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Dienstag, 28. Februar 2012

Amaryllis - Hippeastrum - Ritterstern


die schöne altmodische Farbzeichnung dieses Rittersternes mag ich besonders gern!

Jetzt konnte auch ich nicht widerstehen und habe mir einen Ritterstern (Hippeastrum) aus der Gattung der Amaryllis zugelegt! Wahrscheinlich auch eine Hybride 'Gilmar', wie unter Wikipedia "Rittersterne" abgebildet





Im übrigen ein schöner "Ersatz" für den wohl eingegangenen oder zumindest doch sehr zerrupft aussehenden Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima).
Leider hatte ich nicht bemerkt, daß sich in der Umverpackung dichtes Plastik befand. Immer wieder goß ich ihn ein wenig, in der Annahme, bei der trockenen warmen Luft verdunstet das Wasser rasch wieder. Doch dem war nicht so.

Ich fiel fast aus allen Wolken, als mir das Wasser irgendwann beim Hochnehmen des Topfes aus dem Papier entgegenschwappte. ;-) Doch da war es dann schon so gut wie zu spät.

Die zuvor so schöne Pflanze verlor fast alle Blätter. Ob sie noch lebt, wird sich erst noch herausstellen.
Eigenartig war nur, daß sich die Erde an der Topfoberfläche stets trocken angefühlt hat. Eben deshalb goß ich den Weihnachtsstern auch immer wieder, wenn auch nie viel auf einmal . . . 

Und dieser rote Ritterstern gehört meiner Mutter.


Sonntag, 26. Februar 2012

Huflattichtee gegen Husten!



Nun kommt bald wieder die Zeit, wenn die gelben Huflattichblüten aus dem Erdreich hervorleuchten.

Diese beiden Aufnahmen entstanden am 22.3.2011!


Die beiden folgenden Aufnahmen entstanden am 8.5.2011 in einer nahegelegenen Kiesgrube.


Das Charakteristische an der Huflattichpflanze sind die spinnenwebartig überzogenen Blätter. Dadurch ist er kaum zu verwechseln! 

Wer sich nicht so auskennt, könnte den Huflattich jedoch  mit der verwandten Pestwurz verwechseln, die jedoch auch heilkräftige Eigenschaften besitzt, aber einen zartrosafarbenen Blütenstand besitzt. Auch die Blätter sehen anders aus! Die von der Pestwurz sind darüber hinaus viel größer!
Bei Heidi/allerley Kräuterey sind viele wunderschöne Pestwurzen zu bestaunen! 

Man findet den Huflattich an Wegrändern oder wie in diesem Fall an Kiesgruben oder Bachrändern, Schotterplätzen, Baustellen, manchmal auch entlang Bahngleisen. Bei beiden letzteren würde ich ihn aber nicht für medizinische Zwecke zum Einnehmen pflücken, da hier der Schadstoffeintrag durch Baufahrzeuge, -materialien wie auch Gefahrgüter der Bahn zu hoch sein kann.
Die Blüten werden im März bis April, die Blätter von Mai bis Juli gepflückt.

Bei den Blüten sollte man darauf achten, sie in der Mittagssonne zu sammeln.Auf diese Weise gepflückt, enthalten sie die größtmöglichen Heilkräfte. Denn die Zusammensetzung der Stoffe in den Pflanzen hängt sehr von Sonneneinstrahlung und sonstigen witterungs-/klimatischen Bedingungen ab! Die Heilkundigen der Antike oder des Mittelalters wußten darüber noch sehr viel besser Bescheid!



Mag der Huflattich in - gewissen - Kreisen, die sich wissenschaftlich nennen, auch umstritten sein - es kommt immer auf die Methoden an und wie der alte Paracelsus schon sagte - die Dosis bestimmt das Gift!

Völlig  hanebüchen ist es doch, wenn eine Schwangere, die ein lebergeschädigtes Kind zur Welt bringt, die zwar Huflattichtee trank, jedoch AUCH drogensüchtig war! (was ich aus ziemlich sicherer Quelle erfuhr), das Übel allein beim Huflattich zu suchen!
Da fragt man sich doch, WOVON der Leberschaden des Kindes her rührt! ;-) Was natürlich - nebenbei bemerkt - verschwiegen wird. Denn wo käme die Pharma-Industrie denn hin, wenn die meisten Leute "nur noch" Heilpflanzen aus Garten und Natur verwenden würden, die nahezu kostenlos zu bekommen sind ? ? ?

Der Fall wurde u.a. in der Deutschen Apotheker-Zeitung 123: 2166, 1983 U. Wolf diskutiert.

Allerdings wird kaum jemand 9 Monate lang täglich Huflattichtee zu sich nehmen. Doch die Drogensucht der Frau wurde tunlichst verschwiegen, damit man den Schwarzen Peter wieder einmal einer Heilpflanze zuschieben konnte! Ein gefundenes Fressen für die Pharma-Industrie!

Ich lasse mir den Huflattichtee-Genuß bei Husten jedenfalls nicht von solchen Sensations-Meldungen verderben. Schließlich ist er ein natürliches Heilmittel von Alters her, da kommt keine künstliche menschengemachte Droge mit!
Aber mit der Panikmache um die ach so gefährlichen Pyrrolizidin-Alkaloide läßt sich doch gutes Geld verdienen. Die Pharma-Industrie hat es eben sehr nötig!



Anwendungsbeispiele auch in den wunderbaren Buch der Maria Treben, hier zum Blättern oder hier zum Download!

Und wie schon gesagt . . . 

  1. Dosis sola venenum facit“ (deutsch: „Allein die Menge macht das Gift“): „Alle Dinge sind Gift und nichts ohne Gift“. Quelle: Wikipedia

    Wer wissen will, wann ich wieder kommentiere, schaue bitte hier entlang

Samstag, 25. Februar 2012

Zarte Gebilde ~ ~ ~



Lediglich der ursprünglich lilafarbene Lampion, der auch ein wenig kleiner als die orangefarbenen ist, wirkt nicht ganz so filigran!


 
Hier waren sie auch schon zu sehen - nur bei uns fand ich sie nicht im Schnee sondern im vorfrühlingshaften Vorgarten!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Brauner gehts nicht mehr!


Geradezu kann man den Flieder in Hausnähe erkennen, der dort an einer Mauer emporsteigt.


In diesem Winter hat der Kirschlorbeer (Prunus laurocerasus) besonderen Schaden genommen. Das war nicht einmal in den vergangenen beiden Wintern der Fall, obwohl Eisbruchgefahr bestand und eine gläserne Schicht über einen längeren Zeitraum Blätter und Zweige bedeckte.
Überall im Umkreis das gleiche Erscheinungsbild: Sämtliche Lorbeerkirschbüsche sind nahezu komplett braun!

Am ersten Februar schauten die Blätter des Kirschlorbeers an der Terrasse noch so aus:



Montag, 20. Februar 2012

Unsere Schneeglöckchen!


Nun zeigen sich die Blütenknospen endlich auch bei uns. Woanders habe ich sie schon aufgeblüht gesehen!
Die Schneeglöckchen wohnen noch nicht sehr lange bei uns.

Im letzten Jahr blühten sie am 6. März - lange ist es nicht mehr bis dahin!

Samstag, 11. Februar 2012

Neongelb am Fenster


So frühlingshaft und von großer Stärke schien die Sonne heute, so daß ich Lust zum Fensterputzen bekam. All die Tage war es wegen starker Minusgrade kaum möglich, wenn  das Haus nicht auskühlen sollte. Heute zeigten die Tiefsttemperaturen tagsüber nur -2 °C.


Zur Lust, die Fenster wieder klar zu bekommen, kam die Lust auf Farbe - in diesem Falle Neongelb, denn bei mir  müssen es im Frühling oder Vorfrühling schon Leuchtfarben sein!

Diese Plastikvase stammte ursprünglich von hier. Eine Filiale in unserer Stadt hat inzwischen wieder dichtgemacht, denn 2 an einem Ort sind wohl eine zuviel. Im Rennen blieb das Geschäft im so genannten "Schloss" (das bekanntlich nur ein Einkaufs-Schloss ist). ;-)

In der Vase stecken Kunstblumen, wie rosa Schneebeeren und Wicken. Da die Vase ziemlich leicht ist und bei Kunstblumen zudem nicht mit Wasser befüllt wird, habe ich Dekosteine in den  Boden gegeben. So bleibt sie standfast.



Nun fällt das Sonnenlicht ganz herrlich durch das Gelbgrün - ein schöner Farbtupfer, zumal der Garten hinterm Fenster noch mehr in grau-braun und derzeit auch ein wenig Weiss daherkommt.

Freitag, 10. Februar 2012

Johanniskraut im Licht




Das Johanniskraut, das hier im Juli noch seine Blüten zeigte, wirkt selbst jetzt - im Winter - bei eisigen Temperaturen und leicht angebräunt - im Mittagslicht ganz zauberhaft in seinem Beerenschmuck.

Dienstag, 7. Februar 2012

Die Vogeluhr


Alles tummelt sich an den Futterstellen. Nicht nur am frühen Morgen und am Abend, vor dem Schlafengehen! Jetzt im Winter bei dieser Kälte herrscht den ganzen Tag über ein reges Fliegen und Treiben im Waldgarten wie auch im Vorgarten.


Die hübschen Goldammern, die erst in diesem Jahr zu uns gefunden haben . . .


Kanarienähnliche Goldammern und Grünfinken (mit den gelb leuchtenden Seitenfedern) friedlich vereint . . .

Hier kann man die Vogelstimme des Grünfinken anhören!
Und hier bestätigen sich wieder einmal meine Beobachtungen, nämlich, daß einige Vogelarten am liebsten am Boden fressen, während andere lieber an höher gelegene Futterstellen, gehen.
Amseln, Rotkehlchen und Goldammern fressen sehr gerne Haferflocken oder auch Streufutter, am liebsten am Boden. Unsere Meisen und einige Finken wie Stieglitz und Erlenzeisig hängen gerne an Futterknödeln
Quelle:
Vivara - Priv.Doz. Martin Kraft, Marburg




Die Wacholderdrosseln kommen nun auch wieder zu uns, wie im Winter 2010!


Mit den Amsel-Drosseln gibt es öfter einmal Zoff.



In einer alten Wanderkarte, die ich mal auf der früheren Ausstellung Harz & Heide in Braunschweig gefunden habe, entdeckte ich etwas sehr Interessantes, nämlich, daß die Vögel zu unterschiedlichen Zeiten erwachen und zu singen beginnen. Das ganze nennt man Vogeluhr. Hier ein Auszug aus Wikipedia:
Mit einer Vogeluhr kann die ungefähre Uhrzeit anhand des Vogelgesangs geschätzt werden. Die Vogeluhr basiert darauf, dass unterschiedliche Vogelarten zu verschiedenen Zeitpunkten in den frühen Morgenstunden mit dem Gesang beginnen. Eine bestimmte Spanne im Verlauf der Morgendämmerung ist für einzelne Arten von Singvögeln jeweils ein spezifischer Anreiz.
Da fällt mir ein, daß ich früher einmal eine Vogeluhr in Forme einer Drehscheibe aus Karton besaß. Lang ist's her . . .
Damit ich's nicht mehr vergesse hier nun die Wachaufzeiten der jeweiligen Vögel (aus Wikipedia)
So genau hab' ich da noch früher nie drauf geachtet, aber es ist schon erstaunlich, wie früh manche Vögel ihr Lied erschallen lassen!


Der "freche" Spatz ist auch hier wieder einmal auffällig, indem er als Langschläfer der Späteste ist!

Sonntag, 5. Februar 2012

Sonne und Mond




Auf der einen Seite des Hauses die untergehende Sonne, auf der anderen schon der Mond.
Traumschöne Ausblicke . . . 
. . .  und die Sonne taucht die Zimmer in rotgoldenes Licht . . . 

Keckes Kehlchen







und all die anderen Vögel, die uns z.Zt. besuchen ... immerhin waren es in der Nacht -16  Grad Celsius.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Gartenarbeit ist auch bei Minus-Graden schön!!!


- Ein vergessener Apfel -

. . . zumal bei diesem herrlichen Sonnenwetter. Und wenn es auch um die -10 Grad sind, so stört mich das kein bißchen - ganz im Gegenteil! Die Luft ist sehr erfrischend, die Sonne strahlend hell, und mit Funktionskleidung (Outdoor) bleibt Mensch einfach wunderbar warm, fast zu warm bei der anstrengenden Tätigkeit.

So wurden es an die 3 Stunden intensiven Harkens und Aufsammelns, denn in den vergangenen Wochen war viel von den Bäumen heruntergefallen! Leider kam ich aus zeitlichen Gründen kaum zum Posten. Evt. hole ich dies - zeitlich rückversetzt natürlich - irgendwann einmal nach und verlinke die betreffenden Stellen dann mit diesem Post, um den Laub- und Zweigabwurf nachvollziehen zu können. Also nicht wundern!


Immer wieder schön, die tiefstehende Sonne, die ihre Strahlen zur Erde schickt!
Am schönsten jedoch sieht immer noch das langwellige rote Licht der Sonne aus, das jetzt gegen 16 Uhr wie auch morgens die natürliche Außenbeleuchtung darstellt.


Sehr lang sind die Schatten in dieser Jahreszeit!

Solch filligrane Blätterfragmente finden sich immer einmal wieder am Boden.


Auch die kleinen Vöglein tummelten sich heute wieder am reichlich gedeckten Futterplatz im hellen Sonnenschein!


Dazwischen immer einmal wieder ganz wenig Schnee und Eis . . .


Die Waldgartenrose schaut immer noch gut aus, wenn die Blüten auch stellenweise braun geworden sind.


Und ganz hinten im Waldgarten am Gartengerätehaus hat sich doch tatsächlich ein Maulwurf eingestellt. Wer hätte das bei dieser Witterung für möglich gehalten?!?  Denn bis ganz vor kurzem war da noch nichts!

Was also tun?


Nachtrag:
Gegen den Maulwurf hilft, ihn zu stören. Da der Maulwurf geschützt ist, darf man ihn lediglich vertreiben.
Er mag keinen Lärm, Hacken, ständiges Öffnen der Eingänge, ein Aufgraben der Gänge.

Am besten gefällt mir jedoch der Tipp, Windspiele aufzustellen!