Donnerstag, 30. Oktober 2014

Dieser Blick!


und er steht so "arm" und verlassen da .... obwohl Herrchen oder Frauchen sicher bald kommen ...




Mittwoch, 29. Oktober 2014

Neue Gummistiefel ...



Inzwischen wurden meine alten Gummistiefel leider leck. Ich habe sie nun seit über 20 Jahren! Und hing sehr an ihnen, auch weil ich ihre Form relativ elegant finde, so daß man sie zur Not sogar in der Stadt tragen könnte.

Diesen wuchtigen Stall-Stiefeln konnte ich nie etwas abgewinnen!

Letztendlich habe ich mich nun doch für Hunter-Gummistiefel entschieden, in der Hoffnung, daß das wirklich noch britische Qualitätsarbeit ist und ebenso viele Jahre hält! Denn ich habe keine Lust, jedes Jahr neue Gummistiefel zu kaufen. So selten, wie ich sie trage, muß das wirklich nicht sein! Ich brauche sie praktisch nur für den Garten. Denn sonst komme ich mit meinen Outdoor-Boots prima klar! Außer bei allerstärkstem Regen - doch wer läuft DANN schon lange draußen herum?? ;-)

Die Hunter-Gummistiefel fand ich immer etwas "schnabelig" ;-) [der nach oben weisende Zehenteil ähnlich eines aufgeworfenen Entenschnabels] im Vergleich zu meinen viel Eleganteren ... aber jetzt ging mir Qualität vor Eleganz ...
Und diese sehr langen Gummistiefel hatte ich auch noch nie so gern. Sie behindern beim Laufen  und Arbeiten, wie ich finde. Und ich habe keine überbreiten Waden ;-)  Doch wenn ich erst einen Stiefelknecht zum Ausziehen brauche, ist für mich die "Freundschaft" aus!  Für mich muß An- und Ausziehen superfix gehen.

Die Stiefel sind übrigens pechschwarz. Ich habe das Bild ein wenig bearbeitet ... denn wie fotografiert man abends im Halbdunkel ohne Fotografen-Spezialausrüstung?! ;-)

Nun hoffe ich nur, das Wetter ist morgen wieder besser, denn heute begann es am Nachmittag fürchterlich zu regnen. Was die neuen Gummistiefel betrifft, so mag das Wetter passen ... doch so hatte ich mir das dann doch nicht gedacht mit der stiefeligen Neuanschaffung, denn ich habe noch eine Überraschung für den nächsten Post.
Mich erreichte heute am späten Abend ein großes Paket mit den herrlichsten Blumenzwiebeln.
Jetzt drückt mir bitte mal die Daumen, daß das Wetter morgen besser wird, denn dann könnte ich gleich mit der Pflanz-Aktion loslegen.
Fotos und Näheres über meine neuesten Garten-Errungenschaften gibt es dann morgen. Tagsüber gehen hoffentlich die besseren Fotos ...

Dienstag, 28. Oktober 2014

Auf den letzten Drücker - der 12tel Blick Oktober ...



In den letzten Tagen ist es doch mehr als herbstlich geworden. Man merkt, daß wir zügigen Schrittes auf den Winter zuschreiten. Die Tage werden merklich kürzer, es ist deutlich kühler geworden. Die Sonne steht recht tief am Himmel, die Nebel steigen ... und doch ... flackert immer noch und immer wieder der Goldene Oktober auf ... denn für die nächsten Tage hat man uns 20 Grad angesagt! Wenn DAS kein Klimawandel ist! Uns kann es nur recht sein ...  wenn dadurch freilich nicht vollends das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen gerät. Zum Beispiel ein Übermaß an Schadinsekten wollen wir nicht gern dafür in Kauf nehmen!

Aber sonst ... freue ich mich natürlich auf die noch schönen sonnigen warmen Tage, die da kommen sollen. Auch wenn es im Harz auf dem Brocken vor kurzem zum ersten Mal schneite! Und das ist an sich ein sicheres Zeichen dafür, daß der Winter vor der Tür steht!



Heute - bevor es zum eigentlichen 12tel-Blick-Foto geht - möchte ich noch all die schönen Blüten zeigen, die ich bis vor drei Tagen noch ablichten konnte. Denn danach war erst einmal ein Klinikaufenthalt meiner Mutter angesagt und an Garten vorerst wieder nicht mehr zu denken. Zum Glück war es nicht so trocken, denn zum Gießen wäre ich kaum gekommen.

Der Einfachheit halber habe ich dieses Mal die Bilder größtenteils beschriftet, so brauche ich nicht noch viele Worte dazu verlieren.
Den Standort der Weigelie kann man hier oder auch hier besuchen! Der Lein wächst überall einmal verstreut. Dieser blüht gerade am Zaun zur Straße und bildet immer noch neue Knospen aus. Kein Wunder, so mild wie es immer noch war!

Wie lange doch die Feinstrahlastern blühen! Diese wächst neben der oben abgebildeten Weigelie.




Die kleinen magischen Strohblumen - ich finde sie ganz besonders entzückend!


Die Gelenkblumen will ich auch nicht vergessen, auch sie blühen vereinzelt noch.



Die Waldgartenrose, die weiter hinten am Zaun wächst, fast am Ende des Gartens, begann vor einer Weile auch noch einmal zu blühen, nachdem sie sich lange zurückgehalten hatte.


Aber auch andere Rosen blühen und knospen noch, wie dieses niedrigere Exemplar, das aus dem Waldgarten mitgezogen war und vorher dort im Vorgarten seinen Platz hatte.


oder die rote Rose an der Hauswand, die dort schließlich auch immer noch sehr sonnig steht!





Hier dulde ich nun auch einmal wieder Gelb- und Orangetöne, denn die Kapuzinerkresse ist für mich von unschätzbarem Wert! Ich verzehre ihre Blätter und Knospen, sie dekoriert Salate nicht nur sondern schmeckt auch noch sehr gut! Wie man sieht, ziert sie nicht nur unseren Zaun den Ilex, an dem sie nun emporklimmen will. Sie wächst bspw. auch im Hortensienbeet.


Die Laubfärbung der Hortensienblätter ist immer wieder faszinierend!



Rot wie Blut - so färben sich die Blätter des Schneefelberichs. Ein traumhafter Anblick, wenn er sich erst ausgebreitet haben und eine größere Fläche hinten im Garten beim Gartenhaus und Holunder einnehmen wird, da er Ausläufer bilde, was in diesem hinteren Bereich durchaus gewollt ist! Auf den Schneefelberich stieß ich durch Silke/Wildwuchs unter Aufsicht. In seine schönen weißen wie Schwanenhälse gebogenen Blütenrispen hatte ich mich sofort verliebt und die tolle Herbstfärbung ist noch einmal ein Highlight. Außerdem hat Silke beobachtet, daß die Blüten sehr bei Schmetterlingen beliebt sind. Ich selbst hatte leider in diesem Jahr wenig Zeit, mich dort hinten auf die Lauer zu legen, um ähnliche Beobachtungen zu machen.



Neben dem Schneefelberich wächst auch die "Verpiss-Dich-Pflanze" oder Harfenstrauch/Plectranthus und sie hat sich enorm ausgebreitet - es ist nur eine einzige Pflanze!


Die Blüten sehen einmalig aus. Ich habe Ableger davon genommen - wie in diesem Post beschrieben, damit ich auch im kommenden Jahr Pflanzen haben werde.


Die Sukkulenten am Lesesteinhaufen haben sich schön ausgebreitet, sie sehen richtig gesund aus und scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen.


Der Efeu ganz hinten unterm Ahornbaum beginnt nun, sich auszubreiten. Anfangs wollte er überhaupt nicht wachsen. Nackten Boden mag ich ungern, Rindenmulch noch viel weniger! Und immer da, wo anders nicht wächst, greife ich gern auf Immergrün/Vinca minor oder major, Efeu und andere robuste Bodendecker zurück.


Besonders freut es mich auch, wie der Kaukasische Beinwell sich ausbreitet, dafür wird der andere gewöhnliche Beinwell dann wohl weichen müssen, der nicht weit davon seinen Platz hat. Denn das Blau der Kaukasischen Blüten mag ich einfach ganz besonders gern.



Während andere pflanzliche Lebenwesen, wie Astern - vor allem, die am Zaun wachsen, eher kärglich bis überhaupt nicht gut in dieser Gartenerde gedeihen.


Gut gewachsen sind auch die Christrosen - Helleborus niger ... und sollte sich da klammheimlich ein Farn eingenistet haben zu Füßen einer Christrose, die ich von einer lieben Freundin geschenkt bekam? Es würde mich sehr freuen!

Ich finde es immer so spannend, was aus der den Pflanzen aus fremden Gärten anhaftenden Erde alles noch hervorsprießt!


Zu guter Letzt noch der Namensgeber dieses Gartens, der wirklich überall hervorsprießt - immer noch und immer wieder ...


Fonts HammerKeys, HoneyBee, Carpenter

Damit soll es mal gut sein für heute ... obwohl ich noch so manche - auch jetzt noch blühende Pflanze zeigen könnte . . . 

Und hier nun endlich der Oktober-Blick im Vergleich . . . 

Nun kommt der Bambus mit auf den Plan ...ein wirklich schöner Sichtschutz, neben dem man noch zum Garten hin eine kleine Sitzplatz installieren kann. Und im Vordergrund - zwar nicht schön - aber selten unser alter Sonnenschirmständer, der für die gerade Erziehung des Sommerflieder-Hochstämmchens, zu dem dieser Strauch nunmehr nunmehr geworden ist, sorgen soll. Da war leider nichts anderes zum Anbinden in der Richtung, das ausreichenden Halt geboten hätte. Lang wird es nicht dauern, bis der Strauch von selbst gerade steht!


Die Kermesbeere schaut nun traurig aus, die zu Füßen des Sommerflieders ihr Haupt zu Boden neigt. Und so langsam fängt der Giersch auch wieder an zu sprießen, aber auch die Zwiebelfrühlingsblüher zeigen längst schon wieder Grün!.

Die letzten 12tel-Blicke habe ich nachfolgend nun auch noch eingefügt . . . 
















Es hat sich so Einiges getan seither ... auch die kleinen Nadelbäume sind schon schön gewachsen, auch wenn man das - verdeckt durch den Bambus im 12tel Blick Oktober nicht so recht erkennen kann.


Bei Tabea Heinicker sind  - wie immer - alle anderen 12tel Blicke in andere Gärten zu sehen.

Montag, 27. Oktober 2014

Wo der Wilde Wein noch grün ist . . .


Heute ergab sich für mich die Gelegenheit, in unserer Stadt Wilden Wein zu fotografieren. Erstaunlich ist, wie unterschiedlich gefärbt der Wilde Wein innerhalb eines relativ kleinen Areals daherkommt. - Nur zwei Straßen weiter ist er sogar noch grün! Während er an anderen Stellen recht bunt erscheint oder ganz in Rot leuchtet.




Nun wollte ich der Sache einmal genauer auf den Grund gehen, warum der Wilde Wein so unterschiedlich gefärbt ist.


So stehen für den Begriff Wilder Wein einmal die Wilde Weinrebe (Vitis vinifera subsp. sylvestris), welche eine Verwandte des Kulturweines ist. Dann die Dreispitzige Jungfernrebe (Parthenocissus tricuspidata), die Selbstkletternde Jungfernrebe (Parthenocissus quinquefolia) sowie die Gewöhnliche Jungfernrebe (Parthenocissus inserta) und auch verwilderte Sämlinge und Ausläufer, sog. Wildlinge des Weinstockes im Weinbau wie auch verwilderte und kletternde Unterlagen für die Jungfernreben im Gartenbau.
So gibt es also unterschiedliche Weinrebengewächse (Vitaceae).
Hier ist bspw. die Herbstfärbung der Dreispitzigen Jungfernrebe zu sehen.
All das erklärt aber immer noch  nicht, warum der eine 'Wilde Wein' sich früher rötet, der andere sehr viel später ...


Dem Erscheinungsbild nach haben wir dann eine Selbstkletternde Jungfernrebe im Garten, wie wir diesen auch schon im Waldgarten beherbergten. Ein Sämling hatte sich unversehens im jetzigen Garten eingenistet. :-)









Der "getigerte" Graffiti-Nagellack ist wieder ähnlich wie hier entstanden.
Unterlage war Essie Ballet slippers wie hier.
Als Finish gab es noch einen Glitternagellack Essence  Be Loud Graffiti Topper
(der allerdings SEHR SCHWER entfernbar ist!)


Noch ganz grün ist dieser Wilde Wein ... welche Art das auch immer sein mag . . . und so auf die Schnelle kann ich es leider auch nicht ergründen, warum die eine Art sich eher, die andere viel später färbt.


Alle Bilder sind mit dem Smartphone entstanden.

Etwas spätere Aufnahmen ... in der Nähe des Altstadtmarktes ...



Sonntag, 26. Oktober 2014

Entgegen früheren Vorsätzen ... und ein Päckchen ...


. . . gelangen nun doch mehr und mehr neuer Pflanzen in unseren jetzigen Garten.

Im Prinzip gilt auch jetzt noch, was ich seinerzeit in Bezug auf den damaligen Waldgarten schrieb, und zwar weitgehend die Natur machen lassen und nicht allzu viel Neues, vor allem Gebietsfremdes in den Garten einzubringen.

Doch besteht ja der Unterschied in einem eingewachsenen Waldgarten und einem noch werdenden "Wald"garten, wenn auch in Miniatur-Ausführung, darin, daß in Letzterem erst einmal ein gewisser Bestand aufgebaut werden muß. Und selbst dann mag ich nicht auf schöne Kulturpflanzen verzichten, die außerdem die Eigenschaft besitzen, den Gärtner bzw. die Gärtnerin über die lange Wartezeit hinwegzutrösten, die es braucht, bis der Garten eingewachsen ist. 

Es gab auch im Waldgarten ziemlich lange Blühpausen, in denen der gesamte Gartenraum mehr oder weniger grün wirkte. Und das ist immer so schade, denn ich verschenke auch sehr gerne Blumensträuße. Generell habe ich es gern, immer etwas Blühendes im Garten vorzufinden, das das Auge täglich erfreut.



Und so zogen nun wiederum einige Stauden ein, die unseren Garten bereichern sollen. Mal schauen, was daraus wird, ob sie sich hier in dem schweren Boden wohlfühlen werden, wie sich überhaupt alles entwickeln wird.

Denn nach wie vor experimentiere ich viel speziell in diesem Garten, der mir anfangs sehr unbekannt war, mit einem Boden, den ich in DER Zusammensetzung noch nie in einem eigenen Garten vorfand. 

Vieles, ja alles, war neu und da gilt es viel auszuprobieren, bis man das Richtige für diesen einerseits sehr schwierigen Standort gefunden hat. Gern lasse ich mich immer wieder aufs Neue überraschen, was hier gern heimisch werden mag, anderes bleibt dagegen ganz oder fast aus.

So haben Akeleien es in dem sehr schweren lehmigen, aber auch extrem steinigen Boden schwer, aber auch Astern wollen nicht gut gedeihen. Langfristig muß ich womöglich auf diese schönen Stauden schweren Herzens verzichten.



Fonts HammerKeys & Informal Roman


Und hier noch einmal die Gesamtansicht - wie zu erkennen, pflanzte ich die Lavendelheide an die Terrasse und zwar vor den 'Zuckerhut' in ausreichendem Abstand zu ihm. Der rot-weiße Pfeil weist auf die Zuckerhutfichte, die in den 2 Jahren unseres Gartendaseins hier mächtig an Umfang und Höhe zugelegt hat. Die Lavendelheide wird dann hoffentlich noch ein interessanter immergrüner Lichtblick unmittelbar an der Terrasse in Sichtweite für uns. Wie auch zuerkennen, breitet sich am Boden das Immergrün Vinca minor sehr schön aus. Vergessen ist bald der leidige Rindenmulch.


Die japanische Lavendelheide oder auch Schattenglöckchen kann sowohl sonnig als auch halbschattig stehen. Sie soll sehr malerisch ausschauen, wenn sie größer wird.  Und die neuen Austriebe sind besonders dekorativ durch ihren rötlichen Hauch. Die Blütezeit ist von April bis Mai und die Pflanze kann ca. 1,25 m hoch werden.
Zurückschneiden unerwünscht. Zudem ist sie immergrün - wie schön!

Windgeschützt steht sie an unserer Terrasse auch, was will man mehr! Mit der Höhe von 1,25 m wäre sie auch ein idealer Sichtschutz, denn den brauchen wir gerade an der Terrasse im mittleren Höhenbereich sehr dringend, besonders im Winter, da kommt jede Immergrüne recht!

Weitere Informationen zu Pieris Japonica - Erfahrungsberichte 

Mit der Hebe ist es ähnlich, auch sie besaß ich noch in keinem meiner Gärten. Ich habe die Hebe erst bei Silke/Wildwuchs unter Aufsicht erstmalig kennengelernt. Vorher war mir diese Pflanze zumindest dem Namen nach fremd.

Diese Pflanzen werden z.Zt. unter der Bezeichnung "Hebe-Mix" verkauft. Zu uns fand jedoch nur dieses eine Exemplar. Sicher hätte ich auch die anderen noch erwerben können. Doch wozu? Erst einmal will ich schauen, ob das Exemplar sich hier überhaupt wohl fühlt und wie es sich längerfristig macht. Die Hebe ist eine Art Ehrenpreis.

Beim Googeln stieß ich wieder einmal auf den Gärtner-Blog, denn mir geht es genauso, auch ich will den präzisen Namen meiner Hebe herausfinden. Diese Hebe ist hellgrün beblättert mit einem Touch Silber am Rand. Daher gehe ich mal von einer 'Hebe albicans' aus. Ich lasse mich gern überraschen. Auch sie erhielt ihren Platz an der Terrasse zu Füßen der Leuchtrose. 50 cm in 10 Jahren ist freilich eine lange Zeit!!!


Dafür mußte ein Lavendel von diesem Ort weichen, wo er ohnehin nicht besonders gedieh im Halbschatten. Er wurde in das Beet am Haus zu Füßen der silbrig glänzenden Rose gesetzt.

Zur Zeit wuchern dort viele Vergissmeinnicht, die ich aber lassen möchte, denn sie geben im Frühjahr ein herrliches Bild ab. Das habe ich am Waldgarten immer so geliebt. Daher nehme ich das etwas unschöne Bild jetzt gern in Kauf.

Denn eigentlich sollen hier nur der bereits vorhandene Lavendel rechts im Bild sowie der neu eingesetzte Lavendel (siehe Pfeil!) und die Frauenmäntel wachsen!


Alles Stauden oder Gehölze, die mich früher nie gereizt haben und die ich bestenfalls unter Friedhofs-Bepflanzung geführt hätte. ;-) Aber so ändern sich die Zeiten! (und Bedürfnisse!)
So auch die Gaultheria, die auch im Terrassenbereich in der Nähe der Fetthenne angepflanzt wurde. Die Fetthenne wird später weichen, denn hier blüht sie nicht gut und viel zu spät. Einen Ableger von ihr habe ich bereits in den vorderen Zaunbereich, der zum Vorgarten weist, gesetzt.




Die blaublütig Lithodora hatte es mir ebenfalls angetan. Was gibt es Schöneres als viel Blau - neben Weiß und pastelligen Farben im Garten??!!
Der Habitus dieses Gewächses erinnerte mich sehr an ein "Un"kraut, das sehr ähnlichen Blattwuchs aufweist. und in diesem Garten sehr häufig vorkommt.

Ich setzte diese beiden Bodendecker, die schon ab März ihre azurblauen Blüten öffnen sollen, in mein Testbeet mit den Hortensien, Rosenstecklingen (Rosen-Schule genannt) - die jedoch im Frühjahr umziehen werden. Hier am Rand wächst sogar das Mini-Tännchen und auch der Ginkgo. Alles, was an dieser Stelle nicht bleiben kann, zieht dann im nächsten Jahr an den späteren Platz seiner Bestimmung.
Besonders freut es mich, daß diese Bodendecker sehr lange -bis in den Herbst hinein - ihre blauen Blüten zeigen sollen. Von Blau kann ich gar nicht genug kriegen!


Ich trug hier übrigens den Nagellack Ballett Slippers von Essie (in diesen Blog sehr schön und deutlich zu erkennen) ... hach, der erinnert ich an meine Ballettmädel-Zeit. :-) Wie habe ich meine Ballettschläppchen geliebt! :-)
Da ich weiß, daß er nicht mit einem Auftrag deckend ist und häufige Lackiererei besonders der länger haltbaren Lacke der Nagelplatte doch schadet, habe ich als erste Schicht Micro Cell Colour Repair-Lack Farbton 'Whity Crystal' (wie in diesem Blog sehr schön zu sehen!) aufgetragen, der sich gut als Unterlack eignet in diesem Fall.

Zuletzt noch eine Choysia oder  Orangenblume. Sie kann 80 - 100 cm hoch werden und trägt wunderhübsche weiße  Blüten.von Mai bis Juni. Im Juli soll sie zurückgeschnitten werden. Hoffentlich denke ich dann daran. ;-)
Diese habe ich nun neben den blau blühenden Hibiscus an den sonnigen Zaun gepflanzt, denn ein sonniger Standort behagt ihr, so geht es aus der Pflanzanleitung hervor.


Neu ist auch der "Vogeltreff" am Vogelhäuschen ...
und nicht mehr lange, dann werden sich die gefiederten Gesellen dort auch wieder einfinden. Sobald die Winterfütterung einsetzt. Noch ist es zu warm dazu. Die Vögel futtern nicht einmal die Vogelbeeren auf, geschweige denn Hagebutten und anderes, so groß ist das Angebot derzeit in er Natur noch.





Unsere Wiese allein beherbergt so viele unterschiedliche Samen, die noch lange vorhalten. Zur Zeit sind nur wenige Vögel zu sehen. Sie halten sich wahrscheinlich jetzt noch lieber in der Feldmark oder in den Wäldern auf ... bis es noch kälter wird ...

Und nun möchte ich noch ein wundervolles  Revontuli-Tuch zeigen, das mir die liebe Ursula/Elderbeary schickte. Ich hatte mich sofort in die warmen herbstlichen Farben verliebt, die der Wolle Crazy Zauberball zuzuschreiben sind. Und da ich zwar ein Wintertyp bin aber dennoch auch einige Herbstfarben gut tragen kann, habe ich es Ursula kurzerhand abgeluchst abgekauft. :-) Vor einigen Tagen erreichte mich dann ein wundersames Päckchen und zum Vorschein kam dieses Wunderwerk der Handarbeitskunst!

Ich hatte Mühe, das gute Stück ganz aufs Foto zu bekommen und habe es erst einmal zu diesem Zwecke auf unserem Teppich ausgebreitet. Vielleicht erbarmt sich mein Mann oder einer meiner Söhne einmal, mich tragenderweise damit zu fotografieren. :-)

Vielen herzlichen Dank, liebe Ursula auch noch einmal an dieser Stelle für die Freude, die Du  mir mit diesem wunderschönen, feinen, so sorgfältig gearbeiteten Tuch gemacht hast! Unglaublich, welche Mühe darin steckt! Ich kann es gar nicht oft genug ansehen und muß auch immer an die in Deinem Post abgebildeten Blätter denken ... Du hast das Herbstliche der Farben so prägnant und einfühlsam  beschrieben!
Schaut einfach mal bei Ursula vorbei, ich glaube, sie hat noch ein ähnliches Tuch, falls noch jemand Interesse hat ...