Freitag, 10. Juli 2015

Reiherschnabel, Phlox, Seifenkraut - alles was blüht ...


Da jetzt - ein paar Tage nach dem schweren Unwetter - kaum noch Rosen übrig geblieben sind, erfreuen uns glücklicherweise andere Blüten, die in der Zwischenzeit wie aus dem Nichts plötzlich hervorgekommen sind, wie dieser Phlox.

Kleiner Einblick in unserem Garten - einmal straßenseitig vom Zaun aus . . .   auf dem Bild unten links ist die Drachenweide zu sehen. Sie hat sich tüchtig gemausert.


Prächtig und hochgewachsen blüht das gefüllte Seifenkraut, das auch am Zaun steht. Diese Staude wurde auch vom Sturm ordentlich zerzaust, ich mußte sie festbinden, aber in Windrichtung neigt sie isch noch immer ... denn der Wind weht auch weiterhin, wenn auch nicht mehr so stark wie zum Zeitpunkt des Unwetters. Ein Insektenmagnet. :-)


Eine der wenigen Rosen, die derzeit überhaupt noch Blüten tragen, ist neben den Waldgartenrosen die Leuchtrose an der Terrasse (leider namenlos, da wir sie nicht gepflanzt haben)


Die Waldgartenrosen hat das Unwetter zerrupft - die Blüten neigen allerdings auch bei Trockenheit zum Abknicken.


Auch die Wicken wurden in Mitleidenschaft gezogen.


Gelenkblume oder Etagenerika 


An dieser Stelle - neben dem Ginster - sollte eigentlich kein Johanniskraut mehr wachsen - sämtliche dort wachsenden Stauden hatte ich dort schon im letzten Jahr entfernt. Doch jetzt keimten einzelne wieder auf und ich habe sie gelassen ... irgendwo muß es schließlich Platz finden, denn ich möchte speziell das Johanniskraut im Garten auch nicht missen. Es besitzt wertvolle heilende Eigenschaften, ich stelle gern Rotöl aus ihm her. Es hat heilkräftige Wirkung bei Wunden und Entzündungen und Neurodermitis. Sogar bei Rheuma oder Hexenschuss soll man es anwenden können, was ich jedoch nicht ausprobiert habe. Rotöl habe ich eigentlich immer für eine schöne Haut im Haus. Die Herstellung ist ganz einfach, Man pflückt das Kraut samt Blüte, zerkleinert es ein wenig, gibt es in eine Flasche oder Glas (von der Größe, wie man meint mengenmäßig übers Jahr zu brauchen) und gießt das Ganze mit einem guten Öl auf.

Wie das schöne rote heilsame Öl hergestellt wird, habe ich in diesem Beitrag in einer bebilderten Anleitung dargestellt.




Sonnenblumen oder Topinambur? An diese Stelle des Zaunes - exakt hinter der Weide - habe ich Topinamburknollen gelegt, allerdings standen im letzten Jahr hier auch recht spärliche Sonnenblumen.




So schön, der kleine Storchenschnabel ... den Silke/Wildwuchs unter Aufsicht als 'Reiherschnabel' identifiziert hat. Wobei dieser jedoch nicht diese gefiederten Blätter besitzt. Diesen - gewöhnlichen - Reiherschnabel kenne ich jedoch, denn der wächst in unserem Garten ebenfalls, ihn rupfe ich jedoch regelmäßig aus, denn er behindert die gewollten Gewächse doch ziemlich stark.

Nach ein wenig Googeln fand ich diesen dann noch - es handelt sich also um den Garten-Reiherschnabel (Erodium x variabile 'Roseum') Nun meine ich mich auch zu erinnern, daß ich diesen unter der Bezeichnung Erodium Roseum kaufte - nur das Schild war später  beim Heimkommen nicht mehr vorhanden. Reiherschnäbel zählen ebenfalls zu den Storchenschnäbeln.  Wobei der korsische Reiherschnabel (Erodium Corsicum) auch sehr ähnlich ausschaut, das kann ich so aus dem Stehgreif jetzt leider nicht unterscheiden.

Vom blauen Lein hatte ich viel gesät - nur wenige Pflanzen zeigen sich bislang ...


Eine einzige Cosmee ließ sich bis jetzt blicken - wirklich sehr dürftig! Aber es war sehr lange einfach viel zu trocken - die Samen sind einfach nicht aufgegangen .... so viel konnte man gar nicht gießen.



Die Schwarzäugige Susanne - Mitt Juni angepflanzt - will auch nicht so recht gedeihen ... 



Die Kermesbeere im Terrassenbereich ist wieder verblüht, ihre Beeren haben jedoch noch nicht die Farbe der Brombeeren angenommen. Aber auch in diesem  Zustand finde ich sie dekorativ.



Der Lavendel blüht an verschiedenen sonnigen Stellen des Gartens - hier in der Nähe der Rosa Rugosa, die noch immer vereinzelt Blüten trägt und herrlich duftet.




Zur Zeit geben die Stockrosen am Zaun kjedoch den Ton bei den Blühern an. Die erste Stockrosen-Blüte öffnete sich am 1. Juli.






Die Blätter schauen  nicht ganz so toll aus ... wenn sie zu unansehnlich werden, zupfe ich sie einfach ab. Die Blüten bleiben dennoch erhalten.


Soweit der heutige Gartenspaziergang und damit wünsche ich allen Leserinnen und Lesern ein schönes sommerliches Wochenende!

Kommentare:

  1. Liebe Sarah, ich finde Dein Garten sieht trotz des Unwetters sehr schön aus. Wir hatten heute einen heftigen Sturm, mal sehen wie der Garten morgen aussieht.

    lg kathrin

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    1. Danke, liebe Kathrin! Allzu viel war auch nicht passiert. Nur die Weide hat viel abgeworfen. - Oh, dann ist der Sturm jetzt zu Euch gekommen ... hoffentlich ist nichts weiter passiert!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    Euer Garten ist ja sehr schön im Hochsommer.
    Es hat mich eben gut getan um solch schönes Seifenkraut zu sehen. Wir hatten es auch hier in Georgia und die sind alle weg. So schade da ich mich erinnere wie voll und schön die in den Niederlanden immer waren.
    Liebe Grüsse zum Sonntag!
    Mariette

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  3. ein toller Beitrag, beste Grüße, Klaus

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