Donnerstag, 25. Juni 2015

Rosenzucht - eine Sucht!



Auf meiner Suche nach der Rosenzucht fand ich diesen wunderbaren Blog.

Ja, Rosenzucht - eine Sucht! Zumindest kann leicht eine Sucht daraus entstehen ...

Die Risslinge vom Bild ganz oben sehen am Strauch so aus wie in der unten abgebildeten Collage. Es sind auch höher wachsende Bodendecker-Rosen, die man um Baumscheiben pflanzt. Allerdings verwuchern sie dort mit allerlei anderem Kraut, wie unschwer zu erkennen. Ich würde diesen Rosen einen eigenen Platz im Garten einräumen. Sie sehen einfach zauberhaft aus! Und helle Rosen sind immer noch meine bevorzugte Farbe, auch wenn ich Farben niemals ganz  missen will!


Oder diese relativ großblütigen Rosen in Weiß mit rosa Hauch, wobei dieser auch witterungsbedingt sein kann. An dieser Stelle möchte ich nun auf Silke's (Wildwuchs unter Aufsicht) Buchtipp "Naturnahe Rosen Band 1" verweisen, in dem es u.a. auch um die Wandlungsfähigkeit der Blütenfarben von Rosen geht, denn diese werden ganz sicher mit von den abiotischen Umweltfaktoren beeinflusst. Bei einer Trockenheit wie in diesem Jahr mag es also gut möglich sein, daß die Rosen sich von weiß auf rosa verändern ...



Schade, daß ich die Namen der oben abgebildeten Rosen allesamt nicht kenne!

Ich glaub' ich werde es ab dem späten Herbst auch einmal mit Hagebutten-Aussaat versuchen ... es muß sehr spannend sein, was dann dabei herauskommt.



Bis dahin begnüge ich mich mit der klonierten Rosen-Vermehrung aus Stecklingen bzw. Risslingen - die in der Zwischenzeit wieder ganz schön angewachsen ist, was ich - eigentlich - gar nicht vorhatte. ;-)


Und so habe ich noch Risslinge von dieser - meiner roten Rose 'Dirigent' Ähnelnden - die jedoch im Wuchs höher und üppiger ist als diese, wie aber auch von meiner eigenen Rose 'Dirigent' abgenommen, in der Hoffnung, daß daraus neue Pflanzen entstehen werden. Denn eine Rose 'Dirigent', die ich selbst aus einem Rissling zog, war mir leider im zweiten Winter im jetzigen Garten eingegangen.



Im Vergleich dazu meine Rose 'Dirigent'



Weitere Risslinge von dieser bonbonrosa halbhohen Bodendecker-Rose. Diese Stecklinge gehen erfahrungsgemäß sehr leicht an. Im Augenblick beherberge ich mehrere Weiße davon in meinem Garten sowie zwei weiß-zartrosafarbene.


In unserem Garten wächst im Terrassenbeet unterhalb der Fichte in ziemlichem Schatten eine ganz ähnliche Rose, die ich ungern verpflanzen möchte, da es in dem Bereich ziemlich eng ist. Und solange sie dort noch Knospen ausbildet, soll sie da auch bleiben und uns mit ihren Blüten erfreuen. Diese Rose gehörte bereits zum Gartenbestand! Und die Blüte ist tagesaktuell!


Auch dieses rosa-weiße kleinblütige Röschen hatte es mir angetan. Ein schonmaliger Versuch klappte nicht - vielleicht wird dieses Mal etwas daraus- ~ ~ ~


Kommentare:

  1. Liebe Sara,
    ich freue mich auch in jedem Jahr aufs Neue, wenn der Rosenmonat uns
    diese wunderschöne Königen der Blume präsentiert.
    In diesem Jahr blühen sie in verschwenderischer Pracht, wie man anhand
    deiner Fotos sehen kann.
    Einen ruhigen Donnerstag wünscht Dir
    Irmi

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    1. Sie blühen wirklich wundervoll, liebe Irmi. Nur der Starkregen von vor kurzem hat einigen den Garaus gemacht. Ich hoffe, sie erholen sich wieder und bleiben uns noch eine ganze Weile erhalten.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Das ist aber eine Sucht die mich nie befallen wird... ;-)
    Nicht dass wir uns falsch verstehen.... ich mag Blumen und gucke sie mir gerne an.
    Aber eine Sucht würde daraus nicht werden ! :-)

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    1. Um so besser, lieber Gucky, denn das mit der Sucht war schließlich nicht ernst gemeint! Jede Sucht ist krankhaft. Du hast sicherlich schon gehört, daß das Wort 'Sucht' von suchen kommt.
      Der süchtige Mensch sucht im Grunde nach einem Lebensinhalt, nach Glück, Liebe (die er in dem Moment nicht glaubt zu haben - doch all das liegt in uns selbst!!!) - Die Sucht ist eine Suche nach einem paradiesischen Zustand, dem Ideal, wenn Du so willst. Ein Süchtiger macht sich etwas vor - insofern ist Sucht also ungesund, ein Trugzustand. Es kann sogar eine große Portion ANGST mit Sucht verbunden sein, Süchtige schaffen sich sogar eine Art Ersatz-Religion. Sucht hat eine ganz große Bandbreite, das kann ich Dir als Psychologieerfahrene sagen.
      Nun ist klar, daß ich es eher launig meinte. Denn ich könnte von eben auf jetzt alle Rosen aufgeben und würde keineswegs in Entzugserscheinungen abdriften. ;-) :-)
      Schön, daß Du Blumen gerne anschauen magst, denn das geht mir ganz genauso. Ich gehe auch gern mit der Natur um, um sie zu beobachten, denn daraus lernt der Mensch sehr viel, nicht nur im Gärtnerischen sondern über das Leben als solches.

      Herzliche Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    also ich glaube diese Sucht könnte mich auch treffen.
    Ich hab zwar Rosen im Garten,
    doch habe ich sie noch nie vermehrt, oder gezüchtet, doch deine Risslinge gefallen mir unheimlich gut.
    Das werde ich auch mal ausprobieren.
    Danke für den Tipp.
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Das geht wirklich total einfach, liebe Kerstin. Ich habe das hier im Blog schon an verschiedenen Stellen gezeigt und werde das demnächst in einem aktuellen Post nochmals verlinken für alle, die das in der Vergangenheit nicht gelesen haben. Du brauchst nur ein geeignetes Stück vom 2jährigen Holz abzureißen und dies in einen Blumentopf mit Erde zu stecken. Regelmäßig gießen und in den Halbschatten stellen. Irgendwann fangen die Rosenstecklinge bzw. -risslinge an zu treiben, WENN sie treiben wollen .... das ist alles.

      Alles Liebe
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    da die Stecklingsanzucht bei dir so gut funktioniert, kann ich mir gut vorstellen, dass du es als Rosenliebhaberin immer wieder ausprobierst. Und oft kannst du ja anderen damit eine Freude machen, wenn du zu viele Stecklinge hast. Deine Waldgartenrose wird bei mir auch bald blühen...nur die Weiße ist noch sehr klein. Die muss ich vielleicht noch mal umpflanzen. Die letzte Rose auf deinen Fotos gefällt mir auch sehr gut.
    Eine schöne Woche,
    LG Sigrun

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    1. Das kann man wohl sagen, liebe Sigrun. Ich habe wieder so einiges in Arbeit. ;-) Die weiße Rose von mir, die eigentlich auch eher zartrosé blüht, siehst Du in diesem Post. Bei mir ist sie schon sehr üppig und hoch gewachsen

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2014/08/ein-spaziergang-durch-den-weien-garten.html

      Vielleicht sagt ihr tatsächlich mal ein Platz nicht zu? Ich hatte auch alle Steine aus dem Untergrund entfernt. Denn wie ich erst jetzt wieder festgestellt habe, riecht es innerhalb des Bodens, wenn ich ihn aushebe, sogar faulig, trotz vorhergehender Trockenheit, da sich das Wasser im Lehmboden staut und die zahlreichen Steine eine zusätzliche Verdichtung bewirken. Auch Ameisen leben dort sehr gern in Massen. Das ist dann gar nicht so einfach, einen geeigneten Platz für Rosen zu schaffen, da jedesmal ein ziemlicher Aufwand.
      Die rosa-weiße Rose vom letzten Foto habe ich gerade in Arbeit. Ich hoffe, aus den Risslingen wird was. Dieses Mal habe ich sie wenigstens alle beschriftet, um nicht so lange auf das Ergebnis warten zu müssen, was ich sonst nur anhand der Blüte feststellen konnte.Jetzt hab' ich übrigens noch ein weißes sehr kleinblütiges Röschen, das mehrere Male bei mir angegangen ist. das wird auch so 1 - 1,50 Meter hoch, je nach Standort und wie man es läßt. Die Blüten sind ganz zauberhaft und duften meines Erachtens ganz zart nach Apfel. Ich werde es demnächst dann mal posten.

      Liebe Grüße und auch Dir eine schöne neue Woche
      Sara

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