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Freitag, 29. Juni 2018

Schutz für Schmetterlinge und Bienen


Vorab: Wer in diesem Post aufgrund der Verlinkungen Werbung vermutet, ist ein ausgemachter Narr und Umwelt-Ignorant! Mehr ist dazu nicht zu sagen!!!



Heute hatte ich das Glück, am Kugelköpfigen Lauch oder Trommelstocklauch, wie er sich wohl auch nennt, obiges Foto schießen zu können. Im Garten tummelten sich überhaupt relativ viele Bienen. Dies lag aus meiner Sicht am Weißklee, der sich gerade in der Wiese ausbreitet.
Da mein Mann wegen der anhaltenden großen Trockenheit den Rasen nicht mehr gemäht hatte, blüht nun der Klee und lockt die Bienen  und auch Hummeln herbei. 



Es empfiehlt sich allerdings nicht, auf blühendem Klee barfuß zu gehen, das habe ich in meiner Kindheit schon schmerzlich erfahren. Damals gab es noch sehr viele Bienen, Hummeln und auch Schmetterlinge, aber doch nicht so viele verschiedene Arten, wie man heute annimmt, denn auch zu der Zeit wurde schon fleißig mit Giften in der Landwirtschaft und auch in Kleingärten hantiert.

Fonts  Font Ghostwriter & Century

2012 warnte ich schon vor großflächigem Gifteinsatz und erwähnte dort in den Kommentaren das Buch Silent Spring - Der Stumme Fühling  der Biologin  Rachel Carson, das 1962 erschien.

Mittlerweile ist dieses Werk längst in der Versenkung verschwunden, zumindest kann sich kaum noch einer daran erinnern, aber es hat nach wie vor Gültigkeit!

Denn wenn wir nicht an einer giftfreien, zumindest gift-reduzierten Umwelt arbeiten, werden wir nicht mehr viele Insekten erleben! Und nicht nur das, wo die Tiere aussterben, ist das Ende des Menschen auch nicht mehr fern ...

In meinem hier verlinkten Beitrag ging es zwar um Maikäfer und inzwischen habe ich auf Instagram schon mehrfach gehört, dass gerade in Hannover eine Maikäferplage herrschen soll. Bei uns im Braunschweiger Land vermisse ich jedenfalls schon seit vielen Jahren Maikäfer.
Doch ob Maikäfer, Biene oder Schmetterling, Gift bleibt Gift!


Zwei verliebte Pfauenaugen



mein Sommerflieder blüht noch nicht voll ...

Und wer auf Instagram nicht in den Genuss kommt mangels Account, hier noch einmal der Bläuling, den ich in einer Gärtnerei auf einer Cosmea entdeckte. In dieser Gärtnerei wimmelte es überhaupt von Schmetterlingen. Was vermutlich an all den blühenden Pflanzen dort lag.



Also, liebe Gartenfreunde, pflanzt Blühendes, das schmetterlingstauglich ist!
Wer Angst vor Raupen auf seinen Gewächsen hat, darf sich nicht wundern, wenn der Garten eine schmetterlingsfreie Zone ist.
Schmetterlinge brauchen außerdem geeignete Plätze, um ihre Eier abzulegen. Der NABU gibt hier zu Tipps, z.B. sonnige offene Bodenstellen mit Hornklee oder Sauerampfer, doch wer will schon einen Faulbaum oder Kreuzdorn im Garten?


Schwebfliege an Blüte von Wilder Rauke

Auch ein Schmetterlingskasten oder -haus ist empfehlenswert, der schaut so ähnlich wie ein Vogelhaus aus. Zu Beginn des Internets konnte man sie auf amerikanischen Webseiten bestaunen, lange bevor es sie bei uns gab. - Da stellt sich die Frage, wie lange leben Schmetterlinge überhaupt. Denn diese Häuser sollten ja nicht nur Schutz vor Kälte oder anderen schädlichen Einflüssen bieten sondern auch der Überwinterung dienen. 

Vielleicht ist die Lebensdauer der Schmetterlingsarten ja auch unterschiedlich, ich habe mich damit noch nicht eingehender befaßt.



Aufnahmen vom 28.5. - 17:39



Bei großer Hitze, wie sie derzeit bei uns herrscht, gehen den Schmetterlingen vermutlich auch einmal die Kräfte aus, vor allem, wenn das Nahrungsangebot nicht so groß ist. Schmetterlinge kann man sogar füttern - wie das geht, steht hier beschrieben! Vor allem haben auch Schmetterlinge Durst, daher sollte man für geeignete Maßnahmen sorgen! Unseren Garten habe ich heute intensiv bewässert, das ist zugleich ein Labsal für Insekten.
Es sollten ganz flache Wasserstellen für Insekten angeboten werden. Einen vollkommen ausgetrockneten, verdorrten Garten wird kaum eines dieser Tierchen gerne besuchen.
Bei uns an der Terrasse steht stets ein flacher Teller (siehe Collage!), aus dem auch Insekten gefahrlos trinken können. Ihr könnt auch nach Schmetterlings-Tränke googeln.

Ähnlich erging es mir vor einiger Zeit mit dieser Hummel, die völlig entkräftet war. Ich habe ihr Honig angeboten und sie hat diesen dankbar angenommen. 

So hatte ich das Video auf Instagram gepostet.


Und hier noch einmal im aufgenommenen Format


Aufnahmen vom 8-5. - 15:28 h



Weitere  Bilder aus der Gärtnerei ... die Hübschen befanden sich, wie schon erwähnt, nicht ausschließlich am Sommerflieder!




Auch im Haus suchen die Falter Schutz vor der Hitze, insbesondere die Nachtfalter ... diesen kenne ich nicht.


Und hier verewige ich noch eines  meiner Bücher über Schmetterlinge, denn bei unseren vielen Umzügen gehen leicht mal Bücher unter ... so habe ich jedoch stets Zugriff auf meinen Bestand. :-)
Es handelte sich hierbei übrigens um ein ausgemustertes Exemplar aus unserer Öffentlichen Bücherei! Es müssen nicht immerzu neue Bücher sein, denn das Wissen hatten schon oft schon unsere Altvorderen und ob ich nun die DNA der Schmetterlinge kenne oder nicht - wichtig sind doch nur wenige Dinge, auf die es ankommt, oder!


Kleiner Nachtrag am 3.7.18:

Hier der Beweis - an den in unserem Garten befindlichen zahlreichen kleinen Wasserstellen laben sich immer wieder Insekten.


Und da der Blumentopfuntersetzer ein klein wenig tiefer ist, habe ich einfach einen Holunderzweig hineingegeben, daran können ins Wasser gefallene Insekten sich wieder heraushangeln.


Donnerstag, 28. Juni 2018

Ein Landkärtchen im neuen Waldgarten ...


. . . neu, weil unser Garten inzwischen wieder zu einer kleinen Version des Waldgartens herangewachsen ist. Morgens ist es noch ziemlich schattig im Garten. Jetzt werden wir Einiges wieder auslichten müssen, eine Bodendeckerrose 'Crystal Fairy' habe ich erst vor kurzem an einen der Straßenbäume verpflanzt. Nun muß ich auf eine tägliche gute Bewässerung achten, damit der Strauch auch anwächst. Bislang war das kein Problem.

Gestern hatte ich endlich das Glück, das Landkärtchen  (Araschnia levana), welches schon seit Tagen meinen Kopf umflatterte, im Bild festhalten zu können. Noch sind viele Falter so wendig, dass es nur mit Mühe und sehr viel Geduld möglich ist, sie zu fotografieren. Doch die Zeit wird bald kommen, wenn sie taumeliger und viel langsamer werden, dann ist der richtige Zeitpunkt da, um ausgiebig Schmetterlingsfotos zu schießen.

Das Landkärtchen gehört   zur Familie der Edelfalter (Nymphalidae). Diese Version gehört schon der Sommergeneration an, während die Frühlings-Landkärtchen eher ein orangefarbenes Aussehen haben (Saisondimorphismus).




Bild vom 27.6. 13:25


Das ist die noch verbliebene Bodendeckerrose 'Crystal Fairy' - für diesen kleinen Garten mehr als genug! Die andere, mit dem Pfeil gekennzeichnete im Bild unten rechts bei der Koreatanne, die nun auch schon mannshoch gewachsen ist, ist die Rose, die in die Straßen-Baumscheibe wanderte.


Die Koreatanne aus der Nähe ...

Bilder vom 4.5. - 19:12h


Dienstag, 26. Juni 2018

Im Versteck!


Ein wenig scheu ist sie noch, diese junge Amsel ... schnell huschte sie bei meinem Herannahen in ein Versteck. :-)

Montag, 25. Juni 2018

Tot!



Diese Motte oder Schmetterling lag am frühen Abend des 19.6. nahe unserer Terrassentür. Kennt jemand dieses Tierchen vielleicht?

Dank Karen/Allegrias Landhaus weiß ich nun, dass diess eine Tigermotte oder Breitflügeliger Fleckleibbär ist.  Interessant die Gelege am Salbei. Daraufhin sollte ich meinen einmal untersuchen. ;-) Jetzt ist es aber vermutlich zu spät im Jahr? Dachte mir fast, dass das ein Nachtfalter ist, erinnerte mich irgendie an die schneeweiße Federgeistchen. :-)

Es hatte mich in den Fingern gejuckt, diesen Post mit "Lästerpost" zu betiteln, aber dann wählte ich doch einen anderen Titel. ;-) Denn wer von Gartenbloggern hätte Lust auf solch eine Überschrift? Sind doch in der letzten Zeit schon die Kommentare ausgeblieben, was sicherlich aber wohl auch an meinen seltener gewordenen Gegenbesuchen liegt. Wobei ich noch nie zu JEDEM Post etwas zu sagen hatte und Bla Bla liegt mir nun mal nicht, das habe ich stets betont! Entweder ganz oder gar nicht - entweder ich kann einen Post ganz lesen und entsprechend kommentieren oder ich lasse eben keine Nachricht da, außer in seltenen Ausnahmefällen.

Doch komme ich zur Sache ... wenn es nach einigen RechtsVerdrehern geht, müßte nun wohl jeder Post die Bezeichnung WERBUNG gleich ganz oben stehen haben, egal, ob es sich um Gegenstände handelt, die abgebildet werden und sich nur rein zufällig im Bild befinden oder um Verlinkungen, die man nur zu dem Zwecke, um diese Artikel später  wiederzufinden, wie ich das häufig gehandhabt habe, anbringt. Nach dieser seltsamen Auffassung ist nun also ALLES Werbung und damit spielen solche Winkeladvokaten Leuten, die viel echte Werbung machen, ja gerade zu, denn von nun an wird - bei einer derartigen allgemeinen Auffassung - sowieso niemand mehr unterscheiden können, was Werbung ist, was nicht! Rob Bubble bringt es auf den Punkt! ;-)

Davon aber abgesehen, wird das Ganze noch ein übles Nachspiel bekommen, und zwar durch jene, die damit keineswegs einverstanden sind, daß ihre Links oder Produkte/Bilder und Locations in Posts von Bloggern oder Instagramern mit WERBUNG betitelt werden, weil diese eben nun mal KEINE Werbung für jene Produkte/Orte oder was auch immer machen, die sich zufällig auf dem Bild befinden oder die sie selbst gekauft haben sondern nur gezwungenermaßen, weil es scheinbar die Rechtsprechung inzwischen so will, dass  sie ihre Ausführungen mit "WERBUNG" kennzeichnen.

Auf das Ganze gestoßen war ich mal wieder durch einen Instagram-Post von Cornelia/Zwergenwelt, die ihren Blog aus wohl den gleichen Gründen wie viele andere BloggerInnen geschlossen hat. Dort schreibt sie z.a. von der Instagramerin vanezia_blum, die abgemahnt wurde - freilich ist Letztere eine jener, die man Influencer nennt, da Tausende ihr folgen. Ebenso wie Vreni Frost  (Näheres zu ihr bzw. dem angesprochenen Fall auch hier) Und hier schreibt ein Journalist über das Vreni-Frost-Urteil. Und ich kann mich nur anschließen, wenn er sagt "Es muss dringend geklärt werden, was wir denn jetzt unter Werbung verstehen wollen." Genauso sehe ich das auch! Ich jedenfalls will nicht, daß jedes und alles als Werbung gekennzeichnet werden muß, denn das ist Irreführung! Wobei ich schon verstehe, wenn sog. Influencer anders gehändelt werden als ein Klein-Blogger. Denn bei Influencern oder nehmen wir nur mal Stars wie H. K*um ... sieht das doch ganz anders aus, wenn die eine Tüte Gummibärchen auf Bildern futtern, als wenn unsereins das tut, oder?

Zurück zur Motte . . . so sah ihre Unterseite aus ...



Die Natur ist grausam .... die Menschen sind es nicht minder ...

Hier ein weiteres Szenario, das sich an unserer Terrassentür abspielte .... nachdem das mir nicht bekannte Insekt seine Beute in unseren Terrassentür-Spalt fallen ließ, um das Opfer darin wohl zu "bevorraten", ich es aber mit einem Grashalm herauskatapultierte, verlor das Insekt jegliches Interesse am Opfer, umkreiste mich aber ein paarmal recht wütend! ;-) ;o)



Donnerstag, 21. Juni 2018

Die Blütezeit der Mozart-Rose, Hortensien, Regenwetter ☂ Sommeranfang ☼ ...




Endlich will ich in meinem Garten-Tagebuch die Blütezeit der Mozartrose festhalten. Bisher ging ich immer von Dauerblüte aus. Bei einer Vielzahl von Pflanzen vergisst sich manches leider leicht, wenn man es nicht in Tagebuchform festhält. Doch wozu habe ich diesen Blog. ;-)

Inzwischen sind - sicher auch hitzebedingt - einige Blüten verblüht. Wenige Blütenrispen habe ich daher abgeschnitten, damit sich nicht unnötig Hagebutten bilden, die keine weitere Knospenbildung mehr zulassen. Denn sonst blüht diese Rose bis zum ersten Frost. Und im Oktober prangten ihre Blüten noch frisch neben einer dunkelfarbigen Aster. Ich habe sie ja in den unterschiedlichen Monaten hier im Blog festgehalten. So im Juli 2016, als sie ebenso üppig in Blüte stand.

Erst 2015 zog ich diese Rose aus einem Rissling heran. Und inzwischen ist sie zu einem üppigen Strauch gewachsen.




Meine Hortensie, die der 'Schloss Wackerbarth' ähnelt, kommt tatsächlich in der selben Farbe. Mit Hortensien habe ich leider schon gegenteilige Erfahrungen gemacht und freue mich darüber um so mehr!

Vor kurzem trug sie noch Knospen, jetzt öffnete sich die erste Blüte - da es heute nach langer Zeit einmal regnete,  zieren diese Schönheit Wassertropfen. Dahinter ist der gelbblühende Odermennig zu erkennen. Die Wiese weist viele trockene Stellen auf. Nur der Weißklee verträgt die Trockenheit scheinbar gut.


Am 10.6. öffneten sich so langsam erste Blüten ...


Das also ist unser Sommeranfang, aber es ist okay so - denn wochenlang regnete es nicht. Die Natur braucht ja nun mal das  Wasser, auch wenn mir Sonnenschein viel lieber ist. Gelegentlich  zeigt sie sich heute sogar dennoch ...


Was die Mücken betrifft, habe ich inzwischen einen halbwegs gift-reduzierten Umgang damit gefunden ... in voller Montur Gartenarbeit .... anders gehts bei uns selbst in dieser warmen Jahreszeit nicht!  Dieses Outfit besteht aus einer  Outdoor-Hose aus stichfestem Material von F*äll R*ven sowie einem ebenfalls stichfesten Hemd bzw. langärmeligen Bluse von Cr*gh*ppers. 
Die  Hosenbeine werden am Knöchel gegen das Eindringen von Kriebelmücken mit Gummibändern zugebunden der nackte Rest eingesprüht! Obenherum das Gleiche.
Auf dem Kopf trage ich ein Cap oder einen Sonnenhut, je nach Bedarf, diesen sprühe ich ebenfalls ein, damit ich meinen Kopf nicht mit dem Giftzeug einnebeln muß. ;-) Die Blusen-Bündchen sitzen ziemlich eng, so daß auch dort keine Kriebelmücken einddringen können. Das ist insgesamt ein wirklich guter Schutz. Allerdings relativ warm, obwohl die Bluse ein dünneres Exemplar ist. Aber immer noch besser, als zerstochen zu werden! Denn die Gartenarbeit wartet ja nicht bis Dezember. ;-)


Nagellack Manhattan Last & Shine You Favorite 680 (keine Werbung, nur für mich zum Vermerk, damit ich die passende     Farbe später aus meiner Nagellack-Sammlung wiederfinde!)



Dienstag, 19. Juni 2018

Lilienzeit



Als ich heute meinen Garten betrat, traute ich meinen Augen kaum. In den letzten Tagen habe ich sehr wohl die dicken Knospen dieser Lilie wahrgenommen, doch dass sie sich so bald schon öffnen werden, hätte ich dann doch nicht erwartet.
Und dann in einer so wunderschönen Farbe!
Ich kann mich jetzt gar nicht erinnern, wann ich dieses schöne Exemplar erworben habe. Hoffentlich hatte ich das im Blog vermerkt. ;-)

Im folgenden Bild ist noch die Knospen-Farbe zu erkennen, ein dunkleres Rosa!



Und dieser Duft - abends wird er besonders stark ... das lassen sich auch Tierchen wie die Schwebfliege nicht entgehen ...


Bald wird wohl diese dunkle Taglilie von Sigrun/Bergblumengarten ihre Knospen ebenfalls öffnen ...


Leider wurde einer meiner Lilien ganz von Lilienhähnchen aufgefressen, die sich in diesem Jahr stark vermehrten.

Die ich erwischen konnte, habe ich eingefangen und vernichtet und die stäbchenförmigen Eier abgesammelt und ebenfalls entsorgt.


Auch andere Schädlinge treiben in diesem Jahr verstärkt ihr Unwesen, wie die Minzblattkäfer, gegen die ich sonst nichts hatte, da sie sich nicht übermäßig verbreiteten. Doch in diesem Jahr fraßen sie große Teile der Minze auf.
Auch fehlen Marienkäfer, wie in den letzten Jahren, in denen es ein Überangebot davon gab.




Die anderen Taglilien sind auch noch nicht so weit. Aber 2014 blühten sie auch erst am 23. Juni!

Vieles duftet derzeit .... auch die Wachsblume im Haus .... nach ihr könnte ich die Uhr stellen, denn so gegen 20 Uhr beginnt dieses Gewächs, seinen Duft auszuströmen. Am ersten Tag war ich irritiert und glaubte, der betäubende Duft entströme einem auf dem Tisch stehenden Blumenstrauß. Bis ich dann endlich auf die Wachsblume kam. ;-) ;o)

Seit sie diesen Fensterplatz an der Südseite hat, blüht sie fast ununterbrochen und derart reich ... obwohl das ja eigentlich nicht so der ideale Platz für solche Pflanzen ist. Wäre nicht der Strauch vorm Fenster, würde die Wachsblume wohl verbrennen. So aber läßt sich  das Südfenster  wohl ertragen.


Mittwoch, 13. Juni 2018

Die Rosen verblühen so schnell . . .




Mit einem weinenden und einem lachenden Auge sehe ich jeweils der Zeit entgegen, wenn die Rosen ihren ersten Blütenflor verlieren. Bei Hitze und großer Trockenheit, wie in diesem Jahr, passiert das noch viel eher.

Es ist schade um die schöne Blütenpracht, aber die Blütenblätter, die sich da so malerisch wie ein Teppich auf der Wiese ausbreiten, sind auch ein hübscher romantischer Anblick, so daß sie bei uns im Garten auch einige Zeit liegen bleiben dürfen.

Rosarium Uetersen lässt schon bald viele Blütenblätter zur Erde fallen ...


Schnell war es auch mit der Blüte der Ramblerrose 'Lykkefund' wieder vorbei, kaum daß ich sie genießen konnte. Sie überwächst den Pflaumenbaum, der in der prallen Sonne der Südseite steht.
Auch ohne Unwetter ist es schwierig, speziell an dieser Rose lange seine Freude zu haben. Das ist mir bisher nur in einem einzigen Jahr nachhaltig gelungen.

Wie gut, daß ich im gleichen Baum noch die Kletterrose 'New Dawn' angesiedelt habe, an der ich nun wesentlich länger Freude haben werde.




Die Mozartrose ist zwar einigermaßen hitzeverträglich, aber die Blüten wirken inzwischen doch etwas ausgeblichen ...


Noch einmal aus einer anderen Perspektive und vorn mittig im Bild ist dann auch einer der wunderschönen Storchenschnäbel 'Striatum' 'Splish Splash' aus dem vorigen Post zu sehen.



Für Wolfgang/Gartenwonne hier der Vergleich zur niedrigeren Strauchrose, die in der Baumscheibe des Apfelbaumes steht. Die Blüten sehen sehr ähnlich aus, sind nur noch kleiner, aber in diesem Jahr mit mehr Rosa und weniger Weiß in der Mitte. ;-)



Nur die Waldgartenrose steht da blühend als sei nichts geschehen. Bei Hitze wirken ihre Blüten nur ein wenig heller als sonst. Auch die Waldgartenrose, die an der Terrasse steht, blüht in diesem Jahr ganz besonders üppig, obwohl es an diesem Platz nun auch etwas schattig ist. Viel erprobte Schattenverträglichkeit, daher auch der von mir verpasste Name! :-) Nur dass die Blüten im Waldgarten noch ein klein wenig kleiner waren ...






Hier mal der Blick über den Zaun von außen unterm Ahornbaum hinweg ...



Und ein Exemplar, das mitten im Garten steht .... ja, ich habe immer noch eines abzugeben, denn ganz hinten im Garten ist auch eine Waldgartenrose herangewachsen - es wird mittlerweile etwas viel mit den Rosen .... vor allem, wenn es viele der selben sind! Wie auf dem Bild erkennbar, wächst mittlerweile auch die "Wiese" in der Holzsteige heran. Bin gespannt, wie das später aussehen wird.



Die dunklen Farben scheinen sonnenverträglicher zu sein, wie die Rose 'Dirigent', die allerdings unterhalb der hohen Weide auch einen etwas schattigeren Platz bekleidet. Wie eine Wand steht sie da ... so voll blühte sie an diesem Ort noch nie! Vielleicht mag das auch ihrem Alter geschuldet sein. Allerdings blühen alle Rosen in diesem trockenen, heißen so Jahr überdurchschnittlich schön und das Laub ist so gesund!


Dies sind die Blütenblätter anderer Rosen 'Dirigent', die dicht hinter der Terrasse in der Nähe des Bambus ihren Platz haben. Auf dem Foto wirken sie eher rosa ...



Aus einer anderen Perspektive ... und hier sind auch die Rosen selbst mit auf dem Bild. Vorn in der Mitte hängt sich noch vorwitzig Sigrun's/Bergblumengarten Malve in den Weg.


Deshalb soll die Malve ausnahmsweise in diesem Rosenpost ebenfalls zu Ehren kommen ...


In voller Schönheit - Strauchrose 'Dirigent' - mit Erinnerung an den früheren Waldgarten, wo diese Rose vor den Fenstern wuchs, was beim jetzigen Haus bedauerlicherweise leider nicht möglich ist.





Ja auch das gehört dazu .... selbst wenn ich rieselnde Blütenblätter malerisch finde, wollte ich die Kletterrose 'Rosarium Uetersen' doch ein wenig beschneiden.  Denn dies ist ja eine  zweimal blühende Rose und das tut sie nur gut, wenn sich keine Hagebutten vorzeitig bilden und alles Trockene rechtzeitig entfernt wird. Aber keine Panik, es sind noch genügend Blüten, auch malerisch welk wirkende, vorhanden ...


Ich habe eigentlich nur das entfernt, was zu weit überhing (da die Rose ja kein "richtiges" Rankgerüst hat und sich auf einer Seite nur auf den am Haus wachsenden Busch stützt).

Bild vom 9.6. - jeden Tag gibt es etwas zum Schneiden ...

Gartenarbeit am 7.6.18 gegen 15 Uhr ...
auch die Straßenbäume sowie am Zaun wurde gejätet ...


Ganz oben im Bild zeigte ich die Rosa Fairy, die erst etwas später zu blühen begann.
Eigentlich Bodendeckerrose, wächst sie bei mir in die Höhe, wie die anderen Bodendeckerrosen auch. So bleibt Platz für anderes und es ist dennoch ein hübscher Anblick.


Rosa Fairy und 'Dirigent' - farblich eigentlich nicht ganz passend .... doch es ist nun wie es ist ...


Längst blüht auch diese no-name rosa Schönheit an der Terrasse wieder. Nicht mehr ganz so üppig wie seinerzeit, denn die Bäume an der Terrasse sind höher geworden. Allerdings habe ich die Tanne untenherum ausgelichtet. Anfangs ging ich bei dieser Rose auch von einer Fairy aus, die Blüten sind jedoch etwas größer. Da unsere Vorgänger sie gepflanzt haben, werde ich den Namen wohl nicht mehr erfahren ...


Ebenso den  Namen dieser orangenen Rose, die ein Stück weiter neben dieser steht und ebenfalls zum Bestand gehörte.


Die Vorgänger hatten einen seltsamen Geschmack .... allerdings habe ich aus Not manchmal auch farblich nicht ganz passende Gewächse zunächst beieinander gepflanzt, um sie später an einen anderen Platz zu setzen. ;-)



Und mit vielen meiner Rosenblütenblätter mache ich es so wie Achim/Achims Garten .... ich trockne sie für den Winter - für Tee und als Heilmittel. :-)
Nur dass ich zum Trocknen diese flachen langen Pappkästen von I*ea verwende. Hier habe ich erst einmal einige Blütenblätter abgezupft und auf ein kleines Tablett mit Pergament-Papier gelegt. Später habe ich das ins obere Stockwerk getragen, wo ich die Blütenblätter auf eben diese flachen Pappkartons ausleerte. Dort oben können sie in Ruhe trocknen, denn unterm Dach ist es ziemlich warm.