Montag, 5. Oktober 2015

Winterschutz zum Oktoberanfang


Auf dieses Schmuckstück komme ich weiter unten noch zu sprechen ...
Zuerst geht es um meine neuen Rosen-Stecklinge.



Kürzlich habe ich einen Teil meiner Rosen-Stecklinge in den Garten ausgepflanzt, damit sie sich noch einwurzeln können vor dem Winter. Außerdem habe ich sie gleich mit Tannengrün zum Schutz versehen, denn ich habe festgestellt, daß der Boden bei uns doch schon ziemlich kalt ist.

Auch wenn es tagsüber wirklich noch sehr warm in der Sonne ist, stellte sich bei mir inzwischen das Gefühl ein, der Winter könne in diesem Jahr doch früher einsetzen. Erst vor kurzem erschien mir das noch nicht möglich (siehe Igel-Post!)

Doch bei der neuen Japan-Anemone sieht es ganz so aus, als hätte sie in den letzten Nächten, in denen die Temperaturen um den Nullpunkt lagen, ein Eishauch erwischt. Ihre schönen Köpfe hängen ein wenig und die Blütenränder sind braun geworden.


Nach den alten Bauernregeln allerdings soll es wohl keinen strengen Winter geben. Aber man weiß schließlich nie ... ich verlasse mich lieber auf mein eigenes Empfinden.



Einige - wenige - Blumenzwiebeln fanden auch noch den Weg in die Erde. Denn insgesamt gibt es in diesem Garten doch noch wenig Krokusse, und Wildtulpen mag ich besonders gern. Davon hatte ich bisher sehr wenige, ebenso vom Schneeglanz.

Für die Pflanzorte der Blumenzwiebeln erstelle ich später noch einen separaten Post, ganz für mich, um mir diese Orte zu merken, da ich mir anderweitig darüber keine Notizen mache. Dafür ist ein Blog wirklich ideal!


Und immer wieder Steine - prophylaktisch stelle ich immer ein Töpfchen oder Eimerchen in die Nähe, wenn ich in der Erde buddele. Garantiert werden immer einige Steine zutage befördert, die dann sogleich auf dem Lesesteinhaufen landen.


Einer der Pflanzorte meiner Rosen-Stecklinge... hier sind es weiße oder zart rosé getönte Rosen, damit sie zur bisherigen Bepflanzung des Beetes farblich passen. Bin gespannt, was letztendlich dabei herauskommt! Denn manchmal kommt dann doch eine andere Farbe dabei heraus, als vorher vermutet.


und so schöne lange Wurzeln haben die Stecklinge ausgebildet. Da kann ja fast nichts mehr schiefgehen während des Winters.


Eine der Astern vom straßenseitigen  Zaun ganz nach hinten in die Nähe des Gartenhauses zu pflanzen, war ein geschickter Schachzug, denn dort scheint sie besser zu gedeihen und blüht jetzt auch schon sehr schön. Gleich habe ich eine andere Aster, die sich in einem der Beet-Rondelle von allein ausgesät hatte, in ihre Nähe gesetzt.

Übrigens sollte man nie zu voreilig Pflanzen entsorgen, denn meine Astern, die von der Asternwelke befallen waren, stehen in diesem Jahr wie eine Eins und beginnen gerade mit ihrer wunderschönen weißen Strahlenblüte! Bilder demnächst!


Sogar eine der Primeln, die im Seitenstreifen Richtung Nachbargrundstück wächst, blüht noch ein zweites Mal. Hier muß noch kräftig gejätet werden, denn der Giersch versucht es immer wieder aufs Neue . . .




Sehr spät sind die Winden in diesem Jahr dran. Von der Blüte werden wir vermutlich  nicht mehr allzuviel haben.



Bin gespannt auf die Blütenfarbe und -größe!!!




Überall im Garten wachsen noch Sonnenblumen empor, viele haben bisher noch nicht einmal geblüht. Ihr Wuchs ist auch eher spärlich, da die Samen erst so spät aufgingen.



Der Frauenmantel blüht auch  noch ...




Und unterhalb des weißen Flieders blüht die Bleiwurz jetzt sehr schön blau. Wenig später wird sich das Laub komplett rötlich verfärben. Die beginnende Rotfärbung ist jetzt schon zu erkennen. Eine Augenweide!



Doch die Stockrose zu Füßen des Flieders mußte leider weichen. In diesem Jahr hatte ich sie geduldet, aber der Flieder zeigte nicht eine einzige Blüte! Womöglich nahm sie ihm zu viel Kraft? Vorn links im Bild sind die Blätter der Stockrose zusehen, die ich bereits abgeschnitten hatte, danach wird die Wurzel ausgegraben.

Im Grunde kann ich das kommende Frühjahr kaum erwarten; besonders auf die schöne weiße Fliederblüte warte ich sehnsüchtig! Die habe ich in diesem Jahr wirklich sehr vermisst! Ein gutes Stück ist der kleine Baum zudem gewachsen. Nun hoffe ich auf eine reiche Blüte 2016!

Und hier haben wir nun das Schmuckstück vom ersten Bild dieses Posts ... eine der Waldgartenrosen ist wirklich sehr hoch bis in den weißen Flieder hineingewachsen. Fast berührt sie die Eberesche, die da am Straßenrand steht. - Ein guter sonniger Standort, an dem sie das ganze Jahr über reich blüht. Die Waldgartenrosen an anderen Stellen blühen unterschiedlich üppig. Die Rose ganz hinten am Zaun blüht derzeit gar nicht und die Waldgartenrose an der Terrasse hat gerade wieder neue Knospen ausgebildet.


Diese Waldgarten-Rose hat es auch gut getroffen - ihre üppige Blütenpracht beweist es.
Einfach jeweils ein Hingucker - wird auch von Passanten wohlwollend zur Kenntnis genommen und ich habe immer wieder Rosen zum Verschenken.



Die Mauretanischen Malven blühen noch sehr schön


Grün wie im Sommer . . .


Vom Herbst erzählen jedoch die Hagebutten . . . die sich längst an vielen Orten des Gartens in den unterschiedlichsten Variationen zeigen.




Zu guter Letzt meldet sich mein 'schlechtes Gewissen' - denn ich hatte Ursula/Elderbeary etwas von meinem Goldlack versprochen. Der wartet auch bereits auf Verschickung, muß noch gut verpackt werden und das geschieht in aller Kürze! - Manchmal kommt im Leben alles anders, als man vorher denkt und so war ich gleich nach unserer Rückkehr erst einmal mit Computer- und Handyproblemen beschäftigt - eine ziemlich  zeitraubende Angelegenheit, dazu ein Umzug im Familienkreis ... die zeitintensiven Ereignisse reißen nicht ab, und ich hoffe doch, jetzt endlich etwas zum Atemholen zu kommen . . .