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Montag, 24. September 2018

Herbstfeeling ~~~



An einem Regentag wie heute versuche ich mal wieder, hier etwas zu "Papier" zu bringen ... gerade schaut aber wieder der blaue Himmel und ein paar weiße Wölkchen hervor ... so wird es sich wohl nur um vereinzelte Schauer handeln ... zum Fahrradfahren jedenfalls nicht so ideal und im Garten ist es dann auch nicht so angenehm.



die Waldgartenrose blüht auch jetzt noch ganz prächtig! Oder schon wieder ...


Wir scheinen "Aprilwetter" zu haben, denn gerade donnert es. ;-) Zwischendurch kommt immer wieder blauer Himmel und die Sonne durch.


Seit einer Weile blühen nun auch erste Astern … diese Farbe mag ich besonders gern!




Dann gehe ich wohl recht in der Annahme, dass dies eine Chrysantheme ist? Ein kleiner Neuzugang - im Hortensienbeet der 'Limelight' für etwas Farbe in dieser trister werdenden Zeit.  Vermutlich nur einjährig.



Zum Wochenende gab es einen ordentlichen Wind - von Sturm oder Orkan war aber nicht die Rede. Dennoch ist einiges Astwerk, insbesondere von der hohen Weide, heruntergekommen. Inzwischen wissen wir ihren Umfang jedoch zu schätzen, besonders nach diesem heißen Sommer. Wäre sie arg gestutzt worden, hätte sie nicht diesen Sonnenschutz geboten!
An den Bildern ist unschwer zu erkennen, wie vertrocknet die Wiese ist oder war - denn jetzt seit kurzem wirkt sie schon wieder etwas grüner … durch den Regen …



alles sehr trist grün-braun ;-) in diesem mittleren Gartenbereich

Im Ginkgo-Beet mit der rosa blühenden Rosa Rugosa wächst am Rand auch diese schöne Hortensie und der Steinsame mit den göttlichen blauen Blüten bewuchert mit seinen hübschen Bögen den Boden. Ich hoffe, sie alle vertragen sich hier längerfristig. Mir fehlt leider die Erfahrung, aber durch Ausprobieren lernt der Gärtner oder die Gärtnerin bekanntlich.

Momentan weiß ich gar nicht mehr, welcher Hortensien-Steckling das war, aus dem diese Pflanze inzwischen entstand. Ich meine fast, dass es diese rosa Blühende war. Oder auch diese (Post vom 28. Juli 2015)



Denn das war diese schöne Altrosafarbene am 29. Juli d.J.



Nur mal so zum Vergleich oder zur Verdeutlichung …dieses Steinsame-Feld unterhalb eines Baumes entdeckte ich im Braunschweiger Inselwall. Das werde ich mir merken und nächstes Jahr zur Blütezeit wieder besuchen. Über den Inselwallpark vielleicht ein anderes Mal einen separaten Post.







Ja, der Lavendel blüht noch … eines Tages versamt er sich auch in unseren Breiten … darauf warte ich nur ;-) ;o) …


Die weißen  Japananemonen wie auch die rosafarbenen haben extrem spärlich in diesem Jahr geblüht. Der Wuchs blieb außerdem sehr zurück, dh. sie blieben ziemlich niedrig.
Diese Aufnahme entstand am 1. September! Ich habe die weißen Herbstanemonen aus dem ursprünglichen Beet entfernen müssen wegen ihres Ausbreitungsdranges und wenige davon an andere Stellen, wie  ganz hinten im Garten oder an den Terrassenhang zwischen die rosafarbenen, gesetzt.



Und endlich begannen auch die Topinambur zu blühen. Da in diesem Jahr Sonnenblumensamen nicht aufgingen, erfreuen diese zuverlässigen Blumen natürlich umso mehr!


Erstes junges Grün, das zeigt, dass das Leben im nächsten Jahr weitergeht …


Gestern haben wir es uns drinnen mit unserem Besuch gemütlich gemacht - es gab nochmals die Apfeltaschen von neulich (Apfelschwemme dieses Jahr!) und außerdem Birnen-Schokokuchen, den mein Sohn gebacken hatte. Ich suche immer noch händeringend das Rezept aus den Karstadt-Restaurants aus Anfang der 90er Jahre! Das war eine ganz köstliche Birnen-Schoko-Torte mit einem Mürbeteigboden lt. meiner Erinnerung und einer Schokoladen-Marzipan-Decke. Die Birnen waren in Rum getränkt und auch im inneren waren dicke Schichten Schokolade. Ein Gedicht! Und im Haus wurde nun auch herbstlich dekoriert ...




Und demnächst machen wir uns an die Grab-Neugestaltung - denn es hat SEHR lange gedauert, bis das Grab meiner Mutti bzw. Eltern eingeebnet werden konnte und der Grabstein fertig war. Doch nun ist es soweit und wir haben schon einige Pflanzen gekauft, die wir in Kürze pflanzen werden.

PS: Zum Glück hat das Posten geklappt, aber nur mit diversen Unterbrechungen und Nachträgen... Denn mal luden die Bilder nicht hoch, dann war Blogger gar nicht erreichbar. Und kommentieren konnte ich gar nicht, es erschien dann stets die Meldung: 


Die Server-IP-Adresse von www.blogger.com wurde nicht gefunden. 


Vermutlich gibt es wieder Neuerungen bei Blogger/Blogspot, denn solche Ausfälle waren immer nur dann! Vielleicht weiß einer von Euch da schon mehr?


Freitag, 21. September 2018

Schafgarben-Rasen



Der Rasen oder besser die Wiese vor unserem Haus hat sich inzwischen durch die Dürre zu einer Schafgarben-Wiese entwickelt. Vereinzelt kommt auch Wiesenlabkraut auf.
Auch wenn das jetzt auf der Collage nicht so herüberkommen mag ... doch die Flächen, die geschlossen von Schafgarbe bewachsen sind, wirken sehr schön! Dazwischen natürlich immer wieder verbranntes Gras!

Unsere Wiese wird nie gedüngt, daran erkennt man schon den Nährwert unseres Bodens!

Und entgegen dieser Auffassung ist diese wertvolle Heilpflanze für mich hoch erwünscht und darf sich vermehren, wie sie will. Eine  Schafgarbenwiese sieht hübsch aus. Hellgrün wirkt sie unterhalb des Walnussbäumchens, das dieses Jahr auch einen ordentlichen Schub getan hat und das ich täglich bewässert habe. In regenreicheren Jahren würde eine Schafgarben-Wiese vermutlich geschlossen schön grün aussehen. Einige der Schafgarben blühen auch gerade .... ideal auch für die Insektenwelt!

Wir lieben außerdem auch Moos-Rasen - dieses hat sich im hinteren Teil des Gartens bei der Drachenweide längst eingestellt. Schade, dass viele nicht wissen, was ihnen entgeht mit solchen Erlebnissen im Garten. Man muß den Anfang nur erst einmal aushalten können .... dann wird man irgendwann auch belohnt! 



Samstag, 15. September 2018

Das letzte Tabu . . .



Jetzt möchte ich wirklich gerne wissen, was Ihr bei meiner Überschrift gedacht habt. :-)  Aber in gewisser Weise ist es das, denn all die Jahre mochte ich ihn nicht antasten .... und doch hat er mir mehr Arbeit und Ungemach beschert als Freude bereitet, und die Ernte war so gering, dass ich nun froh bin, dass er weg ist!

Ich spreche vom Apfelbaum 'Minister Hammerstein'!

der Baum kurz vor der Aktion ...


Besser , wir haben ihn beseitigt, als wenn unsere Nachfolger es tun!

Und das mit dem Tabu erkärt sich so ... solange meine Mutter noch lebte, war mir der Baum irgendwie 'heilig' - war er doch ein Bindeglied zu einer fernen Zeit, meiner frühen Kindheit, denn von einem Apfelbaum 'Minister Hammerstein' aus dem Garten meiner Großmutter stammte das  Edelreis, das ich vor vielen vielen Jahren auf eine Unterlage propfen ließ und dadurch entstand eben dieser Baum, ein Andenken an meine liebe Großmutter ...
Allerdings ist es ja nie wirklich der selbe Baum. Schon die Unterlage kann eine andere sein ... auch die Standortbedingungen sind jeweils andere ... und so erinnerte mich der Geschmack dieses Apfels auch nicht so sehr an den der Äpfel meiner Kindheit ...

Alt war er also ohnehin - um die 30 Jahre wohl und er ist mehrmals mit uns umgezogen, konnte sich wohl nirgends so richtig verwurzeln, obwohl uns seinerzeit von Fachgärtnern gesagt wurde, je öfter ein Baum in jüngeren Jahren verpflanzt wird, desto tiefer und fester verwurzelt er sich ...

Hier wieder die Spezialkonstruktion meines Mannes - der 'Auffangbehälters' am Shredder
Nicht schön, aber es funktioniert! ;-)

Wie dem auch sei - die Ernte war gering, die Äpfel waren eigentlich fast alle immer befallen und madige Äpfel mag ich einfach nicht essen! Ich weiß, dass es Leute gibt, denen das nichts ausmacht - jeder so wie er mag. Wir haben jedoch gelernt, dass die Stoffwechselprodukte der Würmer in den Apfel übergehen und das ist kein sehr schöner Gedanke!   Für mich vergleichbar mit einem Stück Fleisch von einem kranken Tier, das man ja auch nicht essen kann, solange es "befallen" ist ....
Ich  möchte hierüber auch keine Diskussionen führen - für mich/uns kommt das Essen solcher Früchte eben nicht infrage! Punkt!

die letzten - durchweg befallenen, wurmstichigen Äpfel ... 



mein Mann pflückt den letzten auf dem Baum verbliebenen Apfel, der sehr hoch hing ...


Und so kam es, wie es kommen mußte .... 2016 habe ich es ja schon angekündigt ... inzwischen sind ja auch die Bäume, die den Garten schon bewohnten, noch bevor wir einzogen, SEHR hoch geworden, wie die Korkenzieherweide, der Ahornbaum oder auch die Tanne an der Terrasse und es ist viel schattiger geworden. Nicht mehr die optimalen Voraussetzungen für Obst oder Gemüse.

Dafür habe ich nun einen freien Platz, an dem z.B. die Herbsthimbeere vielleicht besser trägt oder ich pflanze später eine der Hortensien dorthin. Das wird sich finden.

ACHTUNG OHREN ZU! 








Hier ein allerletztes Mal ein Bild aus 'besseren' Zeiten ...


Und natürlich habe ich von den "guten" Äpfeln sogar noch Apfeltaschen gebacken ...


Das uralte Rezept stammte noch von meiner Mutti aus meinen Kindertagen .... ich füge es hier bei Gelegenheit nach.


Zum Glück hat Irmi/Neckarstrand sich wieder gemeldet, nun vermisse ich Ingrid und Frau E.
Wo seid Ihr alle hin und warum löscht Ihr so oft Eure Blogs?????