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Mittwoch, 21. September 2016

Kreative Weg-Lösungen und leider auch traurige Nachrichten †


Ein bisschen Sonne ☼ ☼ ☼  wollte ich heute eigentlich mit meinen Bildern transportieren. . .  denn seit einer Weile ist es bei uns eher etwas trübe, wenn ihre Strahlen auch heute erstmals wieder durch die Wolken blitzten.... Es hatte vor ein paar Tagen einen ordentlichen Regenguss gegeben, den Garten und Natur dringend brauchten und nachts ist es schon deutlich kälter geworden.

Traurige Nachrichten  hatte ich bereits in meinem anderen Blog verkündet. Die bewundernswerte Birgit/Rosenduft und Maschenzauber hat diese Erde leider viel zu früh verlassen müssen. Ich war hauptsächlich stille Leserin ihres Blogs, da ich selbst nicht handarbeite, doch sie hat mich mit ihrem Schicksal und ihrer lebensfrohen Art sehr berührt! Auch ich bin sehr traurig und mein tiefstes Mitgefühl gilt ihrer Familie, ihrem Mann und den vier Kindern. Hier geht es zu Birgits Trauer-Anzeige!

Die Rose 'Dirigent' leuchtete vor wenigen Tagen noch wunderbar am Gartenzaun . . .  und Schmetterlinge schwirrten durch den Garten, ließen sich da und dort nieder . . . 



Und Hummeln und Bienen summten ringsumher . . .



Doch jetzt will ich über die neuesten Errungenschaften berichten, die ich von einer Gartenbesichtigung habe, von der ich noch einige interessante Anregungen mitnehmen konnte... 

Was man mit Korken doch anstellen kann .... und auch die Weglösung mit den Steinen finde ich durchaus nachahmenswert. Bei dem Garten handelte es sich um einen naturnahen Garten mit vielen unterschiedlichen Stauden, aber auch Bäumen und anderen Gehölzen, vielen Hortensien und einigen Rosen und den unterschiedlichsten kreativen Weg-Lösungen.

Natur und "fremde" Pflanzen aus fernen Ländern müssen sich nicht immer ausschließen, dieser Ansicht bin ich auch! Vieles wandert mit der Zeit ohnehin durch die Klimaverschiebung ein. Daran werden wir die Natur auch nicht hindern können, selbst wenn wir konsequent in unserem Garten nur Einheimisches pflanzen.


Dieses Pflänzchen hatte es mir besonders angetan, da es dort an vielen Stellen wuchs. So erfuhr ich, daß es eine Habichtskraut-Art ist. Es ist eine niedrigwachsende Art, die fast wie eine Butterblume blüht und diese Bodendecker gedeihen selbst an den trockensten Stellen. Ideal also bei unserem teils bei Trockenheit sehr rissigen Boden.  Der besuchte Garten hat übrigens einen identischen Boden, hier bleiben diese Habichtskräuter besonders niedrig!

Bei sämtlichen Links in diesem Post handelt es sich nicht um Gewerbliche, da ich einfach die Bezugsquelle für mich selbst hier gern verlinken möchte!

Die mitgenommenen Pflänzchen setzte ich an zwei verschiedene Plätze - einmal unterhalb eines Sommerflieders vorn am  Zaun in der Nähe der Charles-Austin-Rose. Und die andere in der Nähe der Krötenlilie, die jetzt angefangen hat zu blühen.Sie ist von der Sonne aber arg verbrannt und trägt kaum Knospen. Für das Habichtskraut sicherlich der ideale Standort.



Während ich die Krötenlilie wohl an einen vor der Sonne geschützteren Platz mit besserem Boden umpflanzen muß.


Diese buntlaubige Art fand ich auch entzückend. Ich erfuhr,  daß es ein panaschierter Knöterich sei, wie ich ihn auf dieser Seite auch fand. Leider hatte die Besitzerin des Gartens noch keine Ableger.


Zweifarbig - panaschiert ist auch diese Erdbeere, deren Beeren zwar klein, aber sehr schmackhaft sein sollen ... ein hübscher Bodendecker mit Nutzwert. In diesem Garten teilt er sich den Platz mit Storchenschnabel und Akeleien. Und wie ich auf dieser aufschlussreichen Seite fand, stammt diese Sorte noch aus der Sammlung von Elisabeth Schiemann, die sich seit 1918 in Berlin Dahlem mit Erdbeeren wissenschaftlich beschäftigt hat.



Die  Kiwis dort fand ich sensationell.  Habe noch nie Kiwis in einem Garten sprießen sehen! Und sehr pflegeleicht und unproblematisch sollen sie außerdem sein. Nur braucht man wohl viel Geduld, da es einige Jahre mit den ersten Früchten dauern kann. ;-)


Die Bezeichnung der lila blühenden Pflanze ist mir leider entfallen ... vielleicht kennt sie jemand? Die Blüten wirken beinahe orchideenartig.
Viel Buchs war hier vertreten und Wege aus selbsthergestelltem Rindenmulch, was mir sehr gut gefallen hat! Sämtlicher Buchs war gesund, soweit ich das beurteilen konnte.


Ganz begeistert war ich auch von der Guirlande d'Amour, die hier um die 2 Meter hoch über ein Rankgerüst ragt. Bei meiner eigenen habe ich den Eindruck, daß sie nicht wachsen mag. Außerdem blühte diese Guirlande sogar jetzt noch, das aber auch nur, weil es nicht zu einer Hagebuttenbildung kam, die verblühten Rosen also rechtzeitig abgeschnitten wurden. Bei meiner Rose habe ich das leider versäumt. Im nächsten Jahr werde ich klüger sein, denn auf eine Nachblüte möchte ich doch ungern verzichten!


Eine weitere Rose am Weg mit bezauberndem Duft, deren Namen ich mir leider nicht merkte. und immer wieder Frauenmantel, Storchenschnabel ...und eigenes Rindenhäckselgut, eine Idee, die ich auch gern in unserem Garten aufgreifen würde, in dem die Wege inzwischen auch schmaler werden. Dort kann mein Mann nur noch mit Mühe und mit viel Fluchen mähen. Das möchte ich mir/uns doch gern ersparen.


So ähnlich wird das auch in unserem Garten bald aussehen  ... Gras-Wege, die nur noch sehr schmal und schwer zu mähen sind . . . 


Hier läßt man der Natur viel freie Hand ... und verwendet die von ihr geschenkten Gaben ...


einladend und natürlich dekoriert ...



Meine Errungenschaften - auch ein rotblühender Storchenschnabel, auf dessen Blüte ich schon ganz besonders gespannt bin! Und die panaschierte Erdbeere aus dem obigen Bild aus jenem Garten, auf dem auch ein Wiesen-Rasen ähnlich des unsrigen zu erkennen ist.


Die Erdbeere habe ich hinten in den Garten in die Nähe der weißen Kletterrose 'Climbing Iceberg Schneewittchen" gepflanzt. Dort kann sie sich gern verbreiten.


Nächstes Mal dann zu weiteren Errungenschaften, die vor einiger Zeit in unserem Garten Einzug hielten und die ich bisher noch nicht schaffte, zu posten . . . 

16 Kommentare:

  1. Mensch, klasse, Kiwis. Ja. Ich vermute hier ist es leider zu kalt. Aber Kiwis finde ich ja extremst lecker. LG Sunny

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    1. Ja, das ist schon genial, liebe Sunny. Bei uns ist es aber auch nicht wärmer, als bei Euch! Der Garten liegt allerdings ein wenig geschützt, aber nicht unbedingt sehr sonnig. Da ist es in unserem Garten vermutlich sonniger. Es geht also, man kann es versuchen. Es soll aber einige Jahre dauern, bis sie nennenswert Frucht bringen.

      Liebe Grüße, einen schönen Sonntag
      Sara

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  2. Meine Mutter hat Kiwis im Garten. Es hat einige Jahre gedauert, aber inzwischen tragen sie reich und haben leckere, süße Früchte. Übrigens auch in Niedersachsen, an der Grenze zu HH.

    Liebe Grüße
    Birgit

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    1. Ja, so habe ich es auch von der Besitzerin gehört. Man muß halt Geduld haben. Wir sind in Südost-Niedersachsen - also mehr in Harz-Richtung. Hier gedeiht auch Wein. Natürlich gut es immer bessere und schlechtere Jahre, aber es ist möglich.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntag
      Sara

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  3. Etwas sehr Trauriges, liebe Sara, viel Interessantes und etwas Großartiges, nämlich die beiden dicken Kiwis. Im Garten Lechtenberg, den ich vor einiger Zeit besucht hatte, hingen sie auch an der Hauswand.
    Liebe Grüße
    Edith

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    1. Das ist wirklich sehr traurig, liebe Edith! Die verstorbene Bloggerin war mir sehr sympathisch. Ich hatte immer noch gehofft, sie einmal persönlich kennenzulernen, auch wenn ich nicht handarbeite. Dennoch trug ich mich schon länger mit dem Gedanken, es doch einmal mit dem Stricken zu versuchen - wie gern hätte ich an einer ihrer netten Runden teilgenommen, zumal sie in relativer Nähe wohnte ... manches soll einfach nicht sein. Immer fehlte leider auch die Zeit ...

      Kiwis, denke ich, gedeihen in vielen Gegenden. Man braucht wohl nur einen geeigneten Platz im Garten.

      Liebe Grüße, einen schönen Sonntag
      Sara

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  4. Hallo Mary
    Meine Kiwis wachsen nun schon seit 5 Jahren an der Hausmauer und bisher haben Sie erst 3 Blüten hervorgebracht und noch keine einzige Frucht :-(. Ich muss wohl mal mit der Schere drohen ;-).
    Es tut mir leid um Deinen Verlust, immer wenn ein Mensch so früh gehen muss finde ich das traurig. Was soll ich dazu noch sagen ?...
    Danke, dass Du uns trotzdem mit auf Deinen Gartenbesuch genommen hast. Da hat es ein paar gute Ideen in diesem Paradies.
    Grüess Pascale

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    1. Oh, das ist nicht sehr viel in der langen Zeit! So unterschiedlich kann das also sein. Das würde mich auch demotivieren.
      Der Verlust ist kein persönlicher in dem Sinne, liebe Pascale, es handelt sich aber um eine sehr liebe Bloggerin, deren Blog ich schon jahrelang als stille Leserin verfolgte. Sie kam immer so positiv rüber - ich hätte ihr noch ein langes Leben gewünscht. Leider war es ihr nicht vergönnt.

      Liebe Grüße und auch Dir einen schönen Sonntag
      Sara

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  5. interessante pflänzchen stellst du da vor!
    und mir gefällt die wegvariante mit den trittsteinen in der wiese - wollte diesen herbst so ähnliches im vorgarten umsetzen - die letzten bewohner des BWH haben da einen viel zu breiten plattenweg hinterlassen der deswegen immer zuwächst. nur mulchwege mag ich gar nicht - da zieht man sich gern schiefer ein beim barfussgehen und das tu ich von mai bis oktober ausschliesslich in haus & garten.
    schönes weekend!
    xxxx

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    1. Ja, die gefällt mir auch so gut, sogar meinem Mann, auch weil sie einfach umzusetzen ist. Steine haben wir sogar noch. :-) Tja, ein Mulchweg ist für mich immer noch besser, als wenn mein Mann sich immer wieder übers Mähen der inzwischen sehr schmalen Gras-Wege beklagt oder etwas ummäht. ;-) Mein Mann ist allerdings auch nicht von Mulchwegen begeistert.
      Wir gehen in unserem Garten aber auch nicht barfuß. Er wird immer noch von verschiedenen Tieren kontaminiert und die Gefahr einer Infektion ist mir hier einfach zu groß. Man hat immer einmal eine kleine unbemerkte Wunde an den Füßen. Das ändert sich ja alles mit zunehmenden Jahren, die Haut wird ja oftmals leider dünner ...
      Im Waldgarten bin ich dagegen ohne Probleme barfuß gelaufen. Dort war viel Moos in der Wiese und nirgends lag Tierkot herum. Auch nichts Scharfkantiges, anders als im jetzigen Garten, der sehr steinreich ist und in dem auch einige Disteln in der Wiese gedeihen.
      Ansonsten würde ich schon gern barfuß gehen, doch ich fürchte, in diesem jetzigen Garten wird das nie etwas. So gehe ich dann im Garten barfuß, aber in Clogs. ;-) Von April bis Oktober gehe ich generell in Schuhen immer barfuß. Schade, das man das heutzutage nicht mehr überall tun kann.

      Liebe Grüße und auch Dir noch einen schönen Sonntag
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    Na das Wettere bei euch in Europa habe ich ja miterleben können und für jeden Garten war es ja optimal.
    Es ist sehr schade wenn uns eine virtuelle Freundin entfällt...
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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    1. Ja, jetzt verstehe ich Deinen Kommentar, liebe Mariette, nachdem ich Deinen Blog besucht habe. :-) Da wart Ihr ja sehr weit mit dem Auto unterwegs. Fährt Dein Mann auch noch oder bist Du gefahren? So oder so meine Bewunderung! Wir fahren nicht mehr gern mit dem Auto so weit, nicht einmal als Beifahrer.

      Liebe Grüße
      Sara

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  7. Ich sehe, du hast sogar noch zwei farbige Sommerflieder...bisher kenne ich nur deinen weißen. Der lavendelfarbene gefällt mir auch sehr gut. Ich habe mir vor zwei Jahren einen Ableger selber gezogen, denn Sämlinge hatte ich noch nicht. Der durfte auch mit umziehen...und ich hoffe, er wird schnell größer.
    Die Krötenlilie kenne ich nicht...sieht ja fast aus, wie im Botanischen Garten...:-) Ja, nur Einheimische zu pflanzen, das wird mir sicher auch nicht gelingen, auch wenn ich verstärkt drauf achten möchte, dass die Blüten auch einen Nutzen für die Insektenwelt haben. Zur Zeit haben wir hier sogar Schmetterlinge, denn sie naschen an den runtergefallenen Äpfeln. Mit denen hatte ich ganz schön zu tun, weil sie wohl die Monila-Fäule haben und nun habe ich sie über die Tonne entsorgt.
    Ach, in fremde Gärten schauen und neue Anregungen holen, das mache ich auch sehr gerne. Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr mal zu einer offenen Gartenpforte.
    LG Sigrun

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    1. Ja genau, ich habe 2 lilafarbene und einen weißen. Die Krötenlilie steht leider bei mir am falschen Platz. Ihre Blätter verbrennen dort. Sie braucht es wohl eher schattiger.
      Ich denke, wenn man einen gut gemischten Garten hat, in dem es viel für die Insektenwelt zu finden gibt, darf ruhig auch mal was Schönes fürs Auge oder die Sinne in den Garten wandern.
      Ja, das machen die Schmetterlinge gern, am fauligen Obst futtern. Unsere Äpfel sind leider auch alle komplett unbrauchbar in diesem Jahr. Dabei trug der Baum so große schöne Äpfel. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. ;-)
      Ich wünsch' Dir alles Liebe und daß Du Dich gut eingewöhnen kannst.

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Liebe Sara,
    Deine Idee (und Ausführung) neu angeschaffte Pflanzen und ihren Standort auf dem Blog festzuhalten, finde ich super! Diesen Gedanken werde ich übernehmen, zumindest was die einziehenden Stauden anbelangt! Vielen Dank für den wirklich guten Einfall!
    Alles Liebe
    Heidi

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    1. Das ist wirklich sehr sinnvoll, liebe Heidi und ich habe mir das auch nur abgeschaut von Silke/Wildwuchs unter Aufsicht, die darin vorbildlich ist!

      http://wildwuchs-unter-aufsicht.blogspot.de/

      Denn wie sollte man sich jemals all das, was im Garten vor sich geht bzw. auch das, was man angeschafft hat, merken, wenn man es nicht aufzeichnet? Den Blog halte ich ganz ideal dafür. So finde ich jede Blumenzwiebel auch später noch wieder oder kann nachvollziehen, wenn sie verschwunden sind.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Sonntagabend
      Sara

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