Sonntag, 14. Februar 2016

Nasser Garten ...




Nass lag der Garten heute da und es regnete - mal wieder! Alles Grau-in-Grau wie so oft in letzter Zeit.  Morgens lag noch leichter Schnee, mehr ein Schnee-Eis-Gemisch, an einigen Stellen des Gartens wie auch auf dem Terrassentisch.
Dennoch spazierte ich eine kleine Runde, um den aktuellen Gartenstand zu registrieren. "Dennoch" deshalb - weil unser Gartenboden trotz der Wiese nun mal SEHR matschig ist und es selbst mit Gummistiefeln wahrlich kein Vergnügen bereitet, den Garten zu betreten, von der nachherigen Arbeit, die Gummistiefel gründlich zu säubern, einmal abgesehen. . . 



Vor dem Salbei auf der Wiese liegt noch ein wenig von diesem Schnee-Eis, das dann aber nicht viel später wegtaute.


Auch bei mir haben die Osterglocken schon Knospen. Sie warten nur auf einen Wärme- und Sonnenimpuls, um sich zu öffnen.

Auf dem blaublühenden  Beinwell liegt auch noch Schnee.


Die Blaufichte trägt eisige Zeichen . . . 



Und die Christrosen haben sich - vermutlich durch die anhaltende Feuchtigkeit - rosa verfärbt


Trotz der feuchten Witterung sehen die  Lenzrosen zumindest doch noch recht passabel aus. 



Vermutlich sind die schwarzen Flecke auch wieder diese Krankheit, aber ich habe wirklich Bedenken, dieses eine Blättchen oberhalb des Blütenköpfchens zu entfernen. Ich denke mal, großartig schaden können diese schwarzen Flecke auch nicht, denn sonst würde man im Schulgarten auch wesentlich mehr Aufwand betreiben! Die Blätter der Christ-/Lenzrosen dort sehen ja eher erbärmlich aus! Und da sind geschulte Gärtner tätig. ;-) ;o)

Daher bleibt alles wie es ist! Ich habe noch nie Lenzrosen verloren, solange ich sie besaß! Und mich nie sonderlich drum gekümmert! Darin bin ich ganz "Naturkind"! Lasse also der Natur gern ihren Lauf. - Lediglich ihre Blüten bestaunt, nachdem ich sie einmal eingepflanzt hatte, das war dann aber auch schon alles! 
Meine Meinung ist, man kann auch alles über-pflegen - ob die Pflanzen einem das danken, steht auf einem anderen Blatt. Oft greift der Mensch im Bewußtsein, es GUT zu meinen, zu stark in den Natur-Kreislauf ein und dann rächt sich das Biotop an irgend einer anderen Stelle!

In einem Naturgarten muß man nicht so viel eingreifen, die Natur regelt alles selbst, so man sie denn läßt. Das sind jedenfalls meine Erfahrungen und danach richte ich mich auch weiterhin. Verluste inbegriffen - denn das ist in der Natur so vorprogrammiert. Wenn niemals etwas sterben würde, gäbe es auch kein neues Leben, keine Fortentwicklung! Das gilt für uns Menschen, das gilt für die Tierwelt und natürlich auch für unsere Pflanzen. Damit muß man leben können . . . und auch wenn ich das jetzt so locker schreibe, schmerzt es mich natürlich auch, wenn ich wirklich einmal Pflanzen verliere. Doch deswegen krempele ich nun noch lange nicht meinen Gärtner-Stil um und fange großartig mit Chemie und Überdüngung an!




Dieses werden die Rosetten der Mond-Violen sein, von denen gerade bei Elke/Günstig Gärtnern die Rede war. Sie zeigen sich an zahlreichen Stellen des Gartens  und sollte ich welche von ihnen entfernen, wenn es mir zu viele werden bzw. die an ungünstigen Stellen stehen, werde ich es erst später tun, wenn sie blühen, tun. Denn ich hoffe in diesem Jahr auch auf weiße Blüten der Mondviole, die ich von Vera Garten Nr. 7 bekam.



Hier wachsen viele der Mondviolen



In die Nähe der  halb abgestorbenen Zuckerhutfichte habe ich nun diesen Winzling gesetzt (ob Tanne oder Fichte, weiß ich leider nicht) - es wird allerdings dauern, bis er einmal groß ist - eine Weile bleibt der ramponierte Zuckerhut deshalb als Sichtschutz noch stehen. Dabei geht es mir nun weniger um Schönheit als um die neugierigen Blicke - denn an der Terrasse wollen wir nur eines: relaxen!

Ich bin ja jetzt klüger und habe die eingewachsenen Nadelgehölze zeitig im Februar, wie empfohlen, gedüngt, damit sie gestärkt sind. Denn auf den Plätzen, auf denen sie stehen, schaut der Boden tatsächlich eher mager aus. Sogar Vinca minor gedeiht hier nur spärlich. In diesem Falle mache ich mal eine Ausnahme von meiner Regel, was die Düngung betrifft. Denn - mal - kann eine Düngung wirklich sinnvoll sein, eben da, wo es wirklich angebracht ist!

Künstlich aufgeplusterte Pflanzen möchte ich durch Düngung jedoch nicht erzielen und deshalb ging ich schon immer sehr sparsam damit um, habe oftmals überhaupt nicht gedüngt, denn in der Erde waren meist genügend Stoffe - auch ohne Kompostwirtschaft - um die Pflanzenwelt zu versorgen!



Hocherfreut war ich, als ich entdeckte, doch keinen Lerchensporn verloren zu haben, denn das vermutete ich im letzten Jahr (auch wenn ich dies scheinbar aus Zeitmangel in meinem Blog noch nicht dokumentiert habe) und kaufte mir deshalb einen neuen - nun besitze ich zwei dieser Zarten, blau Blühenden. Den, den ich verschollen glaubte, werde ich zu dem neu gekauften setzen, der am Rand der dunkelfarbigen Magnolie seinen Platz erhielt. Der verschollen Geglaubte ist in der Collage links zu sehen, er wächst derzeit unterhalb der Sträucher am Nachbarzaun. - Der neu gekaufte ist auf den Bildern rechts.



Und wie es aussieht, haben die Leberblümchen sich doch vermehrt. Das war zwar letztes Jahr bereits zu erkennen, doch verschwanden die Kleinen dann wieder. Doch jetzt sind wieder Einige zu sehen - nur sind die Ableger noch so winzig mit ganz feinen Fadenwürzelchen, daß ich es noch nicht wage, einzelne davon einzutopfen, um sie als Geschenk zu versenden.

Vielleicht hat ja irgendwer Erfahrung mit diesen zarten Ablegern? Wie lange es braucht, bis man sie guten Gewissens verschicken kann, damit sie den Postweg auch überleben?




Den Mini-Ilex habe ich gleich ausgepflanzt - er stand zunächst im Haus, jedoch an einem etwas kühleren Platz. Dann gewöhnte ich ihn an die Terrasse, nahe der Hauswand und jetzt wird er hoffentlich im Garten weiterwachsen.


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