Mittwoch, 13. November 2019

Ein Nest im Nistkasten :-)


Nie im Leben hätte ich geglaubt, dass unseren Nistkasten ein Vogel angenommen  hat. Er hing sehr ungünstig am Baum und wir beobachteten auch nie, dass ein Vogel in das Loch schlüpfte. Wahrscheinlich geschah es immer in einem unbeobachteten Moment. ;-)  Die Einflugöffnung sollte nach Norden, Nordosten oder Osten ausgerichtet sein, hier ist auch von Südosten die Rede, nur kommt von der Seite her immer viel Wind bei uns!

Nun ist darin tatsächlich ein Nest! Eigentlich hatte ich mich gefreut, dass mein Mann endlich den Nistkasten abgenommen hat, um ihn alsbald an eine andere Stelle zu hängen. Er schaute aber gar nicht hinein - das habe ich dann heute getan und war mehr als überrascht!

Jetzt wird der  Kasten MIT dem Nest wieder aufgehängt!
Was das Reinigen eines Nistkastens betrifft, herrschen unterschiedliche Meinungen.
Der Spätsommer oder frühe Herbst eignen sich demzufolge am besten Und wenn man es bis dahin nicht geschafft hat, empfiehlt sich erst wieder das Ende des Winters als mögliche Reinigungszeit.

Ich verlasse mich da ganz auf MEIN Bauchgefühl und dieser Inhalt sieht für mich vertrauenswürdig aus! -  Angst ist nie ein guter Ratgeber! - Schließlich haben wir jetzt auch keinen frühen Herbst mehr ... im Winter suchen möglicherweise Vögel oder andere Tiere Nistkästen als Winterschutz auf. Darin haben sie es dann mollig warm. Und sollte diese Winterprognose zutreffen, um so mehr!  Immerhin setzte der Vogelzug in diesem Jahr eher ein! Zumindest in unserer Gegend.

Wer das Nest jedoch dennoch jetzt noch entfernen will, sollte vorher "anklopfen", denn es könnte auch ein anderes Tierchen, wie eine Haselmaus, darin wohnen.

Auch Elke/Günstig Gärtnern zeigte vor kurzem ein Nest aus ihrem Nistkasten.  Auch in "unserem" Nest sind Katzen- und/oder Hundehaare mit eingewoben, obwohl wir selbst keinerlei Haustiere halten! In der Nachbarschaft findet sich dafür um so mehr.


Samstag, 9. November 2019

Laubfegen ~~~ ihr Hund mag das nicht!




"Durch die Blume"


Heute möchte ich meine Leser gerne an einem "netten" Erlebnis vor einiger Zeit teilhaben lassen.
In unserem Garten stehen mittlerweile einige Laubbäume, die nun auch schon wieder viel Laub produzieren. Hatten wir im alten Waldgarten regelrecht mit Tonnen von Blättern zu kämpfen, sind das auf den jetzigen ca. 400 qm zwar um einiges weniger, aber es reicht schon für so einen relativ kleinen Garten. So bin ich wöchentlich derzeit gut beschäftigt, denn die Bäume sind noch lange nicht kahl, wie die Aufnahmen von heute bezeugen. Und das ist nur einTeil - ganz hinten im Garten steht noch ein hoher Ahornbaum, auch ein Holunder und kleinere Gehölze ...



Ferner die immer höher werdende Ebersche an der Terrasse wie auch dort ein Holunder, den ich jedoch drastisch eingekürzt habe, weil wir es an der Terrasse nicht zu schattig haben wollen. 

Kann man eigentlich Ebereschen von oben her einkürzen? Ich werde noch googeln, wäre aber dankbar für Erfahrungen!



Der Japan-Ahorn noch im allerschönsten  Herbstgewand.



Bello mag Laubfegen nicht!


Wie ich mir eines schönen Tages also einige Zeit mit dem Laubbesen vertrieb, hörte ich von der Straßenfront her eine weibliche Stimme, die sich etwas in den Bart brummelte. Als ich näher trat, wurde ich beinahe feindselig angesehen und mit den Worten: "Er mag das nicht", darauf aufmerksam gemacht, dass augenscheinlich ihr Hund das Laubfegen nicht liebe. 

Ich wußte zunächst nicht, was ich sagen sollte, denn so etwas war mir noch nie untergekommen - doch der Blick der Dame sprach Bände ... ich bemerkte jedoch sehr schnell, dass es ihr eigentlich um ganz etwas anderes ging. Von dem Tag an lief sie täglich an unserem Grundstück vorbei, nicht ohne jedes Mal eine ähnliche Bermerkung fallen zu lassen. 

So langsam fragte ich mich, wieso sie immer "durch die Blume" kommuniziere ??? Denn wie es schien, suchte sie Kontakt ... nur so funktioniert das bei mir nicht! So von hinten herum und durch die Blume ... denn ihre Kommunikation lief nur über ihr Haustier.  Ich mag zwar Tiere, jedoch nicht als Ersatz für direkte Kommunikation unter erwachsenen Menschen!

Als ich im Sommer eine weitere Rose an den Straßenrand in eine der Baumscheiben pflanzte und sie mit Bello auch da wieder vorbei flanierte, giftete sie mit Blick zu ihrem Hund "jetzt hast du gar keinen Platz mehr...." - die gute Dame hat wohl noch nie davon gehört, dass die Straßenbäume nicht für die Geschäfte der Hunde da sind, schon gar nicht der Bürgersteig.  An unserem Dorfrand gibt es dafür eine Extra-Wiese und an der Straße Automaten mit Kotbeuteln! Alles ganz easy - oder nicht? Gibt es nicht heute einen Hundeführerschein?

In Berlin ist sogar jeder fünfte Baum, der gefällt werden muß,  Hunde-Urin zum Opfer gefallen! Wenn wir nun die Straßenbäume auch noch als Toilette wählen würden???!!!??? 

Hunde pinkeln Allee kaputt
Und egal, auch wenn es in der "einschlägigen" Zeitung stand ... es ist nicht nur lustig!

Zur Diagnose von Schäden an Straßenbäumen durch abiotische Belastungsfaktoren

Da ich nicht auf ihre Hunde-Ansprachen einging, grüßte sie plötzlich nicht einmal mehr ... Pech gehabt .... die Sache mit der Kommunikation muß unglaublich schwierig sein. 
Nun, ich grüße weiterhin freundlich, vielleicht bekommt die Dame die Kurve ja noch und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm und schon gar nicht mein Problem. Schließlich ist sie nicht gezwungen, an unserem Grundstück vorbei zu laufen. ;-) Ich habe mein Bestmögliches getan, sogar ihren ganz niedlichen Hund gelobt ...



Doch etwas ganz anderes erfuhr ich in diesem Zusammenhang ... dass manche Leute tatsächlich das Laub"kratzen" im Garten stört und sie lieber einen lauten!!!  Laubbläser an seiner Stelle sehen  hören würden. Geht ja schließlich auch schneller, nicht wahr! Denn jegliche Garten-HAND-Arbeit ist solchen Menschen zuwider. Da war mir klar ... Hundehalterin ohne Lust für Garten ärgert sich über Eine, die meditativ "stundenlang" Laub fegt. Muss grauenvoll sein, oder?  So etwas mitansehen zu müssen, die Betonung liegt auf "müssen" (was schließlich freiwillig war). Während jemand mühsam Achtsamkeitskurse besucht, um - hoffentlich - zur inneren Ruhe zu finden, gelingt das jemand anderem durch ordinäres Laubfegen ... wie ungerecht!

Also die Staubsauger-Maschine angeworfen, eine halbe Stunde fürchterlichen Krach gemacht, so dass die Bellos (und nicht nur die!) sich im letzten Loch verkriechen, aber dann ist gut, hmm. 
Ohne mich! . . .

Wir warfen heute allerdings eine andere Maschine an - leider auch ein Krachmacher .... doch dagegen
ist das Laubfegen ein Klacks. ;-) Solange der  Mann nicht über die Beete brettert .... 





Donnerstag, 7. November 2019

November - Friedhofszeit ... Buntes Laub und Engelsflügel ...



... wenn ich auch ganzjährig die Gräber meiner Lieben besuche, nämlich immer dann, wenn ich Zeit dafür habe und aufgelegt bin, aber nicht unbedingt an Gedenktagen in Form einer unsichtbaren Verpflichtung! Und so war ich auch jetzt wieder am Grab meiner Eltern, obwohl der Totensonntag ja erst noch kommt (24. November).
Das Wetter war wirklich sehr novemberhaft, grau-in-grau und später zur Dämmerung hin begann es zu regnen.





Lange wollte ich schon einmal wieder Friedhofs-Ansichten posten, auch was die Grabgestaltung betrifft. Bisweilen trifft man interessante Gräber an. Ich selbst bin eher der altmodische Typ und mag am liebsten die althergebrachte Gestaltung mit Bepflanzung, die natürlich Pflege erfordert. Jetzt im späten Herbst kann man ja nicht mehr so sehr viel von der Gestaltung sehen, eben das Herbstkleid der Gräber .... wenn auch die Bäume teilweise noch - anders als in manchen Jahren - ihr Laub tragen oder sich gerade erst schön färben. Wenn ich dann aber in meinen Blog schaue, sehe ich, dass 2016 um die gleiche Zeit der Zustand ähnlich war. Irgendwann werde ich einmal speziell "besondere" Gräber herauspicken für einen separaten Post ...

Um diese  Zeit finde ich Laub auf den Gräbern sogar recht malerisch. Nur wenn es braun-schwarz-matschig wird, ist es kein angenehmer  Anblick mehr! Aufs Grab hatten wir eine Rose aus Sangerhausen gepflanzt. Sie sieht trotz des relativen Schattens eines Baumes sehr gut aus! Ich denke, wir haben die richtige Wahl getroffen!



Welch wunderbare Kunst  - das läßt mich an den großartigen Roman der Pearl S. Buck "Stolzes Herz"denken.


Pearl S. Buck versteht es meisterhaft, den Weg einer hochbegabten und empfindsamen Bildhauerin zu beschreiben, die ihrer künstlerischen Berufung zu einer Zeit nachgeht, in der das noch nicht üblich war. Detailliert beschreibt die Schriftstellerin, wie sich die Gabe der Bildhauerin Susan Gaylord mit der Zeit und Schulung zur Meisterschaft entwickelt. 
Genau diese feinen fließenden Gewänder, die doch aus Stein gehauen sind, kommen in diesem Roman vor - sie wirken, als seien sie aus feinstem Gewand und bestehen doch aus so grobem Material. Allerhöchste Kunst, so etwas zu erschaffen! Ich hätte gerne erfahren, welcher Künstler diese Engelsfigur geschaffen hat.
Dieser  Ärmel wirkt tatsächlich dünn wie ein Leintuch und "fällt fließend", so der optische Eindruck! Pearl  S. Buck wäre begeistert gewesen!


Es gab eine Zeit, da bot unser Hauptfriedhof antike Grabstätten zum Kauf an. Einige dieser Figuren meine ich, früher auf anderen Gräbern schon gesehen zu haben. Wie schön, wenn diese Herrlichkeiten auf diese Weise erhalten werden können!

In meinem anderen Blog sind ähnliche Bilder von unserem Hauptfriedhof zu finden.

Ganz anders mutet diese Figur an ... Die Nachnamen auf den Gräbern habe ich absichtlich unkenntlich gemacht.



Ich mag schlichte Gräber am liebsten bzw. schlichte Grabsteine ... 


Ringsumher immer mal wieder bunte oder rote  Farbtupfer - einfach herrlich!








Wenn dieser Brunnen einmal wegrationalisiert würde, wäre ich traurig. Er erinnert mich an ein Pixi-Buch aus meiner Kindheit .... solche Brunnen haben etwas Märchenhaftes! Wer stellt heute so etwas schon noch her???!!!???



Auch heute hätte ich schon wieder etliche Pflanzen mitnehmen können, so denn  überhaupt genug Platz in meinem Garten dafür wäre. Es türmten sich aber auch die Laubberge und die Friedhofsgärtner waren fleißig am Arbeiten, damit es am Totensonntag nett aussieht und die Leute nicht auf matschigem Laub ausrutschen.

Denn so können die Wege keinesfalls bleiben! - Dort laufen schließlich auch viele alte und gehbehinderte Menschen herum!




Ein Kinderengel ... auf einem Feld mit Grabstelen ...



Immer wieder landen auch Plastiktöpfe da, wo sie nicht hineingehören ... Die Vorstellungskraft mancher Leute scheint sehr begrenzt zu sein!
Und am Buchsbaum würde ich mich auch nicht bedienen ... mein alter Buchs ist sehr gesund und soll nicht durch befallene Pflanzen geschädigt werden.


Einige Gehölze wurden kräftig beschnitten - vielleicht weil viele auch Hitze- bzw. Dürreschäden hatten?


Vergessen oder Absicht? Sowas Rostiges nimmt sicher niemand weg. Gartengeräte werden immer mal bei den Gräbern deponiert, meistens wohlweislich in ausrangiertem Zustand.



Pilze auf dem Friedhof - keine Seltenheit ...


Dieses Video habe ich von einem Mustergrabfeld aufgenommen ... für mich wäre das nichts, aber interessant, auf welche Ideen die Leute so kommen ...


Nun geht es zum Ausgang



Und dieses leuchtende Ahornblatt, das ich am Wegesrand fand, nahm ich mit heim.


Sonntag, 3. November 2019

Ein Ausflug bescherte uns "Millionen" Fliegenpilze




Alle schreiben über Pilze, ich hinke mit meinem Post hinterher, denn inzwischen ist es so kalt geworden, dass wohl kaum noch Pilze sprießen werden. Wenn es heute auch - vorübergehend - wieder etwas wärmer wurde, dafür aber viel regnete.
Und unsere Pilz-Ausflüge liegen nun schon eine Weile zurück, die Fliegenpilze besuchen wir bereits am 7. Oktober.

Der dazugehörige See, eine ehemalige Kiesgrube ... inzwischen in eine herrliche Naturlandschaft mit Badesee und Angelmöglichkeit verwandelt.


Der See ist in 2 Bereiche aufgeteilt, in einem der Bereiche darf gebadet werden, in dem anderen nur geangelt!



Und ehe man an den See gelangt, führt ein so genannter Lernpfad dorthin, der in Abständen mit informativen Tafeln beschildert ist.







Sogar ein Insektenhotel wurde dort aufgebaut. Ich habe allerdings teilweise Zweifel, ob es wirklich sinnvoll bestückt wurde. Elke/Günstig Gärtnern kann da sicher mehr sehen als ich. Die Löcher kamen mir auch nicht gerade passend vor, zumindest waren die sog. Niströhren nicht verschlossen. Immerhin hatten wir schon Oktober! Und Zapfen egal welcher Art gehören ja wohl gar nicht da hinein, oder?!?




Gerade las ich noch bei Gartenwonne über die Bedeutung der Pilze für den Wald und vor einer Weile bei Karen/Allegrias Landhaus und auch auf Instagram war viel von Pilzen zu sehen.



In diesem Post möchte ich aber zunächst nur die herrlichen Fundstücke am See bei Wipshausen zeigen, es waren Tausende Fliegenpilze, wenn nicht mehr - so etwas habe ich noch nie gesehen!

Wir rechneten so gar nicht mit  Pilzen dort und wurden hier unheimlich überrascht. Wo das Auge auch hinblickte - Pilze, Pilze, Pilze .....überall leuchtete es Rot und das rings um den See, auf beiden Seiten ...


Herbst und Winter - die leidige Jahreszeit ...


Das sind so die kleinen Freuden des Herbstes 🍄🍄🍄 (Gruß an Achim - auch wenn das hier nicht meine Jahreszeit ist, ich würde es nicht nochmals betonen, doch wird schließlich überall immer wieder einmal dieses "heiße Eisen" aufgegriffen - dabei ist alles halb so wild! Smalltalk, gell, der hier so üblich ist.  Das Ding ist außerdem schon uralt und wahrscheinlich ein Ableger oder forciert durch diese Kampagne (Werbekampagnen, die Geschichte machtenDer Slogan schafft es schließlich auch immer wieder in aktuelle Filme!

Und wir wissen ja heute, was Werbeslogans mit fernsehsüchtigen Menschen machen! 

Fakt ist jedoch, dass wir dieses unwirtliche Klima nun einmal meistern müssen, ob wir wollen oder nicht und daher machen wir eben das Beste draus. Der eine mit viel Deko und Sofa-Herumlümmeln, andere lieber durch Aktivität und dem Sich Umgeben von Menschen, für die man Sinnvolles tun kann. Jeder nach seiner Fasson.

Der Mensch ist unbestreitbar ein Wesen der angenehm warmen Regionen und hatte zudem seine besten wirtschaftlichen Entwicklungen immer in Wärmeperioden, das ist nachgewiesen.
Sogar die Artenvielfalt war dann größer. Der Mensch der Bibel stammt nicht aus nördlich-unwirtlichen Gefilden, auch das ist überprüfbar! Die ersten Menschen kamen wohl aus der Gegend des Iran/Irak, dem, was wir Morgenland nennen (wir hier leben im sog. Abendland) wenngleich es auch Theorien gibt, nach denen die "Wiege der Menschheit" in Afrika stand. Wie auch immer, entstammt der Mensch ursprünglich wärmeren Regionen, und das ist das Klima, das ihm am meisten behagt und am förderlichsten ist, außer, er leidet unter bestimmten Krankheiten.

Und wir sehen es schon immer an den lachenden Gesichtern im Sommer bei strahlendem Sonnenschein


 und an den im Winter doch recht verkniffenen Mienen der Menschen. Wobei sie wesentlich schneller voraneilen als im Sommer, wo gerne mal genüsslich durch die Städte geschlendert wird. :-)


Animierte Gifs aus dem Internet
Quelle unbekannt!




Ich spreche hier nicht von außerordentlicher Hitze im Sommer, aber Wärme und Sommer, lange helle Tage, die unserem menschlichen Wesen gut tun und am nächsten kommen. Wer freilich nicht gesund ist, dem wird alles zu viel werden, ob zu große Wärme/Hitze oder auch Kälte. Doch das ist nicht der Normalzustand eines gesunden Menschen. So müssen sich Herzkranke vor größerer Kälte hüten, da sich die Gefäße dann noch  mehr verengen. Ebenso vertragen diese Menschen größere Hitze nicht (mehr!) Die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen, denn vom gesunden Ausgangspunkt dürften wir keine größeren Probleme mit Temperaturen um die 30 Grad haben. Wer dann klagt und sich nicht gut fühlt, sollte seine Gesundheit überdenken und ggfs. Veränderungen herbeiführen. Intervallfasten oder generell gelegentliches Fasten ist eine sehr gute Möglichkeit, den Körper zu entlasten, denn die meisten  Menschen essen viel zu viel und vor allem zu oft! Unzuträgliches und auch unregelmäßig, wobei sie sich zu wenig bewegen.

Die WHO empfiehlt pro Woche zweieinhalb Stunden Bewegung, wobei kein Schneckentempo gemeint ist und außerdem optimalerweise 5 Stunden Sport zusätzlich jede Woche! Die meisten Couch-Potatoes, die zudem beruflich noch an ihren Arbeitsplatz gefesselt sind, kommen nicht mehr auf dieses Level, genauer jeder Dritte!


Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

Mit unserem Ausflug kamen wir jedenfalls (trotz der Autofahrt dorthin) auf ungefähr 20.000 Schritte bei zeitweilig zügigem Gehen, was dem flotten Wanderschritt entspricht und das ist einfach herrlich erfrischend für den Kreislauf! Man könnte hinterher Bäume ausreißen und ist wesentlich leistungsfähiger als diese Couch-Potatos.




Wo man auch hinschaute ... Fliegenpilze!!!



Schon so gewachsen oder im Nachhinein durchbohrt?



Auch andere Pilze wuchsen am See

Zum Beispiel dieser .... ein Schirmling?? Leider kenne ich mich heutzutage mit Pilzen nicht mehr gut aus. Seit Tschernobyl sammelten wir keine Pilze mehr, ich habe sie höchstens noch fotografiert.
Dieses Mal haben wir uns jedoch tatsächlich hinreißen lassen, einmal eine kleine Pilzmahlzeit zu sammeln und zu verzehren, aber nur Maronen, die wir wirklich kennen! Andere genießbare Röhrlinge, die wir kennen, fanden wir auch nicht! Die Maronen fanden wir jedoch an einem anderen Ort und Tag. Darüber berichte ich dann nächstes Mal.


Hallimasch im Jungstadium? Eigentlich etwas zu gelb, obwohl die Form so typisch erscheint.


Ein Fliegenpilz? ohne Punkte ...


Bäume könnten oft ohne die Pilze nicht überleben!

Die Mykorrhiza ist mir schon seit der Zeit vorm Studium durch einen Biologie-Leistungskurs bekannt. Also die Symbiose von Pilzen und Pflanzen, Bäumen... Näheres dazu  hier - das muß ich hier nicht auch noch ausführen. Aber beachtenswert ist, wie es da steht, dass in  sehr trockenen, salzigen, sehr nährstoffreichen und extrem nährstoffarmen Böden keine Mykorrhizen ausgebildet werden.

Oft hört man, dass Leute glauben, Pilze schädigen Bäume, doch das Gegenteil ist der Fall. Bzw. gibt  es natürlich  auch solche, die den Bäumen schaden, aber grundsätzlich leben die Bäume des Waldes mit Pilzen in einer Symbiose zu beiderseitigem Nutzen, wobei das Pilzmyzel, das Geflecht, aus dem die oberirdisch sichtbaren Pilze hervorgehen, unterirdisch unglaublich weit angelegt ist, mit dem die Bäume kooperieren. 


Der Wald hat ein geheimes Leben, von dem wir mit unseren Augen nur wenig sehen können, wenn wir dem nicht gezielt nachforschen.


Hier ganz simpel erklärt für Kinder, so versteht es jeder, gell! Man könnte auch sagen "leichte Sprache", wie das heute in Deutschland so üblich ist ...



Und immer wenn ich eine Schaukel sehe .... werde ich wieder zum Kind :-) Hier am See war schließlich keinerlei Konkurrenz vorhanden - nur leider versteht sich mein Mann nicht aufs Fotografieren mit dem Smartphone, was unschwer an den Fingern vor der Linse zu erkennen ist. 



PS: Ich habe die Kommentarfunktion mal wieder für alle geöffnet. Wenn der Spam jedoch wieder Ausmaße animmt, müßte ich wieder auf ausschließlich Nutzer mit Google-Konten umstellen. Es ist doch aber kein großes Angehen, sich ein Google-Konto zu nehmen! Die meisten haben es heute zwangsläufig, da ja fast alle inzwischen Smartphones oder Tablets benutzen. Ich finde die Idee auch nicht gerade berauschend mit Google, aber ohne geht leider vieles nun mal nicht.

*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*