Freitag, 8. Mai 2015

Jubel! - Die Leberblümchen vermehren sich!!!



Welch eine Entzückung - die Leberblümchen haben Kinder!!!
Fast wagte ich nicht mehr zu hoffen, denn wir besitzen diesen Garten nun schon wieder im 3. Jahr. Zunächst sah es so gar nicht danach aus, daß diese zauberhaften Stauden sich in dieser Gartenerde jemals vermehren würden. Doch dank meiner guten Pflege oder Nicht-Pflege :-) - vor allem der Abschaffung des Rindenmulches (von dem ich persönlich nicht sehr viel halte!) und der Schaffung natürlicher Verhältnisse in diesem Bereich - hat es nun doch noch funktioniert. Und gleich so viele! Welch eine Freude!!!

Man muß Unansehnlichkeiten zumindest zeitweilig in Kauf nehmen können und Geduld aufbringen, denn nur diese Kombination führt häufig zum gärtnerischen Erfolg.Gut Ding will eben Weile haben.


Und gerade diese Staude, die so unsagbar schön aber doch erst einige Zeit später als die anderen blühte, hat nun die meisten Kinder!


Bild vom 10. April!


Die Gestalt der Kornblumen muß ich mir noch einprägen, denn versehentlich habe ich von diesen Jungpflanzen sicherlich schon einige ausgerupft, da ich sie für "Unkraut" hielt ... die ersten blühen schon wieder, das schützt vor weiteren Untaten meinerseits. ;-)



Immer noch Tulpen ...



Zwei sind hier verkehrt .... die werde ich morgen herausnehmen und an einen anderen Ort setzen, wo sie farblich besser passen


Für mich Fehlfarben, die da nicht hingehören ... an einem anderen Platz aber genau richtig sind.


Um die kleine Konifere herum stehen nun die unterschiedlichsten Tulpen. So war das zwar nicht gewollt und ich weiß auch noch nicht ob ich die Tulpen generell um diese kleinen Gehölze belassen werde. Vielleicht denke ich mir beizeiten noch eine ganz andere Lösung aus.


Die Tulpen 'Parrots Black & White" - nicht ganz so papageienhaft, wie auf der Abbildung, aber dennoch schön!



Das sind nun die spätesten Tulpen - die ich aus verschiedenen Richtungen aufgenommen habe. Sie stehen im Beet mit der Flohmarkt-Rose.  Hinten links liegt noch der Strauchschnitt vom Flieder beim Gartenhaus, den mein lieber Mann am Wochenende vershreddern wird. Die Holzwand des Nachbarn ist leider noch nicht wieder vom Knöterich überwuchert, das geschieht erst noch. Der wilde Wein wächst nun so langsam auch wieder.





Die Rosen treiben kräftig, wie diese weiß blühende Kartoffelrose (Rosa Rugosa) am Gartenzaun, in deren Nähe der immerblühende Goldlack heimisch ist.. Sehr wahrscheinlich wird es an dieser Stelle später eine Umstrukturierung geben müssen.



Einen blühenden Bärlauch gibt's hier nun auch - er zeigte sich im Terrassen-Beet - es sollten eigentlich zwei oder drei Pflanzen sein .... vielleicht sehe ich mehr davon auch erst im nächsten Jahr ...


Neu ist der blaublühende Lerchensporn, er fand seinen Platz inzwischen auch im Terrassen-Beet. Fehlt mir nur noch der gelbe, den ich schon sehr lange kenne. Blau-Gelb .... das wären sogar die Eintrachtfarben :-) und eine Überlegung wert.



Blau ist  überhaupt eine meiner Favoritenfarben und nun blühen die im letzten Herbst gekauften Lithodora (Steinsame) endlich. Sollen sich die beiden Stauden nur rasch verbreiten. denn der Boden zwischen den dort wachsenden höheren Pflanzen ist noch relativ kahl. Bis Juli werden wir nun an den leuchtend blauen Blüten unsere Freude haben. Hübsche bodenbedeckende Stauden kann es in diesem Garten gar nicht genug geben!

Nur schade, daß ich noch nirgendwo das liebreizende Gedenkemein auftreiben konnte! Früher besaß ich es einmal in einem unserer Gärten.


Die blaue Anemone, die in der Nähe des Nachbarzaunes neben Petersilie und inmitten von Giersch sowie Vergissmeinnicht-Ablegern tapfer Position hält, darf nicht vergessen werden. Der Giersch wuchert immer wieder vom Nachbarn herüber, so oft ich ihn auch ausreiße. Das Wurzelwerk verläuft unterirdisch und die Maßnahmen müßten tiefergehende sein, um ihn auszurotten. So bleibt es beim oberflächlichen Rupfen hin und wieder mal. Denn so sehr stört mich der Giersch nicht - zudem läßt er die Bereiche, in denen er wächst, schön grün erscheinen.



Mit den Schlüsselblumen geht es schon seit einer Weile zuende, dafür setzen sie Samen an. Und sehr gern dürfen sie sich in der Wiese vermehren. Dann wird eben drumherum gemäht. ;-) Rund um die Schlüsselblume wächst unendlich viel Gundermann, der selbstverständlich auch gern gesehener Gast ist. In Bereichen, in denen er in die Höhe wächst, ernte ich ihn auch, um ihn zu verspeisen. Meist in Suppen oder Wildgemüsen.


Eine erste Akeleien-Blüte entdeckte ich auch schon - dabei handelt es sich um eine aus dem Waldgarten mitgenommene Staude. Doch inzwischen haben die Akeleien sich an verschiedenen Stellen des Gartens ausgesamt und ich bin schon sehr gespannt auf ihre Blütenfarben und Erscheinungsformen. Denn anfangs wollten sie sich ebensowenig vermehren wie die Leberblümchen. Sämtliche Samen, die ich ausstreute, waren nicht aufgegangen. Vielleicht brauchten die Samen auch ein Jahr länger zum Keimen?


Alle Neuigkeiten und aktuellen Gartensituationen passen gar nicht in einen Post und für heute soll es erst einmal reichen.

Kommentare:

  1. Darauf hoffe ich such, dass die Leberblümchen sich vermehren, dabei pämpere ich sie jedes Jahr mit aus dem Wald mitgebrachten Buchenlaubmull und sie stehen sowieso unter einer Hasel, deren Laub herunterrieselt. Bisher habe ich noch keine Sämlinge gefunden. Gratuliere also zu deinem Erfolg!
    Fehlfarbene Tulpen auszubuddeln spare ich mir, die knipse ich ab, und stelle die Blüten in die Vase und hoffe, dass sie durch Ignorieren irgendwann verschwinden.
    LG
    Sisah
    ...die Schrift in meinem letzten Posting habe ich korrigiert.

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    1. Liebe Sisah,
      ich habe da eigentlich nichts weiter gemacht, als gelegentlich mal Gras und anderes Unerwünschte weggejätet. Außerdem hatten wir den Rindenmulch der überall zentimeterdick auf dem Terrassenbeet lag, irgendwann heruntergefegt. Vielleicht hilft einfach in Ruhe lassen?
      Eine der Tulpen habe ich geschafft, auszubuddeln, die andere brach leider ab - nun dann bleibt sie eben dort. ;-)

      Liebe Grüße
      Sara

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  2. So schön sieht es bei Euch aus!
    Ich hab mag die Leberblümchen auch so sehr und war auch megahappy als sie das umsetzen im vorletzten Jahr überstanden und im Jahr darauf wieder geblüht haben bei mir.
    Ob sie sich vermehren hab ich noch gar nicht geguckt...
    Du nimmst es aber genau mit den Tulpen... hihi Du hast sehr genaue Vorstellungen, das gefällt mir.
    Den Giersch nehm ich ja ab und an ganz gern als Petersilienersatz oder für suppe. Nahrhafter Wildspinat, also durchaus nicht nur Unkraut. ^^
    Aber ich muss ihn auch stets im Zaum halten und von zeit zu Zeit nachrupfen. das reicht aber sogar aus.
    Danke für die Bilder.
    GLG, MamamMia

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    1. Oh, das ist schön zu hören, Du Liebe! Ich würde es kaum wagen, sie umzusetzen, obwohl ich das ja auch zwecks Umzugs vom Waldgarten in diesen Garten tat. Denn sonst gäbe es sie jetzt in diesem Garten kaum. Das Ausgraben in der Natur ist meines Wissens nicht erlaubt, ich glaube, sie sind geschützt. Doch ein paar Stauden hatte ich ja aus dem Waldgarten mitnehmen können und sie sind alle angegangen, hatten allerdings zunächst Startschwierigkeiten. Doch die sind ja jetzt gottlob überwunden. :-)

      Hmm, ja die Tulpen .... früher hatte ich sie auch eher bunt durcheinander, aber heute mag ich eher kunstvolle Anblicke. Die passenden Farben oder alle von einer Farbe, das schaut wundervoll aus. Man lernt ja im Laufe der Jahre noch dazu. Dennoch - Klein Versailles wird es bei mir nie geben. Ein bißchen wild-romantisch und natürlich muß es immer sein. Geschniegelte Rasenkanten, wie mit der Nagelschere beschnitten, sind nicht so mein Fall, auch wenn das sicherlich ganz gut aussehen kann. Wäre mir auch viel zu viel Arbeit, die Zeit habe ich gar nicht (und wenn, dann investiere ich sie lieber in anderes). Es wäre mir aber auch zu unnatürlich. Ein Garten ist für mich Rückzugsort, Refugium, dort muß ich die Natur spüren können, wie sie atmet und lebt. Im Garten soll nicht alles so gedrechselt sein, so reglementiert. Dabei könnte ich mich nicht entspannen - dann hätten wir es bei nur Rasen belassen können. ;-) :-) Du verstehst mich. Danke! :-)

      Liebe Grüße und einen schönen Muttertag
      Sara

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  3. liebe Sara,
    was für eine schöne Überraschung,das freut mich für dich!! Hier wachsen sie leider gar nicht und das tut mir auch Leid, denn ich mag die auch so gerne!
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!! herzliche Grüße, cocrnelia

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    1. Danke, liebe Cornelia. Das dachte ich zunächst auch. Sie lieben es sicherlich ein wenig "wild" - ganz wie in der Natur. Wenn man diese Vorausseetzungen für sie schaffen kann, werden sie sich auch wohlfühlen - und - eigentlich kalkhaltigen Boden .... von dem ich dachte, daß wir ihn allerdings im jetzigen Garten nicht hätten .... so kann man sich täuschen. Denn der Terrassenbereich ist mit anderer Erde aufgeschüttet, als der übrige Garten, daran liegt es wohl.

      Liebe Grüße und auch Dir noch einen schönen Sonntag
      Sara

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  4. Ach liebe Sara,
    Dein Garten ist wirklich ein Traum und Du hast ein wahres Blumenparadies! Vor allem kennst Du Deine Blumen mit Namen, da habe ich jetzt auf jeden Fall wieder dazugelernt, dadurch, dass ich Deinen Post aufmerksam durchgelesen habe. Bei uns sind die Tulpen jetzt endlich auch gekommen, bei uns im Garten ist alles nämlich immer ein wenig später dran. Habe ich Dir schon einmal geschrieben, dass wir vermuten, dass das an unserer "natürlichen Klimaanlage" liegt? Wir wohnen nämlich neben einem Back, haben selber einen Teich und außerdem sind noch Wiesen um unser Haus ...
    Vielen lieben Dank für die wunderbaren Fotos, Deine sehr geschätzten Besuche samt Kommentaren und ein wundervolles Wochenende!
    Deine Rena
    www.dressedwithsoul.com

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    1. Liebe Rena,
      um den Bach "beneide" ich Euch. Früher hatten wir mal einen Resthof, zu dem auch ein Bach gehörte, sogar ein eigener Wald. Da haben wir es jetzt beschaulicher. Es ist immer spannend, das je nach Region unterschiedliche Blühverhalten in den Blogs zu beobachten. Wir sind übrigens Klimazone 7b, das hab' ich oben rechts verlinkt.
      Auch Dir noch einen schönen sonnigen Sonntag und danke für Deinen lieben Besuch hier!
      Alles Liebe
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    Dann weiß ich ja, was ich dir mal wieder schicken kann. Das Frühlingsgedenkemein hat mir eine Freundin vor 2 Jahren als Ableger geschenkt und es blüht wirklich sehr schön blau. Noch kräftiger, als Vergissmeinicht. Dafür habe ich gar keine Leberblümchen. Diese dunklen Späten Tulpen blühen hier auch gerade.
    Du hast Recht...im Moment muss das Bloggen ruhen, wegen dem Kurs. Aber ich hoffe, dass es bald wieder klappt und ich wieder mehr Zeit für den Garten finde.
    Ganz liebe Grüße an dich und ich wünsche dir einen schönen Sonntag,
    Sigrun

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    1. Liebe Sigrun,
      das kann ich mir gut vorstellen. Wenn ich meine damaligen Unterlagen so anschauen, ist das eine sehr umfangreiche Sache. Ich hätte das jetzt doch gar nicht mehr nebenher schaffen können. ;-)
      Hach, das Gedenkemein sieht so wunderschön aus. Ich sehe es selten einmal in den Gärten und liebäugele schon lange damit. Hatte aus Versehn das Kaukasus-Vergissmeinnicht gekauft ;-) Auch weil die in der Gärtnerei das Gedenkemein nicht kannten und es dafür hielten.

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2014/04/goldlack-und-kaukasus-vergissmeinnicht.html

      Im Waldgarten hatte ich es schon mal - nur leider nicht dran gedacht, es mitzunehmen.

      http://mein-waldgarten.blogspot.de/2012/05/kaukasus-vergissmeinnicht-und.html

      Dafür könnte ich Dir dann Leberblümchen anbieten. Sie scheinen sich ja jetzt reichlich zu vermehren. Muß mich erst informieren, wie ich damit weiter verfahre .... einfach erstmal wachsen lassen oder vereinzeln? In der Natur wachsen sie ja auch, wie und wo sie wollen ... und ab wann es möglich ist, gefahrlos Jungpflanzen zu versenden.

      Alles Liebe und Gute für Dich und Deinen Kurs
      und auch einen schönen Sonntag
      Sara

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