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Freitag, 15. Februar 2019

So ein herrlicher Tag!



16°C postete ich heute in meiner Story auf Instagram. Und fast schon sommerlich war es heute auch bei uns - ein herrlicher Tag, wie man ihn sich schon lange herbeigesehnt hat. Da kamen auch die kleinen Mitbewohner des Gartens zum Vorschein, um die intensiven  Sonnenstrahlen zu genießen.

Der beste Anlass, sich heute einmal fast ausschließlich dem Garten zu widmen und das mit nackten Armen und Beinen! Zu tun gab es genug ... U.a. habe ich die Beete ein wenig vom Laub befreit, nicht komplett, denn es soll ja Mulch liegen bleiben. Doch ich hatte die Blätter sehr dick aufgetragen. Insbesondere die Beetränder habe ich nun ein wenig freigeharkt. So kommen die Zwiebelblüher bessser zur Geltung.


Der Marienkäfer hatte sich dieses vertrocknete Blatt ausgesucht, dass an einer Steinplatte hing, die am Gartenhaus lehnte ...
Diese kleinen Entdeckungen sind es, die einen Tag im Garten so erholsam machen.  Und selbst das Laubfegen war heute Erbbaung für mich. So etwas können freilich Passanten, die mich 2 Tage hintereinander mit dem Laubbesen hantieren sehen, so gar nicht verstehen! Da tauchen dann gleich  Fragen auf, wann man denn endlich fertig sei. ;-) 
Ein Garten wird niemals fertig ... hätte ich antworten sollen ... aber ... geschenkt .....


Ein Summen und Brummen herrscht schon seit Tagen im Garten - heute waren ganz besonders viele lebendige Flugobjekte unterwegs ...




Und dieses süße Amseltier saß im Vogelfutterhaus, keinen Meter von mir entfernt - ich konnte es mit dem Smartphone filmen. Vielleicht jene Kleine, die ich letztes Jahr in der Hand gehalten habe.


Ja, zeitweilig ist es bei uns wirklich laut an der Straße .... einer der Nachteile, an die man sich nie gewöhnt ...





Die Winterlinge haben ihre Blüten tagsüber nun weit geöffnet.


2016 herrschten wohl ähnliche Verhältnisse. Damals düngte ich die Tannen auch bereits im Februar, was ich heute wieder getan habe. 2018 kam ich dazu erst im März. Wieder ein Punkt in der To-Do-Liste abgehakt! 

Außerdem jätete ich ganz hinten im Garten schon ein wenig, beschnitt den Efeu, damit er nicht ins Beet rankt und versäuberte auch das Große Immergrün Vinca major, das rings um die Korkenzieherweide wächst. Seine langen Ausläufer werden immer so gestutzt, dass lediglich die Baumscheibe bewachsen bleibt. Sobald das Gras wächst, übernimmt diesen Job dann der Rasenmäher. Sehr praktisch! ;-)

Und überall Millionen von Ahorn-Samen, von denen ich wieder etliche aufgefegt und entsorgt habe.
Mein Mann will aus dem Grunde in diesem Jahr das Laub vom Kompost nicht verwenden, weil auch das voller Ahornsamen steckt. Ich meine, die verrotten, aber vielleicht doch nicht so schnell - bei unserer Art der Kompost"wirtschaft"???



Im folgenden Bild ist die Baumscheibe der Korkenzieherweide zu erkennen mit dem an der Weide befindlichen Igel-Nest aus Zweigen. Vorn im Bild streckt die dunkle Tulpenmagnolie vorwitzig einen Zweig ins Bild. ;-)

In diesem Bereich geht der Rasen bzw. die Rasen-Wiese teilweise gern aus, wenn es sehr trocken ist, wie letzten Sommer. Ein wenig ist wieder nachgewachsen - schließlich hat es bei uns fast den ganzen Winter lang geregnet. ;-) Uns stört es nicht, denn wir wollen keinen Englischen geschlossenen Rasen und jedes Wildkräutlein, dass sich von selbst einstellt, ist herzlich willkommen, bis auf wenige Ausnahmen!


Zwischenzeitlich war auch ein Schneeglöckchen am Rande der Baumscheibe der Magnolie erschienen. Die ersten  Tulpenspitzen sind auch schon sichtbar. Später werden sie wieder einen farbenprächtigen Tanz rings um die feurige Magnolie aufführen. Noch ist von alledem nichts zu ahnen - es ist doch noch sehr braun-grün! ;-) Die folgenden Bilder nahm ich bei untergehender Sonne nach 17 Uhr auf.


Ein selbst ausgesamter Ableger eines Kirschlorbeers fand ganz hinten am straßenseitigen Zaun seinen Platz nahe der jetzt dort noch wachsenden Wildrose, die später entfernt wird. So  wird der Zaun dann auch an dieser Stelle eines Tages weniger einsehbar sein. Kirschlorbeerbüsche sollen nur an einigen wenigen Stellen des Zaunes wachsen, so dass ein gewisser Sichtschutz auch im Winter gegeben ist.  Es bleiben noch genug Wildrosen, zumal das sehr opulente Büsche werden.





11 Kommentare:

  1. Dann hast du es sogar geschafft, diesen Post noch am selben Tag einzustellen..;-)
    Hier sind Nachts noch Minusgrade, da vergreife ich nich noch nicht an Stauden und Laub. Ich denke, das wird nochmal kalt werden. Im Februar ist ja eigentlich noch kein Frühling...😅
    Schön, wie die Winterlinge gleich bei dem Wetter blühen. Unsere Wiese sieht sehr ähnlich aus...
    LG Sigrun

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    1. Ja, tatsächlich.. Manchmal klappt das noch 😉
      Auf Minus fällt das Thermometer nachts bei uns nicht mehr, und ich bin da ganz nach meinem Bauchgefühl gegangen. Das täuschte mich oftmals nicht. Keine Ahnung woher das kommt. Vielleicht feinste Veränderungen in der Natur, die irgendwie wahrgenommen und im Unterbewusstsein abgespeichert werden ?
      Hier guckten schon unheimlich viele Stauden plötzlich aus dem Boden, bin gespannt wie das heute aussieht. Es soll hier ja warm bleiben 😊☀️
      Beschnitten habe ich aber nur was trocken und ohnehin kaputt war. Abgestorbenes, auch von Stauden Bin jetzt so weit, wie sonst manchmal erst im April.In anderen Jahren habe ich den Garten im Februar erst gar nicht betreten 😇

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. Tolle Bilder und Videos. Wir haben gestern auch die ersten Schneeglöckchen entdeckt... Due Vögel zwitschern. Es ist einfach herrlich. Darf ich Dich fragen, wie Du düngst? LG

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    1. Ja, das ist es. ☀️ Danke!
      Ich habe vor Jahren einfach ganz "normalen" Tannendünger besorgt. Der sollte ja speziell auf Nadelgehölze zugeschnitten sein.
      Und ich hätte keine Ahnung wie man sowas selbst herstellt bzw. auch weder Zeit noch Lust, mich damit auch noch zu befassen.

      Normalerweise habe ich Tannen überhaupt nie gedüngt Das hatte ich nur deswegen begonnen, weil die Nadelgehölze im jetzigen Garten befallen wurden. Wohl nicht so die optimalen Bedingungen in diesem Garten dafür. Doch seit ich sie dünge geht es ganz gut und tauchten keine Schädlinge mehr auf. 😉 🌲🌲

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Es ist unbeschreiblich, dieses Lebensgefühl wenn endlich wieder die Sonne scheint und der Winter langsam weicht. Darauf haben wir monatelang gewartet. Die kleinen zarten Blüten, die zwischen dürrem Laub in der Sonne aufblühen, verbreiten Hoffnung. Hoffnung auf Frühling mit warmen, sonnigen Tagen und viel Licht. Jedes noch so kleine Insekt wird freudig begrüßt, denn es verheißt die Rückkehr von Leben in einer Natur, die in Winterstarre verfallen war.
    Ich wünsche Dir ein schönes und sonniges Wochenende.
    Liebe Grüße von Ingrid, der Pfälzerin

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    1. Du hast es so schön beschrieben, liebe Ingrid! 💖☀️Genauso ist es. 😊
      Und hier bleibt es die nächsten Tage so herrlich. Die Jahreszeiten haben sich eben verschoben. Ich kann es trotzdem genießen 😉

      Liebe Grüße und für Dich auch ein schönes Wochenende ☀ 🌷🌱
      Sara

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  4. Liebe Sara,
    man merkt, dass Du mit viel Freude und Elan im Garten fleißig bist. Es gibt nichts Schöneres, als den Sonnenschein nach den grauen Tagen zu begrüßen und die aufwachende Natur im eigenen Garten zu sehen. Ich habe auch die ersten Bienen auf den Blüten der Krokusse entdeckt und fotografiert. Herrlich!
    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende.
    Liebe Grüße
    Loretta

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  5. Ja jetzt juckt es um im Garten Hand anzulegen. Ich habe im Garten das Treibbeet parat gemacht um die Setzlinge die jetzt gross genug sind zu setzen. Die sonnigen Nachmittage muss man einfach draussen verbringen. Aber es kommen sicher nochmals trübe kalte Tage.
    L G Pia

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  6. Liebe Sara,
    das sind herrliche Frühlingsbilder! Wir hatten heute auch den ganzen Tag Sonne und immerhin 15°C. Ich hab genug vom Winter und freue mich auf die neue Gartensaison :-)
    Schönes restliches Wochenende und liebe Grüße,
    Carina

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  7. Liebe Sara,
    Hui, Du bist ja schon fleißig! Ich lasse den Garten noch in Ruhe, denn ich glaube, es wird noch einmal kalt werden. Aber ich geniesse die Sonne sehr.
    Liebe Grüße
    Steffi

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