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Samstag, 10. November 2018

Im November noch Indian Summer ...



Ein besonderes Leuchten in diesem speziellen Jahr!


Selbst jetzt noch - im November - leuchtet das Laub in einer unvergleichlichen Farbintensität, dass es eine einzige Freude ist .... Stunden könnte man diese Farben betrachten, sie förmlich inhalieren .... wohl wissend, dass das Ganze ja einmal ein Ende haben MUSS .... aber noch sind sie da und leuchten um die Wette ... wie der gelb belaubte Sauerkirschbaum im Kontrast zum Vogelbeerbaum an der Terrasse, der dieses Jahr eine ganz besondere Färbung zeigt, wie wir sie hier noch nie zu sehen bekommen haben! Viel Rot enthält das Laub, einfach faszinierend - ich könnte mich ständig in Lobpreisungen ergehen.






Nur der Meisenring scheint an dieser Stelle deplaciert - - - inzwischen hängt er im Teil des Gartens, der an den Vorgarten angrenzt. Davon dann demnächst ein Bild. Hoffe, dass er dort, im Rosen-Baum, eher Beachtung findet.



Oder der Schneefelberich - aufgrund der langanhaltenden Trockenheit hätte ich ja nie mit DIESER herrlichen Blattfärbung gerechnet. Lange sah es so aus, als würde er vor der Zeit vertrocknen und lediglich mit braunen Blättern noch dienen können, aber siehe da ... solch eine  Pracht!


Oder der Japanische Fächerahorn, dessen Herbstlaub sonst eher gelb-orange mit sehr wenig rot erscheint, wie in der Novembersonne am 14. November des vorigen Jahres 2017! Da war auch der Schneefelberich nicht so rot!


Hier das Ahornbäumchen an seinem Standort - ihm gegenüber eine Hortensie, deren Laub sich auch wunderschön zu färben beginnt, wie ich es aus meiner Kindheit kenne. Die Blätter habe ich oft aufgehoben und damals noch in Büchern gepresst.



Der Schneeball, der am anderen  Ende des selben Beetes seinen Platz hat, trägt auch ein wunderschönes Rot!
Nicht mehr lange, dann wird er  zu einem stattlicheren Bäumchen heranwachsen und den Blick vom Zaun her verwehren. Und wenn ich ihn mir in all dem bunt gefärbten Laub vorstelle, während er noch höher ist .... das Laubfegen macht zwar Arbeit, aber es ist "nichts", wenn man dabei so wunderbare Eindrücke genießen kann. Und in jedem Falle ist auch dieses Laub wesentlich farbenprächtiger als noch 2016!


Die blau blühende Bleiwurz blüht in diesem Jahr zwar nicht so üppig, doch dafür färbt sich ihr Laub Knallrot! So soll es sein! Der Garten ist derzeit ein einziges Farben-Meer!  Und das wird noch mehr, je höher die Sträucher werden und je mehr sich Stauden, wie die Bleiwurz ausbreiten.



Auch vorm Haus leuchtet es farbenprächtig  in diesem Falle ein Spierstrauch, der in rosa Dolden blüht.



Die Sukkulenten tun fleißig mit ... so prächtig habe ich die Herbstfärbung an ihnen noch nie erlebt!



Ihr seht, ich merke es mir nie ... Aster oder Chrysantheme ??? Aber egal, Hauptsache schön! Und so reich blühend, jetzt fast Mitte November! Sogar mein Mann staunte über diese Blütenpracht so spät im Jahr ... dafür haben die Rosen fast komplett mit der Blüte ausgesetzt. Irgendwas ist eben immer ...

Schon interessant, wie hoch diese Aster jetzt gewachsen ist - beim Kauf sind einige Sorten sehr niedrig und erwecken daher den Anschein, als bliebe dies so.


Wie sie sich doch balgen ... wir sind wohl auch die Einzigen, die schon füttern ...


Donnerstag, 8. November 2018

Ein Igel im Versteck



Als mein Mann vor kurzem mal wieder Laub im Garten aufharkte, wollte er  den Bereich unterhalb der hohen Weide von sich dort angesammelten Zweigen und Laub befreien. Da der Laubbesen es nicht schaffte, weil sich das große Immergrün Vinca major darin verhedderte, nahm er das Ganze kurzerhand mit den Händen auf . . . und staunte nicht schlecht, denn schaut mal, was sich unter dem Zweig-Laub-Gewirr verbarg! :-) Und wie gut, daß mein Mann Handschuhe trug .... ;-)


Scheinbar hat der Igel sich hier schon sein Winterquartier ausgesucht. Denn unter der Weide ist es einigermaßen ruhig und vor allem geschützt. In diesem Bereich wird es nie wirklich nass! Und das Vinca major sorgt mit seinen langen hohen Ranken außerdem dafür, dass sich Laub und Zweige darin halten. Ein idealer Platz also!

Zwischenzeitlich war es aber noch einmal so warm geworden, dass der Igel wohl oder übel noch einmal herauskommen muß. Wir werden diesen Platz in jedem Fall nun in Ruhe lassen, damit der stachelige Geselle gut über den Winter kommt.

Hier habe ich ein Video gefunden, wie ein Igel sein Nest baut. Ich habe so etwas noch nie gesehen! Es ist das erste Mal, dass wir einen Igel im Versteck oder Schlafplatz, vielleicht sogar Überwinterungsnest fanden. Obwohl wir ja immer Gärten hatten!

Zu den unterschiedlichen Nestern der Igel findet Ihr hier Ausführungen. Wie ein Igel im Garten lebt, ist hier sehr schön beschrieben.

Und nun noch einmal der Bereich, in dem sich das Nest des Igels befindet. Links davon steht der kleine Wollige Schneeball, der sich selbst dort hingesamt hatte und nun in  Herbstfarben erleuchtet. Auf der anderen Seite des Weidenbaumes befindet sich der Stuhl mit der Pflanzschublade, in der Dachwurze wachsen.

Es  zahlt sich eben mehr als aus, wenn man den Garten ein wenig "wild" hält. In zu aufgeräumten Gärten werden sich kaum solche Tiere blicken lassen, geschweige denn überwintern. Ideal für Igel und auch andere Tiere ist eine Vielfalt im Garten, Bewuchs wechselt sich  mit offenen Flächen ab, es stehen idealerweise höhere Bäume da, auch Gräser, Sträucher, Hecken und der Rasen wird nicht zu oft gemäht! Am besten ist ohnehin Wiese, die auch zahlreichen Insekten Nahrung bietet. Auch Wiese kann man rasenkurz halten und dennoch blüht es! Man muß nicht wöchentlich oder gar mehrmals wöchentlich mähen!

Übrigens sind Rasenmäh-Roboter das reinste Gift für Igel, insbesondere für junge Igel! Und Laubsauger schon gar!
Aber Handarbeit ist in diesem Falle so oder so das beste Fitness-Studio .... das man natürlich zusätzlich noch besuchen kann, wenn die Gartenarbeit nicht ausreicht und das tut sie in kleineren Gärten auf keinen Fall, da es sich eher um statische Anstrengungen und kein aerobisches Training handelt .... solange man nicht zuu alt, krank oder gar gebrechlich ist!


Mein Schwarzer Schlangenbart :-)



2016 verliebte ich mich in den Schwarzen Schlangenbart. Ich habe gerade festgestellt, dass ich diesen hier noch gar nicht verewigt habe, das soll jetzt schnell nachgeholt werden. Das Bild oben zeigt den Topf, wie ich ihn erworben habe.

Und im nächsten Bild vom 16.7. ist der Pflanzort zu erkennen - neben der Gabione, die beim Pflaumenbaum installiert wurde.




Zum Schluß ein aktuelles Bild vom Standort - neben dem Topf mit noch wunderschön blühenden Eisenkraut versteckt sich der Schwarze Schlangenbart nun unter dem  Laub. Das Bild war so ähnlich hier schon zu sehen.