Montag, 22. August 2016

Die Zucchini entpuppte sich als Melone :-)


Am 15. Juli glaubte ich noch, es mit einer Zucchini zu tun zu haben, die sich da unverhofft in meinem weißen Blumenbeet ausgesät hatte. Irgendwann gefiel mir der Anblick der Pflanze in dem Beet nicht mehr und außer der einen Frucht setzte sie auch keine weiteren an, so daß ich diese erntete und die Pflanze in die Grüne Tonne gab.

Mein Mann und ich freuten uns schon auf ein Zucchini-Gericht. Denn irgendwann im Juli außen wir zum ersten Mal runde Zucchini, die gibt's nämlich auch!

War das eine Enttäuschung bzw. Überraschung, als mein Mann das erste Stück verkostete und meinte, es würde nach Melone schmecken Denn ich hatte schon alles für eine Zucchini-Mahlzeit vorbereitet ...




Allerdings war diese Melone nicht wirklich genießbar, sie schmeckte strohig und trocken. Kein Wunder bei der lang anhaltenden Trockenheit mal wieder.

Hier verewige ich noch die Blüten der Pflanze.




Die Pflanze selbst landete auch in der Grünen Tonne, denn in dem Beet, das sie sich freiwillig ausgesucht hatte, wurde sie nicht ausreichend ernährt.




So erlebt man doch immer wieder Wunder im Garten  - es ist und bleibt spannend, denn in jedem Jahr laufen einem andere Zufallserscheinungen über den Weg.

Kommentare:

  1. Oh, das ist ja wirklich eine Überraschung und mal etwas Anderes. Habe mich schon daran gewöhnt, dass meine Lieblingsgärtnerin ständig die Schilder von Chili und Paprika vertauscht :)! Danke für den Tipp, liebe Sarah, jetzt funktioniert es auch wieder. Es war Google+
    Drück dich
    Elisabeth

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    1. Ja, wer hätte das gedacht, liebe Elisabeth! :-) Was alles so passiert - im Garten. :-)
      Gerne und viele liebe Grüße
      Sara

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  2. Haha, eine unbekannte Einwanderin! Egal ob Zucchini oder Melone, wie ist die wohl dahin gekommen? Mit Eurem eigenen Kompost oder von den Vöglein gebracht? Egal, ich finde die Geschichte lustig.
    Liebe Grüße von Karen

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    1. Das frage ich mich auch, denn eine eigene Kompostwirtschaft betreiben wir nicht. Das hatte ich hier schon geschrieben

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2016/06/warum-bodendecker-pflanzen.html
      (Link auch für mich selbst, denn die Stelle finde ich immer so schlecht wieder *lach*)



      Bei 4 Kubikmeter Kompost bzw. Abfällen pro Jahr wäre der Aufwand für uns unverhältnismäßig hoch, müßten wir regelmäßig 4 große Kompost-Silos bevorraten und der Anfall von Biomasse wird mit den Jahren und wachsenden Gehölzen ja noch mehr. Bei uns wandert deshalb alles in die Biotonne. Weder haben wir Platz im doch recht kleinen Garten für so viele Kompostbehälter noch würden wir das arbeitsmäßig schaffen. Mein Mann will das auch nicht mehr! Obwohl ich/wir eigene Komposterde schon sehr schätzen und früher auch eigenen Kompost hatten. Aber man kann nicht alles haben im Leben ...

      Entweder hat da jemand im Garten eine Melone gegessen und ein Kern fiel ins Beet oder die Vögel .... :-)
      Schon lustig, weil ich mit Melone nun wirklich nicht gerechnet hätte. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Schade, liebe Sara, dass sie strohig schmeckte. Sonst hättet Ihr sie wenigstens noch als Vorspeise mit Schinken oder als Nachspeise genießen könnnen. Ja, Wunder geschehen immer wieder im Garten, bei mir auch. In einem Lenzrosenblumentopf schießt seit einiger Zeit eine Pflanze in die Höhe mit einem Blatt, das ich gar nicht kenne.
    Einen schönen Tag und liebe Grüße von Edith

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    1. Ja, das ist schade, aber so war sie ungenießbar. Melone essen wir sonst ganz pur - ohne alles. Und das ist von Jahr zu Jahr immer wieder spannend, was sich quasi von selbst im Garten tut.
      Dir auch einen schönen Tag, alles Liebe
      Sara

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  4. Hallo Sara,
    ich musste bei Deiner Geschichte schmunzeln. Eine Melone, die sich als Zucchini verkleidet, solche Überraschungen kann man als Gärtner erleben.
    Ich hatte im vergangenen Jahr auch eine Unbekannte (Melone oder Kürbis?) im Garten. Die Pflanze hat sich neben dem Kompostkorb selbst ausgesät. Da sie keiner mir bekannten Frucht ähnelte, habe ich sie als "Zierkürbis für Dekozwecke" verwendet.
    Liebe Grüße von Ingrid

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    1. Und dabei kannte ich bis dieses Jahr runde Zucchini nicht. :-) Anderenfalls hätte ich die Melone wohl für einen Kürbis gehalten.
      Wir haben einfach mal gekostet, denn abgesehen davon, daß das Mini-Stückchen gallebitter hätte schmecken können, hätte ja keine Gefahr bestanden. Das passiert wohl erst, wenn man das Bittere runterschluckt und gewisse Mengen davon verzehrt.

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    schade, daß sie nicht mehr geschmeckt hat,denn gut aussehen tut sie auf jeden Fall :O)
    ♥ Allerliebste Grüße , Claudia ♥

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    1. Schade, aber nicht zu ändern, liebe Claudia. Allzu groß war sie auch nicht. In dem Blumenbeet wollte sie nicht so richtig wachsen. War ja auch zu beengt, da die Pflanze sich dazwischen geschummelt hatte.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Es ist schon witzig, welche Formen das Gemüse im eigenen Garten hat. Im Supermarkt findet man sowas ja eher nicht! :D Liebe Grüße, Kathreen von "Mach mal"

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    1. Ja, aber unsere runde Zucchini, die wir in diesem Jahr gegessen habe, stammte aus dem Supermarkt ;-) Daher glaubte ich ja, dies würde auch eine runde Zucchini werden. Dem Ansatz nach sah es so aus. ;-) Auf Melone wäre ich nie gekommen .... in unseren Breiten! :-)

      Lieben Gruß
      Sara

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