Freitag, 8. Mai 2015

Vor dem Jäten ist nach dem Jäten ...




Der Garten sprießt und - das werden mir sicherlich fast alle Gärtnerinnen oder Gärtner bestätigen, man kommt kaum nach mit dem Ausrupfen unerwünschter Pflanzen. Sofern man nicht schon einen alteingewachsenen Garten mit guter Bodenbedeckung sein Eigen nennen kann.

Heute stand  also einmal wieder Jäten auf dem Programm. An einem Tag ist das in unserem Garten kaum zu schaffen, deshalb nahm ich mir heute die Ecke hinten links (vom Haus aus gesehen) vor. Dort, wo der Ahornbaum den markantesten Punkt bildet.

Das Bild oben zeigt die Ecke unterhalb des Ahornbaumes - dort hat sich das Hornkraut inzwischen sehr schön ausgebreitet. Ab und an wachsen Grashalme hinein, die ausgerupft werden. Ein Stück weiter daneben weiterer Waldmeister .... ein größerer Bestand befindet sich im Bereich hinter/neben dem Gartenhaus. Dieser Waldmeister hier am Zaun ist vom Erscheinungsbild etwas zierlicher - vielleicht, weil es hier viel trockener und - trotz des Ahorns  - sonniger ist.

So sieht das dann aus, wenn ich jäte - auch ich gehöre zu den Gärtnerinnen, die zwar ein Behältnis zum Auffangen von "Unkraut" in der Nähe haben, oft sogar zusätzlich noch eine Schubkarre ... allerdings werfe ich oft auch das Kraut hinter mich, es kommt eben darauf an, was ich wo und wie tue. Ständig den Korb hinter mir herziehen mag ich nicht und aufgerecht ist das Ganze allemal sehr fix!



Beim Jäten entdeckt man dann häufiger einmal dieses ... ich tippe mal auf Igelkot ... es könnte allerdings auch Marder- oder Iltis-Kot sein!
An dieser Stelle bedanke ich mich auch noch einmal für all die nett gemeinten Ratschläge, unseren Löwenzahn doch zu essen! Ich habe das im selbigen Post kürzlich noch ausgeführt, warum wir von unserer jetzigen Rasen-Wiese keinen Löwenzahn verzehren möchten. Denn speziell in diesem Garten liegt zu viel von diesem Zeug überall herum!!! Wer's trotzdem mag, wie gesagt - herzlichen Glückwunsch! Smilie by GreenSmilies.com

Wir leiden weder unter einer Tier-Phobie, noch an Waschzwang. Doch in einem derart kontaminierten Garten sollte man vernünftigerweise Vorsicht walten lassen! Gewächse die bodennah sprießen, auf die man mit den Füßen tritt und damit Kot-Partikel und evt. auch Bandwurm-Eier wahllos und ungewollt verteilt, sollte man in diesem Falle tunlichst meiden! Vom Ekel-Faktor einmal ganz abgesehen ..... aber gut, in Zeiten des Dschungelcamps gelten wohl andere Maßstäbe.Smilie by GreenSmilies.com
Für uns jedenfalls nicht!

Ich hoffe, dieses Thema ein für allemal geklärt zu haben! (Ich schaue jetzt auch niemand persönlich an, nur wiederholt sich das hier ständig und deshalb will ich das ein für allemal klarstellen!) Denn es ist sehr ermüdend, gebetsmühlenartig immer und immer wiederholen zu müssen, daß man keineswegs Wildpflanzen abgeneigt ist, jedoch dieser, unser Garten, ein spezielles Biotop darstellt, aus dem man eben nicht all und jedes gefahrlos genießen kann und mag! Danke!

Vielleicht sollte ich ein Button für dieses WeBlog basteln ... Löwenzahn JA - aber NICHT aus unserem tierischen Garten.

Smilie by GreenSmilies.com



Appetitlich, nicht!?! ;-) Der gesamte Wiesen-Rasen ist voll dieser tierischen "Geschenke" - kostenloser Dünger ... so muß man das wohl sehen - auch von Tauben und anderen großen Vögeln ...


Wenden wir uns nun wieder angenehmeren Dingen zu ...

Zum Beispiel den Stachelbeeren ... wie schnell das alles geht .... eben war da gerade mal nur kleine Blüten - jetzt sind die kleinen Stachelbeeren schon wieder Zentimetergroß!!!


Und obwohl ich erst kürzlich unterhalb der Stachelbeer- und Johannisbeersträucher gejätet hatte, wächst dort schon wieder das an der Stelle unerwünschte Kraut in die Höhe - deshalb ist vor dem Jäten eigentlich nach dem Jäten noder umgekehrt.

Hier noch ein Bild vom 3.5. d.J. - es schaut schon recht idyllisch aus und wie unschwer zu erkennen, sprießt auch überall in der Wiese der Löwenzahn und die Gänseblümchen sowie vieles andere mehr, das hier im Grün "untergeht".


Nächstes Mal sind dann die Details und Neuigkeiten am Start ... alle Neuzugänge und was sich sonst noch so getan hat in den letzten Tagen ...

Kommentare:

  1. hihihi
    Ach, ich muss direkt lachen wenn ich Eure Wiese sehe.
    Sei sieht für mich fast paradiesisch perfekt aus! *kicher*
    Ganz im Ernst!
    Ich post morgen mal ein Bild von unserer Wiese. *g*
    Ich habs nach 3 Jahren aufgegeben und finde allerlei Gänseblümchen, Löwenzahn und zigfache sonstige Un- und Wildkräuter und Moose nun ziemlich zauberhaft in unserer Wiese und auf de Moos geht man immer schön watteweich und es ist auch im heißesten bei uns immer schön grün in der Wiese, ohne bewässern.
    Von Zeit zu Zeit wird alles kurz gemäht und nach 2 Tagen blüht es dort wie eh und je.
    Ich mach mich deshalb nicht mehr verrückt, nachdem mir 3 Jahre fast täglich die Handgelenke schmerzten vor lauter Beikraut-Ausstechen.
    So tummeln sich dort etliche Insekten, Bienchen und Schmetterlinge die Mimi oder ich entdecken können.
    Sieh es mal mit anderen Augen, "nur" Wiese ist eigentlich echt kahl und langweilig, die Blümchen sind doch viel schöner.
    Und zu zupfen gibts sowieso ständig was im Garrten.^^
    Ach, schön die Gartensaison!
    Allerliebste Grüße
    MamaMia

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    1. Nee, gegen Wiese hab' ich auch gar nichts, Du Liebe! Nur der Löwenzahn, der so lange Wurzeln hat, ist in unserem Boden wirklich sehr arg. Wenn er nur in der Wiese bleiben würde, hätte ich überhaupt nichts dagegen. Aber in den Beeten, da wächst kaum noch was anderes. Das war anfangs ganz schlimm. Wenn ich den da nicht überall aus der Randbepflanzung entfernt hätte, würde es jetzt nicht so hübsch dort wachsen, wie es das inzwischen tut. Und überall, wo ich mal Löwenzahn übersehe, drückt er die anderen Pflanzen gleich zur Seite. Mag sein, daß es eine spezifische Sache unseres sehr schweren tonig-lehmigen Bodens ist, der noch dazu mit Steinen versetzt ist, denn wir leben auf einer sog. Endmoräne ;-)

      http://de.wikipedia.org/wiki/Endmor%C3%A4ne

      Man kann halt nicht alles haben, aber Wiese lassen wir ganz bewusst, das war ja schon im Waldgarten so. Ich finde es wunderbar, wenn sich viele Insekten darin tummeln :-) wie der Pinselkäfer, der mir bis dahin kaum je begegnete

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/05/schlafplatze-der-pinselkafer.html

      Wirklich schön, heute war's auch schön, da konnte ich was schaffen, ähm gestern. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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