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Dienstag, 2. Oktober 2012

Umpflanz-Aktion



Eine Schweinearbeit war das ... aber nun sind einige meiner wichtigsten Pflanzen umgezogen.
Auf dem Bild oben ist die Hortensie Vanilla Fraise zu sehen. Sie wurde neben den Holunderstrauch in einer Ecke des Gartens gepflanzt. So, daß wir sie von der Terrasse aus auch gut sehen können.

Der Holunder als solcher . . . 

Ich habe festgestellt, daß alle Gartenplanungen nichts taugen, wenn man nicht Zeit genug hat, das einfallende Licht ausreichend zu beobachten und das geht nur während des gesamten Jahreslaufes. So weiß ich zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht, wie es wirken wird, wenn Stauden und Sträucher unterschiedlich beleuchtet werden. Das alles wird sich erst mit der Zeit ergeben und dann werden vielleicht einige Pflanzen sogar noch einmal umgesetzt werden müssen.
Sicherlich kann man das in der Theorie kopflastig auch berechnen, doch das ist mein Ding nicht, ich muß so etwas hautnah und vor Ort über einen längeren Zeitraum erspüren können!

Mein Mann war allerdings not amused über den sehr schweren Boden, dessen Wiesen-Rasen mit uuuuunzähligen Löwenzähnen und anderen Unkräutern durchzogen ist. Dinge, die uns anfangs gar nicht so aufgefallen waren ;-) Aber man schaut zunächst halt aufs schöne Haus ... :-)

Eine der Waldgartenrosen hat hier am Zaun zwischen Ahorn und Eberesche ihren Platz gefunden. Sie ist ja die Bäume gewöhnt und sollte einen ähnlichen Platz bekommen. :-) Da bin ich wirklich gespannt, wie sie sich machen wird! Denn hier bekommt sie ja sehr viel mehr Licht!



Und so haben wir gleich eine der Zeigerpflanzen für unseren neuen Gartenboden ... den Schwarzen Nachtschatten. Früher verwendete man ihn auch für Heilzwecke. Wer diesen Blog schon länger liest, weiß, daß ich mich universell mit Gartenthemen beschäftige, so z.B. auch mit den Zeigerpflanzen bzw. Indikator-Pflanzen, die die Bodenbeschaffenheit eines Gartens/Grundstücks erkennen lassen. Ich liebe ihre kleinen Blüten sehr und wollte auch hier nicht auf sie verzichten. Allerdings habe ich zur Sicherheit auch Stecklinge von ihr genommen, die bereits angewachsen sind.



Fonts Graffiti + Gutter Vomit



Dieser Nachtschatten gehört zu den Pflanzen, die stickstoff- bzw. nährstoffreichen Boden anzeigen. Im Waldgarten habe ich den Nachtschatten noch niemals angetroffen.

Etwas mir bislang ganz Unbekanntes ist dieser gelbblühende und rotlaubige Horn-Sauerklee (Oxalis corniculata). Er wächst dort an vielen Stellen in dem Wiesen-Rasen. - Bis dato kannte ich nur den gewöhnlichen weissblühenden heimischen Sauerklee! Dieser Klee stammt aus dem Mittelmeerraum, soll aber inzwischen weltweit eingebürgert sein. Ich finde ihn ganz hübsch und denke zum jetzigen Zeitpunkt nicht daran, ihn zu bekämpfen.

Schließlich wird dieser schöne Klee auch als Zierpflanze in Töpfen kultiviert. Aber er soll sich rasant ausbreiten und gelangt wohl über Gärtnereien oder Baumschulen in unsere Gärten. Ich habe ihnzuvor noch nie in Gärten wachsen gesehen! Aber wie der Name schon besagt, gedeiht er gern in leicht saurer Erde als Begleitpflanze von sog. Moorbeetpflanzen.
Da er ein Wurzel- und Samenunkraut ist, jätet man ihn am besten mechanisch. Scheinbar ist es mit ihm wie mit dem Giersch. ;-) Vollständig beseitigen kann man ihn wohl nie ...




Dieser Spierstrauch ist ein weiterer Bewohner des neuen Gartens. Ich mag zwar die weissen Spiräen besonders gern, aber das läßt sich ja noch ändern. Die Rosafarbenen behalte ich trotzdem gern.


Daß es heute SEHR sonnig war, brauche ich wohl nicht extra zu betonen - fast sämtliche Bilder sind dadurch  überbelichtet ;-)

Ein Blick durch die Korkenzieherweide bis zum Ende des Gartens ...




Ein Stück von unserem neuen Garten aus dem Bereich hinter der Terrasse. Nun steht dort doch eine Tanne oder Fichte! Das war mir zunächst gar nicht so bewusst. Aber egal ... sie bietet schließlich im Winter auch Sichtschutz und der ist auch nicht zu verachten!


Und welcher Riese da wohl seinen Fuß-Abdruck hinterlassen hat?



neugieriges Kätzchen im Terrassenbereich


Ein kluges Tierchen -  bedient sich gleich per Pfote aus der Gießkanne ;-) :-)


Viele Pflanzen warten nun noch darauf, im neuen Garten einziehen zu dürfen. Das wird nochmal eine ganz schöne Arbeit und Anstrengung! Aber dann freuen wir uns schon auf das nächste Frühjahr ...


9 Kommentare:

  1. Liebe Sara
    eine grosse Aufgabe hast du da und dein Mann, dies und das zu bedenken und zu überlegen wo wa shin kommt und gemsicht wird aus dem alten Garten mit dem neuen.. nächstes Jahr wird alles anders sein und die Zusammensetzung. Aber ist die Natur nicht auch ein wahres Abenteuer und so wird es niemals langweilig, zu entdecken und zu bestaunen, du machst das mit so viel Herz dabei dass jede Pflanze auch gedeiht und sein richtigen Standort auch bekommt.. einfach fasziniernd!

    Lieben Gruss Elke

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    1. Ja, so ist es, liebe Elke. Es ist immer wieder überraschend, was man für neue Entdeckugnen macht und jeder Garten ist anders. Selbst wenn man anfangs noch einiges an Pflanzen mitbringt, so wird am Ende nicht das daraus, was man sich ursprünglich vorgestellt hat, sondern etwas ganz Neues. Und eben das macht es, daß es nie langweilig wird.

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,

    deine Liebe zum Garten spüre ich.

    Alles Liebe

    Elisabeth

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  3. Aha, auch hier Umpflanzaktionen. Bei mir heute auch, aber ich kann's ja gemütlich angehen. Übrigens - der Hornsauerklee wird auf Dauer zum echten Ärgernis. Lass dich warnen. Wobei - was tun? Ich werde ihn sowieso nicht mehr los.
    Lieben Gruß
    Elke

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  4. Liebe Sara, DAS glaub ich dir gern, dass da viel Arbeit dahintersteckt! Aber euer neuer Garten wird mit all euren mitgebrachten Pflanzen sooo schön werden. Das süße schlaue Kätzchen freut sich auch schon darauf :o))!
    Und jetzt hab noch einen schönen Abend & ruh dich aus für weitere Gartengroßtaten! Alles Liebe, die Traude

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    1. Liebe Traude,
      wir sind nach wie vor beim Packen. Im Haus häufen sich die Kisten. und der Garten will auch weiterhin teil-umgezogen werden.
      Im Moment komme ich nicht so herum, aber ich schaue bei Gelegenheit immer mal wieder rein.

      Alles Liebe
      Sara

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  5. Ich kann Elke nur zustimmen. Der gelbe Klee wird schnell zum Ärgernis. Bei meiner Mutter tauchte er mal vor Jahren in einer Hoffuge auf. Auch wir fanden ihn zunächst attraktiv, aber er vermehrte sich unheimlich schnell. Die Wurzeln sitzen tief und selbst mit kochendem Wasser ist ihm kaum beizukommen ...
    LG Silke

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    1. Ohje, aber da ist wirklich fast der ganze "Rasen" voll davon ;-) Den kann man gar nicht mehr adäquat entfernen. ;-) Das muß anders funktionieren - ich denke mal durch ein neues - anderes - biologisches Gleichgewicht.

      Liebe Grüße
      Sara

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