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Sonntag, 5. Juni 2016

Holunderzeit - Zeit der Düfte ...



Wenn ich in diesen Tagen unseren Garten durchstreife, umweht mich aus allen Richtungen ein lieblicher Duft. Doch bei genauerer Ortung der olfaktorischen Emissionen gehen einem die unterschiedlichsten Duftnuancen auf . .. mal ist es ein etwas herber, gleichzeitig lieblicher Duft, der vom mächtigen Holunder herüberweht, welcher in diesem Jahr ganz besonders reich bestückt ist.


So passend für den Ort, in dem ich lebe: . . . 

Fonts Learning Curve & Jester


Mal ist es ein berauschend-süßer Duft, der plötzlich wie eine Wolke an das straßenseitige Ende des Gartens, an dem ich gerade ein wenig Unkraut zupfe,  herüberzuwehen scheint. Gehe ich diesen Düften nach, finde ich fast immer den Verursacher, in diesem Falle die Rose, die ich immer für 'Climbing Iceberg Schneewittchen' gehalten habe. Doch da ich immer einmal wieder lese, diese Rose sei duftlos, bin ich nun wirklich nicht mehr sicher, ob seinerzeit eher die 'White Apollo' überlebte. Am 22. Juni 2013 hatte ich diese beiden Kletterrosen gekauft.  Auf dieser Seite ist von einem zarten Duft mit Heckenrosencharakter die Rede, ebenso wie sie hier als schwachduftend charakterisiert wird. Rein von der Blüte her kann ich sie leider nicht unterscheiden. Vielleicht kann es  irgendjemand anhand der Knospen, die diese gefärbten Streifen aufweisen. Ob das schon immer bei dieser Rose so war, kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen.



In diesem Blog ist die  'White Apollo' in ihrer schönsten Pracht zu bewundern! Mit "fast wie Maiglöckchen" wird dieser Duft beschrieben .... jetzt werde ich gleich noch einmal hinausgehen, um daran zu schnuppern. ;-) :-) Eindeutig riecht es für mich allerdings NICHT nach
 Maiglöckchen, dann käme eher der zarte Wildrosenduft hin ... Aber Nasen können sehr unterschiedlich sein. ;-)

Und hier noch einmal diese wunderschöne Rose, die nun schon etwas ausladender geworden ist und zur Zeit fast bis an die Drachenweide heranreicht und den Weg überwuchert. Später werde ich sie wieder in gemäßigtere Bahnen lenken.


Schnuppernd trete ich auch an die Rambler-Rose Guirlande d'amour heran, auch von dieser ganz entzückenden Rose strömt ein feiner Duft aus.



Bei uns ist gerade ideales Gartenwetter. Es ist sehr schön warm, doch nachts regnete es ausgiebig - so lasse ich mir Regen gefallen - nachts Regen und am Tage schönes Wetter :-)

Und gelegentlich ziehen einmal Wolken auf und es tröpfelt kurz . . . ideal, so daß wir den Garten einmal nicht zu bewässern brauchen. Da wächst alles wie auf Hefe. :-)


Dies ist die Stelle, an der ich jätete . . . nahe der Drachenweide und der Rose "Apollo' oder 'Climbing Schneewittchen Iceberg' oder wie auch immer, ;-) die da bei dem alten Baumstumpf emporwächst.

Jäten am Sonntag - oder tut Ihr so etwas nicht??? ;-) :-) Im Dorf - kann - das ja verpönt sein .... doch ich betätige mich im Garten, wie es mir in den Zeitplan passt. Ruhezeiten kann man auch an anderen Tagen halten. Wichtig ist, daß um die Mittagszeit kein Krach erzeugt wird!


Nun fällt mein Blick vom hinteren Ende des Gartens (wo gejätet wurde) in Richtung Haus/Terrasse und zur hohen Weide hin. Weiß blühen die wilden Rosen und rechts vorn im Bild rankt die weiße Kletterrose im Verein mit dem Hopfen an der abgestorbenen Eberesche hoch. Irgendwann wird sich an dieser Stelle etwas ändern müssen, wahrscheinlich wird der Hopfen dann weichen . . .
Geradeaus erkennen scharfe Augen meinen Gartenstuhl.


Ganz ohne Duft existiert die Waldgartenrose, dafür ist sie wunderschön und ein sehr lang und reichblühender Hingucker an einigen Stellen unseres Gartens, ohne den es zeitweilig recht trostlos aussähe.



Nicht zu vergessen das allerliebste rosafarbene Heckenröschen (Rosa canina), das zu einer hoffentlich imposanten Heckenrose heranwächst. Es wurde jetzt von den Gewächsen rechts und links befreit, damit es Platz hat, sich auszubreiten, denn sehr weit ist es bisher noch nicht in seinem Wachstum gekommen. Das soll sich unbedingt ändern.


Da gäbe es noch so manche andere Duftende, doch hiermit will ich es erst einmal gut sein lassen für heute . . .

Und wenn ich dann an die 12  m Duft der Rambler-Rose 'Lykkefund' denke, wird mir schon jetzt ganz schwummerig . . .  Noch befindet sie sich im Knospen-Stadium, d.h. ganz oben auf der Baumspitze beginnen die ersten Rosenblüten sich zu öffnen, das ist aber nur aus den oberen Stockwerken zu sehen!




3 Kommentare:

  1. Liebe Sara,

    das ist alles wunderschön, aber um was ich Dich echt beneide ist der Holunderbusch. Ich hoffe, ich erlebe das noch, dass meiner so groß und stattlich wird.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  2. liebe sara bin heute bei deinen wunderschönen duftenden Rosen gelandet, wie wunderbar sie beginnen zu blüh`n...!Jetzt kommt die Zeit wieder in der die ersten Rosenknospen spriessen,ganz zart recken sie ihre Köpfchen aus den Seitenästen und ich freue mich wenn ich sie voll erblüht sehen kann..in der Zwischentzeit hole ich mir Anregungen bei dir im wilden Garten der so verwunschen wie ein Märchengarten eine Wohltat füs Auge ist..
    herzlichst Angelface

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    1. Liebe Angel,
      das sehe ich leider erst jetzt. Stimmt, das war 2016, ein alter Post, aber dennoch aktuell, denn gerade beginnen die Wildrosen auch zu blühen, bzw. einige sind sogar schon wieder verblüht. Wirklich erstaunlich, wo wir uns doch fast einen Kopf um den Frosteinbruch gemacht haben. ;-)

      Ich versuche am Abend mal, bei Dir vorbeizuschauen. Mich hat leider eine Migräne erwischt und ich muß jetzt mal wieder Pause machen.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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