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Samstag, 8. April 2017

Markierungen im Rasen ...


Diese Markierung habe ich heute an diversen Stellen der Wiese angebracht, als Hinweis für meinen Mann, der den Rasen mähen wollte. Eigentlich darf bis Mai nicht gemäht werde, damit Krokusse und andere Zwiebelpflanzen sich im Rasen verbreiten können.

Unser Rasen ist ja eher eine Wiese, auch wenn ich häufiger von Rasen schreibe, da die Wiese ja kurz gehalten wird. Doch wenn man genau hinschaut, wachsen in ihr zahllose Kräuter, und bis auf den Löwenzahn sind mir alle hochwillkommen! Außerdem darf das Moos sich in unserer Wiese sehr gerne verbreiten. Das erspart nicht nur einen Haufen unnötiger Arbeit, es ist natürlich, gut für die Umwelt, für das Gartenklima sowieso und letztendlich auch für uns!

In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Artikel verweisen, den ich über Instagram fand "Lass die Finger vom Vertikutierer!" Denn das beseitigt nicht die Ursache von Moos.

Wir begrüßen jedoch ausdrücklich das Moos in unserer Wiese! Es sorgt für einen wunderbaren Tritt und hat an den Stellen, an denen es bei uns wächst, absolute Berechtigung und vor allem seine Bewandtnis, warum es da wächst, wo es wächst!

Sehr erfreut bin ich denn auch, daß die Krokusse sich schon an diversen Stellen des Rasens zeigen und die Echte Schlüsselblume hat sogar in diesem Jahr erstmalig mehrere Ableger, von denen einige sogar schon blühen!

Die große Schlüsselblume zog seinerzeit aus dem Waldgarten mit in den jetzigen Garten - 5 Jahre hat es gebraucht, bis der "Rasen" sich erholt hat, um Schlüsselblumennachwuchs zuzulassen! Neben den Schlüsselblumen hat der Bambus seinen Platz. Es ist einfach wunderschön, zu sehen, daß man vieles richtig gemacht hat! Die Belohnung folgt nach Jahren voller Geduld!



Für weitere Markierungen hatte ich auch diese gelben beschriftbaren Schilder zweckentfremdet.
Doch die zahllosen Gänseblümchen mußten heute dran glauben, sie blühen ja ohnehin bald schon wieder. Gemäht werde mußte allein schon wegen der unzähligen Ahornsämlinge! Denn sonst hätten wir die Wiese wohl noch ein wenig weiter wachsen lassen.



Aus der Entfernung sind rechts hinten im Bild die hellen Tulpen zu erkennen, die das weiße Fliederbäumchen umwachsen. Der Flieder wird in diesem Jahr endlich wieder blühen, ich habe bereits Mini-Blütenknospen sehen können! Tagsüber und bei Sonnenschein öffnen sich diese Tulpenblüten sehr weit - ein wunderschöner Anblick! In diesem Post vom 24. April vorigen Jahres war das Schauspiel schon einmal  zu sehe.



Nachwuchs erzeugen inzwischen auch die Gehölze und Nadelbäume ...


Mit Gärten und Gartenerde ist es wie mit dem menschlichen Körper. Zuviel säurebildende Stoffe und es gedeiht nichts mehr gut. Der Körper verschlackt, wie man so sagt und die Gartenerde wird genauso beeinträchtigt. Aufatmen kann sie erst, wenn all die künstlichen Maßnahmen und das unnatürliche Umfeld aufgehoben werden . . .

Über meine beiden Schachbrettblumen freue ich mich in diesem Jahr auch sehr, zumal eine der Pflanzen doch nicht eingegangen ist, wie ich vermutet hatte. 2014 pflanzte ich das zweite Exemplar, ein Jahr davor das erste, doch diese blühte 2014 lediglich weiß. Vermehrt haben sie sich aber immer noch nicht, doch das wird wohl noch kommen - siehe Schlüsselblumen!!! Geduld ist auch hier gefragt!


Die grün-weiße Waldrebe Miss Bateman trägt in diesem Jahr besonders viele Knospen. Vorsorglich habe ich sie einmal gedüngt, in der Hoffnung auf eine schönere Blüte in diesem Jahr.




Obwohl die weiße Sternmagolie längst wieder am Verblühen ist, öffneten sich die Knospen der dunklen Magnolie immer noch nicht richtig.


Die Traubenhyazinthen waren ja schon vor kurzem zu sehen - hier noch einmal zwei Bilder die das Ausmaß verdeutlichen sollen. Die zahllosen Muscari haben sich unterhalb des Flieders am Terrassenhang sehr schön ausgebreitet, wo sie ungehindert wuchern dürfen. Mein Mann erhielt ausdrückliche Weisung, sie nicht umzumähen!!! :-) Ihnen gegenüber ist die dunkle Magnolie angesiedelt, etwas weiter dahinter die hohe Korkenzieherweide.,



Der Eindruck von der anderen Seite mit dem zarten Grün der Korkenzieherweide


Unnötig, die Blütenknospen des Flieders zu erwähnen, die bereits sichtbar sind ...



während andere Muscari erst noch ihre Kospen öffen müssen ... wie diese, die an sich an der besonnten Hauswand wachsen ...



Wer Bienen sehen will, ist herzlich in unserem Garten eingeladen! Hier summt und brummt es in unsrem Reineclauden-Baum, daß es nur so eine Freude ist! Leider sind die schwarzen Punkte ein wenig klein - aber es sind Bienen, die da herumschwirren.





Ein gewisses Problem stellt inzwischen der Lesesteinhaufen dar. Einige Steine hatte ich ja umgezogen, dort entstand eine neue Stätte, die jedoch bei  weitem nicht so umfangreich werden soll.
Nun dachte ich über eine Neuverwertung der vielen Steine nach. Evt. in Gabionen-Form, jedoch nicht sehr hoch. Vielleicht wäre das eine etwas geordnetere Lösung, die Steine gut unterbringen zu können  und gleichzeitig das Ganze dekorativ aber pflegeleicht bewachsen zu lassen und auch Tieren einen Unterschlupf zu bieten?

Mir schwebte ja eher eine runde Form vor, ähnlich dieser (keine Werbung!!!) Und vom Rand könnte ich das großblütige Vinca major herabranken lassen.

Mein Mann meinte, aus Streckmetall - den wir haben auch viele kleine Steine dabei. Die herkömmlichen Gabionen haben zu große Öffnungen. Beim schnellen Googeln fand ich leider noch nicht die passenden!



Von Giersch weitgehend befreit ... wurde dieser hintere Bereich des Gartens, in dem einst auch die Himbeeren standen, die ich jedoch entsorgt hatte, denn hier hinten gedeihen sie langfristig nicht gut, davon haben wir nichts als Arbeit. Ganz hinten ist die Ecke zu sehen, in der früher ein Kompostsilo stand, das in diesem Garten jedoch von uns nicht genutzt wurde, denn bei 4 Kubikmeter Kompost im Jahr ist der Aufwand für uns einfach zu hoch und zeitlich nicht zu bewältigen. Daher wandert der Grünschnitt sowie alles Übrige in die Grüne Tonne.

Nun wachsen hier Erdbeeren und die Stachel- und Johannisbeersträucher stehen hier schließlich auch noch. Einen anderen Platz für Himbeeren fand ich bislang im Garten nicht. Allerdings ist uns der Erholungswert des Gartens am wichtigsten - Blumen und Farben, Insekten und viele Wildkräuter .... 

Soweit für heute und sollte ich noch etwas vergessen haben, was mit Sicherheit der Fall ist, füge ich es einfach nachträglich in diesen Post, denn es ist eh nur für mich selbst, für mein Gartentagebuch wichtig!


20 Kommentare:

  1. Herrlich Dein Garten im Frühling!
    Ich liebe sie - die vielen kleinen Wildblumen und Dein Wiesen-Rasen ist wunderschön.
    Diese warmen, sonnigen Frühlingstage sind einfach nur zum Glücklich-Sein.
    Viele Grüße von Renate

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    1. Danke, liebe Renate!
      Inzwischen bin ich auch ganz begeistert, was anfangs so gar nicht der Fall war. Bei uns ist es jedoch wieder ziemlich kühl geworden. Ich hoffe, daß es Ostern wieder schöner wird.

      Viele Grüße
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    herrlich, dieser Rasenmäher-Parcours. Aber was sein muss, muss sein ;-))). Deine Schlüsselblumen finde ich allerliebst. Auch sonst gedeiht alles prächtig in deinem Garten.
    Einen schönen Sonntag und
    viele liebe Grüße
    Ursula

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    1. Hihi, das werde ich mir merken, liebe Ursula. :-) Rasenmäher-Parcours. :-)
      Über die Schlüsselblumen freue ich mich auch sehr, wie sie sich vermehrt haben. Damit habe ich so gar nicht gerechnet und war ganz erstaunt!

      Ich wünsche Dir nun erstmal einen schönen Abend!
      Viele liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,
    Ja, schade schon um dort den Rasen zu mähen wo noch soviel wächst!
    Euer Garten ist aber herrlich im Moment mit soviel Blüten!
    Genießt es und lieber Gruß,
    Mariette

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    1. Liebe Mariette,
      das mit dem Rasenmähen klappt eigentlich ganz gut. Er mußte schon mal gemäht werden, weil sich bei uns in diesem Jahr unglaublich viel Ahorn versamt hat. Es sieht auch hübscher aus, wenn der Rasen bzw. die Wiese kürzer ist. Aber an den Stellen, wo Veilchen, Krokusse, Muscari und Schlüsselblumen wachsen, darf nicht gemäht werde, die markiere ich und das klappt meistens so einigermaßen. Jedenfalls haben all diese Pflanzen sich bereits schön vermehrt, worüber ich sehr glücklich bin! Bald haben wir im Frühling einen hübschen bunten Rasen. Nur was dann - es heißt, bis Mai darf man dann nicht mehr mähen, weil die Blätter einziehen müssen, damit die Pflanzen überleben und sich gegebenenfalls auch vermehren können.
      Aber kommt Zeit, kommt Rat - ein Sprichwort bei uns. :-)

      Ja, es ist wirklich sehr schön - wenn man immer nur genug Zeit für den Garten hätte. Gestern und vorgestern war ich von früh bis ganz spät nur unterwegs und hatte rein gar nichts von all der Pracht und heute war es viel zu kalt, da haben wir kurzerhand einen Ausflug unternommen.
      Vielleicht zu Ostern - obwohl es sogar schneien soll .... ich hoffe nicht, denn Frost ist das Letzte, was wir jetzt noch brauchen können.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    wir bezeichnen unsere Grünfläche auch immer als Rasen, der reinste Euphemismus. Dort wächst zwar auch ganz ohne Zweifel Gras, aber es ist weit davon entfernt eine größere, geschlossene Fläche zu bilden. Hauptsächlich wächst dort Moos, was mir auch ganz recht ist und natürlich: alles mögliche andere Gewächs und auch Löwenzahn. Den Versuch, die Fläche zu vertikulieren und daraus Rasen zu machen, habe ich gleich nach dem ersten Versuch vor 15 Jahren aufgegeben. Sehr viel Arbeit und der tiefere Sinn hat sich mir einfach nicht erschlossen.
    Ich wünsche Dir einen schönen Start in die Woche.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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    1. Ja, das sagt man vermutlich deshalb so, wenn man seine Wiese kurz hält, so daß sie wie ein Rasen wirkt. ;-) Wir haben auch schon immer von Rasen gesprochen. :-)
      Nur den Löwenzahn habe ich an sich nicht so sehr gern im Rasen, weil er sich auch in die Beete versamt und schwer rauszubekommen ist. Alles andere läßt sich ja relativ leicht entfernen.
      Mit dem tieferen Sinn ging mir das genauso. Wir haben das auch gleich beim ersten Mal nicht einsehen können und es auch nie wieder versucht. Die Nagelscheren beschnittenen Gärten, wie wir immer so sagen, mögen wir eh nicht. Es muß naturnah sein, mit "wilden" Pflanzen, aber dennoch gepflegt, wild-romantisch halt. :-)

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    dann wirst du dieses Jahr sicher ganz viele Renaiclauden haben...es blüht ja prächtig. Den Rasen habe ich auch schon mal abgesteckt, um bestimmte Blüten vor dem Rasenmäher zu retten. Am Samstag war ich ganz froh, dass die Akeleien hier noch stehen geblieben sind, obwohl ich nichts gesagt hatte....:-)) Vertikutieren habe ich schon länger eingestellt. Ganz am Anfang dachte ich, man muss das machen, weil es ja überall empfohlen wird. Genau, wie das ständige Düngen. Aber man kann die Sache auch viel entspannter angehen, wenn man sich nicht an all das hält. Ich will ja auch keinen englischen Rasen. Hier ist es so trocken, dass es sowieso keinen Sinn machen würde.....ich müsste ständig den Rasensprenger anmachen. Schlüsselblumen-Wiesen mag ich sehr....und dein Muscari-Teppich ist wirklich beeindruckend.
    LG Sigrun

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    1. Liebe Sigrun,
      der Reineclauden-Baum ist wirklich unglaublich voller Blüten in diesem Jahr. So reich hat er wohl noch nie geblüht. Da wir hier auch viele Bienen haben, kann es gut möglich sein, daß es eine reiche Ernte wird.
      Irgendwie lustig, wenn die Männer den Rasen mit ihren Augen sehen - aber vielleicht gibt es ja auch Damen, die das so sehen? Ich hatte mal eine Nachbarin, die sprach von ihrem Mann genau umgekehrt - da war sie diejenige, die sich nicht viel aus dem Garten machte und er ihn hegte und pflegte, während sie drinnen auf dem Sofa lag und Bücher las. ;-) Auch besaß sie nur wenige Gegenstände, während er sogar zahlreiche Sachen noch ausgelagert hatte, die nicht ins kleine Häuschen passten, was die Frau immer ärgerte, weil sie ungern zu viel Zeug im Haus stehen hatte. So unterschiedlich, wie die Menschen halt sind. Aber meist hört man es doch eher von Männern, was das Mähen betrifft.

      Es ist schon lustig, was Gärtnern betrifft, daher habe ich schon sehr lange aufgegeben, Gartenbücher zu lesen bzw. nur ganz Spezielles, denn das Meiste weiß ich "so" - schon seit meiner Kindheit und ich weiß auch, was ich nicht will, das sind oft gerade die Dinge, die in diesen Büchern stehen. ;-) ;o) Und die leicht den Eindruck erwecken, als müsse Gärtnern SO sein und nicht anders.
      Wir haben immer einen "Rasen" gehabt, aber einen, in dem es wachsen durfte, wie es wollte. Also eher eine kurz gehaltene Wiese.Und je nach Standort wuchsen da recht unterschiedliche Kräuter drin. So hatten wir schon einen Magerrasen und die fette Wiese im jetzigen Garten. ;-)
      Und da ich das Düngen eh gern vergessen habe, habe ich auch das häufig vernachlässigt und anfangs gestaunt, wie gut es doch trotzdem wächst. Sogar ohne Kompost! Klar, wenn man überdimensionale Blüten haben will, kommt man wohl kaum drum herum, aber ob das der Pflanze wirklich gut tut, das ist eine ganz adere Sache. Ich habe lieber gesunde, robuste Gewächse, die keine übergroßen Blüten tragen und nicht beim leisesten Windhauch umkippen.

      Englischen Rasen bewundere ich einfach mal da, wo man den vielen Aufwand betreiben kann, in Parks, Schlossgärten oder ähnlichen. Zuhause wäre das für mich auch nichts und würde zu unserem Gartenstil auch überhaupt nicht passen und wo bekomme ich denn dann die feinen Schafgarbenblättchen her - die Augenbraue der Venus? Davon wachsen in unserem "Rasen" ganz viel und ich hole sie mir immer wieder für Salat, Tee oder sogar für die Suppe.
      Hmm, wenn ich das mit den Schlüsselblumen gewusst hätte, die haben sich bei mir nämlich auch vermehrt - jetzt habe ich schon ein paar Exemplare entdeckt. Das ist wirklich sehr schön! Weil die Stelle dort kaumn eimal gemäht wird, da achte ich sehr drauf. Allerdings ist es an der Stelle auch etwas trockener, der Boden ein wenig anders beschaffen, was ihnen wohl gut gefällt. Die Mutter-Schlüsselblume zog vom Waldgarten mit hierher und es brauchte 5 Jahre, bis sie sich vermehren mochte.

      Liebe Grüße
      Sara

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  6. Liebe Sara,
    was für eine Blütenpracht in deinem Garten, Herrlich!!!
    Bei deinen Erzählungen über den Rasen musste ich schmunzeln.
    So ähnlich läuft es hier auch.
    Ich hab immer Schuhe dorthin gelegt, wo nicht gemäht werden durfte. :-)
    Inzwischen haben wir uns auf viele Inseln geeinigt, die einfach stehen bleiben dürfen.
    Und ja Geduld gehört zum Garten auch dazu, vieles braucht einfach Zeit....
    Ich wünsche dir schöne Stunden in deinem Frühlingsgarten.
    Liebe Grüße
    Kerstin

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    1. Danke, liebe Kerstin! :-)
      Ich glaube, das passiert bei vielen so ähnlich. Manche Frauen mähen daher auch lieber selber. Aber ich darf aus gesundheitlichen Gründen unseren schweren Mäher leider nicht selber schieben. Er ist zwar ein Motormäher, hat aber doch ein ganz schönes Gewicht und den Schub hat man dennoch. Mit meinen Kräften hat das auch nichts zu tun, da könnte ich Bäume ausreißen ("Feind" liest hier ja leider mit und legt alles aus .... kann mir auch egal sein - aber es sind Gründe, die mit einer Op vor Jahren zusammenhängen, aus denen ich Schweres eben nicht mehr schieben oder ziehen darf).

      Ah, der Trick mit den Schuhen ist genial, die würden garantiert nicht übergemangelt werden, denn wer mäht schon seine eigenen Schuhe um, hmm? :-) :-) ;-)
      Mein Mann ist durchaus auch dafür, daß Inseln im Rasen stehen bleiben, z.B. dort, wo Krokusse wachsen, die bis Mai nicht gemäht werden dürfen. Aber er kann das nicht so gut vom Gras unterscheiden oder vergisst es auch und schupps ist alles umgemäht, daher die Markierungen. ;-) Und andererseits sollen die Gänseblümchen ruhig mal abgemäht werden, weil sie ja ohnehin kurz darauf wieder blühen, denn die Ahörner müssen ja unbedingt weggemäht werden ... Außerdem findet er es andererseits mühsam, immer um alles herummähen zu müssen, selbst um kleinste Flächen. Aber da wir ja Geduld üben wollen erkläre ich immer wieder die Entwicklung unseres Gartens anhand der aktuellen Beispiele und das ist ja allzu offensichtlich - nur durch nun ca. 5 Jahre Geduld konnte sich unser Garten zu dem entwickeln, das er jetzt ist.
      Auch ich wünsche Dir eine schöne Zeit in Deinem Garten und sende schon mal viele liebe Ostergrüße
      Sara

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  7. Hallo Sara,
    mein Rasen ist eigentlich auch eine Wiese. Zwar mähe ich häufiger, aber trotzdem machen sich viele andere Pflanzen breit. Moos stört mich auch nicht. Es wächst hauptsächlich unter den Obstbäumen im Schatten. Nach einem Regen barfuß über die Moosflächen gehen ist für mich immer ein Hochgenuss.
    Schön blüht es bei dir und ich beneide dich um die Schachbrettblumen, die hier einfach nicht wachsen wollen.
    Liebe Grüße,
    Anette

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    1. Das ist bei uns auch so, liebe Anette. Das Moos wächst weiter hinten im Garten, wo die Drachenweide steht und auch der Ahornbaum seinen Platz hat. Dort ist es auch im Sommer etwas schattiger. Seltsamerweise will aber unter der hohen Weide, wo es ja auch schattiger ist, kein Moos wachsen. Vielleicht, weil Weiden zu viel Wasser brauchen??
      Meine Schachbrettblumen haben sich noch nicht vermehrt, ich warte immer noch drauf. Zumindest sind sie aber nicht verschwunden, schon mal etwas°

      Liebe Grüße
      Sara

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  8. Hallo Sara,
    clevere Idee mit den Markierungen :-) Mein erster Mann hat, wenn er denn mal gemäht hat, alles übergemangelt, auch mal Büsche am Wegesrand. Wir ersticken hier auch in Ahornsämlingen, selbst im Teich sind welche und die keimen sogar unter Wasser!
    Liebe Grüße
    Karen

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    1. Tja, immer nützt das leider auch nichts, liebe Karen. ;-) wie weiter unten in den Kommentaren schon zum Ausdruck kam. Jeder hat so seine Vor- und Nachteile. Mein Mann ist zwar kein Augenmensch, kann sich dafür aber we-sent-lich besser als ich auf eine Sache konzentrieren und erledigt gern die Dinge, die ich ungern tun würde. So soll es sein! :-)
      Aber das mit den anderen Pflanzen übermangeln kenne ich leider auch und habe es hier im Blog sogar schon dokumentiert *lach* (obwohl mir in solchen Augenblicken alles andere als zum Lachen zumute ist!)
      Das mit dem Ahorn ist grauslig in diesem Jahr. Ich kann jäten und jäten und es nimmt kein Ende, vor allem wachsen sie schnell heran und ehe man es sich versieht, sind sie nur noch schwer herauszureißen.
      Es wird wie mit dem Obst auch sein, es gibt gute und schlechte Jahre - heuer haben wir ein sehr gutes erwischt, was scheinbar mit Trockenheit im letzten Jahr zusammenhängen soll.

      Liebe Grüße
      Sara

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  9. Liebe Sara,
    bei uns gibt es auch "nur" eine Wiese. Hier darf all das wachsen, was den WEg zu uns findet und sich dann hier wohlfühlt. Ein solches Stück "Grün" kann dann sehr "lebendig" werden, und genau das gefällt mir.
    Dir und den Deinen ein wunderschönes Osterfest und alles Liebe
    Heidi

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    1. Liebe Heidi,
      Wiesen sind doch wunderbar! In den meisten Fällen wird ein Rasen ohne jegliches Beikraut nur mit äußersten Maßnahmen aufrechtzuerhalten sein. Ich sehe es bei uns im Dorf. Selbst bei den "englisch" aussehenden Rasenflächen, die wirklich sehr ansehnlich wirken, findet man aus der Nähe betrachtet doch einiges andere Kraut, wie Löwenzahn.
      Wir wollten uns diesen Stress nie antun. Hätten wir einen fest angestellten Gärtner, wäre das evt. anders, aber ich glaube doch nicht, denn ich bin eher ein Natur"kind" und werde das wohl auch immer bleiben. :-) Gänseblümchen müssen daher einfach sein. :-)

      Ich wünsche Dir und Deinen Lieben auch ein schönes Osterfest und schaue nachher auch bei Dir noch vorbei.

      Viele liebe Grüße
      Sara

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  10. Liebe Sara,
    ich hab grade deine Vielfalt an Pflanzen bewundert - und schmunzeln musste ich über deine Markierungen im Rasen - mein Mann hat trotz Markierung einiges einfach abgemäht - seufz -
    wir haben auch eher eine Wiese (mit einigen Unkräutern) denn einen Rasen - nun ja -
    das Vertikutieren haben wir schon vor Jahren aufgegeben - es war immer nur von kurzem Erfolg gekrönt -
    bei uns ist zur Zeit auch eher Hektik angesagt, deshalb bin ich nicht mehr viel im Netz - unsere Katze musste gestern operiert werden - wir hoffen sehr, dass es kein Tumor ist - eine Gewebeprobe wurde eingeschickt -
    mein Mann muss operiert werden -
    ich hab einen Halswirbelsäulenbandscheibenvorfall (was für ein Wort) - war stationär - nun Physio und warte auf Reha-Platz -
    so ist immer was -
    ich wünsche dir eine schöne Osterzeit - herzliche Grüße - Ruth

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    1. Danke, liebe Ruth! :-)
      Wenn ich die Markierungen nicht einstecke, würde mein Mann die Stellen nicht erkennen. Aber auch bei uns kann es vorkommen, daß er darüber mäht. Männer halt .... wobei es sicher auch Männer gibt, die optischer orientiert sind und Details erkennen, das will ich jetzt nicht verallgemeinern. Aber häufig höre ich, daß es sich eben genauso verhält.

      Das Vertikutieren soll sogar den sog. Unkräutern den Weg bereiten, vor allem, wenn es zur Zeit des Samenaufgangs geschieht. Wir haben das nie gemacht, weil wir ungern aus unserer Sicht unnötige Arbeit tun. Der Garten macht ja so schon viel Arbeit. Wobei man einiges ja auch gerne tut.
      Aber ich mag es einfach, viele Wildkräuter zu haben und einen sanften Tritt im "Rasen", der bei uns ja eher eine kurzgehaltene Wiese ist.

      Ach je - irgendwas ist immer - ich lese es gerade von Deiner Katze. Kitty ist ja auch nicht mehr so gut drauf. Es ist so traurig! Bin froh, daß ich kein Haustier habe und alle paar Jahre diese Probleme.
      Und Dein Mann auch noch! Wenn es kommt, kommt es wirklich dicke! Ich kenne ja die Halswirbelsäulenprobleme nur zu gut, daher habe ich meinen Alltag auch so ziemlich umgestellt und bin nun nicht mehr so häufig am Computer!
      Ich wünsche Deinem Mann und Eurer Katze das Allerbeste und für Dich auch alles Liebe und nicht zu viel Stress in der nächsten Zeit!
      Ich denke an Dich - hab' trotz alledem schöne Ostertage!

      Viele liebe Grüße
      Sara

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