Sonntag, 14. April 2019

Der Garten wird auf den Kopf gestellt ...



Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn das ist nicht nur so dahingesagt ...
mich/uns nerven mittlerweile die Abertausend Ahornsämlinge, sie sind in diesem Jahr einfach eine Katastrophe! Wir können ganztätig  im Garten jäten und Land ist immer noch nicht in Sicht und das Tage um Tage .... so geht es einfach nicht mehr weiter, da schafft man nichts anderes mehr!



Überall im Garten kommen sie aus dem Boden hervorgesprossen und ehe man es sich versieht, sind sie so groß, wie das mit dem roten Pfeil markierte Mini-Bäumchen, wachsen dazu noch an den unzugänglichsten Stellen ...



Nun sind für mich weder Folie noch Kies eine Lösung!
Ich müßte dazu auch den halben Garten auskoffern lassen - dafür wächst überall zu viel und nicht alles will ich einfach wegwerfen oder neu einpflanzen müssen, manches ginge auch gar nicht, wie z.B. die Rosen, die schon sehr tief wurzeln!
Was her muß, ist also ein dichter Bodenbewuchs, damit die Ahornsamen erst gar keine Chance haben.

Im Terrassenbeet funktioniert das mit dem Efeu ja schon ganz prima! Nur will ich nicht den gesamten Garten voller Efeu, auch wenn das die beste Lösung wäre, was die vielen Sämlinge betrifft. Doch zwischen dem Efeu wächst eben auch anderes dann kaum noch.


Bild vom 4.3.19

Ich mag natürlich sehr das frische Efeugrün, wie es hier im Mai letzten Jahres zu erkennen ist. Es sieht viel schöner aus, als dieses olle stinkige Rindenmulch! Das zudem noch mit dem Auto erst mühsam herangeschafft werden muß, von den Kosten ganz abgesehen.

Das eine oder andere Kräutlein schummelt sich auch hier einmal dazwischen, doch weitaus weniger als in anderen Beeten und daher auch einfacher zu entfernen.



Mein Mann würde den wildgewordenen Garten ein von mir selbst erzeugtes Problem nennen, denn nach seinem Geschmack habe ich einfach zu viel gepflanzt.
Etwas Rasen, der dann auch we-sent-lich einfacher zu mähen wäre, ein paar Blumen und Büsche reichen doch ... aber nein, da muß Frau sich unnötig Arbeit beschaffen ... und dem Mann mit dazu.
So ganz unrecht hat er ja nicht 

Andererseits kommen ihm gerade die Heilpflanzen, die ich im Garten mit Argusaugen hüte, zugute, da er derzeit nicht ganz gesund ist.

Und da kam mir die Idee, speziell das Schöllkraut als Bodendecker für eines meiner Beete zu verwenden und all das andere langsam wachsende Zeug dafür auszureißen. So schlecht sieht das Schöllkraut nun wahrhaftig nicht aus, außerdem ist es immergrün, die Rosette bleibt auch im Winter. Es müssen ja nun wirklich nicht immer Kulturpflanzen sein! Und das Schöllkaut vermehrt sich schnell und gut. Es ist ein wunderbares Mittel gegen allerlei Leiden, angefangen von Hauterkrankungen bis hin zu Augenleiden und auch die Pharmaindustrie verwendet es in ihren Mitteln.

Das Gelb der Blüten ist freilich gewöhnungsbedürftig - auf gelbe Blüten bin ich nun mal nicht sehr scharf! Ich könnte sie allerdings beizeiten abschneiden, um sie nicht in größerer  Zahl ertragen zu müssen.

Das Schöllkraut erreicht übers Jahr schon eine gewisse Höhe, wie das folgende Bild vom Mai 2014 zeigt, daher ist es gut zu überlegen, wo überall ich es wachsen lassen werde. Bislang durfte es nur ganz hinten im Garten wie auch am Terrassenhang stehen. Nur sind es derzeit etwas wenig Blättchen, die wir davon ernten können, so dass wir uns nun noch im Wald bedienen müssen.  Leider herrscht ausgerechnet in DEM Wald, in dem es gut wächst, das Eschensterben (verursacht durch einen Pilz) und ich kann nicht ganz sicher sein, ob dagegen - außer dem massenhaften Fällen der Bäume - nicht auch Mittel eingesetzt werden, die wir lieber nicht zu uns nehmen sollten! Denn was macht der Mensch gegen Schadpilze, na ? ? ?

Leider habe ich es schon einmal erlebt, dass die Bevölkerung nicht so informiert wird, dass es für alle offensichtlich ist, dass man sich lieber nicht an den Früchten des Waldes bedient!

Es soll ja - hoffentlich - bald wärmer werden und dann sprießt unser Schöllkraut - hoffentlich - ganz rasch ... so dass wir gar nicht erst auf "fremdes" angewiesen sein werden.





Im Bild ganz oben von Mai 2011 ist der Blütenstand in Großansicht zu sehen.

Ein Pflanzenkundiger kann dieses Heilkraut verwenden, wenn er die genauen Dosierungen kennt!    Entgegen dem, was die Pharma-Industrie gerne behauptet! Natürlich sind diese Pflanzen in Garten und Natur kostenlos und das kommt nicht jedem zupaß!
Aber wie gesagt - ich rate dem Laien davon ab, denn man muß schon SEHR genau wissen, was man tut! Im Post von 2011 war ich näher darauf eingegangen. Man hat das Schöllkraut wie auch andere Heilpflanzen schließlich seit Menschengedenken verwendet. Zu der Zeit hatten die Menschen gar nichts anderes. Unsere heutigen Medikamente gibt es ja noch gar nicht so sehr lange! Außerdem enthalten einige von ihnen auch nichts anderes als .... Pflanzen ...

Heute "züchtet" man mittels moderner Medizin eher lebende Leichname als gesunde alte Menschen.  Übertherapiert mit oft mehr als 10 Medikamenten, multimorbid und letztendlich durch den Chemie-Cocktail vergiftet - kein Wunder, wenn dann Nieren und Leber irgendwann ihren Dienst versagen ...

Wir nutzen lieber die großen Heilkräfte der Natur, wie auch die heilkundige Maria Treben, der französische Heiler Maurice Mességué, Pfarrer Kneipp und Pfarrer Künzle, der seine Gemeinde einst nur mit Heilpflanzen vor der schweren Grippeepidemie bewahrte. Da kein Arzt in seiner Gemeinde in den Bergen zugegen war, behandelte er die Leute selbst! Auch wenn auch das heute "selbstverständlich" angezweifelt wird, wie alles, was recht hat!

Aber so ist das, wenn man gegen den Strom schwimmt - das haben ja schon die vermeintlichen "Hexen" des  Mittelalters bei lebendigem Leibe zu spüren bekommen! Man kann von Glück sagen, dass es heute nur beim mündlichen oder schriftlichen Mobbing bleibt, wenn man von der Eigenbehandlung mit Heilpflanzen (die nicht jedermann geläufig sind!) berichtet und man nicht gleich auf dem Scheiterhaufen landet!!!

Da kommen mir Arbeiten wie diese gerade recht ...


Demnächst fahre ich mit anderen Heilkräutern fort ... es hat sich da so einiges ausgesamt bzw. ist am Wuchern, wie der Beinwell .... doch das in einem nächsten Post.

Kommentare:

  1. Wo steht den eigentlich dieser nervige Ahornbaum? Kann man den nicht etwas verkleinern?
    Allerdings habe ich mich in diesem Jahr ja auch über unsere Scheinakazie gewundert. Sie wird langsam grün, trägt aber immer noch Saatschoten und wird mir auch noch so manches nervige Jahr bescheren, da wir zur Zeit ja mehr Freiflächen haben als mir lieb ist. Im nächsten Jahr, wenn unser Garten wieder mehr Form angenommen hat, muss die Scheinakazie unbedingt gekappt werden. Und ich glaube, wenn ich an einige Äste noch drankomme, fangen wir auch nach der Blüte gleich an. Aber diese Mengen an Saat haben vielleicht auch mit dem Wetter des letzten Jahres zu tun …
    Und wenn ihr jetzt nur Rasen und ein paar Büsche drum herum hättet, dann wäre der Rasen voller Ahornkinder - auch keine Lösung. Eigentlich ist ein gut gemulchter und dicht bewachsener Boden das beste Heilmittel gegen Sämlinge aller Art. Denn das unerwünschte Kraut lässt sich dann besser zupfen oder läuft gar nicht erst auf. Es muss nicht nur alles mit Efeu bewachsen sein.
    Leider breitet sich bei mir das Schöllkraut immer mehr aus. Es ist von irgendwoher einfach eingewandert und ich hatte es zu spät bemerkt. Und mit seiner tiefen Wurzel lässt es sich leider gar nicht gut zupfen. Ihm muss ich meist schon ziemlich tief mit dem Unkrautstecher zuleibe rücken, damit es sich nicht zu schnell überall ausbreitet.
    Na, dann bin ich mal gespannt, wie sich Deine Gartenpläne entwickeln …
    LG Silke

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    1. Der steht ganz am Ende des Gartens an der Zaun-Ecke ganz hinten

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2016/12/meine-problem-ecke.html

      Andererseits bietet er aber gerade da einen Schutz vor Hitze und Sonneneinstrahlung, denn in der Richtung ist sonst alles frei bis zum Feld hin ...

      Verkleinern ginge eventuell, aber er ist schon so hoch, dass wir das auch nicht mehr ohne maschinelle bzw. professionelle Hilfe bewerkstelligen können.

      Ich habe ja auch einige "Freiflächen", wenn man so will, da nicht alles schon mit Bodendeckern eingewachsen ist und einige Bodendecker erscheinen ja auch immer erst etwas später im Jahr, so dass der Ahorn da bereits Fuß gefaßt hat.

      Ich denke auch, dass die vielen Samen witterungsbedingt waren. Ich meine, irgendwo auch mal was von "Angst"-Samenproduktion gelesen zu haben ...
      2017 war es ja schon ähnlich

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2017/10/baum-keimlinge-essen-naturlich-nicht-im.html

      Hier fand ich dann noch was über solche Mastjahre, wonach Klimaschwankungen der Nordatlantik-Oszillation (NAO) diese auslösen und zwar schon lange bevor die Bäume blühen. Damit wird auch das Jahr 2016 bestätigt, wovon unter obigem Link von 2017 meine Bilder mit den Ahornkeimlingen stammten

      https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/baeume-mastjahre-folgen-einem-taktgeber/

      Hier auch noch was im Zusammenhang mit Bucheckern - dieses Phänomen hatte ich auch beobachtet

      https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/waldbau/verjuengung/wsl_mastjahre/index_DE

      Aber im Rasen finde ich die Ahörnlinge weniger kritisch, da mäht man drüber und gut ist. In den Beeten geht das ja SO nicht. Und dann verstecken die Ahornkeimlinge sich noch am Stamm von Gehölzen, wo man sie nicht immer gleich sieht und schwupps behindert einen Rosenstock solch in Mini-Bäumchen.

      Mulch hat bei uns leider nicht geholfen. Es waren einfach zu viele Samen, der Ahorn verlor ja seine Blätter und Samen im gesamten Garten, die fliegen überallhin und hinein. Zupfen geht natürlich, aber es kostet auch enorm Zeit. Ich habe das ja jetzt schon tagelang gemacht und es hört nicht auf, fängt immer wieder neu an. Und heute geht es gar nicht, obwohl ich Zeit hätte, denn es regnet ...

      Gut zu wissen mit dem Schöllkraut! Das habe ich inzwischen auch gelesen, dass es sich auch unterirdisch ausbreitet. Dann muß ich es doch unter Kontrolle halten und es kommt als Bodenbedeckung in einem Beet, wie ich es mir vorgestellt hatte, eher nicht infrage. Aber ganz hinten im Garten wäre das kein Problem.


      Aber ein dicht bewachsener Boden, das ist ja das, was mir vorschwebt. Nur ist ja nicht alles auch immergrün oder überhaupt oberirdisch und da liegt das Problem, denn an solchen Stellen können die Samen leicht Fuß fassen, was beim immergrünen Efeu eben kaum der Fall ist. Das Vinca minor, das ich liebe, ist leider nicht hitze-resistent genug, es geht an einigen Stellen immer wieder aus, wird damit auch meist nicht dicht genug bei uns.

      Ja, ich bin selbst gespannt und hoffe vor allem auf gutes Wetter, damit ich endlich weitermachen kann. So schafft man ja nichts ...

      Liebe Grüße
      Sara

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    2. Nee, Ausläufer bildet das Schöllkraut nicht, aber ich muss teilweise ziemlich tief mit dem Unkrautstecher graben, um die Wurzel herauszubekommen. Und es versamt sich bei uns erstaunlich gut, auch wenn unser Boden ja fast überall gut bewachsen/gemulcht war. Ich glaube, es kam mal von unseren ordnungsliebenden Nachbarn herüber. Aber die haben ja auch Giersch im Beet ;-(

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    3. Ah ok, ich hatte anhand der tiefen Wurzel angenommen, es verbreite sich auch seitwärts, weil es bei mir ja auch schon in größerer Zahl auftrat. Doch ich hatte die Ableger ausgerissen, weil ich damals so viel nicht davon wollte.
      Tja, der Giersch kam hier leider auch vom Nachbarn rüber. Der hat inzwischen zwar viel weniger davon als wir, aber in dem Garten wächst ja generell auch nicht so viel wie bei uns, nur auf einem sehr schmalen Randstreifen und meist noch in Hohlsteinen. ;-) Der Rasen wird auch regelmäßig und gründlich gemäht. Kein Wunder, wenn er sich bei uns dann so prima verbreiten kann.

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  2. Oh je, das ist aber ein heftiger Kampf mit der Natur, die sich Deinen Garten erobern möchte!
    Ich sammle seit Wochen immer wieder Ahornsamen auf, die von einem Baum in der Nachbarschaft herüber geweht wurden. Im vergangenen Jahr hatte der Baum besonders viele Samen produziert. Und ich reiße auch ständig die kleinen Sämlinge aus.
    Ein Rezept für einen pflegeleichten Garten habe ich leider nicht für Dich.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Das ist wohl wahr, liebe Ingrid. Wir haben ja den Ahornbaum direkt ganz hinten im Garten und da kann er eigentlich auch nicht weg, dann würden wir es im Garten in heißen Jahren gar nicht mehr aushalten! Da könnte ich gleich alles plattmachen. Denn der Garten liegt an einer Straße, die noch auf ein Feld hinausführt - es ist da also weit und breit nichts, was die Sonne abhält. - Es ist schon ein Konflikt, aber vielleicht können wir den Baum doch mal stutzen lassen ...
      Mir macht Gartenarbeit generell auch Freude, aber zu manchen Zeiten häuft es sich und wenn dann noch Krankheitsfälle hinzukommen, wo man dann auch nicht so wie sonst dazu kommt, kann es leicht ausufern mit der Gartenarbeit.

      Liebe Grüße und auch von mir einen schönen Sonntag!
      Sara

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  3. Liebe Sara, ich war schon erschrocken und habe befürchtet, dass Du Ahornbäume fällen wirst der Post hat sich dann aber sehr spannend entwickelt! Liebe Gartengrüsse, Miuh

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    1. Liebe Miuh,
      eigentlich kann der Ahornbaum, der am Ende des Gartens steht, nicht gefällt werden. Warum, das habe ich gerade in den Kommentar-Antworten hier drüber aufgeführt. Man könnte ihn höchstens etwas stutzen lassen.
      Danke und liebe Grüße
      Sara

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  4. Nanu, Du bist ja noch hier, ich wähnte Dich längt im Blog-Umzug. Falls das Schöllkraut irgendwo nicht will empfehle ich Dir Epimedium Frohnleiten. Ich habe mal mit einem Töpfchen angefangen, inzwischen kann ich die halbe Gehölzhecke damit unterpflanzen. Nach Teilung geht es erst richtig ab. Breitet sich willig weiter aus, quasi unkaputtbar und wächst auch an schwierigen Standorten, z.B. unter Gehölzen. Null Pflegeaufwand, wenn es erst einmal angewachsen ist, kein Gießen mehr notwendig. Nur im Frühjahr ist es sinnvoll, die alten Blätter abzusäbeln, damit die zarten Blüten zur Geltung kommen.
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Tja, das dachte ich auch, liebe Karen, aber da hängt eben doch mehr dran, als man sich vorher vorstellt. Bei mir ist es mit einem Umzug nicht so einfach getan. Ich muß sehr gut überlegen ob und was ich alles freischalte. Sicher ist der Blog in einem Rutsch umgezogen, aber ich müßte vieles nacharbeiten, was sich nicht vollautomatisiert ändern läßt. Daher zögere ich auch immer noch, denn woher soll ich die Zeit nehmen, tausende Posts nachzubearbeiten? Damit könnte ich ja bereits jetzt anfangen oder hätte es längst tun können, wenn ich die Zeit dafür hätte ...

      Eigentlich soll ein neuer Blog ja gut aussehen und alles passend sein. Auch für das Problem mit den in groß gesetzten Wörtern, die ich im neuen Blog so nicht mehr erscheinen lassen will, habe ich noch keine Lösung. Evtl. geht das aber automatisiert. Ich habe das hier nur begonnen, weil die Links nicht für alle sichtbar sind und damit nicht angeklickt wurden. Es gibt leider immer noch einige Leute, die Links nicht erkennen, wenn sie nicht sehr deutlich farblich abgesetzt sind. Das kann man im WP-Blog anders handhaben, dann erübrigt sich auch die aufwändige Großschreibung.
      Aber auch einige Bilder wurden von Google verändert, die möchte ich so nicht im neuen Blog haben mit einem "Schleier" drüber. Das bedeutet, dass ich die transportieren Bilder löschen muß und in meinem Archiv jeweils nach dem Original-Bild suchen muß, dass dann, möglicherweise neu von mir bearbeitet, noch einmal hochgeladen werden kann. Ob ich das vor meinem Urlaub noch schaffe, denke ich eher nicht.

      Klar könnte ich "mal eben" umziehen, aber ich mag keine Halbheiten. Wenn, dann sollte vorher schon klar sein, dass ich tagelang hintereinander am neuen Blog arbeiten kann, damit er das Erscheinungsbild bekommt, das ich haben will.

      Elfenblumen mag ich auch sehr, aber gerade die gelb Blühende war mir, glaube ich, eingegangen, weil die Sonneneinstrahlung einfach zu stark war an der Stelle, obwohl ich sie ja unter Gehölzen pflanzte. Zwei weitere stehen da aber noch. Nur vermehren sie sich bislang nicht von selbst.

      Vielleicht versuche ich es mit der von Dir empfohlenen an einer etwas schattigeren Stelle. Unser Garten wird im Sommer leider sehr stark bestrahlt, da nützen auch die zwei drei hohen Bäume nicht sehr viel, vor allem, wenn dann noch diese große Trockenheit hinzukommt. Was auch am schwierigen tonig-lehmigen Boden liegt.

      Vom Schöllkraut hätte ich gern ein wenig mehr, da wir es zu Behandlungszwecken nutzen. Es ist ein hervorragendes Kraut, wenn man sich damit auskennt. Aber lt. Silke (Kommentar weiter oben), breitet es sich wohl zu sehr aus, es soll sich auch durch unterirdische Ausläufer vermehren. Das möchte ich dann auch nicht.

      Doch wie ich gerade auf Insta geschrieben habe https://www.instagram.com/p/BwPJ64EFnia/ spätestens, wenn der Garten wieder wie ein grünes Wohnzimmer aussieht mit bunten Spotlights an den passenden Stellen, die das Auge erfreuen, ist all das sicher längst vergessen ... ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,

    ich kenne das Schöllkraut nur aus unseren Wäldern, mag es aber recht gern. Ich finde auch, dass es bei dir im WALDgarten gut passt und ihm einen besonderen Charakter verleiht.

    Allerbeste Grüße

    Anke

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    1. Früher kannte ich es auch nur aus dem Wald, liebe Anke, doch irgendwann hatten wir es im Garten, ich glaube, im ersten Waldgarten. Seither weiß ich es sehr zu schätzen. Früher kannte ich nämlich seine Anwendungsmöglichkeiten nicht. Zu viel will ich aber nun doch nicht davon haben, da es auch in die Höhe wächst.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. ja..
    das letzte Jahr hatte viele Samen ..
    ich muss auch mehr zupfen als sonst
    aber ich habe ja nicht viel
    als "Bodendecker" bieten sich ja einige Pflanzen an
    ich denke da z.B.auch an den Storchenschnabel
    Für Heilpflanzen habe ich leider keinen Platz

    liebe Grüße
    Rosi

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    1. Ja, das letzte Jahr hat besonders viel von einigen hervorgebracht. Bei uns mangelt es noch an vollflächigen Bodendeckern an manchen Stellen. Einige erscheinen aber auch immer erst später, während andere immergrün sind, das ist natürlich am vorteilhaftesten, was z.B. Ahorn betrifft.

      Heilpflanzen findet man auch in der Natur. Augenblicklich habe ich noch den Platz und nutze ihn folglich auch, später, wenn wir uns verkleinern, werde ich wohl auch kaum noch Platz im eigenen Garten dafür haben, dafür aber wesentlich mehr Zeit, um in die Natur hinauszufahren, da kann man sich dann versorgen, wenn es nicht gerade an Feldrändern oder besprühten Wäldern ist.

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Liebe Sara,
    diese Ahornsämlinge haben wir auch überall im Garten, und selbst wenn wir an einer Stelle mal alle ausgezupft haben dauert es nicht lange, bis andere nachwachsen. Und sie wachsen überall, an den unmöglichsten Stellen. Einzelne kämpfen sich auch durch jedes Dickicht, selbst durch das Efeu. Wenn wir die dann sehen, dann sind es schon kleine Bäume, denn vorher sind sie einfach nicht zu sehen.
    Leider ist im Mittelalter im Zuge der Hexenverbrennung auch sehr viel Wissen verloren gegangen, was sich in unserer Zeit fortsetzt. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Großmutter alles mögliche mit irgendeinem Kraut selbst behandelte und werde nie vergessen, wie sie eine eitrige Wunde, die ich mir beim Spielen zugezogen hatte, mit Spitzwegerich behandelte, und das hat wunderbar funktioniert. Ganz ohne Arzt und moderne Medizin.
    Ich wünsche Dir frohe Ostern.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Lieber Wolfgang,
      das ist in diesem Jahr wirklich mal wieder schlimm. Mittlerweile geht es - wenn erst die andere Vegetation hoch wächst, fallen die Keimlinge nicht mehr so auf bzw. kommen mitunter auch nicht mehr hoch oder neue ins Keimen. Die etwas größeren werden dann halt ausgestochen. Was soll man machen, das ist der Lauf der Natur. Aber es ist in manchen Jahren schon ein Schreck, was das für ein hoher Arbeitsanfall im Frühjahr ist. Auch wenn ich gern im Garten wirtschafte. Doch man braucht dafür ja auch Zeit und alles andere, was auch wichtig ist, darf nicht ins Hintertreffen darüber geraten.

      Es ist schon schade, dass vieles in Vergessenheit geriet bzw. aus Angst nicht zur Anwendung kam. So erging es meiner Großmutter und auch sogar Mutter noch, denn in den Orten, von woher sie stammten, war es noch immer "Hexenwerk", sich mit Heilkräutern zu beschäftigen! Es wurde von anderen Leuten gesehen und so etwas tat man nicht! Derjenige wurde gemieden ...

      Aber zum Glück sind doch etliche Werke erhalten geblieben, die man heute in den Bibliotheken noch finden kann oder teilweise als Nachdrucke. Auch ich hab hier zuhause noch Einiges. Es gibt ja weitaus mehr Heilpflanzen, als wir gemeinhin heute kennen und auch deren Wirkungen, die man in früheren Zeiten viel besser erkannte als heute, wo alles erst - scheinbar - wissenschaftlich untersucht und untermauert werden muß, um dann doch als gefährlich hingestellt zu werden - man denke nur an den Huflattich ...

      Ich kann mich, was das betrifft und manches andere, nur dem Dalai Lama anschließen und wünsche Dir und Deiner Familie an dieser Stelle auch noch Frohe Ostern!


      „Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien;
      wir haben mehr Bildung, aber weniger Verstand;
      mehr Wissen, aber weniger Urteilskraft;
      mehr Experten, aber (auch) mehr Probleme;
      mehr Medikamente, aber weniger Gesundheit;
      wir sind bis zum Mond und zurück gereist,
      aber es ist ein Problem für uns, die Straße zu überqueren
      und unseren neuen Nachbarn zu begrüßen;
      Wir bauen immer mehr Computer, um immer mehr Informationen zu speichern,
      um mehr vervielfältigen zu können als jemals zuvor,
      aber unsere Kommunikation wird immer weniger;
      Wir haben ein Übermaß an Quantität,
      aber einen Mangel an Qualität;
      Es sind dies die Zeiten des “Fast-foods”,
      aber der langsamen Verdauung;
      Großer Mann, kleiner Charakter;
      steile Profite, flache Beziehungen;
      Es ist die Zeit, in der viel im Schaufenster ausliegt,
      wir aber wenig wirklich in den Händen halten.”




      Liebe Grüße
      Sara


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