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Montag, 4. Juni 2018

Erstaunlich wenig bleibt ...




... wenn wir noch einmal unser Domizil wechseln ... ich habe den Garten daraufhin einmal durchgesehen ...

Da wäre zunächst einmal die Geburtstagsrose - meiner Mutter namens 'Ashley' - ich habe ihr versprochen, sie immer zu behalten ... so lange sie sich eben hält .... notfalls in einem Topf oder Kübel.

An der Rosa Rumba hänge ich irgendwie, seit ich sie einst von einem verwaisten Balkon rettete  ... auch wenn sie mit ihrem Orange-Gelb  eigentlich so gar nicht meinem Farbschema entspricht.


Vielleicht wächst der Echte Frauenmantel ja auch in einem Topf - ansonsten würde ich ihn irgendwo in der Natur anzusiedeln versuchen oder ihn verschenken, z.B. an den Stadtgarten.


Dieser Ableger des Weißen Flieders, der auf einen uralten Flieder aus meiner Kindheit zurückgeht, müßte unbedingt mit! Er wächst zur Not auch in einem Kübel.


Auch das Gedenkemein von Ursula/Elderbeary, die derzeit ihren Blog geschlossen bzw. sogar gelöscht hat :-( bedeutet mir sehr viel! Aber ob man es auf einem Balkon halten kann, weiß ich nicht, vielleicht jedoch an einer Terrasse ... man wird sehen ...


Ein, zwei große Steine, die mit bestimmten Begebenheiten verknüpft sind ... und das ist - mit wenigen Topfpflanzen schon alles ...

All die schönen Rosen sind sehr schön, aber ich kann sie auch in anderen Gärten bewundern, in Parks, Botanischen Gärten .... für all das werde ich dann sehr viel mehr Zeit haben als mit Garten und in ungünstiger Wohnlage, wo ich immer auf das Auto angewiesen bin und täglich relativ weite Wege allein zum Einkauf zurücklegen muß. ;-) Das ist auf Dauer sehr nervig - neben vielen anderen Aspekten, die ausschlaggebend für einen Wechsel sein werden ...

Weniges werde ich später vielleicht in diesem Post noch nachfügen, sollte ich noch etwas finden, was ich unbedingt in ein ganz anderes Domizil mitnehmen möchte.


Wie ich schon gelegentlich mal schrieb, ich habe alles einmal gelebt, gehabt ... und irgendwann kommt die Zeit des Loslassens ... und es fällt gar nicht schwer.  :-) Dafür warten andere Dinge im Leben, die auch sehr schön sind. Den Garten überlasse ich dann gerne mal anderen, Jüngeren ... und vielleicht mache ich dann irgendwann einen Reiseblog auf, wer weiß ... ;-) :-)

Kommentare:

  1. Liebe Sara, Ihr plant erneut einen Umzug? Manchmal ist das einfach unumgänglich, überhaupt, wenn die Lage suboptimal ist. Hoffentlich findet Ihr bald ein schönes Plätzchen. Schön, dass Du noch da bist.

    LG Kathrin

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    1. Liebe Kathrin,
      unsere jetzige Bleibe war von vornherein nicht "für immer" gedacht. Eigentlich für viel kürzer. Doch im Leben kommt vieles anders, als man vorher denkt.
      Die Lage wird immer wichtiger, je älter man wird. Ich möchte auch nicht täglich aufs Autofahren angewiesen sein müssen. Radfahren ist viel gesünder.
      Aber wir haben jetzt keine Eile, müssen also nicht hetzen ... es wird sich schon irgendwann etwas Passendes finden und solange sind wir dann noch hier. Habe aber schon mal Bestandsaufnahme gemacht und - wie man sieht - brauch' ich nicht mehr viel. Das gibt ein gutes Gefühl. Denn überall blüht es, dass es nur so eine Freude ist, nicht nur in unserem Garten, sogar in der naheliegenden Stadt. Bin froh, daß doch nicht alle zu Kiesgärten übergehen.

      Gerade heute schreibt unsere Regionalzeitung über das Insektensterben

      https://www.braunschweiger-zeitung.de/mitreden/antworten/article214481697/Monokulturen-Gifte-und-Licht-machen-Insekten-das-Leben-schwer.html

      Und in der Stadt gibts inzwischen eher wilde Ecken und schöne "wilde" Gärten als hier draußen. ;-)
      Ich glaube, manche Leute kriegen es einfach nicht in ihren Kopf, daß wenn die Nützlinge aussterben, wir auch stark bedroht sind und das sind wir ja jetzt schon mit all dem Krebs und anderen Erkrankungen, an denen die Leute leiden - aber die Giftspritze immer tüchtig dabei. ;-) Ebenso die "Nagelschere" und Pinzette, mit der das Grundstück friseurgerecht gestutzt wird, damit ja kein einziges kleines Wildkräutlein gedeiht ... es könnten ja Insekten aufs Grundstück kommen - oh Graus! ;-) :-)

      Liebe Grüße und danke!
      Sara

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  2. Liebe Sara,
    mit dem Frauenmantel könnte es schwierig werden.
    Immer wieder habe ich versucht, die schöne Pflanze im Kübel für meinen Balkon zu beheimaten.
    Leider ohne Erfolg.
    Vielleicht hast du ja mehr Glück.
    Ich drück dir die Daumen!
    Claudiagruß

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    1. Das dachte ich mir schon, liebe Claudia.
      Ich würde in diesem Falle den Frauenmantel an einen entsprechenden Platz in der Natur aussiedeln, ich glaube, da wäre er am besten aufgehoben.

      Liebe Grüße
      Sara

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  3. Liebe Sara,

    noch einmal steht ein Umzug bei dir an? Da wünsche ich viel Kraft und Muße und dass alle Dinge, an denen du wirklich hängst, dich dann begleiten.

    Viele Grüße

    Anke

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    1. Liebe Anke,
      wir sind schon sehr oft umgezogen - wenn ich es spontan aufzählen sollte, könnte ich es nicht, ohne nachzuschlagen, wo überall ich/wir schon gewohnt haben. ;-)
      Ich fand das auch immer sehr schön, denn das Leben als solches ist Veränderung. Es kann schnell langweilig an einem Ort werden. In den letzten Jahren jedoch fand ich Umzüge schon anstrengend. Daher wurden wir etwas sesshafter.
      In unserem Falle spielen verschiedene Dinge eine Rolle, wie die Entfernung zur Stadt, das ständige aufs Auto angewiesen sein. Radfahren ist in unserer Gegend überhaupt nicht schön, man kann eigentlichnur an viel befahrenen Autostraßen entlangfahren. Auch zum Einkaufen müssen wir immer in die Stadt oder den nächstgrößeren Ort. Und so schön Garten ist, irgendwann ist es auch mal gut damit, glaube ich. :-)
      Wobei ich so ein ganz kleinen Stückchen Grün schon immer gern hätte. Aber schauen wir mal .... wir müssen nichts übers Kreuz brechen. Wir haben ja schon einmal vor wenigen Jahren eine Zeitlang gesucht und nichts Passendes gefunden ... Jetzt käme allerdings auch eine andere Gegend infrage, da meine Mutti nicht mehr lebt. Aber noch bin ich hier.

      Danke und liebe Grüße
      Sara

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  4. Wow, dieses Thema hat mich gleich angesprochen...! Du ziehst um und dann an einen Ort ohne Garten?
    Mir würde das ehrlich gesagt schwer fallen. Es war eher umgekehrt: Aufgewachsen war ich mit grossem Garten... 12 Jahre habe ich es dann in einer Wohnung im 4. Stock ausgehalten (auch aus finanziellen Gründen...) und bin jetzt unendlich Glücklich mit dem Garten. Wenn das Thema aufkommt, vielleicht einmal umzuziehen, denke ich daran, dass ich am liebsten den ganzen Garten mitnehmen würde. Er ist nun (für mich) so schön, naturnah, romantisch... beherbergt neben den Pflanzen unzählige Tiere und Tierchen wie Vögel, Spinnen, wilde Bienen, Köfer, Schnegel, Schmettterlinge... - Es wäre mir ein Horror, wenn da vielleicht jemand mit Kettensäge und Gift dahinter ginge.
    Loslassen können war jedoch leider noch nie meine Stärke.
    Liebe Grüsse und alles Gute für die Zukunft, Miuh

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    1. Liebe Miuh,
      auch ich bin in einem schönen großen Garten aufgewachsen. Von dort aus zogen wir in eine Wohnung. Das war für mich als Kind eine herbe Umstellung. Doch irgendwann gewöhnte ich mich daran und konnte mir gar nichts anderes mehr vorstellen. ;-)
      Dann kam die Zeit, als ich mich nach Kindern und auch einem Haus mit Garten sehnte ... es geschah dann auch so. Mit dem Zuwachs der Familie zogen wir noch mehrmals um, mal in eine Wohnung, dann wieder in ein Haus. Sogar einen alten Resthof besaßen wir, zu dem ein Stück Wald und ein Bach gehörten ...

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2012/05/der-kauf-eines-alten-bauernhauses.html

      Es ist alles solange schön, wie man dort nicht dauerhaft leben muß. Zumindest war das bei diesem Resthof so. Denn entweder man ist Millionär und läßt sich das Ganze ausbauen oder man macht es mit eigener Hände Kraft. Letzteres war bei uns der Fall. Mit 2 1/2 kleinen Kindern und einer Arbeit etliche Kilometer von dort entfernt, wurde aus dem Bau am Haus nur selten etwas. Wir hätten das nicht in 10 Jahren geschafft, ordentliche Zimmer zu haben. An den Garten war schon gar nicht zu denken. Familienangehörige waren weit weg, Hilfskräfte unbezahlbar. So ein großer Hof will gepflegt und zügig ausgebaut werden. Es war kein angenehmer Zustand, wenn es irgendwo reinregnet und der Fußboden marode ist ... und ich froh, als wir alles wieder verkaufen konnten an jemand, der eine halbe Million investierte, um daraus ein Schmuckstück zu machen.
      Ich/wir haben dann festgestellt, daß wir keine Menschen fürs Landleben und Selbstversorgertum sind. Mal so ein paar Himbeeren, einen Kirschbaum, die paar Dinge, die wir jetzt als Naschsachen haben, okay ... Wir wohnen zwar jetzt auch auf dem Land, aber doch ganz anders, als auf diesem Hof. ;-)

      https://mein-waldgarten.blogspot.com/2012/05/der-kauf-eines-alten-bauernhauses.html

      Du hast recht, es ist schlimm, wenn jemand den eigenen Garten nach dem Auszug platt macht, auch das haben wir schon 2 x erlebt! Aber es ist, wie es ist, nichts bleibt auf der Welt, wie es ist. Wenn wir nicht mehr sind, wird auch alles ganz anders sein.
      Und ich finde es wichtig, sich rechtzeitig um eine Behausung zu kümmern, in der man problemlos - ohne Treppen und zuviel Arbeit im und um die Behausung herum - in Ruhe alt werden kann. Nicht erst mit 80!
      Ich kenne leider auch die Fälle, die diesen Absprung verpasst haben und wo dann nur noch das Heim, zumindest aber ein Betreutes Wohnen in einem wildfremden Wohnkomplex blieb. Das wäre so gar nicht das, was wir uns vorstellen!
      Schade, dass junge Leute vieles anders sehen, sonst würden sie gleich in einen Bungalow ohne Treppen ziehen und könnten lebenslang in ihrem Haus bleiben. Aber oft klappt das ohnehin nicht, ob aus Arbeitsgründen oder weil der Mensch Abenteuerlust verspürt und woandershin aufbrechen möchte .... irgendwas ist immer .... ;-)

      Mir fehlt auch einfach die Stadt in der Nähe. Die tägliche Autofahrerei nervt, obwohl ich ansonsten gerne Auto fahre. Aber müssen und gerne tun sind zweierlei.

      Das Loslassen habe ich im Leben schon oft geübt, lernen müssen und inzwischen fällt mir das nicht mehr so schwer. Ich finde es - im Gegenteil - gut, wenn man sich beizeiten dran gewöhnt, dann fällt es einem am Ende, beim letzten großen Loslassen nicht mehr so unsagbar schwer.

      Aber noch ist nichts spruchreif, erst muß das Domizil der Domizile erst einmal gefunden werden ... und wir müssen nichts überstürzen ... ich habe lediglich erst einmal eine kleine Garteninspektion gemacht, um zu schauen, was ich, wenn es soweit wäre, wirklich noch aus dem Garten brauche und das ist zum Glück nicht mehr viel. Denn alles finde ich auch in anderne Gärten, in Parks, in der Stadt ... besser, als hier auf unserem Dorf.

      Danke auch Dir und noch bin ich ja hier. :-)
      Liebe Grüße
      Sara

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  5. Liebe Sara,
    Ja es ist immer etwas wenn man umzieht.
    Wir hoffen hier noch lange, so nicht immer bleiben zu können!
    Ganz liebe Grüße,
    Mariette

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