Montag, 22. April 2019

Sommer zu Ostern ...



. . . so betitelte ich am 17.4. diesen Post, den ich jedoch nicht schaffte, fertigzustellen, da zahlreiche andere Aufgaben anlagen und mich zudem kurzzeitig ein Infekt niederstreckte.
Aus diesem Grunde erscheint der begonnene Post am heutigen Tage, dem Ostermontag ....

Sommer zu Ostern


So wurde das hier vorausgesagt ... und das kann gut zutreffen, denn seit kurzem ist es hier auch schön warm und sonnig geworden, so schrieb ich weiter ...  Alles beginnt zu sprießen und schießen ... Doch noch spürt man die Frische der Luft, der Boden hat sich auch noch nicht wirklich erwärmt, es ist schon noch gefühlt etwas kühl, um nicht zu sagen, kalt (mir jedenfalls!) Doch bekanntlich bin ich als Maigeborene eher ein Sommer-/Sonnenkind und kann mit der unwirtlicheren Zeit des Jahres, wie ich sie nenne, nicht viel anfangen!

Der Ostersonntag


Der Ostersonntag war dann auch wunderschön, herrlichstes Wetter, die Gäste konnten draußen bewirtet werden.

Die intensive Strahlung der Sonne liefert die Initialzündung für den Austrieb der Blätter der Bäume; seit kurzem sind da wieder diese zarten winzigen Blättchen, die im Sonnenlicht flirren.



Und überall dieser herrliche Duft ...

Eine schöne Zeit, um noch ein wenig zu relaxen - denn in den letzten Tagen, an denen wir so einigermaßen gesund waren, haben wir geackert wie die Pferde. ;-) Es mußte vieles noch vor unserer Reise geschafft werden und in den nächsten Tagen geht es noch weiter in diesem Modus ...




Um diese fortgeschrittene Zeit wünsche ich denn auch allen noch ein schönes restliches Osterfest - der antike Strauß war ein Geschenk - es sind lebende Blumen!


Samstag, 20. April 2019

Die Unermüdliche . . . Hoya Carnosa ... auch eine Heilpflanze!



Meine Wachsblume beginnt wieder zu blühen. Das heißt, die Blüten oder das, was einmal Blüten werden, befinden sich in unterschiedlichem Stadium. 


Jetzt habe ich es erstmals im Bild festgehalten und bewußt beobachten können  ... da, wo die letzten Blüten  im vergangenen Jahr abgefallen waren, treiben nun neue Blüten aus! Deshalb dürfen die verblühten Blütenstände nie abgeschnitten werden!




Die Wachsblumen-Blüten erscheinen von Frühjahr bis zum Herbst. Sie entwickeln sich in Büscheln.





Dafür dass diese Wachsblume am Südfenster eigentlich unter voller Sonnenbestrahlung steht, ein Phänomen! Gewiß hält der vor dem Fenster stehende Pflaumenbaum noch ein wenig die Sonneneinstrahlung ab, aber bei weitem nicht alles! Nicht ohne Grund haben wir vor diesem Fenster DUNKLE Hitzeschutz-Vorhänge, sonst würden wir es in dem Raum gar nicht aushalten!

Das Blühwunder blüht speziell in diesem Haus jedes Jahr, so dass ich annehmen muß, der helle Standort behagt dieser Pflanze besonders.


Seltsamerweise kommen diese Pflanzen, die eigentlich eine Luftfeuchtigkeit von ca. 60 % bevorzugen, auch im trockenen Zimmer gut zurecht, das ist ja leider in unserem Haus eine Dauer-Angelegenheit!

Ich liebe den schweren Duft, den die Blüten dieser wunderbaren altmodischen Pflanze besonders Abends verströmen.

Interessant ist, dass die Wachsblume zur Familie der Hundsgiftgewächse  zählt (engl.: Milkweed-Family). Außerdem ist auch die Hoya Carnosa einen Heilpflanze, das habe ich auch noch nicht gewußt! In Malaysia wird sie bei Lungenentzündungen und Bronchtis eingesetzt! Wie unter dem Link des Mikroskopischen Kollegiums Bonn zu lesen, findet sich der entsprechende Hinweis auf der Webseite http://www.rimbundahan.org/ im Zusammenhang mit der Beschreibung des Kräutergartens.


*journalistischer Beitrag, keine Werbung!*

Sonntag, 14. April 2019

Der Garten wird auf den Kopf gestellt ...



Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn das ist nicht nur so dahingesagt ...
mich/uns nerven mittlerweile die Abertausend Ahornsämlinge, sie sind in diesem Jahr einfach eine Katastrophe! Wir können ganztätig  im Garten jäten und Land ist immer noch nicht in Sicht und das Tage um Tage .... so geht es einfach nicht mehr weiter, da schafft man nichts anderes mehr!



Überall im Garten kommen sie aus dem Boden hervorgesprossen und ehe man es sich versieht, sind sie so groß, wie das mit dem roten Pfeil markierte Mini-Bäumchen, wachsen dazu noch an den unzugänglichsten Stellen ...



Nun sind für mich weder Folie noch Kies eine Lösung!
Ich müßte dazu auch den halben Garten auskoffern lassen - dafür wächst überall zu viel und nicht alles will ich einfach wegwerfen oder neu einpflanzen müssen, manches ginge auch gar nicht, wie z.B. die Rosen, die schon sehr tief wurzeln!
Was her muß, ist also ein dichter Bodenbewuchs, damit die Ahornsamen erst gar keine Chance haben.

Im Terrassenbeet funktioniert das mit dem Efeu ja schon ganz prima! Nur will ich nicht den gesamten Garten voller Efeu, auch wenn das die beste Lösung wäre, was die vielen Sämlinge betrifft. Doch zwischen dem Efeu wächst eben auch anderes dann kaum noch.


Bild vom 4.3.19

Ich mag natürlich sehr das frische Efeugrün, wie es hier im Mai letzten Jahres zu erkennen ist. Es sieht viel schöner aus, als dieses olle stinkige Rindenmulch! Das zudem noch mit dem Auto erst mühsam herangeschafft werden muß, von den Kosten ganz abgesehen.

Das eine oder andere Kräutlein schummelt sich auch hier einmal dazwischen, doch weitaus weniger als in anderen Beeten und daher auch einfacher zu entfernen.



Mein Mann würde den wildgewordenen Garten ein von mir selbst erzeugtes Problem nennen, denn nach seinem Geschmack habe ich einfach zu viel gepflanzt.
Etwas Rasen, der dann auch we-sent-lich einfacher zu mähen wäre, ein paar Blumen und Büsche reichen doch ... aber nein, da muß Frau sich unnötig Arbeit beschaffen ... und dem Mann mit dazu.
So ganz unrecht hat er ja nicht 

Andererseits kommen ihm gerade die Heilpflanzen, die ich im Garten mit Argusaugen hüte, zugute, da er derzeit nicht ganz gesund ist.

Und da kam mir die Idee, speziell das Schöllkraut als Bodendecker für eines meiner Beete zu verwenden und all das andere langsam wachsende Zeug dafür auszureißen. So schlecht sieht das Schöllkraut nun wahrhaftig nicht aus, außerdem ist es immergrün, die Rosette bleibt auch im Winter. Es müssen ja nun wirklich nicht immer Kulturpflanzen sein! Und das Schöllkaut vermehrt sich schnell und gut. Es ist ein wunderbares Mittel gegen allerlei Leiden, angefangen von Hauterkrankungen bis hin zu Augenleiden und auch die Pharmaindustrie verwendet es in ihren Mitteln.

Das Gelb der Blüten ist freilich gewöhnungsbedürftig - auf gelbe Blüten bin ich nun mal nicht sehr scharf! Ich könnte sie allerdings beizeiten abschneiden, um sie nicht in größerer  Zahl ertragen zu müssen.

Das Schöllkraut erreicht übers Jahr schon eine gewisse Höhe, wie das folgende Bild vom Mai 2014 zeigt, daher ist es gut zu überlegen, wo überall ich es wachsen lassen werde. Bislang durfte es nur ganz hinten im Garten wie auch am Terrassenhang stehen. Nur sind es derzeit etwas wenig Blättchen, die wir davon ernten können, so dass wir uns nun noch im Wald bedienen müssen.  Leider herrscht ausgerechnet in DEM Wald, in dem es gut wächst, das Eschensterben (verursacht durch einen Pilz) und ich kann nicht ganz sicher sein, ob dagegen - außer dem massenhaften Fällen der Bäume - nicht auch Mittel eingesetzt werden, die wir lieber nicht zu uns nehmen sollten! Denn was macht der Mensch gegen Schadpilze, na ? ? ?

Leider habe ich es schon einmal erlebt, dass die Bevölkerung nicht so informiert wird, dass es für alle offensichtlich ist, dass man sich lieber nicht an den Früchten des Waldes bedient!

Es soll ja - hoffentlich - bald wärmer werden und dann sprießt unser Schöllkraut - hoffentlich - ganz rasch ... so dass wir gar nicht erst auf "fremdes" angewiesen sein werden.





Im Bild ganz oben von Mai 2011 ist der Blütenstand in Großansicht zu sehen.

Ein Pflanzenkundiger kann dieses Heilkraut verwenden, wenn er die genauen Dosierungen kennt!    Entgegen dem, was die Pharma-Industrie gerne behauptet! Natürlich sind diese Pflanzen in Garten und Natur kostenlos und das kommt nicht jedem zupaß!
Aber wie gesagt - ich rate dem Laien davon ab, denn man muß schon SEHR genau wissen, was man tut! Im Post von 2011 war ich näher darauf eingegangen. Man hat das Schöllkraut wie auch andere Heilpflanzen schließlich seit Menschengedenken verwendet. Zu der Zeit hatten die Menschen gar nichts anderes. Unsere heutigen Medikamente gibt es ja noch gar nicht so sehr lange! Außerdem enthalten einige von ihnen auch nichts anderes als .... Pflanzen ...

Heute "züchtet" man mittels moderner Medizin eher lebende Leichname als gesunde alte Menschen.  Übertherapiert mit oft mehr als 10 Medikamenten, multimorbid und letztendlich durch den Chemie-Cocktail vergiftet - kein Wunder, wenn dann Nieren und Leber irgendwann ihren Dienst versagen ...

Wir nutzen lieber die großen Heilkräfte der Natur, wie auch die heilkundige Maria Treben, der französische Heiler Maurice Mességué, Pfarrer Kneipp und Pfarrer Künzle, der seine Gemeinde einst nur mit Heilpflanzen vor der schweren Grippeepidemie bewahrte. Da kein Arzt in seiner Gemeinde in den Bergen zugegen war, behandelte er die Leute selbst! Auch wenn auch das heute "selbstverständlich" angezweifelt wird, wie alles, was recht hat!

Aber so ist das, wenn man gegen den Strom schwimmt - das haben ja schon die vermeintlichen "Hexen" des  Mittelalters bei lebendigem Leibe zu spüren bekommen! Man kann von Glück sagen, dass es heute nur beim mündlichen oder schriftlichen Mobbing bleibt, wenn man von der Eigenbehandlung mit Heilpflanzen (die nicht jedermann geläufig sind!) berichtet und man nicht gleich auf dem Scheiterhaufen landet!!!

Da kommen mir Arbeiten wie diese gerade recht ...


Demnächst fahre ich mit anderen Heilkräutern fort ... es hat sich da so einiges ausgesamt bzw. ist am Wuchern, wie der Beinwell .... doch das in einem nächsten Post.