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Sonntag, 11. Juli 2010

Japan-Anemonen und weitere Stockmalve


In diesem Bereich seitlich hinterm Haus im Waldgarten blühen erste Japan-Anemonen (Anemone Japonica), auch Herbst-Anemomen genannt. Der Definition nach blühen sie wohl nun verfrüht . . . denn von Herbst kann ja (zum Glück) noch keine Rede sein . . . auch wenn es ruhig einmal etwas kühler werden dürfte und vor allem fehlt der Regen . . .



Ebenso unmittelbar hinterm Haus bei den Kerrien nah bei den dunkelroten Rosen.



Ich kenne leider die Sorten im einzelnen nicht namentlich.



Die Japan-Anemonen von 2007 waren hier schon zu bewundern.
Und bei den Stockrosen hat sich eine zweite Farbe hinzugesellt.



Zum Vergleich - dort hatte ich eine meiner Stockmalven aus dem vorigen Jahr bereits gezeigt. Es ergeben sich wohl immer andere Farben und Formen . . .




6 Kommentare:

  1. Tja, die Sache mit den Herbstanemonen! Die blühen jetzt auch schon etwa 2 Wochen im Garten meiner Mutter. Aber es scheint von der rosa Variante verschiedene zu geben - ebenso wie beim Eisenhut. Denn meine Herbstanemonen im sonnig-heißen Vorgarten haben gerade mal Knospen ausgebildet.
    Ach schön Deine Stockrosen! Auch die sind Schneckenfutter ... Gut, wahrscheinlich nicht in diesem Jahr, aber sonst waren sie meist blitzschnell aus dem Garten verschwunden - selbst riesige Staudentöpfe haben sie geköpft.
    Jeder Garten ist eben anders!
    LG Silke

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  2. ich glaube, ich habe die selbe sorte herbstanemonen.
    meine blühen auch seit ein paar tagen. sie stehen fast voll im schatten und.. asche auf mein haupt, ich müsste sie unbedingt mal teilen. es ist schon ein riesiger busch.
    einen ableger, den ich dieses frühjahr verpflanzt habe, ist mir wegen der trockenheit , wie ich gestern gesehen habe eingegangen. aber ich kann ja nicht in jeder ecke giessen.
    ich finde die herbstanemonen sehr schön anzusehen und toll, dass sie auch blütenpracht in schattenbereiche bringen.

    lg
    alke

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  3. Liebe Sara,

    ja bei uns blühen auch die ersten Herbstanemonen, man darf sich durch den Namen nicht irritieren lassen.

    Viele liebe Grüße
    von Anke

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  4. @ Silke
    von den rosa Anemonen gibt es tatsächlich unterschiedliche. Wir haben die hier auch und es gibt noch andere, sogar fransige ;-) Hier im Garten gibt es einen großen alteingewachsenen Bestand, daran werde ich auch nichts mehr verändern. Aber vielleicht magst Du von unseren Anemonen etwas haben im Tausch? Wenn wir evt. andere haben??

    Beim Eisenhut kenne ich mich nicht so aus, wußte auch nicht, daß es da mehrere Sorten gibt.
    So früh blühten die Herbstanemonen bei uns sonst auch nicht. Alles durcheinander ;-)
    Mit Schnecken haben wir hier keine besonderen Probleme. Vielleicht gelegentlich mal an der Terrasse und bei großer Trockenheit. Ansonsten hält es sich wirklich in Grenzen. Vielleicht auch, weil es für die Schnecken hier nicht allzuviel zu holen gibt? O.k. die Stockrosen, wenn Schnecken die mögen (wußte ich noch gar nicht) - aber meine stehn unmittelbar hinterm Haus, da prallt die Sonne tagsüber trotz der hohen Bäume ziemlich heiß. Denn die große Linde und die anderen Bäume stehen doch in respektvollem Abstand zum Haus. In dieser trocken-heissen Atmosphäre mögen die Schnecken es wohl nicht so.
    Es gab aber auch Jahre, in denen Stockrosen auch bei mir nicht so wollten. Sie gingen gar nicht erst auf oder kamen auch nicht hoch. Ja, jeder Garten, jedes Jahr ist anders ...

    Lieber Gruß
    Sara



    Liebe Alke,
    ja, diese Anemonen vertragen gut Schatten. Hier wachsen sie zum Teil unter hohen Bäumen. Geteilt habe ich sie bisher nie. Es sind alteingewachsene Staudenbeete mit zahlreichen Anemonenstauden, ich könnte sie gar nicht zählen. Nur vom Rand der Beete nehme ich von Zeit zu Zeit etwas weg, sonst uferte das Ganze allmählich aus.
    In unserem "Wald" giessen wir, was den Gartenteil hinterm Haus betrifft, gar nicht. Ich habe aber jetzt bei dieser großen Hitze doch den Rosen dort etwas Wasser spendiert, denn sie lassen dann doch schon mal ihre Köpfe hängen. Alles andere aber wäre unmöglich mit Trinkwasser zu bewässern. Die Kosten wären viel zu hoch und es wäre ökologisch auch nicht sinnvoll, einen Wald diesser Größe mit hochwertigem Trinkwasser zu bewässern. Erfahrungsgemäß erholt sich die Wiese aber immer wieder, selbst wenn sie jetzt ein wenig braun ausschaut.

    An den beschwingt wirkenden Anemonen erfreue ich mich auch jedes Jahr wieder, auch an ihrer langen Blütezeit.

    Lieber Gruß
    Sara



    Liebe Anke,
    ich meine, diese Anemonen hätten in den vergangenen Jahren etwas später geblüht, wie die Rosenblüte in diesem Jahr ja auch zeitlich versetzt erschien. Aber sie blühen schon ab Sommer, das ist richtig.

    Liebe Grüße
    Sara

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  5. Danke für Dein Angebot mit den Anemonen, nur unser Vorgarten ist schon übervoll - da werfe ich nur noch Saat über die Hecke, und dann muss sich das Pflänzchen durch das Wickendickicht kämpfen oder lässt es bleiben. Außerdem könnte ich jederzeit ein paar Ableger bei meiner Mutter vom Beetrand abnehmen. Dort fangen sie inzwischen auch an zu wuchern. Die weiße halbgefüllte Whirlwind und die zerzauste rosa hatten wir auch mal. Doch daran fanden im Folgejahr am jungen Austrieb auch die Schnecken Gefallen.
    Viele Pflanzen haben wohl wirklich nur in besonnten trockenen Flächen eine Chance. Stockrosen gedeihen bei uns normalerweise im Vorgarten sogar in den kleinsten Fugen. Nur dieses Jahr nicht :-( Dort gieße ich übrigens auch kaum, obwohl wir zur Zeit ja noch Grundwasser mittels Pumpe zum Wässern haben. Aber da die meisten Pflänzchen dort trotzdem überleben, will ich sie nicht zu sehr verwöhnen. Wer weiß, wielange sich bei dem Wetter der Grundwasserspiegel noch hält ...

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  6. @ Silke
    ich dachte nur, falls Du sie selbst nicht hast und sie gern gehabt hättest ... Ja, die zerzauste ist wohl sehr dekorativ, aber sicher dementsprechend auch empfindlicher. Meist hat die Schönheit einen Haken ;-)
    Bei uns gibt es keinerlei Schneckenproblem, obwohl es nicht überall sonnig ist. Ab und an treten mal in geringem Umfang Schnecken auf, auch die großen eklig-braunen Nacktschnecken hatte ich schon gesichtet, sie kamen sogar über die Terrassenstufen in unser Haus. Aber das hat bisher nie überhandgenommen oder nennenswerte Schäden gekostet.
    Die Stockrosen habe ich eigens hierherholen müssen. Aber im Ort wachsen sie überall, da ist das kein Problem. Werde versuchen, in diesem Jahr noch mehr auszusäen. Vorn würden sie sich auch noch gut machen.
    Interessant, wie sie bei euch in kleinen Fugen gedeihen. Darin ist tatsächlich jeder Garten anders. Unser Boden ist sehr schwer und dicht, er zeigt bei dieser Hitze und Trockenheit Risse wie in Lehm. Für die Rosen eignet er sich aber hervorragend. Wasser hatten wir inzwischen ja wieder in Form von Regen. Ich hoffe auch, daß sich alles immer wieder ausgleicht.

    Lieber Gruß
    Sara

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