Freitag, 3. Juni 2016

Pinselkäfer am Mittag



Welch ein Glück, den Pinselkäfer (Trichius fasciatus) auch in diesem Garten zu entdecken! Im Waldgarten war er bereits zu Gast und in der Umgebung sichtete ich diesen ungewöhnlichen Käfer erst ein einziges Mal!
Das spricht doch sehr für unseren Garten. 

Entdeckt habe ich die rechteckig wirkenden wolligen Käfer mit der auffälligen Zeichnung bei der heutigen Garteninspektion nach dem gestrigen gewaltigen Regenfall.



Und so sieht der vom Pinselkäfer besuchte Wildrosenstrauch nach dem gestrigen Wetter aus. Diese Rose wächst am Zaun ganz in der Nähe des Pflaumenbaumes - ich werde sie hier immer, was vor allem auch ihre Breite betrifft, im Zaum halten müssen.


Ein munteres Treiben herrschte an den Rosenblüten . . . und ein süßer Duft umwehte mich ... dieses ist die Rose mit den zartgelb überhauchten Rosenknospen ... weiter hinten am Zaun steht ein nahezu identisches Exemplar, das jedoch rosa Rosenknospen aufweist.



Der "Flohmarkt"-Rose ist der Regenguss bestimmt gut bekommen, denn sie war voller Blattläuse - es war einfach lange sehr trocken bei uns. Da reichen auch meine Wassergaben nicht aus. Auch sie hat sich inzwischen vermehrt - nun besitze ich 2 dieser Rosen - eine wird ebenfalls weichen müssen, denn sie nehmen doch relativ viel Raum ein ud ich habe lieber Vielfalt als zu viele der gleichen Art. Auch wenn speziell diese Rose immer so entzückend blüht.



Das Beet mit der unerwünschten Wildrose habe ich dann auch gleich noch einmal fotografiert - sie befindet sich unmittelbar hinter dem weißen Pflanzgitter. Daß aus dem Steckling so rasch eine ausufernde vielblütige Wildrose wird, konnte ich vorher nicht wissen. Nun wandert diese Rose nach Abblühen in den Shredder, denn ich habe mit den beiden großen Sträuchern am Zaun und noch 2 weiteren weiter hinten Wachsenden im Garten nun wahrhaftig genug.


Genauso wie diese vor sich eher hinkümmernde Wildrose die am Zaun unter dem Ahornbaum steht.


Denn weiter vorn, ebenfalls unterhalb des Ahornbaumes, steht ja schon die Guierlande d'amour! Die jetzt auch wieder ihre entzückenden weißen, etwas zauseligen Blüten zeigt. Die andere ist ebenso ein Fall für den Shredder. Ein Liguster wäre an der Stelle als Sichtschutz wahrscheinlich besser aufgehoben, denn die Rose ufert zu sehr aus und befällt zudem auch leicht mit Mehltau.


Viele Rosen starteten bereits, wenn auch noch nicht alle, z.B. die rote Rose Dirigent zeigt bislang nur geschlossene Knospen.

Dafür blüht nun die lachsfarbene leider namenslose Rose (inzwischen bekannte Charles Austin Rose!) am Zaun beim weißen Flieder wieder sehr schön.


Noch kräftiger in der Farbe ist Rose Westerland, die ich deswegen ganz hinten in den Garten verbannt hatte. Sie stammt noch aus dem Waldgarten, aber ich mochte ihren Duft nicht missen, außerdem trockne ich ihre Blätter für Tees. Man könnte sie auch für Rosengelee verwenden, wie alle Duftrosen. Nur dunkle, rote Farben sehen in Gelees natürlich schöner aus.

Rose Dirigent, die sich aus einem meiner Stecklinge entwickelt hat, von der ich nun auch mehrere Exemplare besitze und dann mal abwarten werde, was aus ihnen wird . . .  Und auch wenn ich schon wieder ein paar Stecklingsversuche gestartet habe, will ich mich nun darin doch beschränken, wenn aus dem Garten kein Dickicht ganz ohne Rasen werden soll ...

Was das Pausieren betrifft, überlege ich noch ... es kann aber gut möglich sein, wie im vorigen Post angekündigt, daß ich gezwungen sein werde, eine kleine Blog-Pause einzuschieben .... warten wir's ab ....