Sonntag, 17. Januar 2016

Schneebruchgefahr!!! - Noch mehr Schnee + kleiner Ausflug ~~~




Unser Garten ächzt und biegt sich unter der unerwartet großen Schneelast . . . Nachts sollen nun gar in manchen Gegenden, wie Gebirgstälern bis zu 20 Minusgrade herrschen!

Der Ginster neigt sein langes Haar zur Erde angesichts dieser mächtigen Pracht . . .


Die jungen Austriebe des Kirschlorbeers nehmen hoffentlich keinen Schaden, denn sie entstanden erst in diesem Winter!!!




Und der Bambus ging sogar tief in die Knie - ich mußte ihn dringend von dieser Schneelast befreien, damit er keinen Schiffbruch erleidet.




Tief gebeugt, erinnert der Bambus an eine dieser verschneiten irgendwie beseelten sagenhaften Gestalten in alten Märchenbüchern, so als wolle er gleich davonkriechen ... ähnlich wie die Bilder von Kreidolf, die ich längst vergessen hatte und in einem Kommentar von Silke kürzlich wieder daran erinnert wurde... Frau Holle hatte wirklich kräftig die "Federn" ausgeschüttelt . . .



Nun steht er wieder aufrecht!



Das gleiche habe ich bei der hohen Tanne wie auch bei einigen anderen Gewächsen gemacht, denn die Schneelast kann sehr leicht zum Schnee- oder Eisbruch (wenn der Schnee gefriert!) führen, wie im 2010 im Waldgarten der Blutpflaume passiert! Schneebruch kann sich verheerend auswirken - einen Sommerflieder hat's leider schon erwischt, doch der Schaden hält sich in Grenzen! (Siehe Collage ganz oben!)

Untenherum ist die hohe Tanne nun vom Schnee befreit, es wäre doch schade um die viel Sichtschutz bietenden Zweige in diesem Bereich!


Und von der hohen Weide war auch ein Ast abgebrochen . . .



Der Schneeball trägt an den Triebspitzen kleine Krönchen aus Schnee ...


Am Ilex glitzert Eis . . .



Ja, mit den weißen Rosen ist's nun endgültig aus . . .


Der Terrassen-Leuchtrose erging es nicht anders ...


Nur die Waldgartenrose - das Wahrzeichen unseres Gartens - zeigt sich noch erstaunlich frisch - war sie doch auch die, die am längsten blühte!



Den Garten-Büchern hat der Schnee nun auch eine dicke weiße Haube verpasst - ob das ihre Verrottung verzögern wird?


Der Mittellandkanal, an den wir einen kleinen Ausflug unternahmen, zeigt sich in tristem Grau - das Bild wirkt wie eine Schwarz-Weiß-Aufnahme. ;-) Schönen Gruß von Kanal zu Kanal an  Frauke/Patchgarden.


Als würde jegliche Farbe aus der Welt entwichen sein . . . so sehen Außenaufnahmen derzeit aus.
Doch starke Kontraste wie Rot fallen nun um so mehr ins Auge.


Und hier fällt der Blick auf die andere Seite zu einer Schleuse ...




Kontraste wie auch das Antikgrün dieses  Zaunes, das bei anderen lichttechnischen und farblichen Umgebungsbedingungen viel dunkler wirkt . . .



Raubvögel kommen nun nahe an die Häuser, wie diese Kornweihe. Doch die beiden Krähen verjagten sie recht schnell. Das wußte ich nicht, doch in diesem alten Buch lese ich "Mit Krähen lebt die Kornweihe in stetem Streite..." ;-)



Den Hühnern ist auch nicht wirklich geheuer bei so viel Schnee




. . . denn wer holt sich schon gern kalte Füße? Nur wagemutige Individuen wagen sich etwas weiter hinaus ins kalte blendende Weiß ...



Am Ende ist man froh, wieder drinnen zu sein, bei einer heißen Tasse Tee, um sich die Glieder aufzuwärmen . . . ein Blick aus dem Fenster tut es schließlich auch  . . . 


Doch damit am Ende keine Mißverständnisse aufkommen - sehr kalt ist es bei uns nicht! Es fühlt sich nur so an - scheußlich naßkalt!!! brrr*