerampfer brachte schon vor einer ganzen Weile  junge Blättchen hervor, die ich ihm aber noch nicht nehmen wollte (bis auf einzelne Exemplare für den Rohverzehr), es sollen erst ein  wenig mehr werden ...



Vom Beinwell lasse ich mich überraschen. Bin ja gespannt, ob der Kaukasische Beinwell, der so wunderschön blau blüht, dann auch tatsächlich angewachsen ist und mich mit seinen blauen Blüten entzücken wird. Dafür wird dann allerdings der gewöhnliche Beinwell weichen müssen, denn so viel Platz ist im Garten dann doch nicht, um zwei dieser ausufernden sich vielfach vermehrenden Stauden zu beherbergen.
Doch die schmaler und länglicher zulaufende Blattform beweist ja wohl schon, daß er angewachsen ist!



Unter dem Holunderbaum wird es dagegen hübsch hellblau blühen, denn hier haben sich zahlreiche Vergissmeinnicht ausgesamt ... Das Gitter wird in Kürze weichen, es diente dem Schutz vor den zahlreichen Katzen, die den Baum als Kratzbaum benutzten und gern ihr "Geschäft" dort ließen ohne es zu vergraben! (Dafür ist unser Boden wohl zu schwer!)



Erstmalig zeigt die Drachenweide nennenswert Kätzchen.


Flaumfedern deuten auf die kommende Brutsaison hin ...


Und so manches Überbleibsel wird bei einer Garteninspektion dann auch noch entdeckt.
Demnächst dann sicher Bilder vom "aufgeräumten" Garten. :-)


Zum Abschluß noch einmal die bunten Primeln, die mein Auge an der Terrasse im Augenblick besonders erfreuen .... vor allem wenn die Sonne sie so schön beleuchtet wie heute ...


Sämtliche Aufnahmen entstanden heute morgen gegen 8 Uhr mit dem Smartphone!

Kommentare:

  1. was für schöne Fotos von der Kraft die die Natur gerade aufbringt. Ich empfinde wie du bei diesem Anblick. Hier lockt heut die Sonne schon den ganzen Tag und da habe ich mal ein wenig und ganz vorsichtig die Erde gelockert und Unkraut/Moos beseitigt. Sag mal, ich habe Samen von Stockrosen bekommen, kann ich den einfach in die Erde geben und schon gehts los, oder muss ich den erstmal in einem Topf vorziehen. Mit solchem Samen kenne ich mich nicht aus.
    Liebe Grüße von Stine

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    1. Danke, liebe Stine. :-)
      Ich war heute auch lange draußen, habe angefangen mit den Garten-Aufräumarbeiten, das Wetter bot sich einfach an.
      Was die Stockrosen-Samen betrifft, kannst Du die einfach "so" in die Erde geben ... ich würde mehrere nebeneinander einstecken, dann ist die Gewähr, daß auch etwas aufgeht größer, als wenn man nur 1 oder 2 Samen in die Erde gibt.,
      Natürlich kann man auch vorziehen. Aber das halte ich persönlich bei Stockrosen nicht notwendig.
      Allerdings wirst Du auf die Blüte noch 1 Jahr warten müssen, wenn Du sie jetzt aussäst! Denn Stockrosen bilden im ersten Jahr die Blattrosette und wachsen erst im 2. Jahr in die Höhe und bilden dann erst die Blüten aus. Aber die Geduld lohnt sich.
      Hier stehts auch beschrieben - die natürliche Aussaatzeit wäre der Herbst, wenn die Samen von allein auf die Erde fallen würden, weil sie reif sind ...

      http://www.livingathome.de/balkon-garten/garten-terrasse/6141-rtkl-vermehrung-im-september-samen-sammeln-stockrosen-fuer-das

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Guten Morgen Sara,
    ich kenne das Problem auch mit dem schweren matschigen Lehmboden, der bei Trockenheit dann hart wie Beton wird. Im Moment geht es aber gerade bei uns, da ist er genau richtig. Da macht dann das Arbeiten Spaß. Ich bin schon gespannt auf deinen Post über die Leberblümchen, die mag ich auch sehr gern, besonders wenn sie in großen Mengen vorkommen, ist das ein wunderschönes Bild.
    Viele Grüße Doris

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    1. Ja, genau das ist es! Danke für Deinen netten Besuch hier im Waldgarten! Der Leberblümchen-Post folgt in Kürze. In unserem früheren Garten hatten wir unheimlich viele Leberblümchen. Im jetzigen gedeihen sie nur schwer.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    Ja es dauert eben eine Weile bis die Sonnenwärme die Erde aufgewärmt hat! Erst dann kommt alles in Bewegung. Aber es geht rasch voran bei euch. Unsere Hyazinthen sind schon über ihre beste Zeit her. Leider waren zwei ganz umgenackt also habe ich keine Bilder davon gezeigt. Nur drei weisse zusammen im Topf und davon eine schön aufrecht.
    Es geht nich immer alles so perfekt.
    Ganz liebe Grüsse,
    Mariette

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  4. Liebe Sara, ich denke, den Lavendel kannst du jetzt dann umpflanzen, einfach zurückschneiden, so wie man das im Frühling ohnehin macht, und dann umpflanzen.
    Ich beneide dich um deinen "matschigen" Boden, bei uns ist es schon wieder so trocken - trotz einer Phase mit leichtem Regen -, dass ich heute den hinteren Gartenteil bewässert habe, damit die Frühlingsblüher etwas Wasser bekommen zum Loslegen.
    Das Bild mit dem Riss und den sich durchplagenden Trieben ist super!
    Liebe Grüße, Margit

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    1. Liebe Margit,
      danke Dir! Mal schauen, ob ich das noch mache oder ob ich doch lieber die Tulpen dahintersetze, was mir einfacher erscheint.
      Unser Boden kann bei Trockenheit allerdings auch extrem unangenehm werden, dann bildet er schwere Risse aus und kein Jungpflänzchen hält sich darin, wenn man nicht beständig mit schwerem Gerät lockert. Ich finde, dieser Boden macht mehr Mühe als der leichte Boden des Waldgartens. Aber fruchtbarer ist dieser eindeutig. So hat alles seine zwei Seiten, aber ich verstehe Dich gut.

      Liebe Grüße
      Sara

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