Samstag, 30. Januar 2016

Wintergrün und Immergrün, die Lenzrosen und die Ilex . . .


Wunderschön sehen die Blüten dieser Lenzrose aus. Ihren Namen kenne ich nicht - ich habe die Pflanzen von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und sie haben sich prächtig herausgemacht.

Ihre Blüten wirken recht unterschiedlich - womöglich sind da mehrere Pflänzchen zusammen in ein Pflanzloch gekommen. Aber es schaut schön und ungewöhnlich aus und ich werde das so lassen. Bei Lis/Neues vom Lindenhof ist ein ähnliches Phänomen zu sehen.

Der Wintereinbruch konnte ihnen nicht schaden. Lediglich ein Blatt scheint auch von diesen mysteriösen Schwarzflecken heimgesucht worden zu sein. Das werde ich dann wohl mal entfernen, wenn ich dran denke. Eigentlich sollte man diese Blätter wohl im Herbst abzwicken, wie ich gelesen hatte. Doch zu dem  Zeitpunkt war mir nichts aufgefallen. Ich habe sie aber auch nicht akribisch unter die Lupe genommen. Solange mir da nichts Gravierendes ins Auge sticht ... Denn bisher stand auch meine Christrose mehr als prächtig da mit ihren zahlreichen Blüten. Ein wirklich guter Fang, den ich da mit ihr gemacht habe oder sie hat ganz einfach nur den für sie besten Platz abbekommen.

Halt - hier auch schwarze Flecken  - und die ersten Krokusse zeigen auch schon Knospen.


Und auch bei der anderen Lenzrose, die in der Nähe der weißen Christrose wächst ...


Und jetzt sehe ich es auch an der Christrose ... dann werde ich das morgen gleich mal entfernen gehen.



Weniger prächtig schaut diese Zuckerhutfichte im Terrassenbeet aus, die wir wohl bald mal entsorgen müssen. Denn daß sie sich noch erholt ist nun unwahrscheinlich. Nur wenig Grün ist an ihr noch zu erkennen. Sie stammt noch von unseren Vorgängern. Meine zwei eigenen kleinen Zuckerhutfichten waren gleich ganz eingegangen, woran auch immer.... Ich werde so etwas auch nicht wieder anschaffen! Scheinen sie doch sehr empfindlich zu sein.


Und das erste Leberblümchen blüht ... (sein Wuchs-Ort siehe Pfeil oben!)



Dabei muß ich gerade an Elke/Günstig Gärtnern und ihr  Erstlingswerk denken . . . vermutlich wäre da bspw. eher die Mahonie Strauch der Wahl ... von der an dieser Stelle ohnehin schon eine wächst. Eine zweite hat sich nämlich im Seitenbeet am Haus neben diesem rundlich geschnittenen Gehölz angesiedelt und soll dort nicht bleiben. Zum Entsorgen eigentlich zu schade, doch WER will schon Mahonien geschenkt? Ich kenne niemand! Da läge es nahe, diese anstelle des Zuckerhutes neben die bereits da schon wachsende Mahonie zu pflanzen. Immerhin etwas Wintergrünes.

Wobei ich jetzt erst den Unterschied zwischen Wintergrün und Immergrün gelernt habe. Denn die Immergrünen sind, wie der Name schon besagt, wirklich immer grün, während die Wintergrünen erst im Frühjahr neue Blätter austreiben und ihr Blattwerk aber bis über den Winter behalten.

Erstmals wird der größere Kirschlorbeer, den ich an den Zaun neben der Gartenpforte pflanzte, in diesem Frühling blühen! Die Lorbeerkirsche ist immergrün - aus diesem Grunde habe ich sie trotz besseren Wissens an einige Stellen unseres  Zaunes gesetzt, da sie auch schnell hoch wächst und wir sie kostenlos in unserem Garten bekommen (vom Nachbarn per Samen, die wohl durch die Vögel verteilt werden.) Nur den gesamten Zaun möchte ich nicht mit Kirschlorbeer bepflanzen, das wäre mir dann doch zu eintönig. Doch ein schneller und möglichst immergrüner Sichtschutz muß eben immer noch her!
Wobei ich auch eine der Lorbeerkirschen aus dem Waldgarten als Ableger mitnahm, doch der kann sich noch nicht versamt haben, da er bislang eben noch nicht blühte.


Nun weiß ich auch endlich, was es mit den hohen Ilex auf sich hatte. Denn die sind nun tatsächlich abgeholzt worden. Wahrscheinlich weichen sie einer Parkmöglichkeit. Der Grund ist also ganz banal und hat vermutlich nichts mit der Giftigkeit zu tun! Ansonsten ein sehr schön rosig bewachsenes Haus, so könnte mir das auch gefallen!




Was die weitere Gartenplanung betrifft .... habe ich immer auch Vera's Garten Nr. 7 im Blick, denn was ich da sehe, entspricht auch einigen meiner Vorstellungen, besonders auch was Wegführung und Rasen betrifft ... 

Kommentare:

  1. Hallo Sara,
    das Buch von Elke habe ich mir auch schon angesehen. Ich bin ganz begeistert, dass aus einem Blog heraus sogar ein Buch entstehen kann.
    Aber egal ob Buch oder Blog, so viel habe ich schon gelernt und auch umgesetzt.
    Deine Lenzrosen sehen prächtig aus. Meine sind zum Teil abgeknickt. Die frostigen Tage setzten ihnen ordentlich zu.
    Morgen schaue ich nach, ob bei mir auch schon ein Leberblümchen blüht.
    Liebe Grüße,
    Anette

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    1. Ja, warum nicht, wenn man eine passende Idee hat und vor allem ein Verlag bereit ist, die teure Finanzierung zu übernehmen. Denn ich habe da bisher eher negative Erfahrungen gemacht mit Vorfinanzierung von ein paar Tausend Euro . . . und wenn ich ein Buch herausgebe, dann soll es schon auch ein finanzieller Erfolg werden, da will ich nicht noch draufzahlen! Gartenbücher gibt es aber schon wie Sand am Meer - da wüßte ich persönlich jetzt nicht, was man da noch schreiben könnte ... Meine Schreibambitionen sind daher auch anderer Natur. Das nur, weil ich hier hin und wieder angefragt werde, ob ich nicht auch ein Gartenbuch schreiben will. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Guten Morgen liebe Sara,
    meine Lenzrosen haben den Frost auch gut überstanden. Zum Glück war eine dünne Schneedecke darüber. Ich habe sie ja erst seit 2 Jahren und bisher war es ja noch nie so kalt gewesen. Von den "Schwarzflecken" habe ich auch noch nie gehört, da muss ich doch echt mal nachschauen. Die ersten gelben Krokusse habe ich bei mir auch schon entdeckt, aber irgendetwas oder -jemand hat sie gleich wieder abgefressen bzw. geköpft. Das Problem habe ich öfter bei den gelben Krokussen. Keine Ahnung wer da sein Unwesen treibt. Eigentlich sind es die Stare, wenn sie Nester bauen, aber dafür ist es ja nun wirklich noch zu früh.
    Viele Grüße Doris

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    1. Schnee hatten wir ja auch, liebe Doris, aber ich hatte auch kleine Eimer über die Blüten gestellt.
      An die Krokusse gehen die Vögel. Bei uns zum Glück bislang nicht. Ich glaube, sie futtern die Blüten.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Oh, die Zuckerhutfichte kannst du wohl wirklich entsorgen. So einen Anblick würde ich im Frühjahr nicht ertragen. Wahrscheinlich ist etwas in eurem Boden, was ihr nicht gefällt. Aber empfindlich finde ich sie gar nicht. Ich habe sogar meine, aus Erlangen mit hierher gebracht. Sie wuchs dort eher spärlich und hatte auch eine Zahlstelle. Mein Nachbar hat sich am Anfang immer lustig gemacht....jetzt sagt er nichts mehr. Ein prächtiges Bäumchen, ganz gleichmäßig und wächst super im trockenen steinigen Boden. Nur die ersten beiden Jahre habe ich ganz viel Wasser gegeben, da es sicher extreme flachwurzler sind, die nicht an tiefere Zonen rankommen.
    Dein Lenzrosen scheinen den Schnee gut überstanden zu haben. Ich muss auch sagen, dass sich die Eitermethode bei mir bewährt hat. Sie sind alle noch am Leben. Deine Christrose ist ein Prachtstück! Ich hatte letztes Jahr mal beim Hell*eg gefragt, wie die Schwarzfleckenkrankheit aussieht, weil ich so eine Pflanze ja nicht kaufen wollte....die wussten es nicht! Man sollte eben nur in der Gärtnerei kaufen.
    LG Sigrun

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    1. Die sah schon letztes Jahr so aus, liebe Sigrun. Da hatte ich - zunächst - noch Hoffnung. Es sieht schon nicht sehr schön aus, aber da bin ich inzwischen sehr viel gelassener geworden. Mein Mann muß auch erst einmal Zeit (und Lust) haben, sie auszugraben.
      Kann sein, daß die Zuckerhutfichten unseren Boden nicht mögen. Die Tannen gedeihen hier jedenfalls bis jetzt gut. Aber in der Umgebung habe ich auch ein Sterben dieser Fichten gesehen.
      Unser Boden ist ja eher nass, hat teilweise Staunässe. Dazu die Steine ...
      Gegossen habe ich allerdings im Winter nicht, da vergesse ich das leider regelmäßig - dann ist der Garten immer "ganz weit weg" ;-) ;-I

      Ja, die Lenzrosenblüten sind tadellos. Was Dein Erlebnis betrifft - Ähnliches habe ich aber auch schon in Gärtnereien erlebt, wo sie p**isches Hilfspersonal für Billiglohn beschäftigen, daß nicht einmal der deutschen Sprache mächtig ist. Den Gärtnermeister oder Inhaber erreicht man kaum .... also steht man da ...
      Kein Wunder, wenn dann manche doch wieder nur übers Internet bestellen ...

      Liebe Grüße
      Sara

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  4. Wie glücklich mit dem Wetter! Bei uns gab es nur Schnee, Schnee und mehr Schnee über das Wochenende :P Aber das ist in Ordnung - es ist immer noch Januar :)
    LG, Kitti von Sukhi.de

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  5. Liebe Sara,
    deine Lenz- und Christrosen sehen wunderbar aus. Ich freue mich schon über meine zwei Blüten ;-))). Die Zuckerhut-Fichte ist wohl nicht mehr zu retten. Vor einigen Jahren ist meine von Sitkaläusen "erledigt" worden. Nun habe ich wieder eine ganz kleine Z.-Fichte im Blumentopf.
    Viele Grüße
    Ursula

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    1. Oh je Ursula, dann hoffe ich, dass unsere Sitkaläuse verschwinden...damit wenigstens die kleine Zuckerhutfichte heil bleibt. Unsere große Fichte hat es voll erwischt und ich weiß nicht, ob das bisschen Kälte zur Läusevernichtung ausreichend war. LG Sigrun

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    2. @ Ursula
      Das Absterben meiner Zuckerhut-Fichten muß andere Ursachen haben, denn Sitka-Läuse habe ich keine gefunden!
      Wir hatten lediglich diese großen Tannenläuse, die waren aber nicht auf den Fichten!

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2015/05/wanzen-und-minzeblattkafer.html

      Und was das hier ist, weiß ich nicht

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2015/06/fichtenschadling.html

      Doch sicher keine Fichtenlaus. Und auch eher mal ein Einzelexemplar beim Abschütteln auf ein weißes Blatt Papier.

      Liebe Grüße
      Sara

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    3. Ich vermute eher, die Fichten standen eine Zeitlang zu trocken und da sie oberflächlich wurzeln, hat sie das beschädigt, speziell die im Terrassenbeet, an dem das Wasser ja abwärts läuft, da es mit Steigung angelegt wurde. Aber im Winter denke ich eben kaum ans Gießen. Tagsüber bin ich unterwegs und im Dunkeln tigere ich nicht noch im Garten herum. ;-) Was wächst, wächst und was nicht, eben nicht. Da mache ich mir keinen großen Kopf drum. Dann pflanze ich eben resistentere Arten, die auch mal ohne Wasser auskommen.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Ob mit oder ohne Schwarzfleckenkrankheit, liebe Sara, sollte man 'zu Beginn der Blütenbildung' grundsätzlich bei Lenzrosen sämtliche Blätter des Vorjahres entfernen. Das empfiehlt Peter Jahnke aus Hilden in seinen 'Kulturhinweisen für Helleborus', an anderer Stelle sprach er von Dezember und Januar. Ich weiß, es kostet Überwindung. Aber ich bin damit immer gut gefahren. Wenn die Krankheit einmal da ist, wird es schwer, ihr beizukommen. Einen schönen Sonntag und liebe Grüße Edith

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    1. Wirklich? Alle Blätter entfernen? Das wusste ich nicht. Danke für den Hinweis.

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    2. Das wußte ich auch nicht, allerdings habe ich das auch früher noch nie gemacht und hatte nie sonderliche Probleme und die Freundin, von der ich die Ableger bekam, entfernt auch kein einzige Blatt, ihre Christ- und Lenzrosen sehen jedoch prächtig aus. Sie gibt den Pflanzen Eierschalen. Das sind riesige Büsche und die blühen himmlisch.

      Lieben Gruß
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    Da gibt es schon vieles was Freude bringt im Garten.
    Wir sind am Nachmittag noch mal ganz durch unserem Garten und Waldgarten gelaufen aber keine Narzissen blühen, nur Laub aber keine Knospen. Wir hatten vor drei Jahre noch hunderten von Blüten; so schade und wir verdenken die Baumwurzeln das die irgend etwas abstossen was die hindert.
    Leider...
    Liebe Grüße,
    Mariette

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  8. Liebe Sara,
    meine Lenzrose blüht dieses Jahr auch zum ersten Mal. Und auch mit roten und weißen Blüten. Mir ist aufgefallen, dass ich eine pflanze eingetopft hatte und es nun drei Stück sind. Nur warum eine weiß blüht kann ich mir bisher nicht erklären. Andererseits stört es ja nicht, eher im Gegenteil :)
    Viele Grüße, Jacqueline

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