Sonntag, 3. Januar 2016

Juchhe, der erste Schnee ...



würden wohl Kinder oder Schnee-"Besessene" sagen, zu denen ich mich nicht unbedingt zählen kann. Dennoch war das jetzt mal eine kleine nette Abwechslung. Ich muß allerdings sagen, daß der Wetterumschwung meinem inneren Wohlbefinden - bis auf die unangenehme Kälte - eher wohlgetan hat. Vielleicht ist unsereins eben doch auf eher norddeutsche Wetterverhältnisse programmiert - südfranzösische Wurzeln hin oder her ...

Letztes Jahr 2015 hatte es erst am 24. Januar den ersten Schnee.
Das erste Foto zeigt den beschneiten Topf meiner Birke - inzwischen liegt schon deutlich mehr Schnee und gefühlt ist es kälter, als das Thermometer anzeigt!

Gestern Abend stülpte ich noch rasch der Orangenblume  sowie dem Lorbeer an der Terrasse die gestern noch schnell besorgten Winterhauben über.


Der Wind bläst heute bei uns auch ganz eisig - so daß wir ausnahmsweise einmal keine Ambitionen hatten, nach draußen zu gehen.

Die Christrose läßt Blüten und Blätter hängen und was nun aus den Lenzrosen wird?? Die ja schon viel früher blühten ..

Fonts Lucida Sans Typewriter & Jester

Ysander/Pachysandra ergehts nicht anders ...


Und die Dahlien haben - zumindest, was ihren oberirdischen Teil betrifft, inzwischen auch den Geist aufgegeben. Bisher überlebten sie die letzten Winter jedoch im Garten!



Zweig unseres neuen Sauerkirschbaumes .  . .



Der weißen Japan-Anemone, die tatsächlich schon dicke Blütenknospen ausgebildet hatte, gab ich vor kurzem schon voraussehend Winterschutz - nun frage ich mich ob ich evt. den erst gepflanzten Kirschbaum schützen muß? Doch seine Knospen scheinen trotz der lang anhaltenden warmen Dezember-Witterung nicht zu stark ausgetrieben zu haben. Dann hoffe ich mal, daß ihm nichts passiert. Es wäre sehr schade um Blüten und Früchte!

So sah die Terrasse gegen 14.20 h aus.




Wie gut, daß ich diese Beiden schon vor einer Weile so gut verpackt habe - so werden sie draußen durchhalten.

Ja - und ich habe jetzt auch einen Garten-Stuhl. Eigentlich sollte dieser Stuhl erst ab Frühling ins freie und dann würden Hauswurzen ihn zieren. Doch warum sollte er im Keller sein Dasein bis dahin fristen wenn er ohnehn der Witterung preisgegeben würde? Nun erfüllt er erst einmal seine Aufgabe als Schubladen-Halter! In der Pflanzschublade waren die Akeleien von Sigrun aufgegangen.




Hier habe ich versucht, die Szenerie mit den tanzenden Schneeflocken einzufangen - gar nicht so leicht! In Natura wirbelten da eindeutig viele Schneeflocken herum.
Wenige meiner Rosen-Stecklinge hatte ich nicht mehr geschafft, in den Garten auszupflanzen. Nun harren sie in ihren Töpfen, was da kommen mag.

Ich stelle einige Töpfe im Winter übrigens schon deshalb gerne hoch, weil der Erdboden sehr kalt werden und die Töpfe wie auch Wurzeln kleinerer Pflanzen vom Frost beschädigt werden können. Natürlich kann man auch Bretter oder Schaumstoff zur Isolierung darunter legen und selbst das attraktiv arrangieren,, so man denn will. -  Mir gefällts aber auch, wenn bei uns an der Terrasse nicht alles am Boden steht! Alte Möbel vom Sperrmüll, die wirklich shabby sind, bieen sich da geradezu an. Das ist auch ressourcenschonend in jeder Hinsicht, u.a. auch für den Geldbeutel und auf diese Weise findet manches olle Möbelstück, das sonst auf der Müllhalde gelandet wäre, noch eine späte und sogar dekorative Verwendung. Dabei fällt mir gerade Silke's (Wildwuchs unter Aufsicht) alter Küchentisch ein. Malerisch fügt er sich  ins Grün. Anfangs hatte auch ich Skepsis, doch die Haltbarkeit von solchen Möbeln, die der Wtterung preisgegeben werden, ist oft länger, als man vorher denkt.




 Süßer Meisen-Besuch am Vogeltreff
 .. . Spatzen kamen aber auch und eine Elster - soweit ih das jedenfalls beobachtet habe.



Und dann möchte ich nicht unerwähnt lassen, daß mich vor Weihnachten noch liebe Post von Sigrun/Steiniger Garten erreichte mit einer wunderschönen selbst erstellten Collage und einer ganz tollen selbstgebastelten Karte. Asche auf mein Haupt - Karten habe ich wohl noch nie geschafft, selber zu basteln, auch wenn ich mir das in früheren Jahren oft vornahm. Ich bewundere diese Mühe und Geschick und danke Dir auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für diese schöne Überraschungspost, liebe Sigrun!


Außerdem erhielt ich auch von unserer lieben Elisabeth 2 Briefe, der eine, der vermutlich an Weihnachten eintreffen sollte, kam hier erst viel später an. Auch Dir vielen lieben Dank, Elisabeth!
Erst heute komme ich dazu, Eure Post hier entsprechend zu würdigen!


Darüber hinaus erhielt ich weitere liebe Post vor Weihnachten, die ich hier zwar erwähne, doch die Absender möchten weder namentlich im Blog genannt werden noch ihre Geschenke abgebildet sehen, was ich natürlich verstehen kann! Auch wenn die Zeige-Mentalität heute üblich ist, MUSS man das nicht unbedingt so handhaben, nur weil es "alle" so tun, es heute "das Übliche" ist oder das Internet und die moderne digitale Fotogafie das nun mal ermöglichen.

Und sonst .... machen wir es uns heute mal im Haus gemütlich .... morgen geht der ganz banale Alltag schließlich wieder los . . .