Samstag, 23. Mai 2015

Die Rosen zu Pfingsten ...


Die Geburtstagsrose 'Ashley' hat einen Platz gefunden ... sie ist also nicht im Kübel gelandet. Doch das bedeutet nun wieder um NOCH mehr Beete oder Pflanzen herumzumähen ;-) ...


Regelmäßig passieren dann Dinge wie diese  ... so wie heute ... einfach abgemäht ...




Die erste leicht geöffnete Knospe meiner Waldgarten-Rosen zeigt sich in diesem Jahr an der, die ganz hinten am Zaun in der Nähe des Ahornbaumes steht.
Die Knospen meiner anderen Waldgartenrosen sind alle noch fest geschlossen. Der Strauch ist unglaublich gewachsen!



Auf dem nächsten Bild wurden zwei unterschiedliche Zeiten festgehalten. Am 17.5. öffnete sich bereits ganz leicht eine Knospe der Rosa Rumba. Das Bild mit der weiter geöffneten Rose wurde heute aufgenommen.


Fonts Fiolex Girls + HammerKeys

Ganz in der Nähe an der lachsfarbenen Rose schlug leider die Blattrollwespe zu. Ansonsten ist diese Rose mit zahlreichen dicken Knospen besetzt.
Auf eine Bekämpfung kann man jedoch verzichten, wie ich unter dem Link finde. Der Rose schaden die eingerollten Blätter nicht!


Etwas weiter rechts am Zaun blühte die helle Rosa Rugosa (Kartoffelrose) auch schon ein erstes Mal in diesem Jahr. Doch inzwischen war es einfach zu kalt für weitere Rosenblüten.


Die Kartoffelrose bildet einen Ausläufer ... die Frage ist, darf er bleiben oder kille ich ihn lieber gleich? Und was wird aus dem Goldlack dahinter???


Die Kletterrose 'New Dawn' kommt mir rosa Knospen inmitten des Pflaumenbaumes, den bald auch Blüten der Kletterrose 'Lykkefund' bedecken werden, denn diese ist in nur einem Jahr mehrere Meter hoch geklettert und trägt zahlreiche Knospen. Eine unglaublich wüchsige Rose, scheinbar robust. Ich freue mich sehr, daß der Eindruck dieser Rose in anderen Blogs nicht täuschte und ich damals gleich zugegriffen habe!



Prall sind die Knospen der gelben Rose an der Terrasse - überhaupt befinden sich die Rosen inzwischen in einem viel besseren Zustand als bei Übernahme dieses Gartens!



Die rote Rose am Haus trägt ebenfalls dicke Knospen


Ein hübscher Anblick zur Zeit mit dem silbrig-weißen Hornkraut zu Füßen ... das sich in nicht mal 2 Jahren wahnsinnig ausgebreitet hat.


Einzig die Dünenrose blüht schon recht üppig - alle anderen stehen mehr oder weniger noch in den Startlöchern.



Soweit erst einmal die Rosen, und was ich sonst noch beim vorpfingstlichen Aufhübschen des Gartens fotografieren konnte, demnächst.

Allen Freunden und Lesern wünsche ich schöne Pfingsttage!

Freitag, 22. Mai 2015

Pfingstrosen im Bauerngarten und ein Loblied auf Bodendecker



Die Mondviolen blühen längst - nur konnte ich den Blütebeginn nicht termingerecht posten, da ich nicht einmal Zeit zum Fotografieren hatte. Gut, dann eben jetzt.

Wiederum wachsen sie unter dem Reineclauden-Baum empor und entzücken das Auge. Denn derzeit blüht gerade einmal wieder nicht allzu viel. Die Tulpen sind fast alle verblüht, die Rosen wollen ihre schönen Blütengesichter noch nicht zeigen, ihnen ist es einfach noch zu kalt.

2014 blühten die Mondviolen schon am 4. Mai. Voriges Jahr herrschte ab Februar allerdings auch eine durchgängig schöne warme Witterung, was man von diesem Frühling nun leider so nicht behaupten kann.

Doch auch die Kornblumen haben es trotz kühler Witterung schon mal mit der Blüte gewagt ...


Außerdem wachsen überall viele viele Margeriten .... das können aber noch nicht Sigrun's (Steiniger Garten) Margeriten sein? Weil sie so ein wenig wuschelig wirken .... aber ich habe mir Sigruns Margeriten 'Eissstern' eben noch einmal angeschaut, das Erscheinungsbild ist doch deutlich anders.



In die Schublade wie auch ins Gartenbeet hatte ich sie gesät. Und in der Pflanz-Schublade tut sich inzwischen etwas .... auf der rechten Seite der Schublade sind erst wenige Keimlinge aufgegangen.

Akeleien-  und Margeritenzöglinge wachsen hier heran.


Die Pfingstrose trägt erstmals nennenswert Blütenknospen - darauf habe ich schon lange gewartet. Das ist doch ein himmelweiter Unterschied - das Bild aus Mai 2013 im Vergleich zu heute!
Und der Waldmeister ist immens gewachsen! Es ist so genial, dort hinten kaum noch jäten zu müssen! Da hat selbst der Löwenzahn kaum noch eine Chance! Bodendecker sind etwas Feines, ganz gleich, ob sie nun Waldmeister  und Vinca minor oder Major heißen, Hornkraut oder andere Namen tragen!

In einem Bauerngarten dürfen Pfingstrosen nicht fehlen!

Nun ist unser Garten ja kein wirklicher Bauerngarten, aber doch ein Garten in einem kleinen Dorf und aufmerksame gartenkundige Besucher denken bei 'Dorf' oft auch gleich an Bauerngarten, wenn viel Blühendes über den Gartenzaun lugt. Wie hübsch ist es dann, auch die klassischen Bauerngartenpflanzen vorzufinden.



Ich glaube, der Tag der Offenen Gartenpforte wird wohl auch eines schönen Tages in unseren Garten einziehen .... noch ist der Garten nicht so weit, ein wenig anstrengen muß er sich schon noch ....

Der Flieder blüht hier bei uns noch immer ... Fliederduft umgibt nach wie vor das Haus und das dauert so fort, bis die letzte Flieder-Dolde vertrocknet sein wird.

Die Amseln haben hierfür keinerlei Sinn - wenn es um die Liebste geht, kennen die Hähnchen nichts .... da wird gezankt und angegriffen, was das Zeug hält, ob Mensch nun in der Nähe ist oder nicht, es werden Watschen per Flügelschlag verteilt und gelegentlich fällt ein Stück vom "Glück" auf des Menschen Kopf.  Smilie by GreenSmilies.com

Donnerstag, 21. Mai 2015

Blauröckchen ...



Immer wieder eine Augenweide, die kleinen blauen Glockenröckchen, die wie Kleidchen von zartgliedrigen Elfen anmuten .... der Kaukasische Beinwell ist einfach nur schön!





Und - er ist wesentlich eher am Start als der gemeine Beinwell (Symphytum officinale), der sich erst jetzt so allmählich aufrafft . . . noch sind seine Knospen geschlossen ...



Und hier noch der verblühte Zustand des blauen Beinwells und seine neuen Ausläufer



Während ich bereits am 6.4. d.J. in einem unserer Parks diesen gelben Beinwell blühen sah.


Nur werden beide Beinwell-Farben sich wohl nicht mehr dekorativ vereinen können, denn der blaue Beinwell verliert bereits viele seiner Blüten. Doch alles hat seine Zeit ...

Dienstag, 19. Mai 2015

Rosen in Töpfen und Seerose im Zinkwannen-Teich




Diese Rose ist ein Geburtstagsgeschenk meiner Mutter. Nun muß ich nur noch den richtigen Platz für sie finden. Am liebsten würde ich sie in einen Topf pflanzen. Damit ich sie später, wenn wir noch einmal das Domizil wechseln sollten, problemlos mitnehmen kann. - Mit Rosen in Töpfen habe ich bislang allerdings noch keinerlei Erfahrungen sammeln können ...

Deshalb googelte ich einmal nach Rosen im Topf und stieß auf diesen Link

Rosen im Kübel richtig pflegen 
demnach sollte ein Topf mindestens 50 cm hoch sein, eher höher - es kommt bei einem Rosen-Topf weniger auf den Durchmesser als auf die Höhe an, da Rosen ihre Wurzeln in die Tiefe lenken.


Die Rose Ashley besitzt wundervoll romantisch-altmodische große Blütenköpfe und einen ganz zarten himmlischen Duft.

Sie soll resistent gegen Mehl- und Sternrußtau sein und blüht sogar öfter. Meine Ashley blüht jedoch nicht pink sondern zartrosé. wie ich es besonders mag.



Und wo ich gerade bei Rosen bin ..... inzwischen liebäugele ich sogar mit einer Seerose ... es ist nämlich so, daß ich noch eine alte große Zinkwanne besitze, ein Familienerbstück. Doch zum Herumstehen im Gartenhaus eigentlich zu schade, zum Bepflanzen auch, denn dafür müßte ich den Boden der Wanne zerstören, damit das Wasser abfließen kann. Denn eine Überdachung haben wir im Garten leider nirgends, so daß die in der Zinkwanne wachsenden Pflanzen unweigerlich beim nächsten Regenguß ertrinken würden.

Da fielen mir Wasserpflanzen ein .... einen Mini-Teich oder ähnliches wollte ich schon lange noch einmal im Garten haben. Doch ob eine Zinkwanne sich für diesen Zweck eignet? Besonders was Seerosen betrifft? Es ist schon so lange her, seit ich mich mit Teichen beschäftigte, deshalb kenne ich mich jetzt mit deren Bedürfnissen nicht mehr so genau aus und müßte mich ganz neu einlesen ...

Vielleicht hat ja jemand von Euch Erfahrungen mit Seerosen oder anderen Blühpflanzen in Zinkwannen sammeln können?


Das obige Foto (im Sommer 2013 aufgenommen) zeigt nun keine gewöhnliche Seerose - für meine Zinkwanne wäre die Victoria-Seerose (Foto Botanischer Garten Braunschweig) viel zu groß, denn ein Kind findet auf einem der Blätter Platz.
Doch wozu lange fackeln, wenn man Tante Google fragen kann - und da wurde ich in der Bildersuche sofort fündig.
Nicht nur das, eine unserer Bloggerinnen hatte es ja längst vorgemacht und ich es seinerzeit auch gesehen .... doch durch die permanente internette Überfütterung gehen solche Informationen leicht einmal unter.

Einen Schwan werde ich mit meiner Zinkwanne wohl kaum anlocken, auch wenn das ein schöner Anblick wäre ;-)


Oder sollte ich noch andere Gewächse, z.B. Binsen mit in die Wanne pflanzen?
Doch am liebsten gefallen mir Seerosen pur!


Im Juni 2012 war die Victoria Seerose in meinem anderen Blog auch schon einmal zu sehen.

Und schon werden wieder Umstrukturierungen des Gartens notwendig. Denn als ich kürzlich eine Gartenrunde drehte, wurde mir klar, daß das auf Dauer mit den Beeten, wie sie derzeit angelegt sind, nicht geht. Es müssen wieder einige Pflanzen "rausfliegen" - denn alle Pflanzen verbreitern sich, nehmen an Umfang zu - ich habe sie teilweise recht dicht gepflanzt, z.B. in der sog. 'Rosen-Schule' - doch das war ja zu Test- und Anwuchszwecken und von vornherein mit der Absicht, einige dieser Rosen wieder weiterzugeben, sofern sie anwachsen.

Der Ginkgo steht viel zu dicht neben der rosa blühenden Rosa rugosa, die den diesjährigen Auftakt zur Rosenblüte anführte... (der Ginkgo ist im Bild oben rechts zu erkennen!)

Was ich mit den beiden mache, weiß ich auch noch nicht genau. Sie so nahe beieinander zu belassen, ist sicherlich ein Fauxpass .... oder würde der Ginkgo dennoch als ein starker Baum heranwachsen, den die Rose nicht sonderlich stört?? Dafür reichen meine Erfahrungen leider nicht, um speziell diese Konstellation beurteilen zu können.

Und dann fehlen mir wohl nur noch solch romantische Gartenmöbel wie diese .... doch so etwas habe ich noch nirgendwo - außer in anderen Gärten - gesehen ... am Flohmarkt habe ich nie das 'Glück'




Samstag, 16. Mai 2015

Pünktlich zum Geburtstag ...




. . . öffnete sich die erste Blüte meiner Clematis 'Miss Bateman'.


Ein  wunderschöner Anblick so unmittelbar an der Terrasse und Knospen trägt sie noch zahlreiche.



Herzlichen Dank auch noch an dieser Stelle für die zahlreichen Glückwünsche, ob per Mail, im Blog oder über andere Plattformen, wie Facebook.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Baumläuse und Minzeblattkäfer


Die  "Käferfrage" könnte ich gleich fortführen ... doch vermute ich eher, daß dieses Tierchen dem Reich der Wanzen (Heteroptera) zuzuordnen ist. Zur Zeit krabbeln mit stakseligen Beinchen zahlreiche dieser Insekten an unserer Hauswand entlang und auch am Trittblech der Terrassentür, wo ich diese beiden fotografieren konnte.

Auch ein Video habe ich aufgenommen, in dem man diese stakselbeinige ziemlich große Laus (ca. 1/2 cm!) recht gut erkennen kann.



Nun bin ich kein Insektenkundler oder coleopterist (Käferkundler) und will das auch gar nicht sein - mein Interessensgebiet ist vielmehr das der Botanik und auch das nur in Teilbereichen - aber gern darf, wer das Wissen oder die Zeit hat, dieses Tierchen bestimmen. - Allen, die im vorigen Post "meine" Käfer bestimmten, auch hier noch einmal meinen herzlichsten Dank!!!

Für das Bild mit der Wanze mußte leider das Smartphone herhalten ... Da ist das nächste schon besser gelungen ... mit dem Besuch am Löwenzahn ...



Diese Schönen sind leider auch wieder aktiv! Wenn die Minzeblattkäfer auch noch so hübsch aussehen, so sind sie doch im Garten eher unerwünscht.

Über Minzeblattkäfer schrieb ich 2011 schon einmal. Zu der Zeit bewohnten und beackerten wir noch den Waldgarten, in den sich nicht ein einziger dieser Käfer verirrte. Doch den jetzigen Sonnengarten mögen sie dafür um so mehr. ;-)


Käfer bestimmen

Inzwischen habe ich die Ursache bzw. den Herd gefunden, diese Läuse krabbeln an der hohen Fichte, die an der Terrasse steht, hoch. Es werden vermutlich Rindenläuse sein, die speziell Nadelgehölze befallen. Eine Bekämpfung scheint schwieriger zu sein, besonders bei so hohen Bäumen!

Doch hinnehmen wollen wir diese unangenehmen großen Läuse keineswegs, denn die ganze Terrasse ist voll von ihnen, sie krabbeln am  Haus hinauf und vor unserer Terrassentür, begehren Einlaß ins Haus .... das ist mehr als unangenehm!

Läuse machen Terrassen klebrig

Ich hatte es doch gleich vermutet .... diese "Käfer" wirkten wie überdimensionale vollgesogene Zecken, nur deutlich größer! (Bei uns auch größer als 6 mm!!!) Doch das das nicht sein kann, wußte ich .... aber WAS IST DAS, das war hier die große Frage. Nun ist das Rätsel gelöst mit ein bißchen Recherche ...

Baumläuse (Lachnidae), auch Rindenläuse oder Lachniden genannt, gehören zur Familie der Blattläuse. Sie gelten als Forstschädlinge, doch sind einige Arten für die Imkerei als Erzeuger von Honigtau von Bedeutung.

Verschiedene TannenläuseTabelle mit Auflistung der verschiedenen Tannenläuse

Käferfrage



Metallisch grün und rot ... und turnt - wie es aussieht, gern auf Brennesseln herum ...


(herzlichen Dank für die Aufklärung!)

. . . während ich das Lilienhähnchen den Feuerkäfer (herzlichen Dank für die Aufklärung!) schon vor einer Weile an der Gardine erwischte ;-)
Solange es bei dem Einen bleibt, ist dagegen ja nicht viel zu sagen ...



Beim Post bezüglich der Kräuterbuschen war mir ein Fehler beim Vor-Posten unterlaufen. Herzlichen Dank an eine aufmerksame Leserin! Ich habe diesen Post nun beim entsprechenden Datum eingeordnet, so daß er dann automatisch erscheinen kann!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Erste Blüte der Dünenrose öffnet sich .... und mein Gewinn ...



Als ich am frühen Nachmittag zu jäten begann, war da noch nichts .... doch als ich meine Arbeit beendete und die Beete bewässern wollte, sah ich sie! Die erste Blüte der Dünen- oder Bibernellrose. So hübsch - gelb neben Blau ...



Die erste Blüte der Kartoffelrose ist allerdings längst schon wieder verblüht - wahnsinnig schnell, wie das alles so geht in diesem Frühling! - Doch dafür erblühen die nächsten Knospen ...



Und dann erreichte mich der entzückende Gewinn von Traude/Rostrose. So viel Garten Glück hat frau nicht immer! :-)

Gerade richtig, um sich an weniger schönen Garten-Tagen damit die Zeit zu vertreiben - das Wendespiel (man kennt so etwas auch unter dem Begriff "Memory") ist zudem noch lehrreich und manchmal auch zum Lachen .... wenn ich da nur an den Mann als Hilfe im Garten denke ;-) ;-)

Über das Spiel freue ich mich sehr, liebe Traude und das beiliegende Kärtchen mit der glücklichen Gärtnerein bekommt einen Ehrenplatz! Es lagen auch noch andere Karten bei, die Ihr hier ebenfalls bewundern könnt. Mein Dank geht außerdem auch an Anja Fischer, eine der beiden Frauen, die das Spiel erdacht haben. Jetzt kann gartenmäßig ja nichts mehr schiefgehen. :-)

Bald werde ich mich - hoffentlich - genauso entspannt wie die junge Dame auf der Karte - auf dem Liegestuhl unter der hohen Weide zurücklehnen können und nur noch den Garten genießen ...