Samstag, 20. Juni 2015

Fichtenschädling?


Keine Sitka-Fichtenlaus - wenn ich die Blaufichte schüttele, fallen diese kleinen Tierchen auf das darunter gelegte weiße Test-Papier.
Vielleicht surft hier zufällig jemand vorbei, der das Insekt bestimmen kann. Ungern möchte ich mit Giften in unserem Garten hantieren. Es wäre jedoch schade um die Fichte. Noch wäre sie zu retten ... wenn auch ein Teil schon braune Nadeln trägt und ich heute die unteren Zweige abgeschnitten habe, da sie ohnehin sehr unschön waren.

In dem Buch "So stirbt der WALD" BLV, 1983 Peter Schütt, fand ich noch, daß die Fichte eine  Wirtspflanze für eine ganze Reihe von Pathogenen und Schädlingen ist und durch abiotische Schadursachen wie Luftverschmutzung zusätzlich stark beeinträchtigt wird. Die Ursachen fürs Fichtensterben werden auch noch genannt, wie Verlichtung der Krone, Bildung von sog. "Angsttrieben", Nadelverfärbungen und hohen Totwurzelanteil.
Intressant sind auch die Spitzen- und Punkt-Nekrosen an Nadeln, wie eine Abbildung im Buch anschaulich übermittelt.

Weitere Schadbilder auch hier!


Günstiger ist da wohl die Kiefer, die eine hervorragende Anpassungsfähigkeit an Klimaextreme besitzt. Außerdem ist sie in ihren Nährstoff- und Wasseransprüchen bescheiden und sie sieht, wie ich finde, oftmals dekorativer aus! 

Also her mit den Kiefern!

1 Kommentar:


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