Freitag, 3. Juni 2016

Heftige Unwetter ...



. . . toben in vielen Teilen Deutschlands, nur nicht bei uns, dachte ich bis heute gegen 18 Uhr, als dann ein wahrer Wolkenbruch über uns niederprasselte.

Gegen 20 h hatte der Regen  zwar - zunächst einmal - aufgehört, doch bot sich obiges Wolken-Schauspiel.

Und unsere Terrasse ist mal wieder überflutet ... Zum Glück läuft das Wasser jedoch schräg zum Garten hin ab, da das Gelände so angelegt ist. Nicht auszudenken, wenn das alles durch die Kellerfenster ins Haus liefe!

Das Wetter hat sich doch entscheidend verändert .....  bei uns herrscht in den letzten Jahren eine sehr lange Trockenperiode und danach bricht nun regelmäßig das Unwetter mit unheimlichen Wassermassen los, freilich längst nicht so schlimm wie anderenorts. Bei uns kann das glücklicherweise aufgrund unserer Lage fernab von Gewässern, die so etwas verursachen können, nicht passieren. In solchen Gegenden möchte ich auch nicht wohnen! So malerisch die Umgebung auch sein mag ... Denn auch in Braunschweig haben wir eine Gegend, die regelmäßig von Wassermassen heimgesucht wird, wo die Hausbesitzer dann in Oberschenkelhohen Gummistiefeln durch ihr überschwemmtes Wohnzimmer waten und retten, was zu retten ist ... 

Irgendwo las ich von Teneriffianischen Verhältnissen, mir kommen sie mittlerweile subtropisch vor! Natürlich immer unter Berücksichtigung unserer geografischen Lage, Breitengrad etc. Dennoch erinnert mich auch vieles, das Wetter betreffend an meine frühe Kindheit, an die häufigen Gewitter und die frühen sehr warmen Temperaturen, denn dann badete ich in meiner Zinkwanne, die unmittelbar neben dem Tränenden Herzen-Busch stand und da die Herzen gerade blühten, ist der Zeitraum ziemlich eindeutig zu definieren.



Es gibt in den nächsten Tagen vermutlich viel im Garten zu tun. Die schönen Rosen, die gerade erst aufblühten, hängen nun . Hoffentlich bleibt alles erhalten - ich werde vieles festbinden müssen, weitere Pflanzenstützen besorgen  . . . 

Gerade auch auf die wilden Rosen habe ich mich schon so gefreut. Der Blick aus dem Fenster zeigt mir nun triefend nasse Büsche, die ihre schönen Blütenköpfe weit zu Boden neigen ...

Bei der kürzlichen Garteninspektion stellte ich fest, daß ich mal wieder doppelte Rosen besitze, von denen ich so viele gar nicht beherbergen kann, wie diese beiden Wilden, die letztendlich gigantische Ausmaße erreichen können, so man sie denn lässt. Eine mit anfangs roséfarbenen Knospen, die andere mit den zartgelb überhauchten Knospen. Auch die Blüten wirken bei dieser Version wie von einem fast unsichtbaren Hauch zartestem Gelb überzogen. 

Schöne Rosen, doch mir einfach zu viele von einer Sorte, da ich so viele Plätze, an denen solch opulente Rosenhecken wuchern können, nicht mehr frei habe.

Auch hier kann das ausufernde Wachstum der viel- und kleinblütigen Multiflora-Rosen bewundert werden. Doch WENN sie blühen, dann ist es in der Tat eine Pracht, es sei denn, ein Unwetter macht alles vorzeitig zunichte! Doch noch besteht Hoffnung . . . 



Da an solchen Rosen kaum jemand interessiert ist und sie auch niemand haben wollte, wandern sie nach Abblühen sofort in den Shredder. Denn sie behindern  an den Stellen, wo sie gerade stehen, ihre Nachbarn, bspw. im Beet mit der weißen Magnolie. Wenn es eine andersfarbige weniger wuchernde Wildrose gewesen wäre, hätte ich sie gern behalten und an einen passenderen Ort verpflanzt.


Hier einmal der Standort einer dieser Rosen - im Magnolien-Beet ... das nun auch durch ein weißes dekoratives Gitter verziert wird. Doch um dieses Gitter herum soll ja schon diese Rose mit den entzückenden kleinen weißen Blüten ihre Zweige strecken ... hier ist eindeutig eine zu viel am Platze - das kommt daher, weil ich meine Rosenstecklinge an die nächstmöglichen freien Stellen in die Erde stecke und einige sich nur innerhalb eines Jahres zu gigantischen Exemplaren entwickeln. Und diese Wilden gehen praktisch immer an, während ich auf andere vergeblich warte, wie bspw. Rosa glauca, mit der ich noch nie Glück hatte. Vielleicht läßt sie sich aber auch nicht per Steckling vermehren und es kommt immer die Wildform dabei heraus??? Dann wäre es kein Wunder! ....

Auf diesem Bild  von Ende Juli vergangenen Jahres ist ganz gut zu erkennen, wie dicht bepflanzt das Beet im Grunde ist - selbst die Waldgartenrose soll dort nicht bleiben, denn auch sie behindert den Wuchs der Magnolie. Einzig die Hortensie darf ihren Platz behalten. Beide kommen sich so leicht nicht ins Gehege. Auf der anderen Seite des Beetes stehen die aus einem Steckling herangezogene Rosa Rugosa wie auch der Ginkgo-Baum.



Nun werde ich wohl oder übel wieder eine kleine Blog-Pause einlegen müssen - anders sind die Aufräumarbeiten und noch viele andere Dinge, wie Geburtstagsvorbereitungen und Nacharbeiten des vorangegangenen Umzuges einfach nicht zu bewältigen.


Für unseren Garten ist beides nicht gut, länger anhaltende Dürre, die die Oberfläche des Bodens reißen läßt, so daß er schollig wird, wie auch zu große Wassermassen, die die Wurzeln der Pflanzen faulen lassen, da zu viel Wasser im Erdreich nur schwer schnell genug abfließen kann durch den tonig-lehmig-steinigen Boden.

Wenn Ihr so lieb sein wollt, für meinen Garten zu voten, hier könnt Ihr klicken, um ihm alle 24 Stunden ein Sternchen zu verleihen. Ich würde mich sehr darüber freuen und wenn ich gewinnen würde, hättet auch Ihr etwas davon in Form eines Giveaway.


Man liest sich .....das Wetter kann schließlich nur besser werden . . . 

Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    ja bei uns lässt auch alles die Köpfe hängen, aber ich bin froh, dass noch so viele Knospen auf ihr aufblühen warten lassen und nach dem Regen hoffentlich trotzdem eine tolle Blütenfülle da ist. Das du zwei gleiche Rosen nicht beherbergen möchtest kann ich gut verstehen. Mir geht es unter anderem so mit geschenkten Rosen und Stauden. Da nicht so viel Platz da ist möchte ich mir die Pflanzen lieber selbst aussuchen die in den Garten kommen und somit habe ich eine Rose die ich letzte Woche zu meinem Geburtstag geschenkt bekam kurzerhand meinen Schwiegereltern in Pflege gegeben :-)
    LG Steffi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, zum Glück haben die Rosen noch viele Knospen, liebe Steffi. Es wäre nur schade, wenn viele Zweige abgeknickt würden. Nun muß ich rasch Pflanzenstützen besorgen, alles hängt zu Boden ...
      Um die Wildrosen ist es nicht schlimm - sie vermehren sich sehr leicht, so man sie denn läßt, ob aus Samen oder Stecklingen. Ich kann sie leider nirgendwo in Pflege geben, das werden haushohe Büsche, wenn man nicht aufpasst, so etwas will heute kaum noch jemand.
      Aber ich kann Dich sehr gut verstehen, mir geht's ähnlich - ich suche auch lieber die Pflanzen selbst aus, denn andere Leute haben oft einen ganz anderen Geschmack. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  2. Liebe Sara,

    sicher hat sich das Wetter verändert, aber bei solchen Beobachtungen ist es auch immer wichtig in welcher Gegend man sich aufhält. Selbst hier in Berlin gibt es da riesen Unterschiede. Ich habe früher in Berlin ganz woanders gewohnt. Ich kann mich an Sommer erinnern mit hochsommerlichen Temperaturen, wo am Nachmittag regelmäßig schwere Gewitter über uns hereinbrachen. Man konnte schon fast die Uhr danach stellen. Heute lebe ich in einer ganz anderen Ecke von Berlin, wo es verhältnismäßig wenig regnet. Würde hier jetzt das gleiche passieren, würde man wahrscheinlich gleich von Weltuntergang reden.

    Keine Frage, das was jetzt im Moment in einigen Gegenden von Deutschland passiert, ist wirklich furchtbar. Die Menschen dort tun mir echt leid.

    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dem kann ich nur zustimmen, liebe Jutta. Selbst bei uns kann es im Nachbarort wettertechnisch schon wieder ganz anders aussehen. Einiges wird auch aufgebauscht. Und doch sind da gewisse grundlegende Veränderungen zu spüren. Derart heftige Regenfälle, wie wir sie seit einigen Jahren haben, auch hühnereigroße Hagelkörner, hat es hier bei uns, solange ich lebe, nie gegeben!
      Diese Dinge, die in diesen Gegenden passieren, können in der Form über uns nicht hereinbrechen, denn das gibt schon unsere Lage nicht her. Wir wohnen glücklicherweise an keinem Gewässer, das übertreten kann und solch verheerende Schäden anrichten kann. Aber Hochwasser hat es auch schon in vorigen Jahrhunderten gegeben, das sah ich erst in diesem Jahr, als ich in Koblenz war, dort an der Markierung einer Brücke. Es scheint sich nun aber zu häufen.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  3. Liebe Sara, auch hier sehen die Rosen recht mitgenommen aus. Vor allem sind einige Blüten braun geworden. Meine Sorten sollten eigentlich das ganze Jahr über blühen, daher sollte schon noch etwas nachkommen.

    Voten kann ich erst später wieder.

    LG kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei uns blieb es bei dem einen Vorfall. Ansonsten herrschte mal wieder ziemlich große Trockenheit, so daß ich tagtäglich mit dem Schlauch zugange war. ;-) Den Rosen bekommt dieses Wetter bestens. Letztes Jahr sah das leider ganz anders aus, als ein Starkregen mir die Lykkefund-Blüte vor der Zeit zunichte machte.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  4. Liebe sara,
    es sieht bei uns nciht anders aus, wir hatten gestern Abend auch einen heftigen Regen- und Hagelschauer ...die Rosen, die offen waren, sehen so traurig aus ...aber, es sind zum Glück keine Knospen in Mitleidenschaft gezogen, so werden sie bald wieder erblühen :O)
    Ich wünsche Dir ein hoffentlich Unwetterfreies Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei uns war es jetzt die ganze Zeit schön, liebe Claudia, ich hoffe, bei Euch auch.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
      Sara

      Löschen
  5. oh jaa..
    man trauert schon ein wenig mit den zarten Geschöpfen..
    aber meist erholen sie sich ja wieder..
    hast du schon mal versucht deine Rosen durch pfropfen zu vermehren??
    ich weiß.. es ist nicht so einfach..
    man sollte es sich von einem Fachmann zeigen lassen..
    meine Mutter konnte es ;)( sie war auch Mitglied bei den Rosenfreunden und ist in Sachen Rosen auch gerne mal gereist ;) )
    sie hat aber auch Stecklinge gezogen..
    liebe Grüße
    Rosi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Liebe Rosi,
      einmal habe ich einen Versuch mit dem Pfropfen unternommen, allerdings zogen wir dann aus dem Waldgarten fort, so daß ich nicht weiß, was daraus geworden ist. Diese Rosen stehen auch gar nicht mehr, wie ich mittlerweile sehen konnte. Ansonsten habe ich damit eigentlich nichts im Sinn. Es scheint nicht ganz so einfach zu sein. Im Moment reicht es mir, Rosen aus Stecklingen zu vermehren, allerdings habe ich, glaube ich, inzwischen genug Rosen, sonst müßten wir noch mehr vom Rasen opfern. Aber so ist es gerade angenehm, es kommt Luft in den Garten - was für die Rosen auch wichtig ist, als wenn alles total zugepflanzt ist. Aber mal schau'n, was später wird.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  6. Hallo liebe Sara,
    oh ja, ich weiß wovon Du sprichst. Wir haben auch den schweren Lehmboden, der verzweifeln lässt.
    Ich kam diese Woche gar nicht groß in den Garten, und mochte dann auch schon fast nicht schauen, was der Regen so alles mit sich gebracht hat. Aber Deine Anregung mit Rosenstützen nehme ich glatt an,- da muss ich sicherlich auch gewaltig nachhelfen.
    Ab Montag soll die Sonne wieder scheinen, VLG Sabine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Dann kennst Du auch diesen Boden. Bei uns hat er zudem noch sehr viele Steine. Der Regen geht bei uns weiter und die Rosen trotzen ihm bisher einigermaßen. Viele Blüten, vor allem die der "Wilden" sind natürlich fort. Wirklich schade. Aber die anderen Rosen blühen ja noch weiterhin über den Sommer.

      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen
  7. liebe sara, die Blüten und Büsche die frei stehen hat es auch bei uns obwohl wir über 550 Meter hoch liegen schwer erwischt beim letzten Sturm-Hagel und Gewitter. Solche Wassermassen die gehäuft vom Himmel stürzen hat man auch in dieser gegend bisher weniger gesehen, da hilft nur Kübelpflänzchen unter dach und Fach sprich eine Überdachung stellen, (was ja bei schon mal eingepflanztem leider nicht geht.) ich denke auch dass sich die Wetterlagen verändert und verschoben haben und mittlerweile weiß ja auch jeder woran es liegt!..
    deine armen Röschen, so schön und doch so verwundbar, hoffentlich erholen sie sich wieder...
    herzliche Grüße zu Dir
    angelface

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das sind auch bei uns Witterungsbedingungen, die relativ neu sind. Obwohl ich aus meiner Kindheit auch viele Gewitter und heftige Regengüsse kenne. Erstaulicherweise sprießt gerade jetzt alles besonders gut. Bei uns war es aber auch wieder sehr lange extrem trocken. Ich sehe es positiv - brauche derzeit nicht zu gießen. ;-) :-)

      Eine Überdachung haben wir leider nicht. Aber die Rosen sehen trotz alledem noch einigermaßen passabel aus.
      Liebe Grüße
      Sara

      Löschen


*¨¨* ♥♥~♥ Vielen ♥♥lichen Dank für Deinen Kommentar! Jeder Deiner Sätze ist Inspiration und Erbauung für mich. Ich freue mich sehr über jede Zeile, es ist mir aus Zeitgründen jedoch nicht möglich, hier jederzeit auf einzelne Kommentare zu reagieren. Fragen beantworte ich immer und zeitnah. Blogbesuche erfolgen leidenschaftlich gern und bei Gelegenheit. Herzlichst 【ツ】 *¨¨* ♥♥~♥