Freitag, 5. Juni 2020

Berg-Ahorn giftig für Menschen? - Ahornblüten und Ahorn-Sauerkraut

Aufnahme vom 21.6.13 von unserem Berg-Ahorn


Ein bisschen spät ist es eigentlich für diesen Post, denn im Frühjahr, wenn die Ahornsämlinge in Massen sprießen, wäre er angebrachter. Dennoch will ich das jetzt hier unbedingt festhalten. Denn mich beschäftigt die Frage, ob der Berg-Ahorn, der auch in unserem Garten steht, nun essbar oder doch eher auch für Menschen giftig ist! Bisher habe ich wohl seine Keimlinge gegessen, jedoch nie mehr als 1 oder 2 an einem Tag und dann noch z.B. in einer grünen Soße zubereitet, von der die ganze Familie aß, so dass sich das Ganze auf mehrere Personen verteilte. Denn eigentlich ging ich davon aus, Ahornkeimlinge seien ungiftig, so wie es auch in den Kräuter-Kursen gelehrt wird!



Typische Ahorn-Keimlinge, die ich im März 2010 am Salzgittersee fotografierte - doch von welcher Art?



Der Berg- und Eschenahorn sind jedoch giftig für Pferde und Esel, evtl. auch für andere Tiere!  Für Menschen soll der Berg-Ahorn zwar essbar sein. Auch wenn manche Quellen die Giftigkeit auch für Menschen diskutieren. Wäre für mich auch logisch, da wir ja zu den Säugetieren zählen. Gut also dass ich bisher nur geringfügige Mengen Ahorn-Keimlinge aus unserem Garten gegessen habe!

Bergahorn - tödliche Gefahr im Herbst und Frühjahr(nur für Pferde???)

Vielleicht liest das hier ein Fachmann oder -frau, die das ganz genau beurteilen können. Solange werde ich mich wohl von Ahorn eher fern halten. Oder ich müßte mir den Spitz-Ahorn von anderswoher holen. Doch die Wälder sind ja auch nicht mehr wirklich sicher, denn oft wird von oben per Hubschrauber oder Flugzeug mit Gift gesprüht (vornehmlich gegen den Eichenprozessionsspinner) und woher weiß ich jetzt, wann welcher Wald besprüht wurde?????


Selbst habe ich vorläufig leider keine Zeit, genau über den Ahorn zu recherchieren oder mich an die entsprechenden Universitäten zu wenden. Ich verlinke daher das, was ich über den Ahorn beim Googeln fand, wie bspw. das Gartenlexikondie Seite des Instituts für Veterinärpharmaklolöogie und -toxikologie der Schweiz oder das Käsekessel-Forum.


Vor kurzem stieß ich auf Ahorn-Sauerkraut, das werde ich auf jeden Fall einmal ausprobieren! Aber wohl nur mit Blättern des Spitz-Ahorns - wenn ich irgendwo einen geeigneten finde, der nicht mit Giften kontaminiert wurde, was heutzutage eher an ein Glücksspiel grenzt!

Dieses Dessert sieht auch sehr dekorativ aus!


Auch zum Einwickeln von Fisch sollen sich die Blätter gut eignen. Ebenso als Weinblätter-Ersatz!

Heilkräftig sind die Blätter und Blüten sowie Keimlinge des (richtigen!) Ahorns ansonsten. Dann werde ich mal die (richtigen, also ungiftigen!) Ahorn-Blüten verkosten, ich habe nämlich noch nie probiert!

13 Vergessene Anwendungen für Ahorn – Nahrung und Heilung aus heimischen Wäldern

Interessant ist noch, dass die Ahorne zu den Rosskastaniengewächsen (Hippocastanoideae) gehören innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae), diese sind meines Wissens nämlich nicht essbar! Wobei man sie als Tee zu sich nehmen kann, jedoch nur 1 Teelöffel voll!

Rosskastanien sind ansonsten gefäßaktiv, helfen innerlich und auch äußerlich z.B. gegen Krampfadern und Hämorrhoiden.

Im Grunde gilt bei allem, was der alte Paracelsus schon sagte - die Dosis macht das Gift, auch wenn diese manchmal sehr minimal ist und man es also lieber lassen sollte ....


Das typische Ahorn-Blatt - fotografiert im November 2017. Anhand dieses Bildes kann man die Blätter des Berg-Ahornes gut von denen anderer Ahorne unterscheiden, denn jene sind "gesägt"  und die Blattlappen zugespitzt. So ganz blicke ich da dennoch nicht durch, denn leicht gesägt erscheint mir auch das vom Baum gefallene Blatt, das ich an anderer Stelle aufnahm.

Und wie unterscheidet man bitte die Sämlinge??



Und so herrlich sieht der Ahorn in seinem Herbstkleid aus. Doch auch diesen könnte ich  nicht präzise benennen. Ist es ein Spitz- oder Berg-Ahorn oder vielleicht ein ganz anderer???




Und das muß ich nun doch noch verlinken, weil ich es so unglaublich finde! Da verweigert doch Amazon den Verkauf eines Buches des renommierten Professors Dr. Sucharit Bhakdi! Ist das noch zu fassen????? Da sage noch einer, es gäbe keine Zensur! Das Video ist sehr aufschlussreich! Ich frage mich nur, WANN werden sie sämtliche Webseiten löschen, auf denen die FREIE MEINUNG geäussert wird??????? Professor Bhakdi ist ja nun nicht irgendwer, der irgendwelchen Müll erzählt oder schreibt!!!!! Man sollte nun auch Amazon boykottieren und direkt bei den Händlern bestellen!


Dienstag, 2. Juni 2020

Prachtglocke, Salbei, Mückenstiche und Pflanzschilder ...

 


Ein Tag, so schön wie heute ...

das ist doch fast der Beginn eines Gassenhauers . ;-) Nichts liegt mir jedoch ferner ... und eigentlich hätte ich an meinem Buch dringlichst weiterarbeiten sollen. Aber immer nur drinnen im Dachstübchen hocken macht bleich und Corona-anfällig, gell! Und deshalb habe ich auch heute noch einmal die Zeit genutzt, um vieles im Garten zu erledigen und daneben unseren herrlichen kleinen Waldgarten-Park zu genießen. Denn der nächste Regen kommt bestimmt - habe ich heute von Nachbarn gehört, übermorgen ... hoffe es zwar nicht, obwohl es trocken ist und wenn, bitteschön ausschließlich nachts! Wohlwissend, dass der liebe Gott hier nichts nach Wunsch passieren läßt ... und so nehme ich es denn, wie es kommt ...

Nun weiß ich gar nicht, wo anfangen  ... 

Nicht nur, dass ich weiteres jätete, ich brachte auch wiederholt Kompost an verschiedenen Stellen aus und entfernte einige Pflanzen, die zu üppig oder ausufernd geworden waren bzw. Teile davon. So mußte der Salbei dringend ein wenig in seine Schranken verwiesen werden, denn sonst wuchert er in unserem Garten alles über. Später werde ich ihn ohnehin teilen, denn mein Sohn möchte für seinen Garten auch wieder einen Salbei.



In der Collage ist vielleicht zu erkennen, wie der Salbei alles überwuchert. Niedrige Bodendecker wie Thymian haben da kaum eine Chance, wenn ich ihm keinen Einhalt gebieten würde.



Ja und hier sind sie endlich, meine Kletter- und Ramblerrosen ...
Bei dem schönen trockenen Wetter natürlich ein Traum!



Ich erinnere: einige Jahre in Folge verlor ich die beste Zeit dieser Rosen an Unwetter mit Starkregen!
Deshalb bin ich mehr als froh, dass es nun so trocken ist. Wir können schließlich bewässern! Doch unser Boden hält auch gut das Wasser, solange keine extreme Dürre auftritt.

Links im obigen Bild ist eine der klein- und vielblütigen  Wildrosenbüsche am Zaun zu sehen, deren schöne Blüten sich auch weit in den den Garten hinein bewegen.

Kleiner Zaunblick auf das zweite - von mir letztes Jahr schon kräftig ausgelichtete Wildrosen-Exemplar, das gegenüber dem Pflaumenbaum am Zaun steht. Der Pfad zwischen Zaun und Baum ist hier sehr schmal geworden, denn die Kugeldistel ist zu einem üppigen Busch herangewachsen. Neben der weißen Rose leuchtet die Waldgartenrose. Und den Boden unterhalb der Rose am Zaun bedeckt der Cambridge-Storchenschnabel Geranium cantabrigiense 'Harz', der sich fleißig verbreitet und vermehrt.


Und einmal ganz aus der Nähe der entzückende Storchenschnabel.




Der Traum im Baum ...




Weit hängen die langen Rosentriebe der Ramblerrose 'Lykkefund' vom Baum herunter. Ich mochte sie nicht vorzeitig abschneiden, es wäre schade um all die Rosenblüten gewesen, auch wenn diese Triebe nun ständig und meterlang im Weg hängen ...
Doch genau das ist das Wild-Romantische, was ich an meinem Garten, generell an Gärten so liebe!



Hier lässt es sich gut verweilen, ob mit oder ohne Gartenarbeit, und es macht Freude, immer wieder unter dem "Rosenbaum" hindurch zu gehen, um im Vorbeiwandeln den Duft zu genießen.


Von dem heute von mir abgesägten Trieb einer der vielblütigen Rosen am Zaun habe ich etliche Blütenstände geerntet. Diese wanderten in den pastellfarbenen Topf und später ins Wohnzimmer. Lange werden sie nicht halten, ein hübscher Anblick sind sie allemal. Wir haben schließlich genug davon, es reicht auch noch für massig Hagebüttchen im Herbst.



Unter der Tulpen-Magnolie jätete ich ebenfalls, entfernte etliche Muscari, die dort nicht wachsen sollen. Hauptsächlich möchte ich dort nur  Gedenkemein und Brunnera 'Jack Frost', später gern auch hohe Glockenblumen, nur nicht zu viele davon! Ich liebe geschlossene Bilder, kein  kunterbuntes Durcheinander. Davon bin ich zwar noch weit entfernt, weil mir dann manche Pflanzen doch wieder gefallen, ich zunächst die Blüte abwarten will und sie dann doch vergesse, zu entfernen. ;-)
Die Muscari stelle ich an den Straßenrand, irgendeine gütige Seele wird sie gerne mitnehmen. Auch unter der Magnolie wurde Komposterde ausgebracht.

Später holte ich mir die große Schachtel mit den vielen Pflanz-Etiketten. Eigentlich bewahrte ich diese hauptsächlich für einen potentiellen Nachfolger auf. Mittlerweile hatten wir uns ja doch erst einmal entschlossen, noch zu bleiben in Anbetracht der aktuellen und politischen Weltlage (obwohl das SO neu ja nun nicht ist!) ... da könnte es derzeit kaum irgendwo besser sein als in unserem kleinen Kuh-Kaff. ;-) Isso
Außerdem haben sich einige dieser Etiketten überholt, so dass ich diese aussortierte und entsorgte, denn die Pflanzen gibt es in unserem Garten leider oder Gottseidank nicht mehr.




Eine Veränderung geschah noch, die Prachtglocke (die ich schon 2016 kaufte) hat endlich einen angemessenen Platz bekommen. Von ganz hinten aus der Nähe der Gabione unterhalb des Ahorns wurde sie nun  an den Nachbarzaun nahe der Terrasse gepflanzt. Das ist nun erst möglich, da der Zaun nicht mehr durch hohe dunkle Gehölze beschattet wird. Was wird das herrlich sein, wenn im nächsten Frühjahr die kleinen Glöckchen blühen und später um den Strauch herum auf dem Boden liegen ...  dem Traumgarten ein Stückchen näher und auch zur Freude des Nachbarn. 

Tadaaa...

Mein lieber Mann hat das schmale Beet an dieser Stelle ein wenig verbreitert. Die zweite Steinreihe wurde zu diesem Zwecke auch entfernt. Anfangs wuchs an dieser Stelle ja die Petersilie! Und von den Steinen war zu dem  Zeitpunkt nicht mehr viel zu sehen, bis ich sie freilegte (wie z.B.  2016 zu sehen).

Und da steht sie nun, die Prachtglocke ...






Eine einzige Blütenglocke fand ich an der Prachtglocke vor. Am jetzigen endgültigen Platz habe ich das Gehölz so nahe am Haus auch wesentlich besser unter Kontrolle, von dem dekorativen Effekt unmittelbar an der Terrasse einmal abgesehen.



Es folgt ein kleines Potpourri von Pflanzschildern, auch oder vor allem aus diesem Post ... zuoberst das der Prachtglocke, das ich ebenfalls wiedergefunden habe. Ach, da muß ich an Edith Wenning und "Staudenflüstern" denken .... so schade, dass ihre unzähligen Blütenglöckchen im Nirwana verschwanden ... hier habe ich sie, glaube ich, wiedergefunden .... wie schön!

Die ersten Mückenstiche habe ich leider auch schon wieder davongetragen. Es hält sich noch in  Grenzen - vermutlich, weil es so trocken ist und die Mücken sich aus dem Grunde nicht so sehr vermehren können.

Habt Ihr schon gesehen?


Diese Meldung habe ich vor kurzem in meinem Dashboard vorgefunden! Ich habe es bislang nicht "gewagt", die neue Oberfläche auszuprobieren. Was immer auch mit Oberfläche gemeint sein soll - vermutlich das Dashboard. ;-)
Da ich nichts verstellen oder zerschießen will, warte ich erst einmal ab, was DANN geschieht.

Aber selbst wenn "schwerwiegende Probleme" auftreten sollten - erfahrungsgemäß kommt von Google kaum einmal Antwort geschweige denn Abhilfe! Aber gut, ich habe ja noch den neuen Wordpress-Blog in petto. Sollte also etwas schief gehen, werde ich dorthin übersiedeln. Zeit habe ich vorläufig keine dafür ... also warten wir's ab ...

Danke auch für die vielen Besuche immer in meinem Blog, auch wenn kaum einer Kommentare hinterlässt in letzter Zeit. ;-) Aber ich verstehe, wenn Gegenbesuche fehlen .... das ändert sich sicher meinerseits irgendwann wieder. Derzeit komme ich nicht einmal mehr dazu, mein privates Instagram zu "bespielen".  Nur hier versuche ich mit dem Garten-Tagebuch noch einigermaßen auf dem Laufenden zu bleiben. Sonst könnte ich diesen Blog gleich in die Tonne treten ...


Montag, 1. Juni 2020

Pfingsten und Holunderzeit ...


Der Holunder blüht wieder - Bild vom 25.5.20

Lieber wäre es mir gewesen, allen Lesern (womit ich auch die -innen) meine, das muß ich wohl nicht explizit genderisiert betonen, schöne erlebnisreiche glückliche Pfingsttage zu wünschen. Doch in diesem Jahr ist alles ganz anders! Wer hätte das noch im letzten Jahr gedacht, als wir uns sozusagen auf "Goldene Zwanziger" freuten ...

Rose Westerland am 25.5. - 18:44 h

Andere Pfingsten - erstmalig seit dem Zweiten Weltkrieg!


Ein Virus mit einem Krieg zu vergleichen ist sicherlich für manche weit hergeholt und doch ist da viel Wahres dran (sprach nicht sogar Emmanuel Macron davon, wir seien mitten im Krieg?!?) Jeder kann sich heute selbst und umfassend informieren dank des Internets und wie schon geschrieben, nicht nur in den "Qualitätsmedien".  Vieles erfährt man auch und hauptsächlich über englischsprachige Seiten. Aber das dürfte heute ja auch kein Problem mehr sein, in Zeiten, wo es Online-Übersetzer gibt. Die zwar auch nicht perfekt sind, doch bei Ungenauigkeiten wird ein intelligenter Mensch schnell den Sinn eines Satzes erkennen.

Ja, der Zweite Weltkrieg (1939 - 1945), nur zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Ersten Weltkrieges (1914 - 1918) brachte sehr viel Gewalt und Leid mit sich!

Pfingsten im Ersten Weltkrieg sah so aus! Und die letzten Pfingsten im Frieden verlebten die Menschen im Jahre 1914!


Im Zweiten Weltkrieg ging der Luftangriff durch die Briten vom 12. Juni 1943 auf Düsseldorf als PFINGST-ANGRIFF in die Annalen der Geschichte ein!

"Das das mal so enden würde, das hat, glaube ich keiner geahnt", eine Aussage aus diesem Video.

Und wer weiß, was wir viel später mal in Bezug auf Corona sagen werden ..... 


Schöne Pfingsten! 


neu ist das  Zittergras - das habe ich schon lange gesucht!


75 Jahre Frieden ...

Wir hier in Deutschland kennen nun viele Jahre des relativen Friedens.  Wenn ich relativ schreibe, meine ich das auch so!

Seit den 90er Jahren bewaffnete Einsätze


Auslandseinsätze der BundeswehrInteraktive Weltkarte

Kriege fanden allerdings immer auf der Welt statt - hier eine Karte über weltweite Kriege in 2019! So bildlich dargestellt ist das ganz schön viel, oder?!
Und wo wir gerade bei Kriegen sind, sollten wir uns auch die Karte der FRIEDLICHSTEN LÄNDER 2019 anschauen, das sind nicht etwa Amerika und Deutschland! Sondern - ich zähle auf:

  1. Island
  2. Neuseeland
  3. Portugal
  4. Österreich
  5. Dänemark
  6. Kanada
  7. Singapur
  8. Slowenien
  9. Japan
  10. Tschechien

Und Ihr solltet Euch auch einmal die verlinkte Seite durchlesen. Ich möchte wetten, dass diese Fakten vielen nicht bekannt sind, denen Deutschland immer noch als das sicherste oder gar friedlichste Land erscheint! Medien, gell!

Soweit mein kleiner Exkurs zu Krieg und Frieden auf der Welt in der jüngeren Vergangenheit! Mache sich jeder sein eigenes Bild! Ein weiteres Stichwort ist "Nukleare Teilhabe" - in Deutschland lagern immer noch Nuklearwaffen. Beschönigende Worte für ein gefährliches Lager von US-Atom-Waffen hier in unserem Land! Ich glaube, du und ich, wir verzichten liebend gerne auf diese Art der "Teilhabe", oder?!? Scheinbar wissen die wenigsten davon, dass das gefährliche Zeug hier auf deutschem Grund und Boden lagert! So frei, wie wir glauben, sind wir also nicht ...

Von einem Dritten Weltkrieg war schon lange und immer wieder einmal die Rede. Und wisst Ihr was, der Mensch hat es heute gar nicht mehr nötig, einen nuklearen Krieg zu führen! Das geht längst viel subtiler ... zum Beispiel mit Biologischen Waffen.

Googelt mal nach 'Dritter Weltkrieg' - spannend, was Google da so ausspuckt!

Und immer wieder Corona ...


Wie auch immer - es gibt viele Ungereimtheiten im Zusammenhang mit "Corona" und nicht alles erfahren wir aus den "Qualitätsmedien"! Und mal ehrlich, werden UNS, das "gemeine Volk" die Geheimdienste nicht auf die Nase binden, was es mit dem Virus dann tatsächlich auf sich hat!

CORONA UND GEHEIMDIENSTE 
Verwirrung um ein Corona-Geheimdienstpapier

Nun, "glückliche" Pfingsten  kann man auch jetzt noch verbringen, man guckt sie sich einfach schön, es bleibt den meisten ja auch nicht viel anderes übrig!
Wohin ich auch höre, schon lange geht es den Menschen nicht mehr nur ums Virus. ;-)




zuverlässig erscheinen die Bartnelken jedes Jahr und vermehren sich
Blumen meiner Kindheit ...

Der Garten ...


Aber ich wollte die aktuellen Gartensituationen festhalten, auch Dinge, die ich in letzter Zeit bearbeitet und beackert habe. Es ist derzeit schwierig, hier im Blog auf dem Laufenden zu bleiben. Die Zeit rennt, und ich schrieb ja bereits, die Arbeit steht mir gerade bis zum Hals, daher kann ich selbst an Pfingsten nicht völlig untätig sein. Und sogar an Pfingsten arbeite ich deshalb im Garten ... wo andere grillen, feiern und sich ausruhen, endlich wieder mehr Besucher empfangen ...


Der leider namenlose Ehrenpreis von 2016 macht inzwischen eine viel bessere Figur, nachdem ich ihn dauerhaft mit einer Pflanzenstütze versehen habe. Diese ist fast unsichtbar und bietet guten Halt, so dass die schönen bauen Kerzen aufrecht stehen.

Diesen Bereich am Zaun habe ich erst kürzlich gejätet und mit Komposterde versehen. Es ist dort sehr trocken, so dass ich fast täglich wieder am Bewässern bin. Der Boden war auch etwas ausgelaugt und erodiert. Gut, dass es Komposterde zum Auffüllen gibt!



Nachtrag:  
Ich muß mich korrigieren, denn natürlich hatte dieser Ehrenpreis einen Namen, er war mir nur entfallen. Nachdem ich die Pflanzschilder sortierte, stieß ich nun wieder drauf und habe die Labels sogleich korrigiert, damit er mir nicht wieder entgeht!

Da ist es also und endgültig, das Pflanzschild! 





Nach Jahren habe ich mir mal wieder eine Schokoladenblume gekauft. Und auch einiges andere, doch das habe ich noch nicht geschafft zu fotografieren ...


Stiefmütterchen vom Friedhof - - - es wird dort immer sehr viel weggeworfen ... und ich bin nicht die Einzige, die sich dort gerne und kostenlos bedient.
Stiefmütterchen liebe ich auch schon seit meiner Kindheit. Die hübschen vielfältigen Blütengesichter habe ich schon immer bewundert.


Am 29.5. war Gartenarbeitstag ... u.a. habe ich die Ligusterpflanzen am hinteren Zaun beschnitten. Ein paar Blüten habe ich belassen - doch zu Pfingsten  ist es in unserem Dorf üblich, alles hübsch und sauber zu haben.




Schnittgut am Zaun - danach wurde der Wildwuchs außen am Zaun gejätet - und die Waldgartenrose blüht auch längst!


So wurde auch die laaange Straßenfront gejätet, ebenso die Baumscheiben an der Straße, in denen die Rosen wachsen, die jetzt zu blühen beginnen. Viel Arbeit insgesamt, dabei ist man an einem Tag schon gut beschäftigt.


Hier hinten wächst auch eine Rosa Canina (rechts der Liguster, zum Gartenhaus hin) - ich fürchte, das ist an dieser Stelle alles ein wenig dicht und der Garten für so viele Rosen letztendlich zu klein.



Denn hier am hinteren Zaun steht außerdem eine Dünenrose unterhalb des Ahornes und in der Mitte des Zaunes noch eine weiße großblumige Wildrose. All diese Gehölze werden sehr ausufernd.
Die Rosa Canina werde ich wohl wieder entfernen.


Die schöne Weiße, von der gerade die Rede war ... 

Und das ist der ganze Strauch der weißblühenden wilden Schönheit! Ein recht opulentes Gewächs! Leider weiß ich auch hier nicht den Namen, da aus einem Rissling selbst herangezogen.



Dicht ist es auch am straßenseitigen Zaun. Der Wollige Schneeball ist längst wieder gewachsen. Eigentlich hatte ich ihn ja einst abgesägt. Allerdings wächst nun an einer anderen Stelle - unterhalb der hohen Weide - ein weiteres Exemplar. Doch wie auch immer, auch dieses Gehölz wird letztendlich SEHR hoch und breit, dafür ist unser Garten im Grunde nicht geeignet!

Doch was wächst da hinter dem Schneeball? Ein Strauch, den ich nicht kenne bzw. er-kenne!


hier noch einmal aus der Nähe - vielleicht erkennt ihn jemand an den Blättern? So nahe beieinander können die Sträucher dort auf keinen Fall stehen bleiben. Nun frage ich mich nur, welchen von diesen lasse ich stehen??? Und dieses Mal werde ich gründlicher absägen  und den Stumpf kreuzweise einsägen, damit er auch wirklich abstirbt!


Blick über den Straßenzaun auf die Wolfsmilch 'Ascott Rainbow' vom Friedhof, und eine Margerite reckt ihren Kopf über den Zaun hinaus dem Sonnenlicht entgegen-


Seit Tagen öffnen sich nun auch immer mehr der Lykkefund-Blüten ... ein zarter Duft weht wieder bis weit in den Garten hinein.
Soviel erst einmal für heute ... ich hoffe, bald die Bilder vom Hochbeet posten zu können. Erste Saat geht bereits auf. Und so manches andere mehr ...


Montag, 25. Mai 2020

Salat-Aussaat im Hochbeet



Endlich kam ich dazu, den Salat ins Hochbeet zu säen. Außerdem säte ich eine Reihe Radieschen wie auch Dill. Mal schauen, ob das in der Kombination gut geht. Ich hätte zwar in mein altes schlaues Buch gucken können, habe aber einfach gemacht, was ich für richtig hielt und gut ist! Lasse mich gern überraschen!



Im Bild oben ist übrigens eine ganz märchenhafte Nachtviole zu sehen. Diese Farbe hatte ich bislang noch nicht im Garten, nur Lila und Reinweiß! Hoffe, dass speziell diese Mischfarbe sich verbreitet. Das Bild darunter zeigt die lila Version. Und jetzt folgt noch die reinweiße Ausführung, bevor ich zum Hochbeet komme.



Und hier am Rosenbeet - selbstständig ausgesät ... und am berauschendsten duftet die zweifarbige Nachtviole. Einfach ein Traum!



Das Hochbeet mit Salat, Radieschen und Dill




Bevor ich den Samen in die Erde gab, informierte ich mich  noch auf Seiten wie dieser. Denn weder wußte ich noch, wie tief man sät, noch wie groß der Reihenabstand sein muß. Ich habe ihn enger gehalten, weil es ja ein Hochbeet ist und wie unter dem Link auch zu lesen der Platzbedarf im normalen Gartenboden größer ist, da dort der Salat seine Wurzeln oft zur Seite ausbreitet, da in der Tiefe kein Durchkommen ist. Bei unserem schweren steinigen Boden trifft das auf jeden Fall zu!

Nun harre ich da der Dinge. Habe zunächst auch nur in normale Kräuter-Anzucht-Erde gesät. Erst später werde ich Komposterde hinzugeben. 70 kg Erde fasste das Beet!

Besser spät also als nie - ich lasse mich überraschen!

Auf der Fensterbank wachsen tatsächlich einmal Chilies heran, die auch etwas spät aufgegangen waren, aber auch in diesem Falle besser als nichts! Bei mir geht nichts nach Plan und Maß - ganz so wie die Zeit es erlaubt, oberste Priorität  haben nun einmal andere Dinge in meinem/unseren Leben. Garten ist Hobby, nicht mehr, nicht weniger ...

Wann Chilies das erste Mal düngen?


Bald werde ich sie wohl in größere Töpfe verpflanzen müssen. Wann düngt man das erste Mal? Düngt man sie überhaupt oder gibt man Komposterde hinzu, auch im Topf? Ich habe damit wenig Erfahrung, denn als ich seinerzeit Tomatenpflänzchen heranzog, habe ich so etwas zwar noch gewusst, aber das ist Jahrzehnte her! Dass es überhaupt mal in diesem Haus mit der Samenanzuht  geklappt hat und ich dafür noch einen Teil der Fensterbank freiräumen mußte, ist eine andere Sache. Ich habs normalerweise gern aufgeräumt und sauber am Fenster, stelle ungern öfter, außer zum Fensterputzen etwas um. Desto weniger Arbeit haben wir mit dem Haus und desto mehr Freiraum für die für uns wirklich wichtigen Dinge.



Und obwohl die Arbeit gerade kein Ende nimmt, mußte ich das hier dokumentieren, um es nicht zu vergessen und die Entwicklung einigermaßen verfolgen zu können.

Das aktuelle Zeitgeschehen ...


Zu dem Thema, was derzeit in aller Munde ist, gäbe es noch sehr vieles zu sagen, doch das tun andere ja bereits, die viel mehr Zeit und Energie dafür übrig haben. ;-) Ich kann nur sagen, die Kognitive Dissonanz,  die derzeit bei sehr vielen Menschen zu beobachten ist, ist nicht nur bedenklich sondern läßt sehr tief blicken!

Gut, wer in diesen Zeiten über eine stabile Psyche und einen gesunden Menschenverstand sowie ein intaktes Umfeld/Familie verfügt!

Der Preis des Lockdowns – "In vier Wochen Suizide wie in einem ganzen Jahr"

WELTWEIT NEHMEN SICH MENSCHEN IN FOLGE DER CORONA-KRISE DAS LEBEN 
Kollateralschäden des Corona-Kurses: Selbstmordraten explodieren

Auch die Kronen-Zeitung/Österreich titelt ähnlich.

Verlinken möchte ich hier auch noch die an anderen Stellen zwar gelöschte Predigt eines Pastors, die ich per Zufall fand und für bemerkenswert halte. Und eines soll gesagt sein, diese Predigt haben etliche Leute herunter geladen, da sie historisch ist und sie wird immer wieder, dann eben an anderen Stellen hochgeladen! Ich selbst habe keinen YouTube-Account und werde auch keinen anlegen! Aber dennoch kann man Youtube-Videos ansehen oder auch die anderer Plattformen.

Wer den Messenger Telegram auf seinem Handy hat, findet auch da jede Menge Accounts zu dem derzeitigen weltumspannenden Thema.


Ich bin aber sogar, um ehrlich zu sein, der BILD-Zeitung dankbar, dass sie das Thema mitunter  kritischer aufgreift, wenn auch in ihrem mehr oder weniger ureigenen Stil. Dennoch werden gerade durch BILD sehr viele Menschen erreicht und das ist gut so! Auch wenn ich, das betone ich explizit, nie ein ausgesprochener Freund dieser Zeitung war! Und die vielen, die sie lesen, vom Professor über den Banker, Politiker bis zur Hausfrau, geben der BILD recht! ;-):-)

Auch Bild-Chef Julian Reichelt sprach vor einiger Zeit in einem Video klare Worte.
Klasse, dass BILD noch  Meinungsfreiheit hat, nicht gelöscht wird und Herr Reichelt nicht als Verschwörungs-Theoretiker denunziert wird! Ich werde noch BILD-Leserin! Chapeau, Julian Reichelt!


Mittwoch, 20. Mai 2020

Start der Rosenblüte 2020!


In meinem Garten hat die Rose Canina ihre Blüten noch nicht geöffnet - ihre Knospen sind aber schon weit. Das obige Bild nahm ich in unserer näheren Umgebung auf.



Dafür zeigen andere Rosen längst ihre Blüten. So die Rose 'Blue for You'! Wenn ich mal wieder Zeit habe, werde ich die Blühzeiten mit anderen Jahren vergleichen.



Die Dünenrose habe ich gestern gegen Mittag fotografiert.


Am straßenseitigen Zaun beginnen zaghaft gerade die ersten Blütenbüschel der dort wachsenden Wildrosen aufzublühen, augenblicklich noch ganz wenige ...  und die Rosa Rugosa öffnet Tag für Tag neue Knospen. Ich ernte ihre Blütenblätter bereits wieder für Tee.



Es ist immer noch relativ kühl und doch ist die Rede schon wieder von einem sehr heißen, trockenen Sommer. Ich lasse mich überraschen. Über Israel rollt bereits jetzt eine Hitzewelle hinweg. Keine Ahnung, wie die Temperaturen dort um diese Jahreszeit sonst so sind.

Storchenschnabel



Jetzt komme ich zu den Storchenschnäbeln ... lange habe ich diesbezüglich nichts Neues verbloggt und doch sind einige neue hinzugekommen.

Diese  hübsche Neuanschaffung müsste aus dem vergangenen Jahr stammen. Ganz entzückender Anblick am Rande des Beetes zu Füßen der weiß blühenden Scheinkerrie und des Schneeballs.



Darf ich vorstellen:

'Lily Lovell', den ich mir erlaubt habe, unterhalb eines Rosengehölzes an den Straßenzaun zu setzen. lichter Schatten herrscht dort, da gegenüber der Pflaumenbaum mit den ihn berankenden Rosen steht. Denn ansonsten ist das hier die absolute  Sonnenseite, doch im Sommer lässt es sich an der Stelle schon aushalten. Ganz entzückende Blüten, eine gute Anschaffung, zumal er noch bis Juli blüht!


Ein Hummelmagnet scheint diese Pflanze auch zu sein.



Noch einmal rosa, dieses Mal 'Apfelblüte' und ganz sicher habe ich noch einige vergessen oder finde diese nicht auf Anhieb. Auch ist das Smartphonebild überbelichtet (während eines sonnigen Mittags aufgenommen), aber das tut nichts zur Sache.