Montag, 27. Juli 2020

Ein in jeder Hinsicht ganz besonderer Sommer ...




Jeder Sommer ist anders ...


... wollte ich eigentlich diesen Post ursprünglich nennen, doch dann kam alles anders ... im Negativen wie auch im Positiven ... wobei Ersteres wohl für alle in diesem Jahr überwiegt, machen wir uns nichts vor!




dies sind 2 unterschiedliche Phloxe, der rechte eher ein ins Blau gehendes Lila, der links ziemlich blau!


Weiter sollte es mit dem Blütenfeuerwerk gehen. Und nun neigt sich der Juli fast schon wieder dem Ende zu, die Phloxe haben vor längerer Zeit mit der Blüte begonnen und auch die Hortensien zeigen mehr und mehr ihre Blütenpracht. - Inzwischen ist auch einer meiner Söhne verheiratet, wie doch die Zeit vergeht ... aus kleinen Kindern werden große Kinder, Jugendliche, Männer ...  ja - und verreist waren wir trotz des schrecklichen C-Wortes auch. ;-)







Es war dort, wo wir waren und die Hochzeit stattfand, sogar SEHR schön und nicht so stressig wie hier! Trotzdem möchte ich nicht dorthin auswandern *lach* (höchstens zur Not!),  auch wenn das Leben dort mich sehr an meine Kindheit erinnert und die Menschen noch viel herzlicher und nicht so überspannt wie hier sind! Jedenfalls jene, mit denen wir zusammentrafen. Diese "neue" Denunziation kennt man da Gottseidank nicht. Wir haben und SEHR wohl gefühlt! Am liebsten wäre ich viel länger geblieben ...

In good old Germany geht es heute doch sehr oft um Haben und Besitz, um Oberflächlichkeiten, also Äußerlichkeiten, und das Petzen ist eine wieder entdeckte "Tugend".
Mein Sohn hat eine sehr gute Wahl getroffen, wir sind sehr glücklich mit unserer neuen Tochter! Mehr möchte ich zu diesem Ereignis nicht posten. Es ist nicht gut, in der jetzigen Zeit zu viel Persönliches preiszugeben! Diesen Post habe ich auch schon lange vor unserer Reise vorbereitet, kam jedoch nicht mehr dazu, ihn abzuschließen. Deshalb heute ...





Kleine Einblicke für Euch ... aber vielleicht später nochmal Reiseimpressionen ...



Die Hortensien im Jahr 2020


Im großen und Ganzen scheinen die Hortensien in diesem seltsamen Jahr spät zu blühen. 2015 war die Hortensie Bläuling am 9.  Juli bereits voller Knospen, wovon die ersten bereits am Aufblühen waren. In diesem Juli war von Blütenknospen bei speziell dieser Hortensie noch nicht allzu viel zu sehen, während diese hübsche rosa Hortensie (2019 jedoch voller Knospen und Blüten!) schon eine schöne große Blüte zeigte. 3 Blütenstände sind für diese Hortensie nicht sehr viel.


Allerdings hatten die Hortensien spät noch Frost abbekommen. Die verfrorenen Triebe schnitt ich jedoch nicht ab, das tue ich nie, in der Hoffnung, dass Neues sprießt und sie dennoch später blühen. Das hat durchaus schon geklappt! - Es waren nicht alle Hortensien gleich stark betroffen vom Frost, wie es jetzt aussieht.



 

Und von dieser Wunderschönen habe ich auch gleich wieder einen Steckling abgenommen. Im Vorgarten wäre noch Platz und Freunde sind auch immer an schönen Hortensien (oder Rosen) interessiert. Am Bild ist die Größe des Blütenballs wohl gut zu erkennen.




2016 waren diese 3 Hortensien noch klein.

Und so langsam werde ich an das Umpflanzen einiger Hortensien denken müssen. Ich erinnere mich, wie Lykka damals schrieb, Hortensien würden gut unterm Walnussbaum gedeihen. Hier hielt ich das bereits fest, um zu einem späteren Zeitpunkt wieder darauf zurückzukommen.

Wir sind gerade dabei, den Garten umzugestalten. Von der hohen Weide wurden endlich ein paar Äste abgesägt und im Vorgarten tut sich was, bald ziehen dort erste Hortensien ein, die hinten im Garten nun zu viel und üppig werden.


Bild vom 22.6.2019 . mittlerweile ist die Krone noch mächtiger geworden!


Das sollte ich also einmal ausprobieren. Nicht ganz dicht darunter, denn wir stellen uns gerade vor, irgendwann eine Bank um den Walnuss-Baum herum zu bauen, sofern die Verhältnisse in diesem  Land sich nicht dramatisch verschlechtern und wir auswandern ... das ist der aktuelle Stand! Ganz ernsthaft! Denn was hier  - und nicht nur hier - inzwischen abgeht, ist auf Dauer für uns nicht tragbar! So wollen wir unseren Lebensabend keinesfalls verbringen!!!!!


Corona

Hier verlinke ich gleich mal ein Video der Stiftung Corona Ausschuss - aus dem Livestream der 4. Sitzung.
Die Petition  Einberufung einer "Expertenkommission" mit Befürwortern und Kritikern des bundesweiten Coronavirus-Lockdowns vom 12.04.2020 läuft noch 2 Tage und kann noch unterzeichnet werden!

Es macht keinen Sinn, sich nicht zu trauen, nur weil man Repressalien befürchtet. Nichts wird besser dadurch! - Ihr habt sicher bemerkt, wie selbst viele hochrangige Persönlichkeiten inzwischen bei anders lautender Meinung diffamiert und denunziert werden! Mittlerweile hat man das Gefühl, nur noch in einer Schein-Demokratie zu leben.

Man muss das Video manuell anstoßen, es startet zumindest bei mir nicht von allein. Es geht bei ca. 10:26  los!


Toruń - Polen


Diese Baum-Bank entdeckten wir in Toruń (Thorn). Sie ist für uns und unseren Baum etwas sehr groß, es soll ja nicht das halbe Dorf darauf Platz nehmen. ;-) Doch kommt Zeit, kommt Rat ...





Gras soll unter einem Walnussbaum nicht mehr wachsen, wie es heißt - uns käme es sehr gelegen, denn dann hat mein Mann weniger Mühe mit dem Mähen. Doch meine Erfahrungen decken sich allerdings überhaupt nicht mit diesen, denen zufolge unter einem Walnussbaum absolut nichts wachsen soll! Wir besaßen im früheren Waldgarten immerhin 2 dieser Exemplare, alte Bäume! Und darunter - im Vorgarten - wuchs sogar Gras, höheres ....  Hier sieht man das doch ganz prima - durchgängig kurzgeschorene Wiese! Das Gedächtnis der Leute scheint ihnen oft einen Streich zu spielen. Das ist auch in vielen anderen Lebensbereichen zu merken, insbesondere jetzt, in dieser dämonischen Zeit! Wie kurz das Gedächtnis der Leute doch ist! Schon tun einige so, als hätten sie nie etwas anderes als diese Schlabberlätze getragen ...


Deshalb sind Gartentagebücher auch mehr als hervorragend geeignet, die Szenen festzuhalten, um sich später auch richtig zu erinnern! Oder in diesem Post von 2012! Ganz eindeutig wächst grünste Wiese rings um den Baum!

Es kann natürlich sein, wenn jemand so richtig schön faul ist und die Blätter sehr lange liegen lässt, dass dies der Wiese schadet. Wir haben sie immer zeitnah aufgerecht und entsorgt.


Und auch 2011 liegen die Walnüsse auf der Wiese um den alten Nussbaum herum!
Ein Blumenhartriegel wäre auch noch eine Option, mit solch einem liebäugele ich schon sehr lange! Andererseits kommt dieser eher als Solitär zur Geltung. Dafür ist der Platz bei uns leider nicht (mehr) gegeben.




Ich würde wohl eher die Vanilla Fraise in die Nähe des Walnussbaumes setzen. Sie wechselte schon mehrfach den Standort und hat dort, wo sie jetzt steht, einen etwas unglücklichen Platz, denn in dem Beet dominiert die Limelight und die soll da auch bleiben, denn sie ist zu mächtig zum Verpflanzen geworden.



Da der Boden unterhalb einer Walnuss sauer werden kann, wäre dies eben genau  der richtige Standort für Hortensien, die eigentlich blau blühen sollen. Oder ich pflanze bunt gemischte Hortensien in die Nähe des Baumes, das überlege ich mir noch.



Direkt unter den Baum könnte ich Funkien, Bergenien, Farne setzen, allerdings ist der Platz ansonsten an der Südseite vollsonnig, da wird der Baum, bevor er nicht sehr mächtig ist, auch nicht alle Sonneneinstrahlung abhalten! Ob Farne an solch einem Ort gut gedeihen, ist also eher fraglich, Hortensien aber schon!





Schade, dass ich den Zeitpunkt der Pflanzung dieser weißen Vexiernelke wohl nicht hier im Blog festgehalten habe. Ihr Standort ist unterhalb des Schneeballs (Virburnum Opulus Roseum).


Hier einmal ein größerer Ausschnitt. Das Gesamtbild kann ich nicht zeigen, wenn die Nachbarhäuser mit aufs Bild kommen! In diesem Beet blüht es immer weiß - zunächst der weiße Storchenschnabel, später dann die weißen Vexiernelken und auch "obenherum" der Schneeball, neben diesem der weiße Hibiscus, der gerade heute zu blühen begonnen hat.


Und sehr schöner Mohn in tollen Farben zeigte sich noch lange Zeit. Ich konnte viele Samen ernten und werde im nächsten Jahr hoffentlich wieder so herrliche Farben im Garten haben.
Aber ich sehe schon, mein Post würde zu lang für heute - demnächst geht es dann weiter ...



 Nachtrag:
Gerade sehe ich, dass mein Blog auf die neue Blogger-Version umgeschaltet wurde. Was ich vermisse, ist die Bearbeiten, Funktion. Ich füge mal Screenshots ein, was genau ich meine:

In der alten Version war es ganz einfach und übersichtlich - der Stift steht für "bearbeiten" - vor allem das nachträgliche Bearbeiten ist für mich sehr wichtig! Und dass das notfalls auch mal von anderen Geräten, wie dem Tablet, möglich ist. Und genau das geht jetzt scheinbar nicht mehr!




In der neuen Version finde ich den Stift für "Bearbeiten" leider nicht! Nur das ganze wieder in Entwurf umwandeln ... Oder habe ich was übersehen? Denn das wäre ja ein unnötiger Zwischenschritt.
Vielleicht kann jemand helfen?

Ich habe wieder zum "alten Blogger"  umgestellt, der mir besser gefiel. Läuft leider nur noch bis August ...



verlinkt mit Sommerglück - Gartenwonne


Dienstag, 30. Juni 2020

Juniblühen ...




Der Juni zeigt sich viel grüner als der Vormonat, was ja auch kein Wunder ist. Alles wuchert wie wild in diesem Jahr. Jäten und Schneiden sind an der Tagesordnung.
Eigentlich wollte ich diesen Beitrag posten, bevor also dieser verrückte Juni endlich vorbei ist, doch das hatte ich nicht mehr geschafft. Inzwischen schreiben wir bereits den 1. Juli ...Doch damit der Titel passt, datiere ich diesen Post etwas zurück auf den letzten Tag des Juni.

Es ist mir wichtig, noch einige Impressionen aus diesem Monat hier festzuhalten, auch wenn ich  mich gerade mit dem Gedanken trage, diesen Blog entweder ganz aufzugeben oder auf privat zu stellen. Mir gefallen die gesellschaftlichen/politischen Entwicklungen immer weniger und ich beabsichtige, mich weitgehend aus dem Internet zurückzuziehen, wenn es dabei bleibt oder in eine noch dramatischere Richtung abdriftet! Es gibt schließlich genug Schönwetter-Blogs, da braucht es meinen nicht noch ...



Was im Juni alles blühte ...


Die Mini-Rose, die der Rose 'Mozart' ähnelt und die auch das erste Foto dieses Posts zeigt. Diese Rose ist jedoch viel niedriger, ihre Blüten sind auch kleiner. Das damalige Pflanzschild zeigte 'Kobold' - ich fand unter dieser Bezeichnung eine, die meine sein könnte, allerdings als bodendeckend ausgewiesen ist, diese pinken und auch eine rote Rose, die ich hier auch nur deshalb verlinke, nämlich für mich selbst! Denn wie anders könnte ich die eventuelle Herkunft und Namen dieser Rose sonst nachvollziehbar festhalten???




Letzte Blüten der Guirlande d'amour ...  während  'Lykkefund' fast vollständig verblüht ist; nur die Kletterrose 'NewDawn' im Baum, 'Climbing Iceberg Schneewittchen' und auch 'Rosarium Uetersen' blühen unermüdlich weiter, neben der Waldgartenrose und auch der Rose 'Mozart'. Auch  wenn 'Rosarium Uetersen' massive Regenschäden erlitt und sich langsam davon nach Rückschnitt wieder erholt. Denn sie sah wirklich fürchterlich aus!



Rose 'Magic Pink' ist trotz mehrmaligen Umziehens unausrottbar, während 'Rosa Rumba' sich nach dem Wechseln der Plätze nun schwer tut und möglicherweise ganz verschwindet.




An der Terrasse blüht es in Töpfen, wie dieses Stiefmütterchen, das ich vom Friedhof aus dem Abfall-Container gerettet hatte. Ich habe nun schon sehr lange etwas davon, daher lohnen sich solche Aktionen durchaus!


Storchenschnabel in der Nähe des weißen Ziergitters ...


Die letzten Blüten des Storchenschnabels 'Wargrave Pink' - denn in zwischen sind sie durch den jüngsten Regen alle abgefallen. Eine ganz zauberhafte Pflanze!


Sehr üppig blüht auch diese Malve (Moschusmalve/Malva Moschata) in diesem Jahr.


Hier ist die ganze Pflanze zu sehen, die sich zu Füßen der Rose 'Crystal Fairy' niedergelassen hat.


Und einiges blüht spät in diesem Jahr, wie diese Lilie, die 2018 schon am 19. Juni in voller Blüte stand! Die Taglilien blühen noch gar nicht! Und Lilienhähnchen mußte ich auch wieder absammeln, jedoch nicht so viele, wie in manchen Jahren.




Ist er nicht traumhaft, der Storchenschnabel 'Splish Splash'?!? Er wächst in diesem Garten an 2 unterschiedlichen Stellen. Ob er sich selbständig vermehrt, konnte ich noch nicht feststellen. Bislang sind es diese 2 Pflanzen und noch nicht mehr.








Wie in diesem Post von 2019 schon zu sehen, erfreut mich diese Petunie nun schon das zweite Jahr, nachdem ich sie draußen ohne Winterschutz prima über den Winter gebracht habe.





Ich sehe, bei den Labels komme ich wieder an Bloggers Grenzen, was diesen Post betrifft, doch eines möchte ich hier noch einfügen .... ansonsten werde ich mal wieder mehrere Posts draus machen müssen, sofern es zu schaffen ist und zeitlich rückversetzt in den Juni hinein posten ...

Veranstaltungen


Es finden auch schon wieder Veranstaltungen statt, zumindest im Freien, wie der Braunschweiger Lichtparcours, den wir schon 2 x besuchten. Die Kunstwerke sind hier zu finden.  Dieses nennt sich "Kieloben"




Dieses sowie EKSTASE II am Okerhochhaus gefielen uns am besten. Einmal im Video und im Bild ... Auf dem Bild sind die Wasserwellen nicht so gut erkennbar.  Unterwegs knipse ich fast nur mit dem Smartphone.













Am Parcours entlang allerdings auch die obligatorischen Schilder, obwohl ich keinen mit diesen Dingern im Gesicht gesehen habe. Ist ja auch kein Wunder, bei dem schönen Wetter und dann noch in der Freien Natur! Daran sieht man schon, dass der Großteil der Menschen diese Verkleidung nicht freiwillig und aus Überzeugung trägt!

Die gespaltene Gesellschaft, ein sehr interessantes Interview mit einem deutschen Psychoanalytiker, Psychiater und  Autor im Vergleich mit der ehemaligen DDR, in der er aufwuchs! Und das die Verhaltensweisen der Leute in der sog. "Corona-Krise" erklärt!




Freitag, 19. Juni 2020

Rosen und Regen ...



Jetzt hat es sie doch wieder erwischt, meine wunderschönen Rosen im Pflaumenbaum!
Längst hat die Ramblerrose 'Lykkefund' den gesamten Baum mit ihren ausufernden Ranken überzogen. Und auch die Kletterrose 'New Dawn' legt fast ein ramblerähnliches Verhalten an den Tag, indem sie hoch hoch in den Baum hineinklettert. So vermischen sich beiden Blüten miteinander, was ein herrliches Bild abgibt, abgab, besser gesagt, denn dann kam der große Regen ...


Nach dem  Starkregen neulich hingen die Blüten, die vorher noch frisch aussahen und viele Blütenblätter rieselten zu Boden ...
Die langen Rosenranken stören zwar eigentlich mitten im Weg, doch da es so  malerisch aussah, ließ ich sie bis jetzt dort hängen. Nun werden die Blüten immer brauner, auch wenn noch ein paar neue erblühen ...  

Auch die Lichtverhältnisse sind durch das schlechte Wetter nicht die besten ...



5 Jahre hat es ungefähr für diesen Rosentraum gebraucht - eigentlich gar keine so lange Zeit!

Am 10.6. waren die Blüten noch in Ordnung ... das Wetter noch ganz gut ... wenn auch immer deutlich zu kalt für die Jahreszeit!

 

Und noch einmal der Rosen-Baum von außerhalb des Gartens betrachtet - in diesem Jahr wuchert alles besonders, da es öfter regnet und nicht allzu heiß ist. Für mich persönlich dürfte es gerne viel wärmer sein. Außerdem lieben die Mücken diese feuchte Witterung auch!


Besonders schlimm hatte der Starkregen 'Rosarium Uetersen' und auch die rote Rose seitlich des Hauses, deren Namen ich nicht kenne, getroffen. Schwer hingen die Triebe bis weit zum Boden. Ich mußte leider einiges abschneiden. Rosarium Uetersen wird nun ein Rank-Gerüst bekommen. Ohne klappt das nun nicht mehr bzw. nur an einem einfachen Stab festbinden ... dieser bietet viel zu wenig Halt!

Die Rosenblütenköpfe waren total durchweicht, richtig matschig und teilweise braun geworden. So schade um diese schöne Pracht! Aber wie oft hatten wir das um Pfingsten herum mit dem Starkregen! Da war 2017 DIE Ausnahme! Ich habe diesen heißen Sommer ja geliebt!

Doch nun sehen die Wetter-Verschwörungstheoretiker einmal, wie das mit dem Wetter wirklich ist, nämlich in jedem Jahr anders!
Von Dürre nämlich - zumindest bei uns - keine Spur!


Der Himmel schaut - im Gegenteil - in diesem Jahr sehr oft so düster aus!

Himmel vom 13.6. gegen 15:04 h



Auch wenn der Schlauch ständig parat liegt (außer es kommt Besuch!), darf das nicht über das Regenwetter hinwegtäuschen. Einen Schlauchwagen hatten wir nur anfangs. Es war sehr mühselig damit und alle anderen Schlauchsysteme, die wir ausprobierten, taugten auch nichts oder waren zu aufwändig in der Handhabung bzw. bald schon kaputt. Nun könnten wir irgendwo einen Schlauchhalter anbringen, doch an unserer Hausfassade geht das keinesfalls, da sie dadurch beschädigt würde. Obwohl ich diese antiken Schlauchhalter sehr liebe!
 Wir könnten diesen höchstens an unserem Gartenhaus anbringen, doch da hinten ist kein Wasser-Anschluß und deshalb bleibt der  Schlauch einfach zur schnellen Benutzung am Boden liegen und wird nur weggeräumt, wenn Besuch kommt.Es muß nicht immer alles perfekt sein! Das haben wir uns schon lange abgewöhnt, was den Garten betrifft! Damit macht man sich nur unnötig verrückt und zusätzliche Arbeit. Denn niemanden stört es und hat es auch nicht zu stören, außer einen selbst ...



Und das Ganze noch einmal von oben aus dem Haus fotografiert ... bei denkbar schlechten Lichtverhältnissen



                                        Aufnahmen vom 4.6. - 19:20 h


 
Längst sind die vielblütigen Wildrosen am Zaun so gut wie verblüht und dafür zeigen sich zahlreiche Blüten der Waldgartenrosen, die sich hier am sehr sonnigen Zaun (wenn denn einmal die Sonne scheint!) immer sehr gut entwickeln.




Die Baumscheiben-Rosen an der Straße haben sich seit 2017 auch mächtig herausgemacht! Ein paar Pflanzen fehlen noch. Die Farben sollen teilweise gemischt sein. Leider wachsen in diesem schwierigen Bereich nicht alle Stecklinge gut an, doch größtenteils ist es mir gelungen. Sogar eine Stockrose hat sich zusätzlich eingestellt.



 
Diese orangefarbene Rose (aus diesem Post) an der Terrasse existiert schon lange nicht mehr, aber die rosafarbene blieb mir erhalten. Ich versuche nach wie vor, Stecklinge daraus zu gewinnen.



Und hier am Zaun habe ich eine vielblütige Wildrose fast dem Erdboden gleich gemacht. Den Stumpf werde ich noch mit der Axt bearbeiten, damit sie nicht wieder austreibt, denn an dieser Stelle sollen sich die beiden Sommerflieder gut entwickeln können. Ich liebe ihren Duft und die Schmetterlinge, die sich zahlreich an ihnen einstellen.

Diese Rosen ufern mir auch zu sehr aus und 2 von der Sorte weiter vorn am Zaun reichen mir auch! Bald wird an dieser Stelle auch der Phlox blühen. Der junge Sommerflieder muß erst noch heranwachsen.



 Längst blühen auch wieder die Malven ... wie diese Mauretanische am Zaun


oder diese  Zebra-Malve (Malva Sylvestris) in einem der Beete


Die erste Nachtkerze zeigt sich bei den weißblütigen Vexiernelken - in dieser Kombination hätte ich das nie gepflanzt, aber so ist das in der Natur, die Pflanzen suchen sich selbst ihre Plätze und das belasse ich auch so, wenn es farblich nicht allzu störend wirkt.


Was für ein interessanter Besuch an dieser Blüte - eine Wildbiene? mit langen Fühlern? Habe leider keiner Zeit zum Suchen.


Auch gelb und fast so schön wie der Schneefelberich mit den gebogenen Hälsen...


der schöne Odermennig

 

Sogar die Hortensien strengen sich an, mit allen anderen mitzuhalten ... von den Frostschäden ist kaum noch etwas zu bemerken. Man darf eben nicht voreilig unschöne braune Spitzen abschneiden, dann gibt es nämlich gar keine Blüte mehr im selben Jahr!


Und täglich ernte ich ca. eine Handvoll Erdbeeren - gerade genug für uns 2 Personen. ;-) Für einige Himbeeren reicht es ebenso. Die Stachel- und Johannisbeeren sind noch nicht reif, auch die Sauerkirschen sind noch klein, wenngleich sich einige auch schon röten. Viele sind jedoch abgefallen, warum auch immer.

Die Beeren wandern gleich von der Hand in den Mund oder morgens ins Müsli.



Soweit für heute aus dem Garten - es gibt einfach zu viele Bilder und Situationen - ich müßte mal wieder zeitlich-rückversetzt posten, was in der Vergangenheit noch so geschah, denn sonst klaffen mit der Zeit zu große Lücken im Gartenjahr ...

Nun wird ja bald auf die neue Blogger-Oberfläche umgestellt; wie ich schon mal erwähnte, findet sich diese Meldung bereits seit einiger Zeit im Dashboard.  Ich hatte es bislang nicht "gewagt", die neue Oberfläche auszuprobieren. Was immer auch mit Oberfläche gemeint sein soll - vermutlich das Dashboard bzw. dessen Oberfläche. ;-)
Da ich nichts verstellen oder zerschießen will, warte ich nun, bis sich das Ganze automatisch umstellt.

Zur Not habe ich habe ja noch den neuen Wordpress-Blog in petto. Sollte also etwas schief gehen, werde ich dorthin dann doch übersiedeln müssen. Obwohl ich es realistisch sehe, die Zeit habe ich einfach nicht und wei lange werde ich wohl noch bloggen, jetzt, da die Zeiten dramatisch schlechter werden???

Daher nutze ich lieber das "reale" Leben, solange ich noch kann ... es kommen sehr böse Zeiten auf uns zu, da werden wir froh sein, wenn wir noch etwas zu beißen haben. Die meisten glauben es jetzt ja noch nicht, aber das ist nicht allein meine Voraussage! Wer rechnen kann, weiß das! - Wir werden sehen ...

Übrigens lustig, gell, die Corona-Krise ist LÄNGST vorbei, das zumindest könnt Ihr auch beim Bundestag einsehen und zwar in diesem Gesetz-Entwurf!

Zitat aus  Seite 2 des Dokumentes:

Nach § 5 Absatz 1 Satz 2 IfSG hebt der Bundestag die Feststellung der epidemi-schen Lage von nationaler Tragweite wieder auf, wenn die Voraussetzungen für ihre Feststellung nicht mehr vorliegen. Dies ist inzwischen der Fall.

Da frag ich mich, warum wir dann noch mit diesen Gesichts-Lappen herumlaufen sollen????? Die eh nichts bringen, wie erwiesen ist!