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Sonntag, 31. Januar 2016

My pillow a sweet magnolia Flower ...


Diese wundervollen Bilder fand ich auf dieser Seite.


Sie sind zur freien Verwendung, wie es auf der Seite steht ... ach und wenn ich an Magnolien denke ... denke ich schon an den Frühling ....

Einen schönen Abend wünsch' ich allerseits! Ich arbeite gerade an einem Ausflugs-Post .... wahrscheinlich für morgen . . .


Samstag, 30. Januar 2016

Wintergrün und Immergrün, die Lenzrosen und die Ilex . . .


Wunderschön sehen die Blüten dieser Lenzrose aus. Ihren Namen kenne ich nicht - ich habe die Pflanzen von einer lieben Freundin geschenkt bekommen und sie haben sich prächtig herausgemacht.

Ihre Blüten wirken recht unterschiedlich - womöglich sind da mehrere Pflänzchen zusammen in ein Pflanzloch gekommen. Aber es schaut schön und ungewöhnlich aus und ich werde das so lassen. Bei Lis/Neues vom Lindenhof ist ein ähnliches Phänomen zu sehen.

Der Wintereinbruch konnte ihnen nicht schaden. Lediglich ein Blatt scheint auch von diesen mysteriösen Schwarzflecken heimgesucht worden zu sein. Das werde ich dann wohl mal entfernen, wenn ich dran denke. Eigentlich sollte man diese Blätter wohl im Herbst abzwicken, wie ich gelesen hatte. Doch zu dem  Zeitpunkt war mir nichts aufgefallen. Ich habe sie aber auch nicht akribisch unter die Lupe genommen. Solange mir da nichts Gravierendes ins Auge sticht ... Denn bisher stand auch meine Christrose mehr als prächtig da mit ihren zahlreichen Blüten. Ein wirklich guter Fang, den ich da mit ihr gemacht habe oder sie hat ganz einfach nur den für sie besten Platz abbekommen.

Halt - hier auch schwarze Flecken  - und die ersten Krokusse zeigen auch schon Knospen.


Und auch bei der anderen Lenzrose, die in der Nähe der weißen Christrose wächst ...


Und jetzt sehe ich es auch an der Christrose ... dann werde ich das morgen gleich mal entfernen gehen.



Weniger prächtig schaut diese Zuckerhutfichte im Terrassenbeet aus, die wir wohl bald mal entsorgen müssen. Denn daß sie sich noch erholt ist nun unwahrscheinlich. Nur wenig Grün ist an ihr noch zu erkennen. Sie stammt noch von unseren Vorgängern. Meine zwei eigenen kleinen Zuckerhutfichten waren gleich ganz eingegangen, woran auch immer.... Ich werde so etwas auch nicht wieder anschaffen! Scheinen sie doch sehr empfindlich zu sein.


Und das erste Leberblümchen blüht ... (sein Wuchs-Ort siehe Pfeil oben!)



Dabei muß ich gerade an Elke/Günstig Gärtnern und ihr  Erstlingswerk denken . . . vermutlich wäre da bspw. eher die Mahonie Strauch der Wahl ... von der an dieser Stelle ohnehin schon eine wächst. Eine zweite hat sich nämlich im Seitenbeet am Haus neben diesem rundlich geschnittenen Gehölz angesiedelt und soll dort nicht bleiben. Zum Entsorgen eigentlich zu schade, doch WER will schon Mahonien geschenkt? Ich kenne niemand! Da läge es nahe, diese anstelle des Zuckerhutes neben die bereits da schon wachsende Mahonie zu pflanzen. Immerhin etwas Wintergrünes.

Wobei ich jetzt erst den Unterschied zwischen Wintergrün und Immergrün gelernt habe. Denn die Immergrünen sind, wie der Name schon besagt, wirklich immer grün, während die Wintergrünen erst im Frühjahr neue Blätter austreiben und ihr Blattwerk aber bis über den Winter behalten.

Erstmals wird der größere Kirschlorbeer, den ich an den Zaun neben der Gartenpforte pflanzte, in diesem Frühling blühen! Die Lorbeerkirsche ist immergrün - aus diesem Grunde habe ich sie trotz besseren Wissens an einige Stellen unseres  Zaunes gesetzt, da sie auch schnell hoch wächst und wir sie kostenlos in unserem Garten bekommen (vom Nachbarn per Samen, die wohl durch die Vögel verteilt werden.) Nur den gesamten Zaun möchte ich nicht mit Kirschlorbeer bepflanzen, das wäre mir dann doch zu eintönig. Doch ein schneller und möglichst immergrüner Sichtschutz muß eben immer noch her!
Wobei ich auch eine der Lorbeerkirschen aus dem Waldgarten als Ableger mitnahm, doch der kann sich noch nicht versamt haben, da er bislang eben noch nicht blühte.


Nun weiß ich auch endlich, was es mit den hohen Ilex auf sich hatte. Denn die sind nun tatsächlich abgeholzt worden. Wahrscheinlich weichen sie einer Parkmöglichkeit. Der Grund ist also ganz banal und hat vermutlich nichts mit der Giftigkeit zu tun! Ansonsten ein sehr schön rosig bewachsenes Haus, so könnte mir das auch gefallen!




Was die weitere Gartenplanung betrifft .... habe ich immer auch Vera's Garten Nr. 7 im Blick, denn was ich da sehe, entspricht auch einigen meiner Vorstellungen, besonders auch was Wegführung und Rasen betrifft ... 

Freitag, 29. Januar 2016

Meine erste selbstgemachte Beton-Schale


Schon lange wollte ich Euch meine selbstgemachte Betonschale zeigen.
Ihr erinnert Euch - dieses Beton-Schälchen gefiel mir so gut, daß ich es mir trotz der offenkundigen Beschädigung gekauft hatte. Schon damals dachte ich darüber nach, selbst eine Schale aus Beton herzustellen.

Im Sommer hatte ich in einem "Brocki" 2 alte Plastikgefäße entdeckt, die ich hierfür zweckentfremden wollte - wozu auch immer sie einst gedient haben mögen ...


Um ehrlich zu sein, hatte mein lieber Mann inzwischen so viel Gefallen an den Betonarbeiten gefunden, daß ER die Schale unbedingt alleine herstellen wollte. Also habe ich ihn gelassen. ;-) :-)

Hier war die Beton-Schale bereits fertig und die Plastikbehälter wieder voneinander getrennt.
Zu Demonstrationszwecken habe ich sie fürs Foto jedoch noch einmal ineinandergestellt, wie das auch mein Mann tat, damit die Beton-Schale geformt werden konnte.

In das blaue Plastikgefäß gab er ebenfalls Zement, damit es schwer genug wurde, um zu Boden zu sinken. Kein ganz einfaches Unterfangen, da es hierbei auf Fingerspitzengefühl ankommt, damit das blaue  Plastikteil nur so weit sinkt, daß ein stabiler Schalen-Boden entsteht.


Und hier ist nun die fertige Schale, die wir noch ein wenig trocknen ließen. 
Mein Mann bedauerte die Abplatzer oben am Rand, doch das fand ich nicht schlimm. Und die trockenen Hortensien vom letzten Jahr gefallen sich darin. Im Frühling werden es andere Blümchen sein, vielleicht Vergissmeinnicht draußen an der Terrasse . . .






Nun müssen wir bald noch einen Steintrog in Angriff nehmen, ähnlich der flachen Pflanztröge aus diesem Post. Die Herstellung ist nicht schwer, ich habe Anleitungen auch an den in diesem Post verlinkten Stellen verlinkt.

Donnerstag, 28. Januar 2016

Winterblüher




Heute erweitere ich meine Haben-Wollen-Liste um ein weiteres Gehölz, auf das ich in der neuen Landlust aufmerksam wurde -  die Winter-Duft-Heckenkirsche oder auch Wohlriechende Heckenkirsche (Lonicera fragrantissima).

Sie blüht weiß und wäre - neben dem Winter-Duft-Schneeball (Fotos!) mein Traum! Nur - wohin damit???
Doch das wird sich finden ... ich sehe schon die Rasenflächen mehr und mehr einem kleinen Dickicht von Pflanzengesellschaften weichen .... nein ganz so schlimm wird es nicht werden, denn Raum zum Bewegen - luftige Flächen im Garten werden wir auch weiterhin nicht missen wollen.

Empfohlen wird, diesen Strauch in die Nähe des Hauseinganges zu pflanzen, also geschützt. Doch das wird bei uns wohl leider nicht klappen . . .  hier vorn wächst bereits eine Spirae, der möchte ich nicht noch einen anders gearteten Strauch zumuten. Der Anblick würde zu konfus wirken. Dann müßte ich den gesamten "Vorgarten", der ja nur aus einer Rasenfläche besteht, gestalten, umgestalten ... das wollen wir wirklich nicht, da der Garten als solches schon Arbeit genug macht, wenn natürlich auch Freude, aber 2  Gartenteile sind nun doch zu viel!

Die weißen Blüten sehen einfach himmlisch aus. Leider kann ich kein eigenes Foto von der Heckenkirsche liefern, denn dieses Gehölz ist mir noch nirgendwo begegnet! Doch da sich die Blütezeit sogar von Januar bis April hinzieht, habe ich ja vielleicht noch Glück, sie noch irgendwo zu entdecken. Bis dahin muß eben die rosa Winterschneeballblüte herhalten!




Doch immer, wenn ich ganz spezielle Pflanzen suche, schaue ich auch zuerst in Silke's Wildwuchs unter Aufsicht und da wurde ich tatsächlich fündig.


Vom Wuchs her soll diese Heckenkirsche recht dicht sein und würde sich somit für unseren Zaun eignen. Die  Zweige sind überhängend und insgesamt ist dieser Strauch wohl problemlos. Auch die Herbstfärbung soll sehr schön sein und man kann die Wohlriechende Heckenkirsche außerdem  durch Stecklinge vermehren.




Den Winter-Duftschneeball besaß ich schon in einem meiner früheren Gärten, wo er wohl immer noch die Nachfolger erfreut.

Gehölze, die im Winter blühen




Und so kommt es - auch wenn man es sich vorher fest vornimmt - doch immer wieder ein wenig anders . . . aber wen wundert's?  - Das ganze Leben ist schließlich Veränderung und ständig für Überraschungen gut! Vieles läuft nicht so, wie wir uns das vorher vorgestellt oder geplant haben. Drastisches Beispiel der plötzliche Tod, der einen Menschen mitten aus dem Leben reißt! Aber auch im weniger krassen Rahmen passieren immer wieder Dinge, die unsere Planungen und schönen Zukunftsvorstellungen über den Haufen werfen.... ich denke da nur an die Geschichte mit dem neuen unverträglichen Nachbarn, die mir einmal jemand erzählte ... ein Streit, der letztendlich sogar darin gipfelte, daß vergiftete Knochen über den Gartenzaun geworfen wurden . . . Der böse Nachbar wich nicht, so ging dann der, der schon lange dort lebte . . . so kann's kommen, denn wer läßt sich schon gern seinen Gartentraum vergiften??!!

Wäre doch langweilig, wenn man ALLES bis ins kleinste Detail vorausplanen könnte und das dann auch GENAUSO eintreffen würde - ganz ohne Überraschungen und Verwandlungen!



Mit der milderen Witterung steigt sogleich die Gartenlust. Wiederum habe ich mir heute Lebensbäume angesehen und außerdem die Prachtglocke (Enkianthus), in die ich mich bei Edith/Staudenflüstern verliebt hatte. - doch noch ist der Boden ein wenig zu kalt zum Pflanzen ... Dafür nahm ich Tannen- bzw. Koniferendünger mit, denn das soll mir in diesem Frühling nicht noch einmal passieren, daß mir ein Teil der Nadelgehölze eingeht! Und im Februar soll man bereits erstmals düngen!

Zum richtigen Düngen hier Tipps!

Da ich die Nadelgehölze noch nie gedüngt habe, doch selbst an der hohen Tanne einige Triebspitzen verkümmert sind, versuche ich es in diesem Jahr einmal mit dem Düngen. Denn im Großen und Ganzen habe ich noch nie viel oder überhaupt gedüngt!

Ein paar Kräutersamen, Moschusmalven in Weiß und Rosa sowie die schönen altmodischen Reseden sollen dann in diesem  Jahr unsern Garten schmücken. Reseda liebte schon meine Großmutter sehr. Und mal schauen, wie ich später den Herz-Korb bepflanze oder dekoriere ...


Montag, 25. Januar 2016

Ein Hochbeet im Garten

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In diesen Tagen, an denen es bereits deutlich heller wird, kommen verstärkt Gedanken an die weitere Gestaltung des Gartens auf. Diese Gedanken beschäftigen wohl jeden Gartenbesitzer, bevor das Wettrennen im Garten wieder losgeht.

Immer wieder sehe und lese ich in Euren Blogs von Hochbeeten. Und manchmal schon dachte ich, es wäre nicht schlecht, ein wenig eigenen Salat, Radieschen oder andere Gemüse im Garten zu haben. Auch wenn sich Zierpflanzen, wie man sehen kann, in diesen Hochbeeten genauso gut machen. - Doch die Radieschen, die ich ganz hinten im Garten in die Erde säte, gingen nicht gut auf, waren von Schnecken angefressen, die es bei uns natürlich auch gibt.

Die Hochbeet-Idee ließ mich nie ganz los, und vor kurzem entdeckte ich bei ums-metall diese edlen Hochbeete  aus Cortenstahl. Die rostige Optik gefällt mir ausnehmend gut! Bisher habe ich nur wenige "rostige" Dekoteile im Garten.

Da ich bei solchen Anschaffungen großen Wert auf Beständigkeit und Haltbarkeit lege, gefallen mir diese Hochbeete wesentlich besser als solche aus Holz, denn Cortenstahl hält ein ganzes Leben lang!
Diese Beete aus Cortenstahl sind übrigens 100 % Made in Germany!

Cortenstahl kannte ich bisher nur durch Renate Waas aus dem Genießergarten.

Ein Hochbeet hat außerdem den Vorteil, rückenschonend arbeiten zu können, was mir persönlich sehr wichtig ist.

Begeistert bin ich auch vom Zubehör, wie einem speziellen Mäusegitter, das Mäuse vom Hochbeet abhält. Denn Mäuse haben auch wir im Garten und wo sind sie nicht?! Sie vermehren sich durch die milden Winter und die trockenen Sommer derzeit überall und suchen dann in unseren Hausgärten gezielt nach Nahrung.

Die Pflanzschilder aus Cortenstahl gefallen mir durch ihre schlichte Schönheit ebenso, sie passen nicht nur optisch wunderbar zu den Hochbeeten - sie würden sich auch im übrigen Garten sehr gut machen.





Schneckenprobleme wird es durch den hohen Kupferanteil des Cortenstahls auch kaum geben.

Das Hochbeet K 580 (Abbildung ganz oben)  oder der Bausatz K 580 kommen in meine nähere Erwägung. Der Bausatz ist für Leute, die sich das Hochbeet gern selber bauen oder mit den Standardgrößen nicht zurechtkommen, was bei uns evt. zutreffen könnte. In dem Falle stellt man sich sein individuelles Hochbeet aus Einzelteilen selbst zusammen.

Die Ecken der Hochbeete sind dicht verschweißt und sie können einfach ohne ein zusätzliches Fundament in den Garten gestellt werden, z.B. durch Ausstechen der Grasnarbe. Alles in allem nicht viel Aufwand.

Zunächst einmal heißt es, einen passenden Platz zu finden.






Doch vor allem muß ich noch meinen lieben Mann überzeugen, denn eigentlich wollte er keine Kompostwirtschaft mehr im Garten; Komposterde gehört für mich jedoch unweigerlich zum Hochbeet dazu.

Aber wenn ich Euch etwas verraten darf - er hat sich inzwischen über Cortenstahl informiert, denn den kannte er bisher noch nicht und findet zumindest den Werkstoff schon einmal recht interessant. Bis dahin war er beim Begriff  "Rost" stets ein wenig hellhörig geworden .... Doch der Edelrost des Cortenstahls  ist nicht mit der allgemein bekannten Korrosion von Eisen oder Stahl zu vergleichen, stellt also keine Verwitterung dar!
Ich glaube, auch meinem Mann werden die Hochbeete aus der ums Manufaktur überzeugen, denn als Ingenieur legt auch er großen Wert auf Langlebigkeit und hohe Qualität, durch die sich gerade die ums-Hochbeete auszeichnen.

Schaut mal hier ins Video - ich bin ganz verliebt in die rostige Patina. Und drückt mir die Daumen, daß mein Mann "Ja" sagt. :-)



Bilder: © ums, Bezugsquelle ums-metall.de

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Sonntag, 24. Januar 2016

Dieser Kasten ist schon lange leer ...


An heutigen trüben Tag statteten wir einmal wieder unserem alten Friedhof einen Besuch ab. Der  Schnee ist inzwischen weitgehend weggetaut und es nieselte zeitweilig so vor sich hin.

In diesem hölzernen Kasten befanden sich noch vor wenigen Jahren christliche Lesezeichen oder Spruchkärtchen. Inzwischen wird er nicht mehr aufgefüllt. Mancher hat hier verstohlen hineingegriffen und ein Wort des Trostes mit auf den Weg genommen .... Eigentlich schade . . . 


Auf dem  Helden-Friedhof







Wir stellten Lichter bei all unseren Lieben auf ...
Mit der Zeit sind es immer mehr geworden, die nicht mehr unter uns weilen . . .



Bei der Vielzahl der Gräber und in Anbetracht der Größe dieses Ortes (171 Morgen!) wird einem immer wieder bewußt, wie kurz das Leben eigentlich währt. Und das war manchen der Verstorbenen oder Angehörigen leider auch nicht oder erst im  Nachhinein aufgegangen ... die Inschriften sprechen manchmal Bände . . . 

Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden.
Psalm 90



Der Tod macht vor niemandem Halt, ganz gleich ob Jung oder Alt  . . .  wann uns die Stunde schlägt, das wissen wir vorher - Gottseidank - nicht . . .


Was am Ende bleibt . . .



Reichlich schief und hoffentlich noch standfest ...


Noch durch die Schneelast der vergangenen Tage abgeknickt?


Wege zum Verlaufen . . .


Und der Jüdische Friedhof am selben Ort.


allesamt Smartphone-Fotos!

Ich hoffe, morgen wieder mit Gartenplanungen weitermachen zu können. Wenn der Schnee geschmolzen ist, steigt gleich wieder die Lust, sich mit den irdischeren Dingen zu beschäftigen, in diesem Falle - wie gestalte ich meinen Garten weiterhin . . . 

Samstag, 23. Januar 2016

Lost Places #1 - im Gewerbegebiet



Sigrun/Steiniger Garten hat diese Aktion ins Leben gerufen.
Die Aktion passt sicherlich besser zu alten brach liegenden malerisch aussehenden Objekten, von denen ich vermutlich auf Festplatte auch so Einige liegen habe.
Da mir zum Einen gerade die Zeit zum Suchen fehlt und ich zum anderen kürzlich an einem modernen 'Lost Place' vorbeigekommen bin, möchte ich das hier dennoch gern aufgreifen.

Es geht hier um Märkte, die aufgegeben wurden und nun brach liegen. Man fragt sich, was daraus einmal wird. Denn diese Gebäude stehen nun schon seit geraumer Zeit leer. Werden hier einmal Flüchtlinge untergebracht oder ziehen neue gewerbliche Mieter ein?

Schön, dass sie da sind . . .
winkt es noch von Weitem einladend . . .
schade, daß sie nicht mehr da sind . . . 



In dem genau gegenüberliegenden Komplex waren diese beiden Unternehmen untergebracht, wovon das Erstere nun in einer neuen Location zu finden  ist. Vom Verbleib des Zweiten weiß ich nichts, aber davon gibt es eh einige in unserer Stadt. ;-) Nebenan ein bekannter Einrichtungsmarkt - der jedoch noch da ist!

Und damit auf dem verlassenen Nebengelände niemand mehr parkt, hat man die ehemaligen Parkplätze mit zahlreichen Findlingen/Felsbrocken bestückt.



Beim betreffenden Baumarkt habe ich gerne eingekauft. Schade, wenn diese großen Hallen nun leerstehen . . . und das sind ja nicht die Einzigen, die es nicht mehr gibt. Da waren viele schöne Geschäfte auch in BS-Innenstadt, die schon lange nicht mehr da sind

Ehemalige Braunschweiger Unternehmen

Heute im Zuge der globalen Entwicklungen ist vieles in den Händen von einigen großen Unternehmern, die die Marktlandschaft regieren. Traurige Entwicklungen .... mir gefielen die zahlreichen kleinen individuellen Geschäfte wesentlich besser.

Ein Grund mehr also, die kleineren heimischen Unternehmen, die noch da sind, zu unterstützen und nicht alles im Internet zu kaufen!!! Denn sonst gehen wir trostlosen Zeiten entgegen - mit schönen Stadtbummeln ist dann nichts mehr - nur noch Einheitsbrei!

Tauwetter und der Große Buntspecht



Heute Morgen sah es an der Terrasse so aus - es taut!




Interessante Strukturen zeichnen sich in Schnee und Eis ab.
Und von mir aus kann der Schnee jetzt auch wieder ganz wegtauen! Nun hatten wir das winterliche Schauspiel mit Postkartenwinterlandschaft und dann darf es auch mal wieder genug sein! Schließlich bin ich Autofahrerin und damit täglich mit der Kehrseite des Winters konfrontiert.

Da war ja teilweise ganz schön was los! 


Horror für Autofahrer 
Die Unterschiede zwischen Eisregen, Blitzeis, Reif und Schnee

Glättegefahr am Wochenende 

Blitzeis ist so heimtückisch, weil sich die Situation innerhalb von wenigen Minuten verändert - eben noch trocken, plötzlich spiegelglatt!


Als ich mich dann wieder dem Innern des Hauses zuwendete und einen Blick durch eines der Wohnzimmerfenster auf die Terrasse warf, sah ich durch die halb zugezogene Gardine einen großen  Buntspecht am Vogelfutterhaus hängen. Ein schwieriges Unterfangen, diesen scheuen Vogel jetzt zu fotografieren. Es blieb mir nichts anderes, als mich langsam in die Nähe des Fensters zu schleichen und dann wollte der Zoom bei der gebotenen Eile nicht so wie ich wollte - schade!

Doch der Buntspecht drehte seinen Kopf laufend um, so als wittere er Gefahr und schwupps - war er auch schon wieder weg. Vielleicht kommt er ja noch einmal und ich habe bessere Karten . . .

Seltsam nur . . . als es NOCH kälter war, ließ sich hier kaum ein Vogel blicken! ;-)


Außerdem habe ich die Waldgarten-Seite nun erweitert, weil es immer wieder zu Orts-Verwechselungen unseres Gartens kommt, vor allem auch, was das Land betrifft. Wir leben WEDER in Österreich NOCH in der Schweiz - aus diesem Grunde auch rechts oben in meiner Sidebar "German Blogs".

Mittwoch, 20. Januar 2016

Abendlicht



Die selben wie hier - nur dieses Mal auf der Terrasse ...



Sturm und Frost an Sebastian . . .






Sturm und Frost an Sebastian 
ist den Saaten wohlgetan



so heißt es in einer alten Bauernregel ... woran sich unschwer erkennen läßt, daß es auch in früheren Jahrhunderten im Winter gestürmt haben muß.

Es stürmt zur Zeit zwar nicht bei uns, doch es schneit und schneit und schneit . . .


Die Schneemützen sind noch höher geworden . . .



Schneebedeckt ist nun auch der Hut des neuen praktischen Vogelfutter-Fliegenpilzes . . . nur die Vögel wollen sich zur Zeit kaum zeigen . . . was sie wohl davon abhält? Denn der Frühstückstisch ist bei uns reich gedeckt . . . 



und selbst die Rosenzweige beugen ihre Zweige tief   zu Boden vor dieser weißen glitzernden Pracht.






An der Terrasse türmt sich der Schnee - eine vergessene Vase versinkt langsam aber sicher in der flauschigen Wattedecke, die jetzt zehn Zentimeter hoch den Terrassentisch bedeckt.



Wenn der Blick durch das seitliche Fenster des Hauses fällt, bietet sich diese Aussicht. Flieder des Terrassenbereiches und dunkelfarbige Magnolie dominieren hier zur Zeit das Bild, alles andere tritt angesichts dieser weißen Zuckerwatte in den Hintergrund.




Es ist, als würde der Garten sich vor der Großartigkeit dieses in Weiß verwandelten Elementes verneigen ...


Und doch . . . ist da bereits neues Leben . . . wartet nur auf die ersten längeren Sonnenstrahlen . . .



Und so ist das Beste, was man in diesen Tagen tun kann, es sich daheim gemütlich zu machen, Gartenkataloge zu wälzen oder sich im Internet Inspiration für die Gartenplanung 2016 zu holen. Denn zur  Zeit gibt es im Garten nichts zu tun .... lediglich an der Straße und vorm Haus ist Schneeschippen angesagt . . .

Dies ist auch die beste Zeit, um Kuchen zu backen, wie diesen Buchweizen-Bisquit gefüllt mit Preiselbeersahne - ich hatte dafür kein spezielles Rezept sondern habe den Kuchen in Anlehnung an Rezepte wie dieses oder dieses gebacken, nur eben mal nicht in Rouladen-Form.




Die Buchweizentorte war von der Teig-Konsistenz her leider ein wenig fest geworden (geschmeckt hat sie trotzdem), doch die Brote sind wirklich gut gelungen.



Wer das Brot nachbacken möchte - ich habe es nach diesem Rezept mit dem betreffenden Gewürz gebacken!

Zum Schluß noch ein Bild meines gestrigen Ausfluges - den Eiszapfen vom ersten Bild dieses Posts habe ich an dieser Mauer mit dem Smartphone aufgenommen.