Sonntag, 31. Juli 2016

Steine - vom Unkraut überwuchert ...


Steine in Vorgärten oder vor öffentlichen Gebäuden - wie hier - können sehr dekorativ aussehen, sie wirken aber sehr schnell schmuddelig und unschön, wenn sie, wie in diesem Fall, von wildwucherndem Kraut und Gras durchsetzt sind.

Ich frage mich, WER  das alles jemals jäten soll???

Diese Bilder habe ich an einem Universitätsgebäude in unserer Stadt aufgenommen.



Hier gedeiht auch die Kermesbeere.


Steinige Anlagen - auch im öffentlichen Raum - habe ich immer einmal wieder in meinen Blog integriert. Und selbst hatte ich auch schon gelegentlich überlegt, zumindest Wege aus Kies in den Garten zu integrieren. Doch der erhöhte Arbeitsaufwand des Jätens schreckt mich einfach ab! Und zu wild und unordentlich ist eben auch einfach nicht mehr wirklich schön!

Wenn der Wind dann feineren Kies nach überallhin verweht, sieht das in meinen Augen nicht nur unschön aus sondern ist auch einfach nur unpraktisch. Bodendecker in den Baumscheiben wären da eine sinnvollere Alternative gewesen. Zum Beispiel Rosen, wie man sie vielerorts sieht, die oft bis Dezember wundervoll blühen.


Fonts Last Words & Jester

Dagegen sah dieser Weg im Rosarium Sangerhausen noch manierlich aus. Auch wenn die Wilden bereits begannen, von ihm Besitz zu nehmen.


Und hier noch einmal für Elke/Günstig Gärtnern das Balsamkraut aus dem Kräutergarten des Rosariums Sangerhausen. Leider habe ich es ja nicht mehr blühen gesehen, denn dann wäre die Unterscheidung zur Nachtkerze ein Leichtes gewesen.
Die Traubensilberkerze (Actaea racemosa), auch Cimicifuga, sah ich in diesem Garten auch zum ersten Mal! Bei uns wächst so etwas - wenn überhaupt - auch nur in Botanischen Gärten oder ganz versteckt in privaten Gärten, zu denen nicht jeder Zugang hat. Die freie Natur ist in unserer Region oftmals leider ziemlich verarmt.


Der Dieb kommt in der Nacht ...


Mal wieder eine kleine Session WildView-Cam . . .
Wenn es in letzter Zeit nächtens bis auf einen Igel ziemlich tierfrei in unserem Garten zuging, trat nun wieder einmal eine Nachbarkatze auf den Plan. Die allerdings auch gleich wieder ihr Häufchen im Garten hinterlassen mußte, und zwar unvergraben! Schon atypisch für Katzen, was aber sicher a uch an unserem im Sommer sehr harten und steinigen Boden liegen mag.

Zum Zeitpunkt brauche ich nichts zu schreiben, der ergibt sich aus den Kameradaten von selbst.






Und um nun nicht mehrere dieser Posts erstellen zu müssen, integriere ich hier auch gleich noch Bilder vom 17. und 26. Juli.  - Dabei fällt mir gerade auf, daß die Bilder von letzter Nacht auf den 1. Januar 2099 datieren. ;-) ;o) Da war uns vor kurzem ein Missgeschick passiert, das aber wieder behoben wird.

Die Bilder vom 17. und 26. Juli stimmen jedenfalls noch - am 17. war überhaupt kein Tier unterwegs, lediglich die Gärtnerin höchstselbst. ;-)




Und am 26. d.M.  dieser etwas zerrupfte Vogel. Wahrscheinlich war es den Vögeln um die Zeit einfach zu heiß und sie ziehen sich in die umliegenden Wälder zurück.



Ja - und die Wiese ist inzwischen wieder gemäht, alles schaut hübsch ordentlich aus. ;-) :-)



Samstag, 30. Juli 2016

Gartenbestandserweiterung




Was für ein Wort . . . lange habe ich überlegt, wie ich diesen Post betiteln werde . . .

Denn ganz anders, als ursprünglich vorgehabt, sind nun doch so einige Pflanzen in unseren Garten eingezogen, die ich zugekauft oder auch geschenkt bekommen habe.
Doch stehe ich nach wie vor weitgehend hinter meinen damaligen Worten . . . mein Garten ist ein Experimentierfeld der Natur. Pflanzen, die sich "von allein" einstellen, werden zumindest zunächst geduldet, beobachtet, und wenn sie zum Garten passen, gern auch dauerhaft behalten, sofern es ihnen beliebt, so lange zu bleiben. :-)

Ungeachtet meiner Liebe zur und Neugier auf die Natur und ihre Erscheinungen bin ich in diesem Garten jedoch erstmals ein wenig von meinen Grundsätzen abgewichen und habe mehr hinzugekauft, als ich ursprünglich vorhatte. Nun müssen die "fremden" Pflanzen und die zahlreichen Wildkräuter und heimischen Pflanzen eben eine von mir verordnete Gemeinschaft bilden, es bleibt ihnen schließlich nichts anderes übrig.


Die Waldgartenrose - das Wahrzeichen meines Gartens!


Schon lange wollte ich den Bereich unterhalb des Pflaumenbaumes, in den zwei Rosen hineinranken, noch etwas ansehnlicher gestalten. Da fiel mir in einer Gärtnerei dieser zweifarbige Zwergbambus ins Auge. Ganz am Anfang meiner eigenen Garten-Karriere hatten mein Mann und ich, als wir noch zu Zweit waren, ein ähnliches Gras in unserem Garten. Es wuchs vor allem bei der Haustür. Seitdem habe ich nie wieder ein solches Gras besessen und auch nirgends mehr gesehen.
Leider lese ich erst jetzt, daß speziell dieser Bambus wuchert. Klein aber oho! Man lernt eben nie aus. Nun werde ich überlegen müssen, was ich mit dem Bambus anfange. Eine Rhizom-Sperre ist gerade an dieser Stelle sehr schwer einzubauen, denn der Boden wird hier vom Wurzelwerk der Bäume durchzogen.
Nun werde ich den Bambus wieder ausgraben müssen und ihn vielleicht in einen Topf setzen, denn dieses Risiko möchte ich auf gar keinen Fall eingehen! Dann besorge ich mir doch lieber das oben genannte Gras gleicher Farbe. So schwer dürfte das heute übers Internet nicht zu finden sein! Es sah aus wie das Rohrglanzgras, war jedoch viel niedriger im Wuchs.





An der anderen Seite der Zinkwanne mit Seerose habe ich dann die Korsische Nieswurz (Helleborus argutifolius) gepflanzt. Diesen Platz wählte ich auch, weil dort der lichte Schatten vorherrscht, der gefordert ist und vom Haus aus kann ich die Nieswurz dann auch aus dem Fenster betrachten. Sogar die Passanten haben noch etwas von dem Anblick zur Zeit ihrer Blüte. Allerdings kann auch dieses Gewächs sehr opulent werden, was ich vorher auch nicht wußte. Doch erst einmal abwarten, wie sie sich an diesem Platz bewähren wird. Dankbare Abnehmer wird es sicherlich immer geben, wenn sie zu üppig werden sollte.

Diese Pflanze steht schon lange auf meiner Wishlist - bis jetzt hoffte ich immer, sie flöge mir irgendwie zu, doch da das nicht passierte, habe ich sie mir jetzt eben gekauft. 



Endlich kam ich nun auch dazu, die neue Hortensie 'Four Seasons' zu den anderen zu pflanzen. Wenn die Büsche erst größer sind, werden sie ein sehr schönes Bild abgeben. Links von den Hortensien denke man sich die Zinkwanne. Leider hat sie nicht mehr aufs Bild gepasst.



Den Beet-Streifen am Zaun ganz hinten im Garten gestalten wir nun auch ein wenig um. Er wurde anfangs extrem schmal angelegt - im Hinblick auf unsere vermutet nur kurze Verweildauer in diesem Garten.
Nun ist alles anders gekommen und es wurde außerdem ein neuer Platz für die Rosa Rumba benötigt, die in diesem verbreiterten Beet jetzt untergekommen ist. Neben die Rose pflanzte ich den Ehrenpreis Veronica teucrium 'Knallblau', denn unterhalb des Ginsters wurde es ihm inzwischen viel zu eng. Man hatte dort kaum noch etwas von seiner Pracht. Ich hoffe, an dieser Stelle gefällt es ihm ebenso gut. Den Rosen, die hier wachsen, stünde er gewiß gut zu Gesicht.
weißer Pfeil: Rose 'Schneewittchen Climbing Iceberg'
blauer Pfeil:  Ehrenpreis Veronica teucrium 'Knallblau'
roter Pfeil:    Rosa Rumba
Die Stein-Einfassung muß noch ordentlich verlegt werden. Zunächst habe ich die Steine nur in ungefährer Form aufgelegt. Ich mag es gern, wenn die Rasenkante geschwungen verläuft.


Endlich besitze ich nun auch eine weiße Pfingstrose! :-) Neben der klassischen RotenIch habe sie an den Rand des weißen Beetes gesetzt. So wird dann immer irgend eine Pflanze ihre weiße Blütenpracht entfalten übers Jahr.



Neu irgendwann im Juli kam dann noch dieser zweifarbige Phlox in den Garten. Trotz der Zwerg-Bezeichnung ist es doch ein recht hohes Exemplar! Leider inzwischen schon verblüht. Dafür entfalten die anderen Phloxe gerade ihre Pracht. September als Blütezeit stimmt da wohl nicht so ganz. ;-)



Meine kürzlich erworbene Hosta blüht jetzt auch.



Und obwohl ich so hortensienverrückt bin, hebe ich mir die Anschaffung der Samthortensie doch lieber für nächstes Jahr auf. Man soll immer etwas haben, worauf man sich freuen kann! Davon abgesehen, daß wir keine Millionäre sind - trotz der erlauchten Vorfahren. 

Die in die Nähe des Pflaumenbaumes verpflanzten Hortensien zeigen nun doch etwas mehr von ihren Blüten, neue Knospen entstehen noch. Eine fast blaue, wunderschöne Farbe!



Doch einem Bodendecker der besonderen Art, dem Teppich-Hartriegel (Cornus Canadensis) den ich erst in diesem Jahr zum ersten Mal bewußt wahrnahm, konnte ich nicht  länger widerstehen. Er sieht in der Masse einfach traumhaft aus.

Seine Herbstfärbung ist ebenso spektakulär wie die der Bleiwurz und auch dieser Bodendecker bildet Ausläufer, so daß ich mir im Grunde weitere Zukäufe sparen kann.



Neu ist sie nicht - ich habe sie lediglich verpflanzt, Sigrun's/Steiniger Garten wunderschöne Taglilie. Denn unterhalb des Ginsters wurde es ihr auch ein wenig eng. Sie hatte sich schon so gut vermehrt, so daß ich einer lieben Freundin, die mich dieses Wochenende besuchte, einen Teil davon für ihren Garten mitgeben konnte. Das nahm ich nun gleich zum Anlaß, den mir verbliebenen Teil der Lilie umzusetzen. Nun wachsen dort hinten im Garten bereits zwei Taglilien. Die Dritte im Bunde steht an der Terrasse.


Geschenke vom lieben Besuch ... die  Zinnie pflanzte ich schnell in den Garten aus. Im Haus fühlte sie sich nicht so wohl. Von meinen ausgesäten Zinnien sehe ich leider bislang nichts.


Und dann war zum Wochenende auch mal wieder die lange Straßenfront zu bearbeiten. Ein zeitaufwändiges, anstrengendes Unterfangen, da sich in den Pflasterfugen auch "Unkraut" einnistet, das in unserem Ort nicht gern gesehen wird. Inzwischen beackere ich sogar eine der drei Baumscheiben an der Straße, da diese bisher wild von Wildkräutern überwuchert wurden, was in der Tat keinen sehr schönen Anblick bot. Ich pflanzte selbstgezogene Rosen - in der Hoffnung, daß sie jetzt - im Juli - anwachsen mögen. ;-) Immerhin regnet es gelegentlich und ich versuche, sie täglich zu bewässern.

Auch diesen Post werde ich teilen müssen, denn für einen Post wird es nun doch etwas zu viel, zumal vor einer Weile auch noch eine Lieferung eintraf, die ich auch noch nicht geschafft habe, termingerecht zu posten.

Diese Sonnenfänger sind nun an einen anderen Platz gewandert, denn seit der zartlilafarbene Sonnenfänger im weißen Beet Einzug hielt, wären das in dem Bereich Farben, die sich beißen. Doch an dieser Stelle im derzeit dominierenden Grün machen diese Beiden sich wirklich gut!


Achtung Wordpress-Blogger!!!

Leider muß ich Euch aus meiner Blogroll schmeißen und kann Eure Blogs nur noch per Text-Link verlinken. Ihr zerschießt mir mit Euren Riesen-Bildern mein Blog-Layout! Sorry!

Birthes Bunte Gartenzeiten ...

Fjonka

StadtLandfrau

Vegetation daheim

Ich habe mal in Euren Blogs nachgesehen - seltsamerweise sind die eigentlichen Bilder, die hier angezeigt werden, nicht überdimensional groß - da muß irgendein Fehler im Wordpress-Template liegen!

Ich lasse die Blogroll noch kurze Zeit wie gehabt, entferne aber demnächst den Link  und setze ihn per Textlink, wie auch in meiner Blog-Sammlung bereits beschrieben, in meine Sidebar.

Freitag, 29. Juli 2016

Rosarium II



Heute geht's weiter mit dem Rosarium-Besuch vom letzten Wochenende.
Bislang kannte ich nur die Kletterrose 'New Dawn' - Prairie Dawn war mir neu. Diese ist sehr winterhart, also recht empfehlenswert!

Und schaut, auch im Rosarium hat sich das "Unkraut" eingeschlichen und erste Pusteblumen gebildet ...



Im Zusammenhang mit meiner Recherche stieß ich auf die Facebook-Gemeinschaft 'Roses Anciennes' - antike bzw. Vintage-Rosen ...


Warum diese Rose ausgerechnet 'Orange Triumph' heißt, erschließt sich mir nicht so ganz. Denn diese Rose blüht doch eher Rosarot!



Einer der Eingangsbereiche des Rosariums. Die Leute stehen zufällig dort und gehören nicht zu uns - meine Familie möchte nicht im Internet abgebildet werden!


Und noch einmal Rosenbögen .... andere Perspektive - mit anderen Besuchern im Hintergrund...



Clematis mal horizontal ... auch eine schöne Idee, wenn man den entsprechenden Platz dafür hat.


Der grüne Lichterschlauch wirkt leider etwas störend - aber vielleicht schaut's dafür in der Dämmerung besonders schön aus . . . 


Fast wie im Heidegarten ...






Und hier kann geheiratet werden .... in der Nähe des Hochzeitspavillons entstehen dann die romantischen Hochzeits-Fotos . . .


Früher war darin wohl noch eine weitere Eisdiele beheimatet. Wir haben auf dem Gelände 2 Eisdielen ausgemacht. Ob es früher drei waren oder neue Locations angelegt wurden, wissen nur die, die früher dem Rosarium schon einmal einen Besuch abstatteten.



Auch in der Nähe der neuen Hochzeits-Location wieder Lichtschläuche inmitten von Rosen. In der Dämmerung stelle ich mir diese Beleuchtung sehr romantisch vor - dafür nimmt man schon einmal den leicht störenden Eindruck tagsüber in Kauf.


Heute möchte ich auch den schönen Seerosenteich zeigen . . . hier waren wir nicht die Einzigen - auch andere Leute fotografierten an diesem Ort.

Hier geht es zum Übersichtsplan des Rosariums



Ganz begeistert war ich vom Akanthus mollis, den ich in meinem Blog schon zeigte. Eigentlich ein recht wucherndes Gewächs und doch hat es seine Berechtigung .... und die im Rosarium vorhandene Fläche war für ihn auch nicht besonders üppig.
So betrachtet, überlege ich weiterhin, ihn mir auch in den Garten zu holen. Sieht diese Staude nicht wundervoll romantisch aus - ich könnte mir den Akanthus in einem geräumigen antiken Gefäß auch gut vorstellen! Er sieht so schön vintage aus!





Kupfermünzen waren hier verboten!


Alle wollten die hübschen Schmetterlinge fotografieren, wie hier das Tagpfauenauge am roten Sonnenhut.


Eines der Beete aus dem letzten Post aus einer anderen Perspektive - auch niedrig wachsende Dahlien hat man dazugepflanzt.


Alles sehr aufgeräumt und vermutlich nicht nach jedermanns Geschmack ... doch muß man die viele Arbeit bedenken, die solche Anlagen machen, ebenso die dafür zur Verfügung stehenden Mittel und Personen, auf denen die ganze Last liegt mit ihren vermutlich nicht gerade üppigen Gehältern! Gepflegter Wildwuchs bedeutet doch wesentlich mehr Aufwand, den man in solchen Ausstellungen wohl kaum leisten kann. Viele der Rosen haben denn auch keinen Unterbewuchs sondern stehen in nackter Erde.Vielleicht sogar gewollt, der Grund entzieht sich meiner Kenntnis, daher kann es nur bei Vermutungen bleiben.


Kommen wir nun zu den  Bienenstöcken, denn bei so vielen Rosen darf die Bestäubung nicht fehlen! Wie überhaupt in keinem Garten Bienen fehlen sollten!




Natürlich haben wir auch einen Blick in den  Bienenschaukasten geworfen. Die Bienenkönigin ist mit einer blauen Marke gekennzeichnet. Durch das spezielle Futter ist sie auch größer als die übrigen Bienen. Nach Begutachtung muß der Kasten immer rasch wieder geschlossen werden. Man stelle sich nur die armen Bienen vor, wenn sich der geöffnete Kasten mit den gläsernen Scheiben in dem engen Zwischenraum in der Mittagsglut aufheizt. ;-)

Einen ähnlichen Schaukasten kannte ich schon seit meiner Kindheit, denn er befindet sich seitdem in unserem Naturhistorischen Museum.





Noch einmal möchte ich ein typisches Bild für den Abstand der Rosenanpflanzungen zeigen und kann nicht genug betonen, wie wichtig dieser ist, aus eigener leidvoller Erfahrung! Zwischen diesen Sträuchern ist SEHR viel Platz und so sollte das sein! Sonst kommen sich die Rosen sehr bald ins Gehege und leiden unter Krankheiten!


Die Wildrosen (Gattung Rosa L.)im Europa-Rosarium Sangerhausen,
nach ihrer Verwandtschaft geordnet

Der richtige Abstand erleichtert nicht nur den Rosen-Schnitt, er beugt auch Pilzkrankheiten vor!


Selbst auf dem Spielplatz dominiert eine Rose in Form eines Karussels . . .


Interessante Grünabfallbehälter



Eine Rose namens Broceliande ... ich erinnere mich an eine Bloggerin gleichen Namens .... von der Rose wußte ich bis dahin nichts. Das wäre eine Rose ganz nach meinem Geschmack und sie erinnert mich an die Rose 'Ambossfunken', die schon in meiner frühen Kindheit meine Aufmerksamkeit auf sich zog. In jedem neu eingetrudelten Gartentakalog suchte ich zuerst nach dieser Rose! :-)



Zum Rosenschnitt gibt es auch bei Rudolf (Park historischer Rosen) Anleitung. So langsam sollte man sich jetzt wieder Gedanken darüber machen und aus diesem Grunde ergänze ich den Sangerhausen-Post diesbezüglich.

Auch der Winterschnitt sollte nicht versäumt werden! Hierbei kappt man z.B. die Triebspitzen mit den jungen Blättern, was dazu führt daß aus den Seitenknospen kleine Ästchen voller Blütenknospen entstehen. Anderenfalls erzieht man seine Rose eher zum "Klettern", wenn man sie nicht beschneidet, zu Lasten der Blüte. Auch rot-schwarz gefärbte Triebe, so gut beblättert sie auch (noch) sein mögen, sollten unbedingt fortgeschnitten werden, da sie ohnehin absterben, wie Rudolf auch sehr anschaulich zeigt! Ich hatte solche Triebe bislang immer in der Hoffnung belassen, das würde sich noch "auswachsen". ;-)

Will man sich an seinen Rosen wirklich und langfristig erfreuen, muß man eben schon ein bißchen Arbeit übers Jahr investieren! Anderenfalls wäre es herausgeworfenes Geld und letztendlich unbefriedigend!

Hach, sie sind alle schön .... hier wieder ein Exemplar aus dem Sangerhäuser Rosarium . . . Purple Haze zählt zu den Bodendeckerrosen. 
Auch in diesem Post habe ich wieder verschiedene Anbieter verlinkt ohne einen Cent dafür zu bekommen, einfach aus dem Grund, später Informationen über die jeweiligen Rosen wiederzufinden oder überhaupt einen Anbieter, bei dem ich sie selber bestellen könnte, denn so einfach ist es leider nicht, bestimmte Rosen zu finden. Vor Ort in den Gärtnereien gibt es meistens nur ein Standard-Angebot. Diese Verlinkungen stellen allerdings eine Ausnahme dar!




Unter dem Label Rosenschnitt habe ich meine Posts  zu diesem Thema verlinkt
Sehr anschaulich zeigt Rudolf eine historische Rose im Alterszustand, die wohl nie beschnitten wurde. Für einen Privatgarten in der Regel viel zu groß! Daher heißt es wirklich gut zu überlegen, bevor man sich Rosen anschafft!
Und wie es Rudolf auch beschreibt, habe auch ich es bei der Rosa Multiflora am Gartenzaun gehandhabt. Diese Rose würde sonst ausufern. Am Zaun muß sie in Schach gehalten werden, darf der Wuchs nur kompakt sein Wenn diese Rosen blühen, bilden  sie bereits neue lange Triebe aus, die ich, wie Rudolf beschreibt, auch stets unterhalb der Blüten abschneide, weil die blühende Rosenhecke sonst unschön aussähe. Weder den Blüten noch der Blüte im nächsten Jahr tut dieses Vorgehen einen Abbruch!

'Rosilia' zählt als Kletterrose - obwohl sie im Rosarium eher wie eine Strauchrose wirkt.


Alles Wissenswerte rund um Rosen gibt es hier aus fachlicher Quelle inclusive Rosenschnitt und vor allem der richtigen Pflanzung die ja die Grundlage für ein gutes Gedeihen bietet sowie generell Rosenpflege und Rosendüngung. Und das Bio-Spritzmittel gegen Mehltau aus Milch und Wasser, das Silke/Wildwuchs unter Aufsicht nennt, will ich an dieser Stelle auch gleich noch verlinken.



Und hier sind sie, die bösen Ausläufer, die einige Rosen  ausbilden. Inzwischen tut es auch meine Bibernell- bzw. Dünenrose und zwar meterweit von der eigentlichen Rose entfernt. Ich hoffe, oberirdisch abschneiden hilft. ;-) Sicherlich wird sie immer wieder Ausläufer treiben. Inwieweit das das Wachstum anderer Pflanzen in dem Bereich beeinträchtigt, weiß ich jetzt nicht, da ich mit Rosenausläufern noch nie etwas zu tun hatte. ;-) Im Rosarium scheint's jedenfalls zu funktionieren. Irgendwann werden die Austriebe sicherlich einfach umgemäht oder sogar als Stecklinge für neue Rosen verwendet?

Auch Hagebutten waren hie und da schon zu sehen, wahrscheinlich jedoch noch nicht im voll ausgereiften Zustand.


Mit den vertikalen Gärten, die an verschiedenen Stellen installiert waren, möchte ich mich für heute verabschieden.

Vielleicht flechte ich später in dem einen oder anderen Post noch Bilder vom Rosarium-Besuch ein.


Gerade eben noch bemerkt - jetzt ist es also soweit, wie es sich ja schon seit einer Weile ankündigte - Picasa ist endgültig verschwunden! - Schaut mal, was da beim Bild-Upload nun steht



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