Montag, 14. März 2016

Summ summ Bienchen . . .


Was für ein schöner Tag! Bei herrlichstem Sonnenschein!

Bienen und andere Insekten tummeln sich in den Krokusblüten, daß es eine wahre Freude ist.
Die Vögel schleppen eifrig Zweiglein und trockenes Gras herbei, paaren sich . . . nun wird es nicht mehr lange dauern, bis sie die ersten Eier legen.


Einige Krokusse sind noch geschlossen, während andere bereits ihr verknittertes Haupt zur Erde neigen.



Und so allmählich erwärmt sich nun auch der Boden, locken die Sonnenstrahlen die ersten zarten Blätter hervor .... wie den Waldmeister, dessen junge Blättchen freilich noch ganz winzig sind. Den Vergleich kann man hier sehr schön anhand der trockenen Blätter vom Vorjahr erkennen.

Um ehrlich zu sein, habe ich dieses Stadium am Waldmeister noch nie zuvor beobachtet. Jedes Jahr ist anders ... in manchen Jahren war ich so früh gar nicht im Garten tätig,  z.B. wenn es zu nass war! Da machten mir auch Garteninspektionen keinerlei Spaß!
Und  in früheren Gärten - außer dem Waldgarten, hatten wir auch nie Waldmeister angepflanzt. Selbst in den Wald bin ich um diese Zeit oft nicht gegangen, da es dort immer zu nass und matschig war und Gummistiefel halten bekanntlich nicht wirklich warm, wenn der Boden sich noch eiskalt anfühlt. So blieb mehr oder weniger immer der Waldrand ...


Unterm Apfelbaum ... auch hier vermehren sich die Krokusse ...
Gut ist der steinige Boden auf den folgenden Bildern zu erkennen. Hier muß in den nächsten Tagen noch gejätet werden.


Und das ist die andere Seite des Rondells ... auch da Krokusse ... und die noch unter dem Apfelbaum verbliebenen Rosen, die noch beschnitten werden müssen. Und Steine, Steine, Steine . . . der Frost und auch der Wurzeldruck befördern in jedem Winter Einiges an Steinen an die Oberfläche. ;-)

Auch heute schaffte ich wieder einen kleinen Teil des Gartens zu jäten und lose herumliegendes Laub aufzufegen. Mit dem trockenen oberflächlich aufliegenden Laub macht der Garten doch einen recht unordentlichen Eindruck.  Nun schaut es in der hinteren Ecke des Gartens, wo sich auch der Lesesteinhaufen befindet, gleich viel netter aus. Doch das habe ich heute mal nicht fotografiert, denn ansonsten gibt es da noch nicht viel zu sehen. Das ändert sich erst, wenn die vielen Vergissmeinnicht blühen werden.


In allen Ecken des Gartens sprießt es nun - auch die Himbeeren haben schon kleine Blätter.



Die inzwischen sehr hoch gewachsene Korkenzieherweide soll bald geköpft werden. Da bin ich ja gespannt! Ich hoffe, am Ende bleibt noch genug davon übrig - da wir das Ganze nicht selbst machen werden.


Die Höhe der Weide läßt sich im Vergleich zur Tanne ermessen .... das Bild habe ich ein wenig unscharf gemacht - wegen der Nachbarschaft.


Am nächsten  Bild läßt sich die Höhe und Dichte der Weide wohl am besten erahnen. Die Weidenbilder wurde heute allerdings nicht aufgenommen! Ich möchte hier nur später den Vergleich haben zu der dann eingekürzten Weide.

Im Augenblick bietet die Weide einen idealen Anflugplatz für Raubvögel und Elstern, die vom freien Feld herüberkommen. Nachdem die Luft rein ist, segeln die räuberischen Flieger in das Dickicht der Tanne, wo sie dann auf Beute lauern. Regelmäßig ertappe ich sie dabei, doch dann hauen sie immer sehr schnell ab, so daß mir leider noch nie ein Foto davon gelungen ist.



Die Zweige für Sigrun/Steiniger Garten bewurzeln sich auch schon - im warmen hellen Wohnzimmer geht das sehr schnell.



Unterhalb des dunkel blühenden Magnolienstrauches gedeiht das erste Gedenkemein von Ursula/Elderbeary. Die anderen zeigen sich noch nicht.




Zwei blaue Anemonen lachten  in die Frühlingssonne ... wegen der Tageszeit nur mit meinem Kameraschatten möglich ;-)

Sie wachsen im Seitenstreifen zum Nachbarn, unmittelbar hinter der Terrasse, wo man den eigentlichen Garten betritt, unterhalb des Lebensbaumes, der vom Nachbarn herüberragt, wo anfangs ein mächtiger Petersilienbusch stand. Scheinbar sind es weniger geworden, denn 2015 blühten noch mehr.
Auch im Waldgarten gab es blaue Anemonen, die ich jedoch nicht mit hierher umgezogen habe.




Zum Schluß noch einmal die wunderschönen Lenzrosen, an deren Blüten ich mich immer aufs Neue erfreue. Wenn auch nur zwei bzw. drei, jedoch mein! :-)






So darf es mit dem Wetter nun weitergehn - erst dann macht der Garten Freude.