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Donnerstag, 7. Juni 2012

Mückenjagd!


Nachtrag:
Dank Elke/Mainzauber weiß ich nun, daß dies ein sog. Federgeistchen ist. Ein Schmetterling aus der Familie der Federmotten (Pterophoridae)
Dieses Insekt hatte meine Schwester wohl 2010 aufgenommen. Ich glaube aber eher nicht, daß dies eine Mücke ist. Leider fehlt mir im Augenblick jedoch die Zeit, um meine sämtlichen Fotobestände durchzuforsten, denn Mücken habe ich mit Sicherheit so einige geknipst!

Nicht daß Ihr nun denkt, ich würde mich nach der Art des Tapferen Schneiderleins auf Großwildmückenjagd begeben ... nein ... das las ich in unserer Tageszeitung. Der Artikel ist leider nicht mehr "on".

Deutsche, so hieß es da, können jetzt für die Forschung zu Mückenjägern werden. Denn das Friedrich-Loeffler-Institut für Tiergesundheit (FLIO) und das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) wollen die in Deutschland vorkommenden Stechmückenarten ermitteln und deren Verbreitung kartieren.

Endlich! Denn wir haben schon so manche Mücke beobachtet und sogar fotografiert, die uns unbekannt erschien. Und so viel ich da auch googelte, fand ich kein Ergebnis.
Unter "Fragen" in diesem Blog sind so Einige bislang noch unbekannte Tiere zu finden. U.a. dieses "unbekannte Objekt" aus diesem Post!

Kein Wunder, denn in Deutschland gäbe es derzeit nur wenige gesicherte Daten über diese lästigen Insekten.
Da Mücken Krankheitsüberträger sind (hierzulande z.B. für das Schmallenberg-Virus auf Rinder, Schafe,  Ziegen) und viel bekannter noch die Malaria-Mücke Anopheles, wird es langsam auch Zeit, daß die Wissenschaft sich darum kümmert. Denn wer weiß, was uns in Folge der Klimaverschiebungen noch alles so blüht! . . .

Invasive Stechmücken in Deutschland 
- denn auch die ausländischen Mücken fallen inzwischen über uns herein! - 

Doch wie es geht, ein Großwildmückenjäger zu werden?
Interessenten können gefangene Stechmücken einschicken und erhalten dann Informationen hzurArt der Mücke und können den Fangort in den Atlas eintragen lassen.
Bislang sollen deutschlandweit Wissenschaftler an 100 Orten Mücken mit speziellen Fallen einfangen.

Mückenatlas online 
Interessierte Bürger können Forschung unterstützen 
http://www.mueckenatlas.de/

Na - dann - viel Vergnügen! :-)

6 Kommentare:

  1. Dieses Problem beschäftigt Österreich auch schon länger, denn viele Mücken werden aufgrund der Erderwärmung bei uns heimisch, die hier eigentlich nicht leben sollten und im Gegensatz zu den hiesigen Arten Krankheiten übertragen.

    Wir wohnen nun ja im Seenland und ich bin gespannt, ob wir im Sommer großartig von diesen Biestern geplagt werden oder nicht.

    lg kathrin

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    1. Wir haben schon immer geglaubt, daß Mücken ohnehin auch Krankheitsüberträger sind, da sie ja auch Säugetiere stechen. Kommt eine Mücke von einem Opfer unmittelbar auf den Menschen, könnte noch Blut an ihrem Stechorgan haften ...
      Seen müssen ja nicht gleichbedeutend mit Mücken sein. Sie halten sich ja oft eher in seichten Gewässern auf, Tümpeln, Pfützen ...
      Ich wünsch' Dir jedenfalls Mückenfreiheit!

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Glücklicherweise habe ich dieses Jahr noch keine Mücke gesichtet. Doch Schlimmes über Mücken, welche Krankheiten übertragen sollen und hier auch immer mehr heimisch werden, habe ich in der Zeitung gelesen. Ein Mückengitter vor dem Schlafzimmerfenster wäre eine Idee, mal sehen.

    Dann wünsche ich dir gute Mückengrosswildjagd liebe Sara -;)
    Herzliche Grüsse
    Elfe

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    1. Ich hab' in diesem Jahr auch noch nicht in nennenswertem Umfang Mücken gesehen. Aber in den vergangenen Jahren haben wir schon recht seltsame, hier unbekannte Exemplare gesichtet.
      Wir haben überall Fliegen"gitter" vor den Fenstern, halt sowas, was es überall in Packungen zu kaufen gibt - also eher aus Stoff und in Dunkel, weil man da besser hindurchschauen kann. Klebt man ganz einfach mittels der beigefügten Klebestreifen an den Rahmen mit ein bißchen Geschick.

      Liebe Grüße und danke :-)
      Sara

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  3. Ich denke das Insekt, das deine Schwester aufgenommen hat, ist ein Nachtfalter, ein Federgeistchen. - Ich bin seit einigen Wochen extrem zerstochen oder gebissen - keine Ahnung, tippe aber mehr auf Grasmilben als auf Mücken.
    Lieben Gruß
    Elke

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    1. Danke, liebe Elke!
      Damit hast Du mir sehr geholfen! Ich vermutete zwar beinahe so etwas wie eine Gottesanbeterin oder Wandelndes Blatt - doch sehen diese beiden Naturphänomene doch noch anders aus.
      Danke!!!!! Ich freue mich sehr, daß sich das Rätsel nun gelöst hat dank Dir!

      Grasmilben können auch sehr unangenehm sein, die kenne ich noch aus meiner Kindheit.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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